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and went for a bike ride.

3 days ago

Malaga - There's a jump to the left ...

... and there's a jump to the right! Küstenausflug nach Westen (fast bis Torremolinos) und nach Osten (Rincon). Das ganze nur halb so schön wie die Werbung für den Küstenradweg verspricht. Jedenfalls: ausradeln aus Malaga

02:45

44.1km

16.1km/h

220m

220m

went for a bike ride.

6 days ago

Entlang der Küstenstrasse zwischem Malaga und Ameria - verschwiegener Schauplatz eines spanisch/italienisch/deutschen Kriegsverbrechens 1937. Was einem Besucher erst allmählich bei einem Besuch der Stadt Malaga dämmert ist, dass es nirgends einen Hinweis auf die Geschichte Malagas im spanischen Bürgerkrieg gibt. Obwohl die Stadt geschichtsbegeistert alles ausstellt, was früher einmal war, haben wir kein Denkmal, kein Hinweisschild, nicht einmal eine Plakette an einer Hauswand gefunden. Und dies obwohl 1937 hier ein Krieegsverbrechen stattgefunden hat, das den Untaten der deutschen Luftwaffe in Guernica um nichts nachstand. "Malaga, die Rote" war im spanischen Bürgerkrieg von Anfang an in einer problematischen Situationn: es gab schnell keine unmittelbare räumliche Verbindung mehr zu den von den republikanischen Kräften gehaltenen Gebieten. Und Anfang 1937 entschlossen sich die Falangisten zu einem Angriff auf Malaga. Zwar waren die (potentiellen) Verteidiger mit 40.000 Mann zahlenmässig weit überlegen, jedoch hatten diese kaum zureichende Waffen. Dem standen 25.000 Angreifer, bestens ausgestattet gegenüber, darunter ein italienisches Panzer-Bataillon und spanische Artillerie. Die Falangisten zogen einen Belagerungsring um die Stadt, den sie jedoch nicht ganz schlossen. Die Küstenstrasse nach Almeria liessen sie offen. Dorthin flohen die Bewohner, auch Frauen und Kinder. Und auf dieser Strasse, die entlang der Küste ohne jede Deckung und Schutzmöglichkeit führte, wurden sie von der spanischen Artillerie, deutschen Bombern und spanischen Kriegsschiffen beschossen. Das deutsche Kriegsschiff Admiral Graf Spee griff zwischenzeitlich Malaga an und beschoss die Stadt Jedenfalls kamen auf der Küstenstrasse geschätzt zwischen 3.000 und 5.000 Zivilisten ums Leben - zusätzlich zu den ca. 10.000 republikanischen Kämpfern, die von den Franco-Truppen sofort nach Ergreifung erschossen wurden. Diese Ereignisse wurden lange verschwiegen. Erst in den letzten 10 Jahren ist durch die Zivigesellschaft Druck zur Aufarbeitung - oder zumindest Erinnerung - entstanden. Insbesondere eine Gruppe, die jährlich die ca. 200 km lange Strecke von Malaga nach Almeria wandert, um auf diese Weise gegen das Vergessen anzukämpfen, hat diese Ereignisse wieder an die Öffentlichkeit gebracht. Auf dem Stück, das ich gefahren bin, habe ich aber nach wie vor keine Gedenkstellen gefunden - auch nicht in Torre del Mar, wo lt. Internet-Recherche zumindest einem Leuchtturmwärter gedacht werden soll. https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_M%C3%A1laga

01:57

40.8km

20.9km/h

140m

130m

6 days ago

I like your tours, your research, your attitude!

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and went for a hike.

February 24, 2026

Weil es so schön war, sind wir heute nochmal auf der meerabgewandten Seite zur Burg gewandert, dann den Coracha zurück und anschließend ins Malaga-Museum. Das Museum der Stadt Malaga wurde mit EU-Geldern gefördert. Daher hat jeder EU-Bürger freien Eintritt. Dss Museum erstreckt sich thematisch von archäologischen Ausgrabungen über die Mauren bis zu moderner Kunst - in einem grosszügigen Gebäude mit schönem Innenhof.

04:51

7.16km

1.5km/h

220m

220m

7 days ago

What a great story with the EU citizens!

