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Wanderweg 5 – Durch die Mönau, zu historischen Stätten und weiten Fluren

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Wanderweg 5 – Durch die Mönau, zu historischen Stätten und weiten Fluren

went for a hike

March 28, 2025 at 09:19

Wanderweg 5 – Durch die Mönau, zu historischen Stätten und weiten Fluren

02:28

12.6km

5.1km/h

120m

120m

Start und Ziel: Dorfkreuz an der Hohlgasse, Dechsendorf

Länge: ca. 13 km / 2,5 Stunden

Schwierigkeit: Leichte Rundwanderung, überwiegend flaches bis sanft welliges Gelände; gut geeignet für Fahrräder und Kinderwagen

Charakter: Wald- und Feld- und Nebenstraßen

Der Wanderweg 5 beginnt – wie alle Rundwanderwege des Heimat und Verkehrsvereins Dechsendorf – am Dorfkreuz an der Hohlgasse, dort, wo Röttenbacher Straße und Brühl aufeinandertreffen. Diese abwechslungsreiche Runde verbindet kulturhistorische Punkte mit stillen Waldabschnitten, offenen Feldlandschaften und mehreren Weihern und ist damit ideal für eine ausgedehnte, dennoch entspannte Wanderung.
Vom Dorfkreuz verlassen wir die Ortsmitte auf der Straße Brühl, überqueren die Weisendorfer Straße und folgen der Michael Kreß Straße aus Kleindechsendorf hinaus in Richtung Kosbach. Etwa 200 Meter nach dem Ortsende biegen wir nach rechts in den Wald ein und tauchen in die Mönau ein – ein altes Waldgebiet, das uns in einem weiten Bogen nach links führt. In dieser ruhigen Umgebung erreichen wir einen Wegweiser, der auf den nur etwa 100 Meter entfernten Kosbacher Altar hinweist.
Der Kosbacher Altar stammt aus der späten Hallstattzeit (5.–6. Jahrhundert v. Chr.) und zählt zu den bedeutendsten vorgeschichtlichen Fundstätten der Region. Seine genaue Funktion ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Vermutlich diente die westlich eines Grabhügels gelegene Steinsetzung kultischen oder rituellen Zwecken im Zusammenhang mit Bestattungen. Die Fundstücke werden heute im Institut für Ur und Frühgeschichte der Universität Erlangen aufbewahrt.
Nach einem kurzen Abstecher setzen wir unsere Wanderung durch die Mönau fort. Besonders aufmerksam wird der Blick auf die alten Sandsteingrenzsteine gelenkt, die mit den Buchstaben „DP“ versehen sind – ein Hinweis darauf, dass dieses Gebiet einst zur Dompropstei Bamberg gehörte. An der Verbindungsstraße zwischen Kosbach und Dechsendorf überqueren wir die Straße beim Wanderparkplatz, biegen nach rechts ab und folgen ihr bis zum Reitstall. Hier wenden wir uns erneut nach rechts und gehen auf der Hegenigstraße aus Kosbach hinaus. Gleich nach der Autobahnbrücke zweigt unser Weg nach links ab.
An den Mönauweihern, am südlichen Waldrand gelegen, führt uns der Wanderweg gemeinsam mit dem Main Donau Weg wieder in den Wald hinein. Kurz vor der Kreuzung mit dem Erlangen Höchstadt Radweg erinnert ein Platz links des Weges an die frühere „Rote Marter“, die hier einst stand. Nach dem Überqueren des Radwegs wenden wir uns nach links und folgen einem schmalen Waldpfad, der uns bald hinaus ins offene Gelände führt.
Nach wenigen Richtungswechseln erreichen wir den Dorfweiher von Untermembach am Ortseingang. Wir folgen zunächst der Auracher Straße nach links und verlassen den Ort am Reisigweg. Nun schlängelt sich der Wanderweg durch die weitläufige Feld und Wiesenlandschaft der Heßdorfer Flur. Über die Reisigweiher gelangen wir nach Heßdorf, passieren den Bauhof und erreichen die Membacher Straße.
An den Bushaltestellen überqueren wir die Straße und folgen anschließend dem Seebach: zunächst aus Heßdorf hinaus, später unterhalb der Autobahn entlang des Simon Rabl Wegs und am Gewerbegebiet vorbei zurück nach Dechsendorf. An der Fußgängerampel an der Weisendorfer Straße überqueren wir diese sicher, biegen nach etwa 150 Metern rechts in die Röttenbacher Straße ein und kehren zum Ausgangspunkt zurück.
Zum Abschluss laden die Gasthöfe Mayd und Rangau zu einer wohlverdienten Einkehr ein – ein stimmungsvoller Ausklang einer vielfältigen und entspannten Wanderung.

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