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Chrissi 🐕🍀💞 went for a hike
September 9, 2026 at 09:13
02:49
10.0km
3.6km/h
570m
570m
Die Wanderung begann, wie auch gestern direkt im Ortskern von Oppdal. Die Route führt zunächst über eine asphaltierte, schnell in Schotter übergehende Straße an den letzten Wohnhäusern und Höfen vorbei stetig bergauf.
Sobald man die Siedlungsgrenze hinter sich gelassen hat, führt der Bjørndalsvegen tiefer in den Bergwald hinein. Der Weg zieht hier ohne Serpentinen recht direkt und kompromisslos die Falllinie hinauf. Der Untergrund wechselt von der Schotterstraße zu einem von Traktoren und Wanderern ausgetretenen, breiten Pfad. Da der Weg abschnittsweise durch dichten Nadel- und Birkenwald verläuft, kann der Boden nach Regenfällen im erdigen Bereich rutschig sein. Gute Wanderschuhe mit tiefem Profil sind hier absolut notwendig. Nach rund zwei Dritteln der Strecke lichtet sich der Wald spürbar, und man lässt die Baumgrenze hinter sich. Ab hier wird das Gelände freier, rauer und alpiner. Der Pfad führt nun über felsigen und teils mit Heidekraut bewachsenen Untergrund. Der Wind kann hier oben deutlich auffrischen und das hat er heute auch mit aller Macht gezeigt. Doch dann eröffnet sich der breite Bergrücken des Hovden (1.125 m) vor einem. Auf den letzten Metern flacht der Weg etwas ab, während man direkt auf die Bergstation der Gondelbahn und das unübersehbare Gipfelplateau zusteuert. Oben angekommen öffnet sich ein grandioses 360-Grad-Panorama. Mit direktem Blick hinunter auf das Zentrum von Oppdal. Fernsicht auf die beeindruckenden Gipfel des Dovrefjell-Hjerkinn-Nationalparks im Süden. Aussicht auf die rauen Bergketten von Trollheimen im Westen. Direkt an der Bergstation gibt es das Restaurant The Hill 1125, welches heute jedoch geschlossen hatte.
Für den Rückweg haben wir uns dann für den schmalen Pfad auf der Westseite des Hovden entschieden. Glücklichweise war es hier mittlerweile etwas windstiller. In Anbetracht des aufziehenden Regens wollten wir jedoch nicht mehr in diesem rutschigen Gelände sein, wenn es losging. Denn auch ohne Regen, hat es hier ein ordentliches Gefälle bei dem man unter Umständen ins rutschen kommt. Weiter unten auf Höhe der Baumgrenze wird der Weg dann wieder deutlich entspannter. Allerdings ist bei Regen nicht mehr von einem Weg zu sprechen, da sowohl die Schafe als auch die hier grasenden Kühe das Gelände ziemlich aufgewühlt haben. Kurz bevor es dann wieder nach Oppdal geht, muss man noch eine Kuhweide queren, die durch ein Holzgatter und ein Metallzaun auf der anderen Seite gesichert ist. Ersteres muss man erstmal von mehreren Schnallen befreien um es öffnen zu können. Ich bin mir nicht sicher, dass das derzeit so wirklich gewollt ist. Aber immerhin zeigt ein Wanderschild hier entlang.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (1,110 m)
Lowest point (540 m)
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