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Luca G
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Wanderung Königshainer Steinbrüche

Luca G
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Wanderung Königshainer Steinbrüche

went for a hike

May 1, 2026 at 09:37

Wanderung Königshainer Steinbrüche

03:33

12.4km

3.5km/h

230m

240m

Zum Tag der Arbeit ging es für uns raus aus der großen Stadt, weg von den Demos und der (unschönen Welt-) Politik. Hier in den Königshainer Bergen, wo die blanke Natur vor einem liegt, wo keine Menschenseele stört, hier kann man entspannen und genießen.

Start zur heutigen Wanderung war der Wanderparkplatz direkt am Anfang des Lehrpfades Königshainer Steinbrüche.
Von dort aus ging es direkt in den sonnendurchfluteten Wald, über Stock und Stein, altes Laub und vorbei an großen Insektenhotels, bis hin zu einer großen freien Wiese.
Um an unseren ersten Haltepunkt zu gelangen, folgten auf diese Wiese noch ein steilerer Anstieg über teils rutschiges braunes Laub des letzten Jahres.
Als wir dann all die kleinen und kleineren Hindernisse überwinden konnten, freuten wir uns auf die wohlverdiente Aussicht, doch was war das?!
Keine Aussicht? Nur ein Turm mit Spendenbox?
Na gut, also hoch da, einhunderundeine Stufe (101 😉) mussten dafür erklommen werden, ein Klacks, auch wenn das Stufenmaß nicht direkt der deutschen Norm für solche Anlagen DIN 18065 entsprach 😉
Auf dem Weg nach unten noch 2€ in die Klingelkasse und ein Schluck vom Dornfelder trocken, weiter geht's!

Im folgenden ging es vorbei an den Sägewerkzeugen der Hochsteinbaude, zurück in den ruhigen Wald, auf den Lehrpfad Wildschwein Wilhelm.
Hier fand sich auch der Teufelsstein, endlich etwas kraxeln, gehörte zwar nicht zum Weg, allerdings steckt doch bei passender Gelegenheit in jedem von uns ein kleiner Klettermaxe 😜
Angeblich soll Wilhelm hier in einer Höhle des Teufelssteins bis heute leben. Die Sage erzählt allerdings auch, das Satan oben auf dem Felsen eigenhändig seine Hosen flickte, man soll sogar heute noch die Abdrücke von Schere, Zwirn und Elle sehen können, mit etwas Fantasie können wir das auch bestätigen!
Weiter ging es über enge Wege durch den grün leuchtenden Wald, vorbei am Kuckucksstein, der wirklich überhaupt nicht nach Kuckuck aussieht, aber gut.

Kurz ein Gruppenfoto auf dem Stamm, dazu passend "Steig ei, mir fahrn in de Tscheschei"geträllert und weiter des Weges zum ersten großen Highlight.

Wow! Ein strahlend blauer Himmel, gepaart mit klarem Wasser, einer leichten Brise Wind, fast wie an der Südsee, nur halt am Firstensteinbruch in den Königshainer Bergen 😉
Zwei mutige hielten auch kurz Füße und (ausversehen) den Po ins eiskalte Wasser und prüften ob der aufgefüllte alte Steinbruch mit dem heimischen Pool mithalten kann.
Einmal ins Brötchen gebissen, einen Schluck Wein genommen und auf ging's zum Bremsberg im Abbaugebiet, inklusive alter Loren, alter Gleise und zugehörigen Maschinen.

Schnellen Schrittes ging es weiter durch das alte Granitabbaugebiet, vorbei am Rubelbruch, am Gutsbruch und zahlreichen beeindruckenden Felsformationen, viel geschaffen durch Menschenhand.
Mittagspause hieß es auf einer großen Lichtung mit abgesägten Baumstämmen, natürlich mit Ei, Knacker und belegten Brötchen, leider endete die Pause mit einigen Harzabdrücken am Hintern des Ein oder Anderen 😉😂

Nach dem Teufelsstein kommt nun logischerweise [...] der Totenstein.
Man erzählt sich, dass früher oben auf dem Totenstein heidnischer Opferhandlungen und Rituale durchgeführt wurden, so richtig sehen tut man heute davon nichts mehr und auch die Geschichte hat so seine Ungenauigkeiten...

Nun hieß es auf auf zum vorletzten Highlight der Tour, dem Thadenbruch inklusive alter Schienen, welche direkt ins Wasser führen. Atemberaubend schön: türkisblaues Wasser, 20 Meter hohe Steilklippen vom abgebauten Granit und eiskaltes Wasser ergeben im Gesamten ein wunderbares Erlebnis!

Noch einmal hieß es Kräfte sammeln und stärken, denn der letzte Auf- und der darauf folgende Abstieg versprachen die letzten 2 Kilometer bis zur Bäckerei Melzer - Café am Holzbackofen zu werden, unserem endgültigen Ziel am heutigen Tage.

Also los, erneut vorbei am Bremsberg im Abbaugebiet mit all seinen verrosteten und eingewachsenen Loren und Häusern, bis hin zu freien Wiesen und Kühen kurz vorm Ziel!

Endlichhhhh endlich konnte man sich auf das Bierchen freuen, Erdbeereisbecher und Zupfkuchen schnabulieren und den Tag Revue passieren lassen.
Und so kann ich euch diese entspannte und ruhige Runde nur ans Herz legen.

Auf bald meine Wandersleut!

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