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Pit went for a hike.
2 days ago
https://weinbau-fink.de/besen/ Kennen Sie das. Sie haben Appetit, oder Lust auf süffige Einkehr mit rustikalen Essen? So ging es uns heute nach unserer Wanderung "Kleiningersheim - zwischen Neckarauer, Weinberge und Schloss" welche bereits Wanderung mit Genuss... darstellte. In Kaisersbach-Gebenweiler zeigt das Navi den Besen an. Von Außen zeigte es den Charme der 1800er Jahre. Ein großes Schild "Zum Besen", ein kleines Schild "Besenwirtschaft mit Öffnungsdaten,... Die Pkw's und Fahrräder zeigten Andrang. Wir folgten dem Hinweisschild und kamen in einen sagen wir ruhig besonderen Eingangsbereich und stiegen im selben Moment die Kellertreppe hinab. Was uns hier erwartete verschlug und wortwörtlich die Sprache. Ein Kellerbereich der einst verschiedene Dienstle leistete bei haltete die Besenwirtschaft und 60 Leute konnte ich wenig später zählen füllten die kleinen Räumlichkeiten. Eine Minitheke mit Essensfahrstuhl. Freundliches, kompetentes Personal und Rustikalität pur. Eine Augenweide und Gemütlichkeit die Ihresgleichen sucht. Wenig später gab es Besenbrot und Bauernbatwurst nur um zwei von ca. 15 Gerichten zu benennen. Kurz gesagt, wie erhofft rustikal und lecker. Dazu Wein in mittlerer Qualität und sehr süffig. Das Ganze zu 23€ für zwei Leute...Wahnsinn. Fazit: Also nichts wie hin. Egal ob Besen einkehren oder Wein für den heimischen Keller.
00:02
91m
3.0km/h
Pit went for a hike.
2 days ago
Klärchen (☀️) schaute heute Morgen zeitig durch die Fenster... Ein herzhafter Gähner, ein gemütliches Strecken und raus aus dem Bett. Zwanzig Minuten später stand ich mit heißem Kaffee und reichlichen Frühstück am Bett, was mit einem besonderen Lächeln in Empfang genommen wurde. Nach dem gemütlichen Frühstück, eine Runde durchs Bad ging es per heiligen Blechle nach Kleiningersheim in Richtung Neckar. Das hießige Gewerbegebiet ließ uns schon an unserer Entscheidung zweifeln, denn es ist schlichtweg abgefrackt. Dennoch durchquerten wir es uns kamen zu einer Wendeschleife die für PKWs keine Parkmöglichkeiten bietet (Halteverbot). Mit ein bissel Fantasie oder dem Weg weiter folgend findet sich schnell eine Möglichkeit. Zügig war das heilige Blechle abgestellt, Wanderschuhe angezogen, Rucksack auf den Rücken geschnallt und los ging es dem Neckarweg entlang. Hierbei taucht der Wanderer in eine ganz besondere Landschaft mit Steilhänge, Weinberge, Neckarauer und Baumstückle ein. Etwas wo die Welt noch heil erscheint. Ein BMX Park als Landesförderstützpunkt, ein Fußballplatz und ... absolute Ruhe. Greifer die am Himmel kreuzten und einer der zur Erde hinunterstieß. Vogelgezwitscher und zwei Rehe die in gebotener Entfernung unseren Weg kreuzten. Oben drohend ein Schloss, dessen fußläufiger Zugang gesperrt war. Der Duft des ersten frischen Grün und Frühblüher angro. Wir ließen jedes Detail auf unser wirken. Durchquerten den Bereich der rustikalen Kleiningersheimer Mühle. Kamen so linksseitig am Talhof vorbei, um einen scharfen Links- Schlenker auf den Schlossweg mit seinem fantastischen Fernblick hinzulegen. Rechtsseitig unseres Weges erlangte ein Aushang "Weinbau Fink" unser Interesse. Wein für diesen Preis, könnte nur Fusel sein... Oder🤔 So erreichten wir wenig später Kleiningersheim, dass Schloss (Privatbesitz) und über den Pfarrweg ein offenes Bücherregal. Hierbei fand unsere Brotzeit bestehend aus Äpfel und Wasser den Weg in unsere Mägen, sowie zwei Bücher den Weg in unseren Rucksack. Letzteres bin ich gerade beim Lesen, einmal davon abgesehen, dass ich dies für die Beschreibung unsere heutigen Tour unterbrach.😊 Frisch gestärkt und zwei dicke Wälzer die auf den Rücken drückten ging es am Schloss vorbei , wobei sich erneut ein fantastischer Blick aufs Ländle uns öffnete. Nach gut einem Kilometer kam die Entscheidung. Durch ein Wohngebiet und das abstrakte Gewerbegebiet, oder Querfeld ein. Richtig, wir entschieden uns zeitnah für Querfeldein. Ein Links-Schlenker, ein sanfter Rechts-Schlenker und ab ging es durch ein gerodeten Weinberg abwärts, wo wir wenig später unser heiliges Blechle erreichten. Eine süffige Einkehr mit gescheiter, rustikaler Brotzeit, wäre jetzt das Richtige für uns. Das war doch was? Richtig "Weinbau Fink". Nur Ihr Besen etwas weit ab vom Verkauf in Kaisersbach. https://weinbau-fink.de/besen/ Was soll's. Rein ins heilige Blechle und los.. Fazit : Eine Wanderung mit Genuss pur. Unser Tipp des Tages finden Sie unter: Gebenweiler - Besenwirtschaft "Weinbau Fink"
01:04
5.06km
4.7km/h
70m
50m
Pit went for a hike.
