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Klaus M. went for a bike ride
August 8, 2026 at 08:14
05:30
67.9km
12.3km/h
26.0km/h
170m
150m
Nach einem hervorragenden Frühstück und gut gefüllter Lunch-Tüte, ging es zuerst zur Innenstadt von Tangermünde, Es ging hinein durch das imposantes Neustädter Stadttor. Der Stadtkern ist geprägt von Türmen, historischen Gebäuden in Backsteingotik und lässt heute noch den Wohlstand der Hanse im 15. Jahrhundert erahnen.
Das alte Rathaus mit Museum, ist das Schmuckstück des Stadtkerns, daneben das Denkmal der Grete Minde, die angeblich 1617 die Stadt angezündet haben soll und dafür zwei Jahre später auf dem Scheiterhaufen starb. Das Schicksal von „Grete Minde“ bildete die Grundlage einer Novelle von Theodor Fontane, mit selbigem Titel.
Nach Besichtigung der sehenswerten Altstadt, ging die Fahrt hinaus in das Grün der Elbauen, Die Strecke führte teilweise auf wenig befahrenen Kreisstraßen. In Grieben gibt es eine sehenswerte Bockwindmühle, mit nebenstehendem Backhaus. Beides vom Heimat- und Mühlenverein Grieben e. V. restauriert und in Stand gehalten.
Der Weg führt weiter, teils über wenig befahrene Kreisstraßen, teils dem Damm entlang, in Richtung Magdeburg.
In einem Waldgebiet in der Nähe des Ortes Bertingen (Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt) kommt man am „La Porte Hotel und Restaurant“ vorbei, das mit einem gemütlichen Biergarten und Eistheke zur Rast einlädt.
Auf dem weiteren Weg leuchtet einem dann schon kilometerweit, der weiße „Kalimandscharo“, eine 120m hohe Abraumhalde des Kalibergwerks in Zielitz entgegen. Die Halde kann bewandert werden und auf der Oberseite ist eine Plattform mit Bühne wo regelmäßig Events veranstaltet werde. Es ist unbeschreiblich welche Mengen hier aus dem Untergrund geholt und ins freie Gelände deponiert wurden.
Bei Nachtweide fährt man sehr nahe an dem Gesteins-Koloss vorbei.
Wenige Kilometer vor Magdeburg taucht ein weiteres gigantische Bauwerk auf. Die Brücke des Mittellandkanals, der hier die Elbe kreuzt. Es lohnt sich die Rampe hoch zu fahren um direkt neben den vorbeifahrenden Schiffen zu stehen. Eine sehr imposante Ingenieurleistung.
Nach einem kurzen Stopp auf der Brücke des Mittellandkanals ging es den Damm hinunter und hinein nach Magdeburg zur Unterkunft.
Übernachtung in Magdeburg: Pension am Krug (51.- € incl. Frühstück)
Bei Ankunft gab es am Eingang ein Schlüsselbrett, an dem die Schlüssel mit Zimmernummer und Namen der Pensionsgäste hingen. An einer Tafel konnte man mit Kreide angeben wann man Frühstücken wollte.
Das Fahrrad konnte in einer abgeschlossenen Garage eingestellt und geladen werden.
Die Pension liegt nördlich im Vorstadtbereich von Magdeburg, neben einer Kirche. In der Nähe gibt es ein griechisches Restaurant, bei dem man sicherheitshalber, reservieren sollte. Ich bekam am Samstagabend, nur mit Mühe und Not, einen Platz im Außenbereich. Weitere Restaurants in der näheren Umgebung gibt es nicht.
Zur Stadtmitte sind es ca. 25 Minuten mit dem Fahrrad.
Das Zimmer war wohnlich mit Holz verkleidet und funktional eingerichtet, mit separatem Bad mit WC und Dusche.
Im Keller gab es einen Kühlschrank aus dem man sich mit Getränken versorgen konnte, Abgerechnet wurde beim Frühstück. Das Frühstück war ausreichend, Kaffee konnte selbst an einer Kaffeemaschine, frisch zubereitet werden.
Mir wurde abgeraten an einem Samstagabend in die Innenstadt von Magdeburg zu fahren.
Hintergrund: Am Nachmittag war ein Fußballspiel und am Abend bevölkerten die Hooligans die Innenstadt.
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