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sushipedals

Hallo, ich bin Sascha aus Leipzig, aber ein Stadtmensch bin ich nicht wirklich. Stattdessen zieht es mich immer wieder hinaus in die Natur, wo ich auf Radwegen und Trails meine Freiheit finde. Neben meiner Leidenschaft für Fotografie, elektronische Musik und kreatives Schreiben ist das Radfahren mein großes Hobby. Besonders fasziniert mich das Bikepacking und Graveln, bei denen ich gelegentlich auf Tages- und Mehrtagestouren mir noch unbekannte Landstriche erkunde. Draußen zu sein und neue Wege zu entdecken, ist für mich die perfekte Mischung aus Abenteuer, Herausforderung und Entspannung.

E-Mail: sascha.gawrilow@gmail.com
bio.site/saschaux

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Recent Activity

went gravel riding.

6 days ago

Südliche Leipzigseen-Region

Noch immer komme ich einfach nicht rein in ein regelmäßiges Training. Es schleift und schleift und schleift und schleift. Und dennoch hat die heutige Motivation dazu gereicht mich wieder auf das blau-pinke Pferd zu schwingen und einen guten Gran Fondo hinzulegen. Die Route führte mich in die südliche Seenregion von Leipzig bis zum südlichsten Punkt, dem Bornaer Speicherbecken. Dabei ging es vorbei am Cospudener See, dem Stausee Rötha, dem Kahnsdorfer und Hainer See sowie dem Speicherbecken Witznitz. Auf der ersten Routenhälfte gab es eine angenehme Mischung von Radwegen, Waldwegen und auch mal kurze Schotterpassagen. Hatte ich Borna erreicht ging es wieder zurück nach Leipzig in Richtung Norden. Auf diesem zweiten Abschnitt waren manche Wege recht speziell. Aber somit gab es dann wenigstens ein wenig Abwechslung, während mich die Route vorbei am östlichen Ufer des Speicherbecken Witznitz, dem Haubitzer See, nochmal vorbei am Hainer See und dann bis hoch zum Störmthaler See. Ab hier war es dann zunehmend mehr und mehr eine Herausforderung gegen das Aufgeben. Die Kondition hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon in den Feierabend verabschiedet. Doch das Licht am Abend gab mir dann doch noch einen guten Schub bis dann auch, ziemlich unerwartet, die 100er-Marke geknackt war. Es war wirklich wieder eine schöne Tour und ich wünsche mir wirklich, ich müsste in Zukunft nicht immer wieder mit mir selbst kämpfen, um mir diese Erfahrungen und Erlebnisse nicht zu verschließen und unzugänglich zu machen. Es bleibt wohl weiterhin eine ordentliche Portion Arbeit, das alles irgendwie wieder hinzubiegen. - In diesem Sinne: Kettenfett ahoi und frohe Ostern Euch allen.

Time

6h38m

Distance

102km

Speed

18.8km/h

Ascent

340m

Descent

340m

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March 18, 2026

Tagebau Profen via Kulkwitzer See und Lützen x Retour via Werben und Zwenkauer See

In der vergangenen Woche bin ich meinen Vorhaben, mich mindestens einmal die Woche auf den Sattel zu buxieren, schon nicht nachgekommen. Nur ein Augenschlag hat es gedauert diesen guten Vorsatz einfach nicht zu beachten und von meiner Agenda zu streichen. Doch ich ignoriere ich gekonnt dieses Fauxpar kann ich heute wieder auf eine angenehme Tour zurück blicken. Ziel war der Tagebau Profen bei Hohenmölsen, allerdings gab es dann letztlich nicht sehr viel zu sehen. Jedoch gab es immerhin am Rande des Tagebaugebietes entlang eine ordentlich grobe Schlammpiste zu durchqueren. Das gab Fun sowie hin und wieder schlammige Füße, wenn es mich bei tieferen Rillen von den Pedalen haute. Doch ein bisschen "Profi" bin ich diesbezüglich doch noch geblieben. Trotz langer "Trainingspause" hatte ich das Gefühl stabil an der Bar meines Bikes zu kleben. Insgesamt war die gesamte Runde wieder einmal ordentlich abwechslungsreich. Zu Beginn von Leipzig nach Kulkwitz und Muschwitz über Lützen gab es entspannte Radwege und ruhige Straßen zu befahren. Am Tagebauloch, wie schon erwähnt, Dreck und Spaß. Und die Rücktour wieder mit ordentlich frischem Gegenwind, ebenfalls auf Radwegen und Straßen, am Werbener See vorbei in Richtung Leipzig zurück entlang des Südufers vom Zwenkauer See, dann Agra-Park Markkleeberg mit finalem Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal. Und die ganze Zeit der Sonnenschein und die ersten blühenden Bäume am Wegesrand. Das hatte doch schon ein wenig wärmende Auswirkungen auf das ausgekühlte Herz. Und darum geht es ja letztlich auch wieder: Die Wege mit all ihren kleinen Wundern sehen zu können und zu erkennen, dass das Ziel hin und wieder ziemlich egal sein sollte.