February 22, 2026
Klärchen (☀️), hatte sich in den letzten Tagen sanft hinter den Wolken hervorgewagt. Die warmen Strahlen streichelte die Natur und mit diesem erfolgte eine Regelrechte Explosion der Selbigen. Schneeglöckchen, Krokusse schießen nur so aus der Erde. Sträucher fangen an Knospen zu bilden. Ein Aufbruchsgefühl, was die grau-in- grau Winterzeit in ihre Schranken weißt und unsere Seele gut tut. Was liegt da nâher, als der Schlosspark von Bad Rappenau. Schnell per Schiene und heiligen Blechle erreichbar. Parkplätze angro, in direkter Nähe und ausreichender Anzahl. (Wir, eine kleine Truppe aus 8 Leuten, oder auch 4 Päarle mit vier Hunden sind alle 14 Tage mit unseren Vierbeinern unterwegs.) Seitlich den Park betretend, der mit rustikaler Außenmauer umgeben ist, war es einer dieser Woweffekte, die wir alle lieben. Eine sanfte Frühlingsbriese, Ruhe, erwachendes Grün und ein Meer aus Schneewittchen und Krokusse. Und dies in romantisch, rustikaler Umgebung. Unsere Vierbeiner, die heute ihre Training, der Fâhrtensuche inne hatten, hatten nicht so viel Möglichkeiten dies Frühlingserwachen zu entdecken. Es wurde per Antritt eine Spur gelegt, oder wie man an einem Bild so schön sieht, für unseren Neuzugang eine Wurstspur. Dieses sieht derart befremdlich, niedlich aus, dass ich mir erlaubt habe dieses Bild mit beizufügen. So ging es seitlich am Kneipbecken, Schloss und Brunnenlandschaft vorbei ins Herz von Bad Rappenau. Sonntags leider geschlossen😊, bieten viele kleine Lädle ihre Besonderheiten an Frau, oder auch Mann. Die im Winter geschlossene Eisdiele, die Gaststätte in Bahnhofsnähe, können wir hierbei wärmstens empfehlen. So schloss sich langsam der Kreis und wir erreichten erneut den Park, den wir seitwärts zu unseren heiligen Blechle verließen. Vier föllig erschöpfte Spürnasen und 4 relaxte Pärchen fanden sich zum kleinen Plausch, um so dann die jeweilige Heimfahrt abzutreten. Fazit: Für alle Winter oder grau-in-grsu Geplagten ein perfektes Ziel der Seele etwas besonderes zu bieten.
00:18
1.54km
5.0km/h
10m
0m
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January 18, 2026
Kennen Sie das.. Gaststätten verlieren ihr Niveau, die Preise steigen und die Qualität des Essens..Naja. Es gibt Ausnahmen. Und diese ist eine. Wobei es auf der Seite selbst https://blockhaus-seeger.de/ perfekt dargestellt wird. "Das schwäbische Ur-Erlebnis inmitten der Weinberge in Abstatt" Es ist eine Möglichkeit für schöne Wanderungen, rustikale Romantik, gute Unterhaltungen und kulinarischeen Gaumenkitzel, bis zum einfachen Besenessen.
