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Christiane 🌻 went for a hike
October 16, 2026 at 05:55
06:04
30.9km
5.1km/h
290m
300m
Dritter Tag auf dem Camino – Zwischen Hektik, Morgenstille und endloser Meseta
Der Tag beginnt früh. Viel zu früh und vor allem viel zu hektisch. Schon ab sechs Uhr morgens verbreitet eine asiatische Pilgergruppe in der Herberge eine unglaubliche Unruhe. Es wird geräumt, gepackt und gewuselt. Mir ist das alles zu viel. 👀
Mit einer Tasse Kaffee setze ich mich in den Garten. ☕️ Über mir der Sternenhimmel, um mich herum die Stille der frühen Morgenstunden. ⭐️🌌 Ich genieße diesen Augenblick und warte ganz entspannt, bis die Gruppe aufgebrochen ist. Erst dann packe ich in aller Ruhe meine Sachen und mache mich zum Sonnenaufgang auf den Weg. Was für ein herrliches Morgenlicht. 🌅
Vor mir liegt der Berg, über den ich heute drüber muss. Die Morgensonne taucht den Berg und die Landschaft in ein kräftiges, warmes Rot. 🌄 Ein wunderschöner Anblick, auch wenn ich weiß, dass der Aufstieg es in sich haben wird. Etwa eine Stunde geht es stetig bergauf. Schritt für Schritt kämpfe ich mich nach oben.
Oben angekommen, werde ich mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Die unendliche Weite der Meseta bis zum Horizont. Die Sonne scheint und alles leuchtet. 🏜 Ein Moment zum Innehalten, Staunen und Durchatmen. Genau für solche Augenblicke bin ich unterwegs.
Der Weg führt nun steil bergab. Auf dem gerölligen Untergrund ist volle Konzentration gefragt. Jeder Schritt will gut gesetzt sein, und meine Beine bekommen gleich ordentlich zu tun.
Stundenlang geht es nun geradeaus. Kein Schattenplatz, kein Ende in Sicht. Die Sonne brennt ordentlich vom Himmel, 🏜🌞und die Landschaft scheint sich endlos vor mir auszubreiten. Ich höre nur das Geräusch meiner eigenen Schritte.
Schritt für Schritt, immer weiter. 👞👞
Die nächsten Stunden gibt es nicht viel, das mich ablenkt. Keine großen Ereignisse, keine spektakulären Aussichten. Nur der Weg, die Sonne und ich. 🚶♀️👱♀️ Hier bleibt einem nichts weiter übrig, als einfach weiterzugehen.
In einem kleinen Dorf gönne ich mir eine Pause und treffe ich auf einige bekannte Gesichter. 🤹 Wir tauschen uns aus, erzählen ein wenig, trinken gemeinsam Kaffee und ziehen anschließend wieder unserer Wege. Jeder in seinem eigenen Tempo, jeder mit seinem eigenen Ziel.
Das ist das Schöne am Camino: Alles ist herrlich unkompliziert. Man begegnet sich, freut sich über ein vertrautes Gesicht, verbringt eine schöne Zeit miteinander und geht dann einfach weiter. Ohne große Verabredungen, ohne Verpflichtungen. Und irgendwie ist man trotzdem miteinander verbunden. 🫂
Anschließend führt ein schmaler Weg am Canal de Castilla entlang. Die Strecke bis nach Frómista ist wunderschön grün. Der schmale Weg wird von einer wunderschönen Allee aus Bäumen gesäumt, die wohltuenden Schatten spendet. 🌳🌿🌾
Ich durchquere Frómista und gehe noch ein paar weitere Kilometer Für heute habe ich mir eine etwas einsam gelegene Herberge ausgesucht. Und schon bei der Ankunft weiß ich: Das war eine gute Entscheidung!
Die Herberge ist wunderschön, alles wirkt neu und gepflegt. Dazu gibt es einen herrlichen Garten mit bequemen Liegestühlen und Hängematten. 🏕 Ein Ort, an dem man wunderbar zur Ruhe kommen kann. Hier lässt es sich wirklich aushalten!
Jetzt steht das übliche Programm an: duschen, Wäsche waschen und die müden Füße hochlegen.
Ein wunderschöner Platz zum Ausruhen. 🙆♀️
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (910 m)
Lowest point (760 m)
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