Time

5h15m

Distance

80.1km

Speed

20.0km/h

Ascent

300m

Descent

290m

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March 7, 2026

Klosterruine Nimbschen via Störmthaler See und Buchholz x Retour via Grimma und Naunhof-Brandiser Forst

Guten Tag aber auch. Also ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich mich heute wieder einmal auf den Sattel bugsiert habe und erneut 80 Kilometer runter gerollt bin. Mein Ziel war es ja eigentlich in der Woche eine Runde zu drehen. Aber es fühlt sich letztlich gut an, dass ich mich selbst noch überraschen kann. Und es hat sich wieder so gelohnt. Routenplanung war wieder beste, das Ziel, die Klosterruine in Nimbschen, hat mich nun nicht gerade fasziniert, dafür aber die Tour dorthin. Zu Beginn wurde ich jedoch sofort vom Mammutmarsch ausgebremst, welcher sich am Vormittag entlang der Pleiße bis nach Markkleeeberg zog. Ab dem Herfurter Park kehrte dann wieder Ruhe auf der Strecke ein. Die Route des Marsches bog dann irgendwo ins agra-Messegelände ab und meine Tour führte mich weiter Richtung Markkleberger und Störmthaler See. Einfach nur wunderschön, gerade jetzt wo die Sonne noch ziemlich tief steht und angenehme weiche Lichter und Farbenspiele auf die Seen zaubert. Gerade an den Seepassagen forderten die Rennradsportler doch ziemlich meine Nerven. Gerade deshalb wählte ich am Störmthaler die staubigen Schotterstrecken direkt am Ufer entlang. Weiter über Pötzschau und Kömmlitz waren die nächsten Naturhighlights das Forst Brachlehden und Buchholz. An diesen Punkten war ich schon bei knapp 40 Kilometern und merkte schnell die fehlende Übung in meinen Beinen und der Kondition. Die Strecke zog sich dann ein wenig wie Kaugummi bis ich irgendwann die Klosterruine in Nimbschen erreicht hatte. Dort verweilte ich ein paar mehr Minuten und blickte auf die dort vorherrschenden gestappelten Steine, welche einmal ein KLoster war. Wie schon gesagt: Schön mal gesehen zu haben, kann man aber auch wieder zuschlagen dieses Kapitel. Irgendwann ging es wieder auf die Retour über Grimma. Die Kraft in den Beinen war mittlerweile zurück und ich konnte den ständigen warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht nachspüren. Wirklich fasst wie Sommer. Vorbei am Münchteich nach Großsteinberg und weiter ins schöne Naunhof-Brandiser Forst mit seinem Grillen- und Moritzsee. Da der Grillensee definitiv mein Herz schon vor Jahren erobert hat, verweilte ich auch hier noch einmal. Versuchte den Moment zu genießen, um irgendwie damit den Kopf frei zu bekommen. Es ist mir ganz gut gelungen. Die letzten 20 Kilometer führte mich die Route durch Albrechtshain, durch die Kiesgruben Kleinpösna und über Baalsdorf, Zweinaundorf und Crottendorf zurück in die Hood von Volkmarsdorf. Am Ende des Tour bedanke ich mich nur bei mir selbst. Ich danke mir, dass ich aufgestanden bin, mich überwunden habe die Bibs anzuziehen und mein liebstes Bike aus der fünften Etage runter auf die Straße geschleppt habe. Der Lohn dafür war ein schöner Tag mit einem (fast) freien Kopf und so unendlich viel unbezahlbare Ruhe. Dafür danke ich. Und in diesem Sinne: Kettenfett und Sonnenschein.

