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Tombe went for a bike ride
October 3, 2026 at 11:26
02:28
42.4km
17.2km/h
41.0km/h
390m
390m
Bei dem Wetter bleiben wir nicht daheim – so entstehen spontane „Ohne-Ziel-Touren“. Selbst beim Losfahren war noch nicht klar in welche Richtung es gehen soll.
Die Fotos erzählen die Tour.
Wir fahren dann mal in Richtung Massenbach werden aber Orte finden, die uns neu waren – kaum zu glauben. Bei Massenbach ein Bildstock von 1582 oder auch die „Blutgerichtsäule von Massenbach“ – Kaiser Rudolf II. verlieh den Herren von Massenbach den Blutbann. Seitdem durfte die Ortsherrschaft die Blutgerichtsbarkeit durchführen. Somit waren nicht nur Galgenstrafen, sondern auch Verstümmelungen möglich. Der Bildstock hier kündet von diesem Recht. Es so sagt man, soll an dieser Stelle ein Sohn die Hand gegen seinen Vater erhoben haben. Als Strafe dafür wurde ihm die Hand abgehackt.
Wenig später sind wir bei der Christopherushütte einem gemütlichen Rastplatz im Massenbacher Wald. Bei den Schleifhöfen in Kirchhausen etwas versteckt entdecken wir die Josefskapelle, ein Kleinod, das wir bisher nicht beachtet beziehungsweise nicht entdeckt haben. Über die „Fuchslöcher“ bei Biberach kommen wir auf dem Schellenteichweg zum „Biberacher Wichtelpfad“. Ein schöner Rundweg mit Murmelbahn, Barfußpfad, Grillstelle und Druidenhäuschen - da waren wir auch noch nie. Wir radeln in Richtung Obereisesheim an der Waldschänke vorbei – leider ist hier schon Saisonende – nach Neckarsulm. Zwischenzeitlich habe ich die 22.000 Kilometer erreicht, aber nicht rechtzeitig im Bild festgehalten. Über die Neckarsulmer Wehrbrücke kommen wir zum Brauhaus, einen kühlen Schluck haben wir uns hier verdient, dann geht’s durch die Neckarsulmer Innenstadt Richtung Heilbronn. In Neckargartach gibt es den Linsenfamerbrunnen, auch der Uzname der Neckargartacher „Linsenfamer“ - vor langer, langer Zeit befand sich das Hospital der Stadt Heilbronn direkt am Neckar. Als es für die Patienten einmal Linsen gegeben haben soll und diese zu Durchfall geführt haben. wurden die Reste der Linsen einfach in den Neckar gekippt. Stromabwärts treibend kamen diese Essensreste auch am Neckargartacher Neckarufer vorbei. Die Neckargartacher, gar nicht dumm, fischten (auf neckargartacherisch - famen) diese Linsen einfach wieder aus dem Wasser und verkauften sie dann den Heilbronnern.
Wir müssen weiter. Ab Frankenbach fahren wir entlang am Leinbach vorbei an Schrebergärten und bis auf die Zuckerrüben abgeernteten Felder nach Leingarten.
Im „Alten Bahnhof“ genießen wir noch die Abendsonne und den schönen Tag mit dem Fazit:
„Was ist wichtiger?“, fragte der große Panda,
„Der Weg oder das Ziel?“
„Die Weggefährten“, sagte der kleine Drache.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (250 m)
Lowest point (150 m)
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