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February 23, 2026

Auch Malaga kämpft mit der Gentrizierung. Obwohl "kämpft mit" nur ein teilweise zutreffender Begriff ist. Die seit 1995 von der Partido Popular geführte Stadtregierung hat erhebliche - und erfolgreiche - Anstrengungen unternommen, Geld in die Stadt zu bekommen. So haben sie es erreicht, dass Malaga 2016 zur europäischen Kulturhauptstadt ernannt worden war. Der Anlauf, 2027 die Expo auszurichten, ist jedoch gescheitert. Als Gegenpol wird der Stadtverwaltung vorgeworfen, allzu freundlich zu Investoren zu sein und speziell den Bau-Plänen und -Wünschen aus Arabien wenig Widerstand entgegenzusetzten. So würde sie die zunehmende Gentrifizierung noch beschleunigen. Das Quartier Soho verkörpert das Gegenteil, die Stadtgestaltung "von unten": dieses zwischen Fluss und Hafen gelegene ehemalige Gewerbegebiet war Mitte der 90'er Jahre ein sozialer Brennpunkt: Verwahrlosung, Drogenhandel und Kriminalität. Es fand sich eine Gruppe von Bewohnern zusammen, die ein Konzept entwickelten, um das Viertel wieder zu beleben. Mit dem Projekt "MAUS - Malaga, Arte, Urbano, Soho" wurde ein voller Erfolg gelandet: es konnten Streetart-Künstler aus aller Welt gewonnen werden, die teilweise ganze mehrstöckige Hausfassaden veredelten. Mit dieser Freiluft-Galerie konnte das Viertel wieder bewohnbar gemacht werden - und auch die Touristen kamen. Heute ist ein Streetart-Spaziergang in Soho fester Bestandteil touristischer Angebote für Malaga. Bei unserem Besuch hatten wir den Eindruck, dass der Punkt erreicht ist, zu dem sich der Erfolg gegen seine Erfinder wendet: auch hier sind deutliche Anzeichen von zunehmender Gentrifizierung zu erkennen. Die grösseren Straßen sind bereits von neueren, makelloseren Gebäuden gekapert und auch die Läden sind teilweise nicht mehr das, was aufgrund der Vorgeschichte zu erwarten gewesen wäre. (Obwohl wir gerade hier den einzigen Käseladen mit gehobener Auswahl in Malaga entdeckten - und das bevor wir den überall angebotenen Manchego über hatten. Gentrifizierende Touris halt) Die Street-Art existiert erfreulicherweise grösstenteils noch, und so haben wir uns entlang der Kunstwerke durch das Viertel treiben lassen.

01:32

4.38km

2.9km/h

100m

90m

7 days ago

Great pictures!

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February 22, 2026

Spaziergang hoch zur Burg, quasi durch die Hintertüre. Den Rückweg dann über die Coraza, den offiziellen Verbindungsweg zwischen Alcazaba un der Burg Gibralfaro. Der Hinweg war schöner.

00:51

3.47km

4.1km/h

110m

110m

7 days ago

Picturesque and great weather

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February 21, 2026

Über der Stadt Malaga thront die ehemalige maurische Festung Alcazaba. In diesem Teil Spaniens hielten sich auch nach der bereits größtenteil erfolgreichen Reconquista, der Rückeroberung Spaniens durch die christlichen Könige & Fürsten, die letzten muslimischen Herrscher. 1492 war die spanische Zeitenwende - Christopher Columbus startete - erfolglos - zur Entdeckung des Seeweges nach Indien und in Granada fiel das letzte Königreich der Muslime. Dabei war letztlich schon um 1250 Spanien von den Kastiliern erobert worden, jedoch blieb das Emirat von Granada ein Vasallenstaat, der noch fast 150 Jahre fortbestand. In der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts sollte dieser Zustand jedoch nach Auffassung des Königshauses beendet werden. Malaga war als wichtiger Hafen des Emirats bereits 1487 belagert worden und die Festung, von den Soldaten des kastilischen Königspaar eingenommen worden. Die Kämpfe um die Stadt waren von einer auch für damalige Zeit brutalen Härte geprägt. Die muslimischen Bewohner wehrten sich mit allen Mitteln, da sie wussten, was sie im Fallexder Niedrlage erwarten durften: den vollständigen Verkauf der muslimischen Überlebenden ibn die Sklaverei. So wurde es dann auch von den höchst christlichen Majestäten umgesetzt: nur wenige muslimische Einwohner von Malaga konnten bleiben - und auch dann nur, wenn sie den christlichen Glaubem abnahmen. Drr Rest landete auf Sklavenmärkten. Die Feste wurde danach lange Zeit vernachlässigt - was den Vorteil hat, dass heute noch Strukturen und Elemente des maurischen Palastes erkennbar sind. Ende des letzten Jahrhunderts wurde auch damit begonnen, Teile der Festung zu restaurieren. Und weil die Mauren, die nicht zuletzt zu einem erheblichen Teil aus Berbern bestanden, also Bewohner von Wüstengegenden, Erfahrung darin hatten, wie sie ihre Wohnsitze an angenehme Mikroklimen ansiedeln, ist es ein ausgesprochen angenehmer Ort. Es weht ein kühles Lüftchen, stets plätschert irgendwo Wasser und man blickt über die Stadt und den Hafen hinweg.