Time

5h35m

Distance

80.3km

Speed

18.2km/h

Ascent

370m

Descent

370m

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March 5, 2026

Raßnitzer See via Schladitzer See und LEJ x Retour via Luppeauen und Burgaue

Für heute hatte ich mir eine weitere Aktivierungseinheit auf die To-Do-Liste gesetzt. Denn mein Vorsatz über den Frühling soll es sein, mich mindestens einmal in der Woche auf das Rad zu schwingen, um irgendwie wieder zurück in eine aktive Regelmäßigkeit zu finden. Läuft aktuell noch eher schleppend, aber den zweiten Anlauf haben wir auch schon wieder geschafft. Mit meiner heutigen Route habe ich mich aber auch wieder ordentlich belohnt. Nicht nur dass das Wetter aktuell einfach mal mitspielt, sondern mir auch die Routenplanung 1a gelungen ist. Gestartet hat die heutige Runde wieder von Volkmarsdorf aus startend in Richtung BMW-Allee und Schladitzer See. Absolut dufte Rennradroute zum ordentlich brettern auf arschglattem Asphalt. Da konnte ich schon sofort ein bisschen durchatmen, als ich die Ufer des Schladitzer erreichte. Die Sonne schien warm und die Seegrasfelder leuchteten in gelbweißen Farben. Nach kurzem Verweilen ging es dann weiter via Radefeld zur Aussichtsplattform am Flughafen Halle-Leipzig (LEJ). Und natürlich gab es wieder nicht wirklich etwas zu sehen. Aber egal, der Punkt gehört dazu, wenn man diese Strecke abrollt. Dann weiter über Glessien und Großkugel zum Raßnitzer See. Hier bin ich wie gewohnt wieder auf den hölzernen Aussichtsturm geklettert, um mir die doch noch reichlich kahle Landschaft von oben anzuschauen. Dasbei hatte ich schon jetzt in meinem Kopf, wie schön es wohl erst wieder ist, wenn in wenigen Wochen die Natur wieder beginnt durchzuatmen und zu entfalten. Das gibt mir schon jetzt Kraft und Freude. Hatte ich den Raßnitzer passiert führte die Route, nun mittlerweile über ordentliche, teilweise sehr matschige, Feld- und Waldwege entlang des Luppelaufs und den Moorlandschaften, welche sich durch die Luppeaue bei Horburg bis hin zur Burgaue erstrecken. Begleitet dabei immer wieder nur von Ruhe oder maximal Vogelgesängen. So schön. Irgendwann erreicht ich dann auch schon wieder ganz allmählich die Stadtgrenze. Über den Nahlesteg fuhr ich über die Nahle und Neue Luppe. Ab hier war entgültig wieder Schluß mit Gravelfeelings, dennoch genoß ich den festen stabilen Asphalt. Die letzten Meter entlang des Elsterbeckens, vorbei an der Red Bull Arena, weiter durch den Clara-Zetkin-Park und irgendwann fand diese heutige kleine Reise dann wieder ihr Ende in Volkmarsdorf. Was wieder einmal bleibt ist Freude, Stolz und die Vorfreude auf die nächste Einheit. In diesem Sinne: Kettenfett ahoi.

Time

5h24m

Distance

83.6km

Speed

19.3km/h

Ascent

240m

Descent

230m

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March 5, 2026

Nice ride and as always, the route is wonderfully documented 👏 😉 Best regards

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February 27, 2026

Eilenburg via Merkwitz und Fuchsberg x Retour via Canitz, Waldpolenz und Bergkirche Beucha

