Routes

Planner

Features

Updates

App

Login or Signup

Get the App

Login or Signup

Kerstin

Follow

Map data © OpenStreetMap contributors
About Kerstin
Distance travelled

2,389 km

Time in motion

132:48 h

Recent Activity

and went for a bike ride.

October 5, 2025

Tour Barlinek nach Schwedt

Frühstück gab es im Hotel Park City, in der angeschlossenen Eisdiele. Leider nicht mit lockendem Eis, Macarons und Kuchen, aber auch so lecker und reichhaltig. Und vor allem: Das Wetter sollte trocken bleiben, sogar mit etwas Sonne. So planten wir, gemeinsam nach Schwedt zu radeln, und wir dann weiter per Bahn zu Freunden nach Berlin. Kurze Abschiedsrunde noch an den See von Barlinek, und dann auf dem wunderbaren Bahntrassen-Radweg Nr. 20 Richtung Mysliborz. Unnötigerweise fuhren wir bei der Bundesstraße 26 - die den Bahnradweg unterbricht - weiter auf dem als Nr. 20 ausgeschilderten Radweg, ein am Ende für Jans Rennrad recht holprigen Umweg über Glazow. Dann erreichten wir wiieder den luxeriösen Bahntrassen-Radweg Nr. 20 und düsten nach Myliborz, ein nettes Städtchen mit alten Mauern, Stadttoren und Türmen. Danach ussten wir aber - und dies bei heftigem Gegenwind und oft gänzlich ungeschützt- 20 km die Bundesstraße 26 bis Trzcinsko-Zdroj (Bad Schönfließ) weiterfahren. Leider fand sich dort kein offenes Cafe oder Restairant, selbst die Kebab-Buden waren gedchlossen - polnischer Landsonntag . Zum Glück hatten wir noch Hefeteilchen, die wir am See verspeisten. Vom Straßenverkejr etwas genervt beschlossen wir, den Umweg von ca. 8km in Kauf zu nehmen und über den Bahnradweg weiter bis Chojna zu fahren. Dort fanden wir auch - unscheinbar hinter zugeleitet Scheiben - ein leckeres Rsstaurant (Kawiarnia Restauracja Capri). Mit Kürbis-Suppe, Kürbis-Gnocchi und mit Kürbis gefüllten Frikadellen gestärkt ging es dann weiter auf der Bundesstraße nach Schwedt. Für die Bundespolizisten an der Oder waren wir als Radler unverdächtig und kamen so pünktlich zu. 18-Uhr-Zug am Bahnhof an. Dort mussten wir uns von Jan verabschieden, der noch eine Urlaubswoche Zeit hatte, per Rad gen Heimat radeln Und für uns ging dort unsere schöne Westpommer-Radtour zuende, nach fast genau 14 Tagen, davon 13 auf dem Rad (und dem lockendem Sommerwetter geschuldeten spontanen Prolog Eberswalde-Schwedt durch die Schrfheide-Chorin), insgesamt rund 1070 km, zumeist äußerst schön und lohnend.

04:27

90.5km

20.3km/h

270m

340m

and went for a bike ride.

October 4, 2025

Nach gemeinsamem Frühstück mit geteiltem Müsli und Obst ging es flugs los, in der Hoffnung vor Einsetztn des Regens so viele km wie möglich hinter uns zu bringen, mit Ziel Myslibork oder notfalls Barlinek. Die ersten 40 km ging es wellig und leider mit Gegenwind die 175 nach Südwesten. Im 3er-Pack ließ sich das aber immerhin etwas kräftesparend bewältigen. Früher als erwartet vielen erst Regentropfen und als es richtig losging erreichten wir zum Glück den Marktplatz von Arnswalde und dort ein in einem Glaspavillion untergebracht Cafe. Und da der Regen nicht aufhören wollte, hatten wir einen guten Grund, die Auswahl an sehr leckerem Kuchen durchzuprobieren. Da das Cafe aber um 14 Uhr Schloss, mussten wir schließlich doch die Regenklamotten überziehen und weiter. Glücklicherweise begannen nun aber wieder der Bahntrassen-Radweg Nr. 20, der das Vorankommen trotz Regen etwas angenehmer machte. Kurz vor Barlinek - bei dem aufgegebenen Bahnhof bei Lubiana mit alter in Würde vor sich hinrostender Dampflokomotive, bewacht durch zwei Ziegen - ließ der Regen etwas nach. Bald ging es in sausender Fahrt auf der Bahntrasse hinunter nach Barlinek. 3 km to go, wir freuten uns schon auf ein trockenes Quartier und eine heiße Dusche - wurde unsere Fahrt jäh gestoppt: Mehrere umgestürzte Bäume blockierten den Radweg. Wir mussten uns darüber und darunter hindurchschlängeln. Geschafft. Im Park City Hotel Barlinek, direkt neben dem Marktplatz, kamen wir günstig unter und wurden trotz nasser Fahrräder (auch die durften hinein und konnten wir um Untergeschoss sicher unterstellen) sehr freundlich empfangen. Leckeres Pommersches Abendessen gab es für uns im Restauracja Stara Galleria. Den Abend beendeten wir dann mit individuellen Versuchen, unsere nassen Klamotten und insbesondere Schuhe zu trocknen. Jan nutzte den Föhn, wir hatten die Klimaanlage auf 26 Grad gestellt, und ich war glücklich, dass ich auf mein zweites Paar Radschuhe zurückgreifen konnte.