01:10

4.94km

4.2km/h

210m

220m

February 25, 2026

And from the "Garden of Cannons" you then travel as a genie through the air above the city? Truly exotic 😊

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February 20, 2026

Unsere heutige Tour führt uns nur kurz in die Stadt. Wir haben als Programmpunkt die Besichtigung der Kathedrale vorgesehen. Auf dem Weg dorthin stolpern wir über ein Schaufenster mit allerlei Nippes und Kruscht - und etlichen Reihen von Figürchen von Nazarenos-Bruderschaften. Das sind die Büßerprozessionen in Spanien, die aussehen wie ein KluxKluxKlan-Ableger - obwohl sie das Original sind und der KKK die Kopie (rein optisch). Es sind ausserhalb der Organisation der Katholischen Kirche entstandene Bruderschaften, die in der Karwoche grosse Prozessionen veranstalten, bei denen häufig tonnenschwere Heiligenstatuen etc. mitgeschleppt werden. Es gibt die These, dass ihre Entstehung aus dem Geist der Flagellanten stammt. Jedenfalls gibt es Berichte, wonach ca. 10 % der Nazarener ihr Büßerdasein mit erheblichen orthopädischen Schäden, vor allem im Schulterbereich bezahlen. Aber unabhängig von dem Grusel, den die KKK-Assoziation bei uns filmbild-geprägten Nordeuropäern auslöst, ist festzustellen, dass auf einer des im Schaufenster ausgestellten Bordes auch gleich Figürchen mit Militärkleidung und erhobenem rechten Arm aufgestellt waren. So falsch ist das Gefühl vielleicht nicht ... Auch die Kathedrale von Malaga lässt einen spüren, wie sehr sich der spanische Katholizismus von der nördlichen, bayerischen Spielart unterscheidet. Zum einen ist mir noch nie eine "Kirche der Fleischwerdung Gottes" (so der richtige Name, übersetzt) begegnet. Kirchen, bei der es für den zweiten Turm nicht meht gereicht hat, sind mir zwar schon die eine oder andere untergekommen (z.B. erst letztes Jahr beim Dom in Straßburg), so dass die "einarmige Dame" (erneute Übersetzung aus dem Spanischen, diesmal für die innerstädtische Bezeichnung der Kirche) nicht völlig allein dasteht. Zum anderen lässt uns das Innere, das sicherlich pracht- und wertvoll ausgeschmückt ist, eigenartig unberührt. Die ausgestellte Kunst ist irgendwie fremd, und die ebenso säuselnden wie nichtsagenden Ausführungen des Audio-Guide machen das nicht besser. Achselzuckend verlassen wir daher das Kircheninnere. PS: Kaum habe ich mich über die Prozessionen ausgelassen, schon ereilen sie uns: auf dem Weg zum Abendesssen laufen wir in der Nähe zur Kathedrale in eine Prozession hinein, in der ein Abbild von Jesus auf dem Weg nach Golghata getragen wird. Die Damen und Herren Träger und Fackelträger sind zwar ohne Kapuzen und in Zivilkleidung unterwegs. Als wir dann doch noch das Lokal erreicht haben, finden wir als Wanddekoration zwei Kapuzen aufgehängt. Was will uns der Weltgeist damit sagen?