Eine ganze Weile ist es nun her, dass ich eine etwas längere Ausfahrt angegangen bin. Komplette sechs Monate habe ich mich durch den Herbst sowie den Winter gequält, ohne es auch nur einmal geschafft zu haben, mich auf das Rad zu schwingen. Aber heute sollte nun endlich der Kampf gegen die weitere Verschimmelung über die gewachste Kette gehen. Ich hab es vollbracht, die ersten 70 Kilometer am Stück in diesem Jahr. Bei den Frühling anmutenden Temperaturen und hellen Sonnenschein fiel das dann auch relativ leicht. So fuhr ich entspannt meist auf asphaltierten Radwegen und Straßen in Richtung Eilenburg. Dabei fielen mir sogar schon die ersten Frühblüher am Wegesrand auf. Die Bäume hingegen schwelgen meist noch in düsterem Braun und Grau. Besonders schön wurde die Route dann aber wieder ab Eilenburg bis hin nach Canitz. Zwar fegte der Wind ordentlich über die Walachei und wie immer, stets von vorne, aber die Weite und der Blick über das flache weite Land schenkten Entschädigung. Irgendwann kam ich in Bennewitz am 43sten Kilometer an und dachte mir so: Jetzt könnte die Tour aber gerne auch zu Ende sein. Die fehlende Aktivität der letzten Monate machte sich dann doch bemerkbar. Bis dato blendete ich aber auch aus, dass mir die "Anstiege" dieser Route noch bevorstanden. Aber heulen nützt ja nüx. Immer weiter drückte der Tritt in die Pedale, während die Muskeln schon brannten und der Wind unentbehrlich weiter pfiff. Im schönen Polenzwald gab es dann zwar weiterhin immer die Richtung nach oben, aber die dortige Ruhe und herrlichen Waldwege sind einfach ein Traum. Auf den letzten Kilometern gab es dann noch einen Abstecher zum Alten Fliegerhorst in Waldpolenz sowie zur Bergkirche in Beucha. - Letztlich hat sich die Tour wirklich gelohnt und irgendwie spürte ich ein bisschen Vorfreude auf die kommenden Frühlings- und Sommermonate. Ich habe eigentlich noch so viel in meinem Kopf geplant, aber letztlich steh ich mir dann immer wieder selbst im Weg, diese Dinge auch umzusetzen. Unterm Strich war es heute erst einmal eine wirklich gute Runde und guter Start zurück in die körperliche Aktivität. Wenn auch vielleicht ein Ticken zu viele Kilometer nach dieser langen Auszeit. In diesem Sinne: Kettenfett ahoi again.

Time

4h52m

Distance

78.0km

Speed

19.0km/h

Ascent

300m

Descent

290m

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February 27, 2026

Great introductory ride after almost 80 kilometers, there will definitely be two days of sore muscles 😺 but the joy of having done something again will outweigh it ☝️😉👏✌️vg

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September 1, 2025

Machern via Plaußig, Taucha und Gerichshain x Retour via Bennewitz, Planitzwald und Beucha

Der heutige Montagmorgen begann schon im Bett überhaupt nicht gut. Der Schlaf war bescheiden, die Gedanken schon wieder schwer und an jegliche Motivation war in diesen ersten Momenten überhaupt nicht zu denken. Bis 11:00 Uhr lag ich unter der Decke, inmitten des Schattens der Vorhänge, die das Fenster halb verdeckten. Nur durch einen kleinen Spalt konnte ich den strahlend blauen Himmel erahnen, sah, wie die Sonne lachte. So, als wolle sie mich überreden, endlich aufzustehen. Doch mir war überhaupt nicht danach. Kein bisschen. Der Tag stand da draußen, mit offenen Armen vielleicht, aber ich wollte ihm nicht entgegentreten. Stattdessen: Rumdrehen, Kopf unter die Decke, nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen müssen. Und dennoch, irgendwann klopfte mein Gewissen zaghaft an. Es flüsterte mir zu, diesen Tag nicht komplett ungenutzt verstreichen zu lassen. Ich schleppte mich aus dem Bett, kochte mir einen Kaffee auf, setzte mich auf die Couch. Dort verlor ich mich wieder ein Stück weit in Gedanken, ließ ein paar Tränen zu, die ein wenig der inneren Schwere mit sich nahmen. Und dann war er plötzlich da, ein klarerer Moment: Ich muss raus. Einfach nur raus. Also schnappte ich mir mein Rad, tropfte ein wenig frisches Wachs auf die Kette und fuhr los. Und was zuerst nur eine Flucht aus dem Kopf war, wurde zu einer wirklich schönen Tour. Ich traf wieder auf viele meiner Lieblingsorte. Ob das Naturbad Ost in Thekla, der Stadtpark in Taucha, der Schlosspark in Machern mit seiner Pyramide und den stillen Statuen, der fast schon herbstlich angehauchten Planitzwald, das Waldbad in Brandis oder die Bergkirche in Beucha, die so eindrucksvoll über dem Steinbruchsee thront. Jeder einzelne dieser Orte schenkte mir auch heute für einige Momente Raum. Raum zum Durchatmen. Raum zum Träumen. Raum, um all das, was in mir so schwer wiegt, für eine Weile zu vergessen. Das Abendlicht wurde von Kilometer zu Kilometer immer romantischer und golden, und legte sich wie Balsam auf diesen Tag. Zwar kam am Ende der Strecke noch ein ordentlicher Gegenwind auf, doch auch das fühlte sich gut an. Fast so, als würde er mir helfen, den Kopf leer zu räumen. Unterm Strich bin ich auch heute wieder stolz auf mich. Auch wenn es vielleicht ein wenig arrogant klingen mag, jedoch genau das darf und muss manchmal sein. Ich bin in erster Linie nicht stolz auf die vielleicht zurück gelegte Distanz oder so manch überwundenes Hindernis. Vielmehr bin ich stolz, mich auch heute nicht in der Depression verloren zu haben. Ich bin aufgestanden. Ich bin losgefahren. Und ich habe diese vielen kleinen, kostbaren Momente des Tages eingesammelt und wirklich gespürt. Damit bleibt ein gutes Gefühl zurück. Wenn es doch nur nicht immer so schwer wäre, sich an Tagen voller Dunkelheit an genau dieses Gefühl zu erinnern.

