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dr-chain went gravel riding
April 11, 2026 at 09:45
10:03
149km
14.8km/h
62.3km/h
1,260m
880m
Der Plan bestand darin, nach einem Familienurlaub in Wien mit dem Gravelbike nach Wiesbaden zurück zu fahren. Die Tour stellte nicht gerade den kürzesten Weg zwischen Wien und Wiesbaden dar, vielmehr galt es, unterwegs vier Freunde und Bekannte "einzubauen". Dabei blieb schon noch genug Luft für meine beliebten "Wild Bivvys". Wien - Prag bedeutete zwei Tagesetappen mit insgesamt 340 km - ein wenig anspruchsvoll, aber machbar. Am ersten Tag bin ich ziemlich spät losgekommen, da ich erst ein besetztes Postamt finden musste, um meine überflüssigen Sachen vom vorangegangenen Städteurlaub nach Hause schicken zu können. Und da ich viel zu warm angezogen war, startete die Tour gleich zu Beginn mit einem Besuch des Cafés im Parkhotel Schönbrunn. Um 12 Uhr dann endlich losgefahren, galt es, in der Stadt die richtigen Radwege Richtung Norden zur Donau zu finden. Auf dem Donau-Radweg angekommen, war ich keinesfalls der Einzige, der dort lang fuhr. Das änderte sich aber ganz schnell mit der Donauüberquerung am Kraftwerk Greifenstein. Wenig später folgten auch die ersten echten Gravel-Passagen. Im Auenwald gab es erst einmal Bärlauch, mit dem ich mein einfaches Käsebrot auffixen konnte. Es dauerte noch eine Weile, bis die Landschaft allmählich hügeliger wurde. In Röschitz stand mitten im Dorf der "Auftragsgriller". Obwohl es eigentlich noch zu früh war fürs Abendessen, konnte ich den nicht einfach außer Acht lassen - die Pause wurde dadurch sehr effektiv. Der Sonnenuntergang kam vor Drosendorf, wo ich nochmal meine Wasservorräte auffüllte. Hinter Schaditz dann der Übergang nach Tschechien. Ein wenig mulmig war mir schon, da ich außer in den neuen Bundesländern noch nie im Ex-Osten Rad gefahren bin. Hier also war vor fast vierzig Jahren der Eiserne Vorhang. Der Grenzweg hatte einen Schotter, der eher mit Eisenbahnschotter (oder abgeladenen Pflastersteinen) vergleichbar war. Es dauerte nicht mehr lange, bis ich müde wurde und einen Schlafplatz finden musste. Dank des neuen SON Ladelux war mein Smartphone schon lange vor dem Eintreffen am Nachtlager zu 100% geladen - ein gutes Gefühl.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (580 m)
Lowest point (150 m)
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