02:32

5.38km

2.1km/h

480m

590m

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February 19, 2026

Malaga ist die Geburtsstadt von Pablo Diego Jose Francisco de Paula Juan Nepomuceno Maria de los Remedios Cipriano de la Santisima Trinidad Ruiz Picasso. Er taucht letztlich in jedem Touristen-Programm auf, gibt es doch gleich zwei Museen in der Stadt: das Geburtshaus von Picasso, in dem eher der Biografie seiner frühen Jahre gehuldigt wird und das Picasso-Museum.Letzteres bietet eine Werkschau mit einer Vielzahl von Werken aus allen Phasen, die als Nachlassanteil an seine Tochter Christine Ruiz-Picasso gegangen ist. Es ist eines der Must-See gem. Eigenwerbung der Stadt, und ohne vorher ein Online-Ticket gelöst zu haben, kommt man nicht hinein. Die Sammlung ist o.k., aber die bekanntesten Werke von Picasso sind in Frankreich geblieben. Der Audio-Guide ist etwas flach, ovwohl es ja genügend Quellen gäbe, auch Bücher über Picasso, die verschiedene Blickrichtungen ermöglichen würden und auch etwas tiefere Einblicke bieten würden. Von allen literarischen Denkmälern, die diesem Künstler errichtet wurden, ist mein liebstes im Übrigen keine der Biografien und Romane, sondern ein kurzer Text: die Kurzgeschichte "In A Season of Calm Weather" von Ray Bradbury(dt.: "In der warmen Jahreszeit") Die Geschichte handelt von George Smith, einem Amerikaner, der mit seiner Frau Urlaub in Südfrankreich verbringt. Er ist - schon damals - ein großer Picasso- Fan und fährt von seinem Hotel aus in einen Nachbarort, weil er gehört hat, dass Picasso dort Freunde besucht und weil er hofft, einen Blick auf ihn zu erhaschen. Nach einem Fehlschlag fährt er zurück, setzt seine Frau im Hotel ab und begiebt sich auf einen langen Strandspaziergang. Nach einiger Zeit kommt er in eine Bucht, wo ausser ihm nur noch ein anderer Mensch ist: ein etwas älterer, stämmiger, glatzköpfiger Mann, der selbstvergessen mit einem Stock Figuren in den Sand malt. Dann gehr er wieder. Mr. Smith denkt darüber nach, seinen Fotoapparat aus dem Hotel zu holen, aber die Flut steigt schnell, und bevor er zurückkommen könnte, hätte die Flut schon die Spuren im Sand wieder ausgelöscht. Also bleibt er und sieht zu, wie das Wasser steigt. Eine grossartige Geschichte. Irgendwann hat Hollywood Interesse daran gezeigt und einen Film daraus gemacht, der alkerdings extrem missraten sein muss. Obwohl Ray Bradbury am Drehbuch mitschrieb, überzeugte das Ergbnis weder ihn noch das Studio. Nachdem auch etliche Nachdrehs den Film nicht retteten, wurde auf eine Kinoauswertung verzichtet und der Film ans Fernsehen verscherbelt. Fun Fact: der Film enthielt experimentelle Trickfilm-Sequenzen, basierend auf Bildern von Pixasso. Die kann man heute wieder auf YouTube finden: https://youtu.be/3JUh9vIJd4E?si=n0l8p--qeto7stmw

02:22

5.46km

2.3km/h

260m

250m

February 19, 2026

Well, well! My expectations for the city tour have even been exceeded! Thank you for letting me share in Picasso's city.

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February 19, 2026

Malaga ist eine Stadt, in der gegessen wird - und zwar überall und dauernd. Nahezu an jeder Strassenecke ist ein Lokal - und in den 100 Metern dazwischen sind auch noch vier weitere. Hinzu kommt ein lebhafter, voller, bunter Markt (Montags ohne Fischverkauf). Das Essen ist meistens schmackhaft, immer abwechslungsreich und nie ohne Sardinen. Jedenfalls ist es schwieirig, a) nicht zu viel auf dem Markt einzukaufen b) auf dem Weg zurück zur Wohnung nicht ein- oder zweimal einzukehren c) alle Einkäufe vom Markt dann noch zu essen, nachdem man schon vom Einkauf (und Begleiterscheinungen) eigentlich satt ist. Nachdem wir zunächst nochmals durch die Stadt geschlendert waren, hat uns ab Markt die Lust am Probieren übermannt - und es hat sich gelohnt.

02:05

4.21km

2.0km/h

90m

110m

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January 11, 2026

Der Bikeboy würde auch bei diesen Strassenverhältnissen das Fahrrad aus dem Keller holen. Aber der Old Man ist vorsichtig geworden. Und so stapfen wir durch das winterliche Pasing entlang der Würm bis zum Waldfriedhof Gräfelfing.

01:16

5.21km

4.1km/h

40m

30m

January 11, 2026

Another beautifully chosen route. The inscription on the memorial plaque is truly wonderful! So much peace-loving and genuine empathy! The funeral chapel evokes personal memories, and finally, the answer to: Huh? Winnetou? Awesome!

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