Time

5h15m

Distance

70.8km

Speed

18.8km/h

Ascent

290m

Descent

290m

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September 1, 2025

Well done. And you were rewarded in so many ways. I'll do the tour sometime. Even though I've been all over there before, a lot of the pictures didn't seem familiar. Thanks for the inspiration! 😀

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August 29, 2025

Schkeuditz via Gohlis und Lindenthal x Retour via Luppeaue, Lindenauer Hafen und Südvorstadt

Im Schongang führte mich meine heutige Tour wieder einmal auf einen beschaulichen Sundowner durch und um Leipzig. Zunächst nahm die Route ihren Anfang in nordwestlicher Richtung, angetrieben von dem heutigen angenehmen Klima und dem Licht am späteren Nachmittag, welches mich bei jedem Kilometer begleitete. Überraschenderweise stellte ich fest, wie empfänglich ich heute für all das war, was mich umgab. Die Luft, das Licht, die Orte. Meine gewohnt schweren Gedanken hatten heute irgendwie Urlaub. Dabei stieß ich auf so viele meiner kleinen Lieblingsplätze, die Erinnerungen weckten und ein Lächeln auf mein Gesicht zauberten. - Der Start war vielversprechend. Nach dem Verlassen des Zentrums ging es direkt ins Rosental. Über die hohen Baumkronen hinweg schaute ich in die Ferne und entdeckte die Spitze des Panoramatowers, der sich stolz gen den Himmel streckte. Weiter ging es dann durch Möckern bis nach Lindenthal, wo die alte Windmühle, wie gewohnt, noch immer ruhig am Feldrand steht und über ihre Umgebung wacht. Ein echt schneller Abschnitt folgte, in dem ich konstant mit 30 km/h die Strecke genoss, während ich in Richtung Radefeld radelte und dabei am Tannenwald vorbeikam. Hier war der Schongang für ein paar Meter dann doch vergessen. Die Radefelder Straße schlängelte sich unter meinen Reifen hindurch, und ich überquerte die A14 zweimal, bis ich endlich die Neue Hallische Straße erreichte. Diese begleitete mich dann eine ganze Weile auf meinem weiteren Ride nach Schkeuditz. Allerdings nahm ich heute irgendwie einige Abbiegungen zu früh, denn mein eigentliches Ziel war ja doch der Flughafen Halle/Leipzig. Doch gut, ich ließ mich nicht stören, denn selbst der kurze Abstecher durch Schkeuditz hinterließ seine Spuren und neue Eindrücke. Hinter Schkeuditz gab es dann endlich wieder eine ordentliche Portion Natur. Es ging in den Wald, wo mich die herrlichen Schotterwege durch die Luppeaue in Empfang nahmen. Über Gundorf und Burghausen führte mein Weg dann schließlich direkt an den Saale-Leipzig-Kanal, den ich bis zum Lindenauer Hafen folgte. Am Hafen hielt ich einen Moment inne und ließ meinen Blick über die Wasseroberfläche schweifen, die sanften Spiegelungen der alten Gemäuer fesselten mich. Meine Tour setzte sich über den Rad- und Fußweg am Karl-Heine-Kanal fort, bis ich die Sachsenbrücke erreichte. Von dort aus radelte ich dann noch ein ordentliches Stück in den Süden. Letzte Kilometer führten mich durch das Streitholz entlang der Pleiße, bis ich Connewitz erreichte. Weiter ging es über die Karl-Heine-Straße. Zum Schluss gab es dann noch einen kurzen Abstecher durch den Friedenspark und den Lene-Voigt-Park in Reudnitz, bevor ich schließlich über Anger-Crottendorf wieder nach Volkmarsdorf zurückkehrte. Es war wahrlich eine sehr entspannte Tour, auf welcher mein Kopf ungewöhnlich ruhig war und die Eindrücke eine Chance hatten mich zu erreichen. Das wünschte ich mir so viel öfters. Ich spüre bereits jetzt, wie sehr ich gerade diese Ausfahrten über die kalten Monate vermissen werde. Auch wenn ich in diesem Jahr nicht viele Radtouren unternommen habe, wird mir die Freiheit, in die Pedale zu treten und die frische Luft auf meinen Wangen zu spüren, wohl doch sehr fehlen. Trotz alledem: Es wird ja immer weiter gehen. - In diesem Sinne, liebe Freunde: Kettenfett ahoi!

