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Ralph Wetzel went for a bike ride
July 4, 2026
10:55
151km
13.8km/h
34.6km/h
1,250m
730m
Der Tag beginnt recht zeitig; Abbau des Zelts und Herstellen der Reisebereitschaft nehmen ihre Zeit in Anspruch. Dennoch sind so früh schon einige aktiv; mit halbem Ohr lausche ich der Konversation. Gegen 07:30 Uhr rolle ich los … zum nächsten Bäcker. So richtig begeistert bin ich nicht von der Auswahl - aber egal.
Dann geht es zurück auf den Radweg, und ich tauche ein in das schöne Donautal. Der Radweg dreht links und rechts, folgt dem Flusslauf in einer wild & wunderbar aussehenden Felsenlandschaft. Dieser Abschnitt des Radwegs ist wesentlich spannender als alles ostwärts Ulm - vom Donaudurchbruch mal abgesehen.
Meine Beine haben sich über Nacht gut erhöht, und dennoch drängt im Hinterkopf eine stete Ungeduld. Bis Donaueschingen läuft der Track immer an der Donau entlang & sieht relativ einfach aus. Doch danach …
Die Stunden ziehen vorbei. Mittagspause am Kloster Beuron - zusammen mit vielen anderen Radler; 67km - noch nicht Halbzeit! Der Nachmittag schenkt mir dann, neben viel Kulisse auch viel Gegenwind. Auf freiem Feld bläst es mir ordentlich entgegen; nicht hilfreich für schnelleres Vorwärtskommen. Dennoch bleibt Zeit für einen Blick auf die Donau dort, wo sie nicht zu sehen ist - bei der Donauversickerung.
Gegen 18:30 Uhr erreiche ich schließlich Donaueschingen, und damit die Donauquelle - die sich eigentlich als Zusammenfluss zweier Bäche zu einer Donau manifestiert. Nach einem Foto radle ich weiter; der Spaß des Tages sollte noch folgen: Es geht hinauf in den Schwarzwald!
Die erste Klippe ist zum Warmwerden, die zweite für die Motivation … und dann steige ich in die Lange Allee ein: Etwas weniger als 10km lang, glücklicherweise im Wald, straight gerade aus, konstante Steigung; für mich & heute nicht zu fahren. Irgendwann ergibt mein Weg-Zeit-Forecast, dass ich das Check-In-Fenster meiner Schwarzwaldpension sicher verfehlen werde. Anruf, Abstimmung, Prozedere für einen Late-Check-In geklärt. Weiter geht es schiebend, stetig bergan. Die Sonne geht unter und bringt starke Bildmomente; optisch beeindruckend, weiter bergan. Mit dem schwindenden Tageslicht schwinden auch die verbleibenden Höhenmeter. Irgendwann - so wie immer - ist der Anstieg nur noch ein Erlebnis … und das Ziel erreicht.
Vorfreude: Ab morgen geht es abwärts … sagt die Streckenplanung.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (1,050 m)
Lowest point (530 m)
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