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Thomas M. went for a bike ride
May 28, 2026 at 04:55
05:18
91.7km
17.3km/h
30.0km/h
80m
70m
Bosch
Tag 2 meiner Rundtour durch die südlichen Niederlande.
Was hat mein AirB&B-Fraggle gesagt?
Frühstücken? Mach das in Schloss Haar, das ist
superschön und besser als die Bäcker hier.
Jepp, recht hat er.
Schön ist es da. Nur Frühstück, das gibt's nich'.
Oder erst ab 10. Mit der zarten akustischen
Untermalung durch Presslufthämmer.
Näh. Also doch zum Bäcker :-)
Also dann: An der Vecht entlang. Oh my goodnes.
Was eine herrliche Ecke. Filmen, Knippsen und
geniessen. Wahnsinn. Herrenhäuser, Schlösser,
Bootshäuser, Hausboote etc. Und all das in einer
Ruhe und einem Frieden.....
Für mich die schönste Ecke der ganzen Reise.
Irgendwann dann weiter nach Vinkeveen.
Den Dammweg über den See genommen, immer in
der Hoffnung, irgendwie einen Drohnenblick auf die
Häuser auf den schmalen Landstreifen zu kriegen.
Nix. Garnix. Nur millionenschwere Villen, eine an der
Anderen. Eklich.
Irgendwann grenzfrustriert ein seeeehr spätes
Frühstück zwischen Waverveen und Mijdrecht mitten
im Outback.
Dann ging's durch Uithoorn nach Aalsmeer.
Das hat dann für das elende Vinkeveen entschädigt.
Da hätte ich dann auch das bessere Früh- oder eher
Spätstück gekriegt. Quirlig, aber freundlich.
Von Aalsmeer Richtung Rijsenhout (und "zurück") gab's
dann doch noch ein "Kleines Vinkeveen Erlebnis".
Wassergärten nennen die Holländer das, viele meist
ältere Häuser auf superschmalen Landstreifen, die
meisten mit eigenem kleinem Kanalhafen. Richtig
nett das.
Okay, dann also jetzt nach Hoofddorp. Am Kanal
entlang, Road-Block-Schafe wegräumen oder auch
bestechen und dann über das wildeste Brückendings
über die Autobahn. Mit landenden Flugzeugen, die
man fast greifen kann, so tief kommen die rein.
Beim Einflug nach Hoofddorp kommt man dann noch
an Fort Noxx vorbei ;-) Ernsthaft, das ist eine alte
Befestigungsanlage, die heute eine Künstlerkolonie
hostet. Interessant, aber leider keiner da, den man
hätte ausquetschen können.
Wenn man sich mal ansehen möchte, wie man eine
Stadtdurchfahrt für Fahrräder gestalten kann, dann
wende man seinen Blick mal gen Hoofddorp. Mitten
durch, 90% im Grünen, nur einmal kurz eine grosse
Strasse queren und dann wieder immer ins längs der
Kanäle. Geil, sorry.
Von hier aus gehts dann ziemlich unspektakulär durchs
Outback von Heemstede in Richtung Meer.
Auf dem Weg gibt es so viele Drängelgitter, das hab ich
in Holland noch nie so gesehen. Lästig, aber das passt
zu dem eher langweiligen Weg hier.
Irgendwann dann bekanntes Terräng. Und trotz fast
100 Klicks incl. Verfahren und Einkaufen noch viel
zu früh für die Unterkunft. Ein Anruf und ich durfte
trotzdem schon rein. Nette Menschen überall.
Abendessen im Strandpavillon, warten auf den
Sonnenuntergang. Füsse im Sand und im Wasser.
Irgendwie gut.
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