Time

3h31m

Distance

53.7km

Speed

20.2km/h

Ascent

160m

Descent

160m

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August 26, 2025

Cospudener See Südspitze via Lößnig und Markkleeberg x Retour via Grünau und Plagwitz

Eine ganz entspannte Runde am Abend in die nähere Leipziger Umgebung. Dabei schallerte mir stets die Sonne frontal ins Gesicht, bis ich die Südspitze des Cospudener Sees erreichte. Mit Start in Volkmarsdorf führte mich die Route vorerst in Richtung Mölkau und Zweinaundorf. Der städtische Verkehr war schnell hinter mir gelassen. Nur kurze Zeit später gab es auch schon die erste kleine Graveleinlage im Wäldchen am Mölkauer Gut. Weiter nach Probstheida und quer durch den Erholungspark Lößnig-Dölitz war auch mal ein wenig Schatten zu erhaschen. Dann hieß es weiter zum Herfurth-Park zu radeln. Hier sprudelte fleißig der Brunnen im Parksee und spendete abermals ein paar kleine Spritzer Wasser mir seiner Fontäne. Dann war der Cospudener See nach Durchquerung von Markkleeberg auch schon erreicht. Hier hieß es einmal über die Südspitze zur anderen Seite zu donnern. Okay, hier war ich dann doch nicht so entspannt. Auf der westlichen Seite angekommen ging es dann wieder schön in den Wald mit einem ordentlich feinen Schotteruntergrund von der Ritter Pflug Straße bis zum Lauerschen Weg. Ab dann gab es wieder mehr Stadt, aber dennoch angenehme Wege von Windorf bis nach Grünau. Hier ging es quer durch den Skaterpark und dann weiter nach Plagwitz zum Gleis-Grün-Zug und den Stadtteilpark Plagwitz. Einer meiner wirklichen Lieblingsorte in Leipzig. Und dann war die Runde auch schon fast wieder vorüber. Es ging von Plagwitz dann über die Sachsenbrücke durch den Clara-Zetkin-Park und wiederum durch das Stadtgemenge und über die Eisenbahnstraße wieder back to home. Die heutige übersichtliche Runde brauchte ich auch mal dringend wieder, nach dem herausfordernden Kurs OST-Ride. Und eines ist sicher: Meine Schaltung muss dringend gemacht werden. So können wir einfach nicht das kommende Jahr befahren. In diesem Sinne: Keep an eye on your circuit.

