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08:02
18.2km
2.3km/h
40m
50m
Garmin fēnix 8 43mm
Tag 2 startet im Inselcamp Solnhofen mit traumhaftem Sonnenschein. Wir bauen die Zelte ab, verstauen alles, wassern die Boote.
Das Flüsschen führt uns durch wunderschöne Natur rechts und links teilweise mit schattenspendenden Bäumen deren Laub tief über dem Wasser hängt.
Enten und Bläshühner huschen mit ihrem Nachwuchs an uns vorbei und Graureiher steigen in die Lüfte, Seerosenfelder stehen in Blüte. Der Fluss wird sich selbst überlassen, so dass umgefallen Bäume und Kiesbänke umschifft werden müssen. Die Stille wird nur von Vogelrufen unterbrochen. Adè Zivisilationslärm.
Mittagspause machen wir am Rastplatz Hammermühle. Hier wird es das erste Mal etwas lebhafter.
Die Paddler begutachten die Bootsrutsche und philosophieren, ob sie es wagen oder doch lieber umtragen sollen. Nach einem vorzüglichen Cappucino aus dem Kiosk wagen wir es und schlittern samt Hund an Bord über den Abhang.
Sieht schlimmer aus, als es war. Spass hatten wir auf jeden Fall.
Selbiges erwartet uns am Rastplatz Hagenacker, nur dieses Mal mit der Garantie zum Nasswerden.
Bis nach Dollnstein bringt uns das Flüsschen in gewohnter Weise.
Wir meiden den dortigen Zeltplatz und paddeln ca.2 km weiter zum Naturcamp
Breitenfurt - klein, unkompliziert und die Chefin Rosa Hell ist ein Unikum auf dem Platz - und rosa ist bei ihr Programm.
Gute Entscheidung, allerdings forderten uns die 2km zwischen Dollnstein und Breitenfurt mental - 2km Fluss, eingefercht mit Wassersteinen in eine Art Kanal. Zum Glück finden wir die liebliche Altmühl nach dem Umtragen am Wehr, kurz vor dem Zeltplatz von Rosa wieder.
Rosa begrüßen, Brötchen bestellen, Zelt aufbauen, das kühle Bier genießen, auf die Altmühl schauen - Träumchen.
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