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Matthias went mountain biking
August 23, 2026 at 06:09
04:49
39.4km
8.2km/h
48.2km/h
1,710m
1,700m
Die Tour habe ich bei Skyhopper abgeschaut. Er ist aber noch weiter hoch gefahren. Ich bin hingegen das letzte Stück gewandert. Zum Hochfahren war heute auch zu viel los...
Schöne Gegend. Gegenüber dem Kamor ist die Steigung hier im Schnitt höher. Ohne E hätte ich es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geschafft.
Hoch war bis zur Alpe Tschugga alles asphaltiert oder geschottert. Dahinter wird es dann trailiger, geht über Weiden und Wäler, bis zur Alpe Gapfohl. Von hier bis zur Alpe Salvur war es dann wieder asphaltiert/ geschottert.
Hier habe ich mein Rad stehen lassen und bin dann zu Fuss weiter und hoch auf den Hohen Freschen. Der war auch interessant. Habe es mal mit KI recherchiert:
Der Hohe Freschen besteht hauptsächlich aus Kreidekalken (Schrattenkalk) und darunterliegenden weicheren, tonreichen Mergelschichten.
Die Schwachstelle: Mergel saugt sich bei Regen oder während der Schneeschmelze mit Wasser voll und wird rutschig wie Schmierseife.
Der Effekt: Die schweren, harten Kalkfelsplatten, die darüber liegen, verlieren den Halt. Sie gleiten auf den nassen Mergelschichten ab, brechen auf und stürzen in die Tiefe.
Während der Berg nach Süden hin sanft abfällt, stürzt er nach Norden und Osten (zum Beispiel in Richtung Ebnit oder dem Mellental) in schroffen, fast senkrechten Wänden ab.
Mechanische Zerstörung: An diesen Steilwänden greift die Frostverwitterung extrem stark an. Wasser dringt in kleinste Felsspalten ein, gefriert im Winter, dehnt sich aus und sprengt den Fels regelrecht auf.
Ständiger Nachschub: Sobald das Eis im Frühjahr schmilzt, donnern kleinere Felsstürze und Steinschläge in die Tiefe. An solchen unruhigen Hängen kann sich schlichtweg kein Mutterboden bilden, weil das Material permanent in Bewegung ist.
Unterhalb dieser Abbruchkanten siehst du riesige, kahle Geröllfelder (sogenannte Schutthalden).
Weil von oben ständig neues Gestein nachrutscht, rollen die Steine bei jedem Gewitter oder Windstoß weiter das Tal hinab.
Pflanzen haben hier keine Chance, Wurzeln zu schlagen, da der Boden nicht stillsteht. Nur ganz spezialisierte „Schuttstauer“ (wie bestimmte alpine Gras- oder Krautarten) schaffen es nach langer Zeit, solche Flächen extrem langsam zu besiedeln.
Bis Männele bin auf den gleiche Weg zurück wie hingefahren. Die Trails machen in diese Richtung mehr Spaß. Hier bin ich dann links abgebogen. Der Weg ist ebenfalls eine offizielle MTB-Strecke, die zuerst noch über offenes Gelände führt und dann mit einem ruppigen Weg durch den Wald weiter geht. Hier war das Fully wirklich ein Segen :-)
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (2,000 m)
Lowest point (490 m)
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