03:36

70.2km

19.5km/h

290m

320m

and went for a bike ride.

October 3, 2025

Nach leckerem Frühstück mit wunderbarem Seeblick ging es per Rad weiter. Zunächst auf Stadttour in Neustettin, wo seit 8 Jahren jedes Jahr aus Anlass des Art Piknik-Festivals langweilige Mietblöcke mit riesigen und phantasievollen Wandgemälden lokaler Künstler verschönert werden. Ein wirklicher Gewinn für die Stadt. Dann ging es am See entlang weiter zunächst über wenig befahrene Landstraßen mit schönen Ausblicken bis Groß Born. Danach begann ein Paradies von Bahnstrecken-Radwegen (Nr. 20 und 15), die uns auch die kommenden beiden Tage das Fortkommen erleichterten und zugleich immer wieder tolle Landschaftseindrücke lieferten. In Tempelburg trafen wir den Rennrad-Tourradler - namens Jan, wie wir herausfanden - vom Vortag wieder, den wir in Hammerstin getroffen hatten. Er war wie wir auf der Suche nach einem Restaurant, und wir landeten in einer rockig-urigen Gaststätte mit sehr leckeren Pieroggi und Suppe. Er war in die gleiche Richtung unterwegs und hatte - wie wir - noch kein Quartier gebucht. So beschlossen wir, gemeinsam nach Kallies zu fahren und buchten dort eine einfache Unterkunft im Agrotouristica Maria. Unterwegs stand ein ukrainischen Pilzsammler am Straßenrand, bei dem wir 1 kg Beste Steinpilze für 8 € erstanden, das Anendessen war damit gesichert. Teils über Bahnradwege, am Ende über die Landstraße ging es zu Dritt nach Kallies. Die Unterkunft erreichten wir nach gut 100 km (und Jan 120 km) bereits im Dunkeln. Sie war etwas schwer zu finden, und lag auf einem Hügel über Kallies. Wir hatten es leider versäumt, zu unseren Pilzen ausreichend Pasta und Bier zu kaufen. Aber Maria - unsere Wirtin - konnte aushelfen. Wir erwarben bei ihr Pasta in Tennisschläger-Format und ein Sixpack Bier sowie Zwiebeln. Nach erfrischender Dusche bereiteten wir uns in der kleine Küche schnell gemeinsam ein prächtiges Pilzmahl. Und als der Sixpack geleert und Radfahrer-Geschichten ausgetauscht waren, gingen wir müde ins Bett. Denn für den Folgetag war Nachmittags - nach fast 2 Wochen Sonne auf unserer Tour - Regen angesagt, und wir wollten etwas früher als - wie sonst eher üblich - 11 Uhr starten.

06:06

101km

16.5km/h

490m

490m

and went for a bike ride.

October 2, 2025

Von Charzykowy ging es heute erst kurz am See entlang nach Konitz. Dort eine lohnende Stadttour per Rad mit wunderbarem Ensemble aus rotem Backstein-Rathaus, Jugendstil-Brunnen und moderner Skulptur am Marktplatz. Wir kamen auch an einem Radladen vorbei, bei dem ich meinen verlorenen Helm durch einen blinkenden Helm ersetzt habe und Kerstin mittels geliehenen Torx-Schlüssel ihren Sattel etwas anpassen konnte. Weiter ging es dann entlang der Landstrasse nach Czluchow, wo über dem See eine Deutschherren-Festung, Schloss Schlochau, thront mitsamt riesigem mit mächtigen Findlingen ummaueeten Areal. Nach einigen Landstraßen-km ging es dann. ab Krepsk in anspruchsvolles Gelände, wo wir auch die MTB-Qualitäten unserer Falkenjagd Hoplit wieder nutzen konnten. So lassen sich auch Pfade und Wege nutzen, die uns der wilden Natur näher brachten, aber auch anstrengend. Schließlich ging es die Landstrasse weiter über Czarne (Hammerstein), wo wir uns in einem Supermarkt mit Hefegebäck verpflegten. Dort tafen wir auch einen Rennradler aus Magdeburg mit vollem Tourengepäck, der schon 5 Wochen durch Tschechien und Polen tourte. Für uns ging es dann - es war schon spät - aus Zeitgründen im Tiefflug über die stark befahrene Landstraße und leider ohne Radweg nach Neustettin. Dort kamen wir bestens direkt am See und bei malerischem Sonnenuntergang im zum Konferenzzentrum mit Hotel umgebauten Schloss der pommerschen Herzöge unter. Unsere Fahrräder durften auch drinnen stehen. Abendessen und craft beer tasting in dem nahegelegenen Brauerei-Restaurant in einem stilvoll rustikal renovierten Backsteinbau am schönen Stadtpark.

