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SvenmitBart and others went for a hike
7 days ago
10:56
50.5km
4.6km/h
830m
810m
Als ich im März meinen ersten Mammutmarsch in Leipzig über 42 km erfolgreich abgeschlossen habe, hätte ich nie gedacht, dass ich mir das noch einmal antun würde. Drei Monate später stand ich dann doch in Dresden und hatte Respekt. Respekt vor den Höhenmetern und auch Angst davor, ob ich das überhaupt schaffe.
Die ersten 10 Kilometer liefen sich wie von selbst – durch die wunderschöne Innenstadt Dresdens, entlang der Elbe. Begleitet wurde ich von Peter, den ich auf der Strecke kennenlernen durfte und mit dem ich bis zum ersten VP wirklich gute Gespräche geführt habe.
Da er dort aber auf seine Frau gewartet hat, ging es für mich alleine weiter. Und genau da wurde mir einiges abverlangt. Eine Steigung von 20 %, die wirklich anstrengend war, konnte ich aber besser bewältigen, als ich gedacht hätte – die Menge zieht einen wohl einfach mit.
Obwohl die Strecke für mich ungewohnt hügelig war, ging es deutlich besser voran als vor drei Monaten in Leipzig. Die Füße wurden nicht dick, und Blasen haben sich nicht gezeigt.
Es lief sich einfach fast wie von selbst, auch wenn man bei jeder Treppenstufe jede einzelne Zigarette bereut hat, die man in seinem Leben geraucht hat.
Aber die Aussicht hat einen die Qualen recht schnell vergessen lassen.
Und plötzlich waren sie da: die 42 km. Und das nur knapp 10 Minuten langsamer als in Leipzig, obwohl diese enormen Höhenmeter absolviert werden mussten. Ich war echt stolz auf mich und von nun an war jeder weitere Schritt ein neuer Rekord für mich.
Auf den letzten fünf Kilometern allerdings spürte ich mein Steißbein und die Hüfte. Der Schmerz war fast unerträglich, aber ich wollte nicht aufgeben. Ich bin doch nicht so weit gekommen, um jetzt aufzuhören!
Und als mich auf einem Kilometer ein kleiner Dackel freudestrahlend mit seinen kurzen Beinen überholt hat, musste ich lachen. Das war einer dieser kleinen Momente auf der Strecke, die mich wohl noch sehr lange begleiten werden.
Wie auch der Zieleinlauf ...
In Leipzig habe ich Melanie kennenlernen dürfen. Wir haben unsere Nummern ausgetauscht und daher wusste ich, dass sie auch in Dresden ist. Aufgrund einer Verletzung leider nur als Volunteer.
Aber als ich sie im Ziel gesehen habe und sie mir jubelnd die Medaille umgehängt hat – das war so ein unglaublich tolles Gefühl. Eines, das ich wohl immer mit Dresden verbinden werde.
Die Schmerzen, die mich auf den letzten Kilometern fast zum Weinen gebracht haben, waren da plötzlich vergessen und ich konnte kaum glauben, dass es schon vorbei war.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (270 m)
Lowest point (110 m)
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