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Via Claudia Augusta bis Verona - Tag 8 - von Meran nach St. Michael an der Etsch
Via Claudia Augusta bis Verona - Tag 8 - von Meran nach St. Michael an der Etsch
sparte007 and Rogercollins went for a bike ride
July 3, 2026 at 07:29
03:15
74.4km
23.0km/h
46.5km/h
340m
440m
Nach einen Tag Pause in Meran startete heute unser achter Radreisetag entlang der Via Claudia Augusta. Heute standen 74km bis nach St. Michael an der Etsch auf dem Programm.
Auf den ersten Kilometern schlängelten wir uns erst einmal aus der Innenstadt von Meran, bis wir den Stadtrand und somit das Industriegebiet erreicht hatten. Ab hier radelte man auf einen gut ausgebauten Radweg immer entlang der Etsch. Bis Kilometer acht war, außer die Berge im Hintergrund, nichts aufregendes zu entdecken. Danach tauchten dann wieder, die schon am letzten Tourtag kennengelernten, endlos erscheinenden Apfelplantagen auf, welche alle paar Kilometer von einen Apfel verarbeitenden Betrieb unterbrochen wurden. Diese Aussicht sollte sich bis Bozen nicht ändern. Kurz vor Bozen verließen wir dann die offizielle Route, um im parallel liegenden Tal der Südtiroler Weinstrasse zu folgen. Der Radweg dorthin führte über eine gut ausgebaute alte Bahntrasse die stetig anstieg. Ab und zu musste dabei auch ein Tunnel durchquert werden. Hinter einen dieser Tunnel sollten wir plötzlich von einem veränderten Landschaftsbild überrascht werden. Anstatt durch Apfelplantagen zu radeln befand man sich mit einmal mitten in Weinbergen. Der Anstieg selber sollte sich bis Eppan hinziehen, bevor man wieder ausgeglichenderes Terrain befuhr. Nach Eppan steuerten wir dann auf die nächste Ortschaft, Kaltern, zu. Immer von Weinbergen umzingelt. Kaltern war noch nicht ganz erreicht, da lud uns
" Christl im Loch", ein nettes Ausflugslokal, zum Anhalten ein.
Da schon 35km auf dem Tacho standen, und wir noch keine Pause absolviert hatten, nahmen wir diese Chance sofort war. Gut gestärkt, mit "Speck am Brettl" und "Radler", setzten wir nach einiger Zeit unsere Fahrt fort. Erst durchquerten wir Kaltern, mit seinem wunderschönen Marktplatz, und dann setzten wir zur Abfahrt an, um vom Hochtal der Weinstraße wieder ins Etschtal zu gelangen. Die Abfahrt führte ebenfalls mitten durch die Weinberge, immer dem Kalterer See entgegen, welcher im Talkessel prachtvoll vor uns lag. Unten angekommen passierten wir diesen, um dahinter die Rückabwickelung des Landschaftsbildes bestaunen zu können. Denn mit einem mal lösten die Apfelplantagen die Weinberge wieder ab. Kurze Zeit später fädelten wir wieder auf die Originalroute, entlang der Etsch, ein. Hier radelten wir den Rest des Weges, auf einer perfekt ausgebauten Radstrecke, unserem Ziel entgegen. Das beeindruckende auf diesen Teilabschnitt waren die sich immer wieder verändernden Felsformationen, die rechts und links von uns in die Höhe ragten. In St. Michael angekommen fanden wir ein tolles Nachtquartier vor, in dem wir nett empfangen wurden. Die Räder konnten in einer super ausgebauten Fahrradgarage sicher untergestellt werden.
Tagesfazit: Schöne Radwege, der Abstecher auf die Weinstrasse war eine sehr gute Wahl
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (420 m)
Lowest point (210 m)
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