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Ollantaytambo → Pinkuylluna → Pumamarca: zwei einsame Inka-Stätten abseits der Massen, mit Traumblick auf die Festung und Rückweg auf altem Inka-Pfad. 🏔️🚶♂️
Ollantaytambo → Pinkuylluna → Pumamarca: zwei einsame Inka-Stätten abseits der Massen, mit Traumblick auf die Festung und Rückweg auf altem Inka-Pfad. 🏔️🚶♂️
N G (Nortuk Gausgart) went for a hike
July 27, 2026 at 12:23
02:30
17.5km
7.0km/h
760m
760m
Ollantaytambo: Pinkuylluna & Pumamarca – Inka-Ruinen abseits der Massen
Mein Basislager im Heiligen Tal ist Ollantaytambo, und ehrlich: schon der Ort allein ist die Reise wert. Eine lebende Inka-Stadt, in der seit über 700 Jahren Wasser durch die originalen Steinkanäle rauscht, enge Kopfsteingassen, und mittendrin der quirlige Markt (Mercado Ollantaytambo), durch den ich gleich zu Beginn geschlendert bin – Obst, Weberei, Alltagsleben. Ein schöner Start in den Tag. 🏘️
Morgens ging's zuerst rauf auf den Pinkuylluna, den Hausberg direkt östlich über dem Ort. Oben warten die Colcas del Tunupa, die alten Inka-Kornspeicher, in denen Mais und Kartoffeln kühl und trocken lagerten. Die Speicher selbst sind schlicht – der eigentliche Lohn ist der Blick: das komplette Panorama auf die große Festung gegenüber und das Terrassental. Kurz, steil, und ich hatte den Berg fast für mich allein. ⛰️
Danach hoch ins Patacancha-Tal zur Festung Pumamarca (den Anstieg habe ich mir mit dem Mototaxi geschenkt 😄). Pumamarca thront auf einem Bergrücken am Zusammenfluss zweier Flüsse – ein alter Kontroll- und Verteidigungsposten, der einst den Zugang ins Heilige Tal bewachte, mit Agrarterrassen, Wohnbauten und Bewässerungskanälen. Vor-inkaische Wurzeln (Wari), von den Inka überformt. Kein Schild, keine Menschenseele – dafür Weite und Stille. Der Höhepunkt war der Rückweg zu Fuß: ein originaler Inka-Pfad hinunter nach Ollantaytambo, dem Patacancha-Fluss entlang, vorbei an mächtigen Terrassen. 🚶
Praktisch: reine Rundtour ab/an Ollantaytambo, 17,3 km, ~730 Hm, höchster Punkt ~3.430 m. Zu Fuß gelaufen bin ich die Pinkuylluna-Runde und den kompletten Abstieg von Pumamarca – der Weg hinauf zur Festung war per Mototaxi (also kein Straßenlaufen). Wer alles läuft, sollte gut akklimatisiert sein. Auf 3.400 m: viel Wasser und Sonnenschutz, die Höhen-UV ist auf den offenen Hängen kräftig. Beide Stätten kosten einen kleinen lokalen Eintritt (jeweils ~10 Soles, vor Ort) und sind NICHT im Boleto Turístico. Perfekte Halbtagestour für alle, die die großen Inka-Stätten mögen, aber die Massen satt haben.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (3,420 m)
Lowest point (2,850 m)
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