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George went mountain biking
September 23, 2026 at 08:24
04:13
36.3km
8.6km/h
33.7km/h
710m
900m
Garmin fēnix 5
Ferienzeit hat manchmal ungeahnte Nebenwirkungen. Die Kids sind im Sportcamp oder beim Schnuppern unterwegs und plötzlich stehen sich Mann und Frau an einem Mittwochmorgen gegenüber und merken: Wir haben tatsächlich Zeit für uns.
Also nichts wie los.
Mit dem Zug ging es zunächst gemütlich nach Biglen. Die Bikes reisten selbstverständlich mit, denn das erklärte Tagesziel lautete Blasenfluh. Von dort sollte es schliesslich irgendwie wieder zurück nach Burgdorf gehen. Irgendwie. Denn wie immer gilt: Der Weg ist das Ziel und die Trails entscheiden über die Streckenführung.
Ab Biglen folgten wir dem Alpenpanoramaweg Richtung Gfell. Den kannte ich bereits von meiner letzten Blasenfluh-Tour und er enttäuschte auch diesmal nicht. Stetig bergauf, angenehm zu fahren und vor allem auf schönen Naturwegen statt auf langweiligem Asphalt. Genau so, wie ein Mountainbike-Aufstieg sein sollte.
Ab Blasenneuhaus war dann allerdings Schluss mit gemütlich. Die letzten Höhenmeter auf die Blasenfluh wollten ehrlich verdient werden. Also runter mit dem Gequatsche, rauf mit der Herzfrequenz und kräftig in die Pedale treten.
Oben angekommen stand endlich das auf dem Programm, was man auf einem Gipfel am besten kann: Aussicht geniessen.
Leider war Patrick mit seiner mobilen Kaffeemaschine diesmal nicht dabei. Die Gipfelgastronomie fiel daher etwas bescheidener aus.
Danach ging es über den Dschungeltrail bergab. Zumindest theoretisch. Holzarbeiten und die Verlegung einer neuen Quellwasserleitung hatten dem sonst so flowigen Trail ordentlich zugesetzt. Statt Dschungelfeeling gab es stellenweise eher Baustellenromantik.
Über Waldhäusern pedalierten wir weiter. Dort platzte dann auch gleich der nächste Verpflegungstraum. Ruhetag.
Wer die Region kennt, weiss: Hungrige Biker werden schnell zu schlechten Menschen.
Also weiter zur Moosegg. Dort fanden wir schliesslich, wonach wir gesucht hatten: etwas Essbares und eine Terrasse mit grandioser Aussicht über Langnau bis hin zu den Luzerner Bergen. Sofort war die Welt wieder in Ordnung.
Gut gestärkt begann der gemütlichere Teil der Tour. Über die bekannten Waldtrails rollten wir hinunter nach Zollbrück. Entlang der Emme ging es dann Richtung Ramsei.
Wer jetzt denkt, der Rest sei nur noch gemütliches Ausrollen gewesen, kennt die Gegend und uns, nicht.
In Ramsei wartete nämlich nochmals ein kleiner Denkzettel in Form eines weiteren Anstiegs. Danach folgte als Belohnung der Brandistrail bis nach Rüegsauschachen. Ein würdiger Schlusspunkt einer bereits sehr gelungenen Tour.
Von dort war es nur noch ein entspanntes Heimrollen zurück nach Burgdorf.
Fazit: Ein freier Tag zu zweit, tolle Trails, grandiose Aussichten, etwas Hunger, etwas Leiden und viele schöne Momente. Und wieder einmal wurde bestätigt, was wir eigentlich längst wissen: Unsere Region ist zum Biken schlicht der Hammer. Überall schöne Wege, spannende Trails, fantastische Panoramen und immer wieder etwas, das man entdecken oder bestaunen kann.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (1,410 m)
Lowest point (850 m)
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