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Eule went cycling
July 19, 2026 at 18:00
23:12
492km
21.2km/h
66.7km/h
5,080m
4,200m
Wahoo ELEMNT ROAM 3
Gänsehaut Start in Trondheim am Sonntag, den 19.7 um 20 Uhr. Nach wochelangem Regen, heute Sonnenschein und angenehme 16 Grad. 400 TN machen sich auf den Weg nach Kalamata. Zunächst stand der Startparcour an: 195 km und 2350 HM. Einige Kilometer, dann waren wir aus der Start draussen und im Pulk (mit erlaubten Drafting) ging es die ersten Höhenmeter an. Es waren wunderbare, leichte Kilometer, durch grüne Hügel, entlang einem Fjord und immer wieder tauchte ein See auf. Durch die noch langen Tage wurde es erst gegen 23:30 Uhr dunkel und gegen 3:00 Uhr wieder hell. Ich plante diese erste Nacht möglichst durchzufahren. Als ich ein echtes Müdigkeitstief hatte, tauchte ein 24/7 Supermarkt auf... vollautomatisch ohne Personal, dafür mit bestimmt 50 TCR Teilnehmern die sich permanent die Klinke in die Hand gaben. Kurzes aufwärmen (zwischenzeitlich war es schon auch frisch) und resupply. Weiter ging es nun durch ein langes Tal in dem es stetig bergauf ging. um dann am Ende des Anstiegs auch das Ende des Startparcours zu erreichen. Es war schon hell, allerdings immer noch zu früh, das irgendwas auf hatte, nicht einmal Tankstellen. Somit ging es weiter. Allerdings kam nun ein welliger Streckenabschnitt in dessen Senken sich Frühnebel sammelte, hier fielen die Temperaturen auf bis zu -2 °C und ich hatte nur kurze Handschuhe. Des weiteren hatte ich leichte Probleme mit der Müdigkeit. Ein Powernap war aber aufgrund der frischen Temperaturen nicht möglich. Also fuhr ich so gut es ging weiter. Über den Tag musste ich immer wieder powernappen. Gegen Abend erfolgte ein lange Abfahrt um dann den finalen Anstieg ins Fjell anzugehen. Leider hatte ich ein Problem mit dem Hinterrad: es verlor Luft. Ich bin erst vor ein paar Wochen auf Tubeless umgestiegen. Da der Verlust sehr langsam von statten ging kümmerte ich mich erst nicht so sehr darum. Der lange "Schlussanstieg" war zunächst Asphalt und ging dann in eine Gravelstrecke über. Harte Steigungsprozente und öfteres nachpumpen des Hinterrades verlangsamten mein Fortkommen. Mit Geduld und Spucke und ein wenig schieben kam ich dann Nachts gegen 0:30 Uhr in meinem gebuchten Hotel an und schloss die erste Etappe mit Blick auf die gefahrenen km/Hm mit einem wahnsinnig stolzen Gefühl ab.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (1,200 m)
Lowest point (0 m)
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