Time

2h46m

Distance

47.0km

Speed

19.5km/h

Ascent

120m

Descent

110m

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August 26, 2025

very well done sometimes beauty is so close ☝️! It's so beautiful how your bike fits perfectly with the graffiti wall 😀👍

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August 23, 2025

Kurs OST - Etappe 10: Zinnowitz via Lassan nach Anklam (Finish)

Heute Morgen ist es nun endgültig entschieden: Ich beende meine Kurs OST-Tour in Anklam. Eigentlich hätten noch etwa 850 Kilometer über Greifswald, Rostock und Magdeburg bis zurück nach Leipzig vor mir gelegen. Aber ganz ehrlich, ich hatte einfach keine Freude mehr auf die letzten zwei oder drei Etappen. Stattdessen fühlte ich mich frustriert und ausgepowert. Ich hatte hoffnungsvoll auf meine Auszeit in Zinnowitz und die ausgiebigen Spaziergänge am Ostseestrand gesetzt, inmitten des Rauschens der See, in der Hoffnung, wieder zu mir zu finden und meinen Elan sowie die Energie zurückzugewinnen. Doch leider blieb dieser Wunsch unerfüllt. - Es macht mich ein wenig traurig, dieses Vorhaben nicht vollenden zu können. Aber ich möchte nicht, dass das Radfahren für mich bedeutet, mich leer zu saugen und auf Teufel komm raus meine überambitionierten Ziele zu erreichen. Ich habe ein bisschen vergessen, dass ich in diesem Jahr tatsächlich kaum gefahren bin und wenig Kondition aufbauen konnte. Zudem war meine mentale Verfassung ziemlich instabil, was sich deutlich bemerkbar machte. Auf dem Weg von Zinnowitz zum Anklamer Bahnhof hoffte ich inständig, dass vielleicht doch noch einmal das Feuer, der Ehrgeiz und die Freude am Fahren durch fremde Gegenden zurückkehren würden. Aber das Gegenteil trat ein. Regen, Wind und düstere Wolken schienen mir nicht wohlgesonnen und drückten zusätzlich auf das Gemüt. Natürlich habe ich meine Tourplanung und mein eigenes Verhalten reflektiert und einige Erkenntnisse gewonnen, die ich beim nächsten Mal anders angehen werde. Das ist definitiv etwas Positives. Ebenso positiv ist, dass ich über 1.000 Kilometer absolvieren konnte. Und ganz ehrlich: Kurs OST hinterlässt dennoch unzählige kleine Momente und Begegnungen, auf die ich gerne zurückblicken werde. Es war eine gute Zeit, und ich habe Polen lieb gewonnen – auch wenn dessen Straßen und Radwege mich wirklich gefordert haben. – Dzięki!

Time

2h51m

Distance

46.7km

Speed

19.4km/h

Ascent

180m

Descent

190m

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August 23, 2025

Congratulations on completing 1,000 km in a row and all the best for the future!

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August 21, 2025

Kurs OST - Etappe 09: Pogorzelica via Świnoujście nach Zinnowitz

Endlich wieder in Deutschland! Ich hätte nicht gedacht, dass ich die deutsche Sprache so schnell und vor allem intensiv vermissen würde. Die letzte Nacht auf einem, für mich, „typisch polnischen“ Campingplatz habe ich noch einmal in vollen Zügen genossen. Es war klar: Die nächste Nacht verbringe ich an meinem Lieblingsort auf Usedom, in Zinnowitz. - Die Fahrt heute war wieder sehr durchwachsen. Ich habe ständig das Gefühl, keine Motivation zum Weitermachen zu finden. Alles fühlt sich so schwer an, und ich frage mich, ob ich überhaupt Freude empfinde, während ich meine mittlerweile müden Beine auf die Pedale drücke. Deshalb habe ich beschlossen, mir morgen in Zinnowitz eine Auszeit zu nehmen, um mich neu zu sortieren und zu überlegen, ob ich bereit bin, weitere Etappen in Angriff zu nehmen. Die nächsten Stopps wären Greifswald, Rostock, Berlin und schließlich Leipzig – das wären noch ordentliche Strecken. Jedoch, egal, wie meine Entscheidung letztlich ausfällt, ich weiß, dass diese Reise gut war und alles, was ich erlebt habe, richtig war. Vielleicht gibt mir das Rauschen der See morgen einen neuen Aufwind. Jede Entscheidung wird schließlich die richtige sein.

Time

10h55m

Distance

113km

Speed

16.0km/h

Ascent

510m

Descent

500m

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August 22, 2025

Very good 👍🏼 and landed back at the "old" campsite 😉🫡

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