04:33

75.9km

16.7km/h

450m

440m

and went for a bike ride.

October 1, 2025

04:24

68.1km

15.5km/h

500m

490m

and went for a bike ride.

September 30, 2025

Nach einem wunderbaren Pausentag im der Danziger Altstadt, im AirBnB von Przembek und leckerem Abendessen im urigen Traditionslokal Gdansk ging es weiter. Erst etwas mühsam - wenn auch auf guten Radwegen - aus Danzig hinaus. Dann über Land- und Nebenstraßen und - teils recht sandige - Feld- und Waldwege durch den Südrand des Kaschubien-Parks. Dort wieder wunderbare Seen, verträumte Bachläufe, dichter Buchenwald. Die letzten 15 km entschieden wir uns dann - es war schon spät und wir wollten Zeit sparen - für die Hauptstraße. Leider gab es dort keinen begleitenden Radweg, aber die Autos überholten zumeist sehr großzügig. Trotzdem, donnernde Holztransporter und LKWs sind immer lästig ... In Bytow übernachteten wir und ließen uns lecker im Restaurant/ Apartment Atmosfera direkt am Marktplatz verwöhnen und übernachteten dort in einem grossen Zimmer mit Blick auf eine Kirchenruine. Unsere Fahrräder durften mit aufs Zimmer, und da es einen großen Fahrstuhl gab, war das auch ins 2. OG kein Problem. Als Verdauungsspaziergang umrundeten wir noch die Deutschherren-Festung, die über der Stadt thront.

05:31

94.1km

17.1km/h

890m

790m

September 30, 2025

Hopefully you get to go to Malbork. There is a great brick castle there

Like

and went for a bike ride.

September 28, 2025

Traumhafte Radeege innerstädtischen, auf denen man zügig und kaum unterbrochen durch "Bettel-"Ampeln vorankommen. Vorbei am Bahnhof in unserer wunderbares Altstadt-Quartier (AirBnB von Przemek).

00:28

7.66km

16.5km/h

20m

30m

and went for a bike ride.

September 28, 2025

Die anstrengendste aber bisher schönste Etappe unserer Tour! Nach eine Stadttour im netten - aber nicht besonderen - Lauenburg (interessant war die Dokumentation der Deportaton vieler Lauenburger bis nach Kasachstan) - ging es hinaus Richtung Kaschubischem Nationalpark. Erst über gute Radwege vorbei an einem mit Sonntagsmesse beschallten und hoch frequentierten Friedhof und Landstraßen. Bald nach Passieren der Parkgrenze ging es auf Waldwegen durch Kiefern- und Mischwälder. Immer wieder Seen, dort auf sandigen Wegen; wir hatten so ab km 20 bis km 30 eine empfohlene malerische Rad-Nebenstrecke eingebaut. Auf einmal wurde daraus ein Pfad, der dann ausgerechnet im Anstieg mit Kiefernzweigen blockiert war. Offenbar ein Anwohner, der darüber sein Luxusanwesen errichtet hatte und nicht damit einverstanden war, dass daneben MTBler und verrückte Radtouristen wie wir sich austoben. Nach etwas Aufräumarbeiten und gemeinsamen Schieben konnten wir auch diese Hindernisse überwinden. Weiter ging es dann etwas ziviler über normale Wirtschaftswege und kaum frequentierten Landstraßen bis Karthaus. Dort machten wir - es war schon nach 16 Uhr - Stop mit leckeren Maultaschen und Borschtsch. Da wir doch ziemlich groggy waren, beschlossen wir, die weiteren wohl ohnehin eher langweiligen km nach Danzig per Peregio-Bahn abzukürzen. Ein sehr freundlicher junger Schaffner wies uns an, wie wir die Räder in dem doch engen Abstellplatz hinstellen konnten- zum Glück nicht in den Aufhäng-Halter. Die Tickets konnten wir unproblematisch und mit Kreditkarte bei ihm lösen (wie offenbar der halbe Zug). In einem Danziger Vorort stiegen wir aus und radelten dann (siehe extra Tour) 8 km auf Traum-Radwegen in die Altstadt.

03:47

51.9km

13.7km/h

600m

430m

and went for a bike ride.

September 27, 2025

Wir beschlossen, weiter durch das reizvolle Landesinnere und den Nationalpark Kaschubien nach Danzig zu fahren und nicht zur Ostseeküste zurückzukehren. Leider mussten wir unsere tolle Unterkunft PSD Apartmemts, Anny Laiming, verlassen, in der sogar mit Einwilligung der Gastgeberin Klaudia unsere Räder ihren Platz gefunden hatten. Nach einer Stadttour per Rad in Slupsk ging es zunächst über die Ausfallstraße nach Osten, dann kleinere alleebestandene Landstraßen und über unasphaltierte Wege jeder Art durch Felder und Wälder. Lange fuhren wir teils parallel einer gerade erneuerten Bahnstrecke, durch die Baustellen etwas mühsam. Und auch die letzten km vor Lauenburg waren wir Opfer des Infrastruktur-Booms in Polen: Es ging über Baustraßen und frisch asphaltierte Radwege neben der Autobahn bis zum Ziel in einer Vorort-Siedlung. Dort kamen wir an einem kleinen Fussballstadion vorbei mit einer Tribüne für vielleicht 1.000 Zischauer. Davor parken ca ein Dutzend Polizei-Mannschaftswagen und 2 Wasserwerfet - offenbar verpassten wir gerade ein Hochrisikospiel in der Provinz. Das neu eingerichtete, aber noch nicht voll funktionale AirBnB war doch weiter als gedacht von der Innenstadt entfernt. Dort angekommen mussten wir die Erfahrung machen, dass das ausgewählte polnische Restaurant selbst an einem Samstag Abend schon um 19:30 Uhr Küchenschluss. Wir fanden dann ein schönes anderes, großes Restaurant und waren dort um 21 Uhr die letzten Gäste.

03:54

61.2km

15.7km/h

400m

400m

and went for a bike ride.

September 26, 2025

Zunächst ging es die Ostseeküste entlang, auf dem Deich und mit so freiem Blick wie nie. Gut fahrbare Betonplatten wechselten mit Luxus-Asphalt, unterbrochen gelegentlich von Sandhindernissen, die bei den beladenen Fahrrädern nicht immer mit Tempo und Geschick zu überwinden waren. Also Schieben, und die Erkenntnis, das wir die Sahara doch nicht per Rad queren wollen. In Jaroslawiec mangels passablen Cafe mit Sonnenplatz im żabka-Minimarkt Frühstück besorgt und beim Leichtturm gespeist (8 € für Kaffee, Joghurt, Donut, Brötchen, Bananen; das schont die Reisekasse). Dann noch das Falkenjagd Hoplit Pi neben einer bunten Kolonne eines Corvette-Clubs positioniert, damit man sieht, was der wirklich edele Luxusschlitten im Vergleich zu den stinkenden Massenprodukten aus lackiertem Blech und Plastik ist. Dann bogen wir ins Landesinnere mit Kurs aufs Slupsk ab, just als uns unsere dortige AirBnB-Gastgeberin einen Restauranttip für Ustk (das verschmähte Tagesziel am Ostseeküstenradweg) schickte, nämlich die Taverna Portova ... Grrmpf. Sowohl unser Zwischenziel Heringmuseum als auch das pommerische Fachwerk-Vierkanthof-Museum waren leider schon im Winterschlaf, nur ein einsamer Wachhund begrüße uns. Daher kämpften wir uns weiter bei starkem Ostwind bis Slupsk. Ein wirklich wunderbares AirBnB-Quartier direkt am Zentrum. Der Vorteil von Self-checkin mit Schlüsselbox ist ja, dass niemand Einwände erhebt, wenn man die Räder mit in die geräumige und hübsche Wohnung nimmt. Zum Abschluss des Tages beenden wir unsere Räucherfisch-Abenddämmerung mit leckerem Dinner im Hokus Pokus. Interessant: Die Fassade zieren Wandmalereien, die an die deutsche Vergangenheit von Stolp erinnern.

03:47

59.4km

15.7km/h

250m

230m

You've got a lot of bags and water bottles. 💪

Like

Loading