00:05
248m
2.9km/h
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December 31, 2025
Jedes Jahr zu Silvester machen wir eine "Silvester-Wanderung mit Genuss". Hierzu trafen wir uns heute in Neipperg auf den Kelterplatz-Parkplatz, der gute 15 Parkplätze bietet. Mit sanfter Verspätung startend ging es über Marsaner-Straße, Seeberg-Weg den Burgweg hinauf in Richtung Neippberger Burg, auf die ich bereits in anderen Wanderungen eingegangen bin. Dem Burgweg folgend ging es die erste Kreuzung Rechts ab, dem rustikalen Feld-, Weinbergweg folgend. Wer Details liebt, wird am Ende des Weges beim verlassen des Weinberge links und rechts zwei Bäume vorfinden. Der Eigentümer, bzw. Pächter wollte ähnlich einer Ranch einen Toreingang darstellen. Hier ging es nach Rechts, um dann nach Links abzubiegen. (Wer hier noch etwas geradeaus wandert, kann zwischen den Weinreben einen Pfad zum unteren Feldweg gehen und einen perfekten Fernblick ins Ländle genießen.) Für uns ging es nach Links, dem grünen Feldweg folgen, wo unsere Vierbeiner so richtig herumtollen konnten.. So ging es oberhalb des Tales mit fantastischen Fern- und Schlossblick entlang, um nach der nächsten Kurve unterhalb des Hörnle uns einen Weg abwärts zum Mönchsbergsee zu suchen. Unten angekommen, zeigte sich der Mönchsbergsee im eisigen Winterkleid, was ich heute leider nicht fotografieren konnte. Wenig später saßen wir Vier bei gutem Wein, Glühwein, Rotwurst, Steak beisammen. Einige Gespräche später folgten wir dem unteren Weinbergweg in Richtung Neipperg und erreichten wenig später unsere heutige Blächle. Fazit: Eine Silvester-Wanderung mit Genuss für Seele und Gaumen. Wer Gehbehinderung unterliegt kürzt nicht zwingen den Weinbergen ab und folgt dem eigentlichen Weinbergweg ca. 600m weiter, um dann nach Rechts zum unteren Weinbergweg abzubiegen
01:17
5.29km
4.1km/h
80m
90m
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December 30, 2025
Winter in Leingarten,... sei es nur ein wenig Puderzucker, erfreut das Auge und lässt den Vierbeiner durchdrehen 😜 Ich selbst bin jetzt kein unmittelbarer Verfechter von Winterwetter, da ich jede Jahreszeit und jedes Wetter liebe. Selbst solches, wo man so gar nicht das gemütliche Heim verlassen möchte. Hier ein gutes Gespräch, Buch, Film oder ein Bad mit einem Gläsle guten Weines und sich einfach einmal fallenlassen, genießen... Obwohl, 50 cm Schnee nicht auf Dach, Straße, Fußweg und Bahn, wäre im Winter bei - 1 bis - 3 °C perfekt.. Jedoch ist bekanntlich, daß Leben kein Wunschkonzert. Wie überall in der freien Wirtschaft ist auch bei mythische Figuren, wie von Brüder Grimm erfundene, Fachkräftemangel. So ist unsere gute Frau Holle seit 1812 bis weit über das Rentenalter bei der Arbeit, was so manchen unserer Politiker vermutlich zum schwärmen bringt. (Fachkräftemangel und Rente mit einmal im Griff... 😊) während Gold- & Pechmarie nach gefühlten 185 Arbeitsjahren, bzw. vor 28 Jahren in Rente gegangen sind. Gut bis Dato konnte Frau Holle hin und wieder mal kurzzeitig Ersatz finden, die leider der alltäglichen Überforderung, verkürzte Arbeitszeiten, geringe Belastbarkeit und freien Jahr zur Selbstverwirklichung derart beschäftigt waren, so dass der normalen Autofahrer bereits bei Extrem-Kälte von 0 bis - 1 °C an seine Grenzen bringen kann. Wehedem, wenn jetzt Frau Holle mit ihren 212 Jahren als betagte alte Dame ihr Deckbett doch einmal schafft bis zum Fenster zu schleifen, auf die Fensterbank zu wuchten und mit ihren geringen Kräften doch einmal schafft ein paar Schneeflocken fliegen zu lassen und dann noch Väterchen Frost aus der slawischen Mythologie stammend und den ursprünglichen Winterzauberer seit Mitte des 19 Jahrhunderts widerspiegelt, trotz des seinen ebenfalls hohen Alter Temperaturen fallen lässt und Eiskristalle sprießen. Ja dann, 😊😉 ... sieht man einen sommereifenfahrende Autofahrer auf den Winter fluchen oder ... z.B. ZWEI mit einem Hund das Wetter genießen 😊 Am gestrigen Abend fanden bei - 1°C. ca. 10 Schneeflocken auf den Quatratmeter ihren Weg. Die Nacht bei - 6°C. ließ uns sehr gut schlafen. Unser Vierbeiner vor dem langsam öffneten Rollo der Terrassentür trippelend stehend, schoß aus der geöffneten Tür umsogleich auf der Terrasse per Notbremse stehend zu bleiben und in direkter Folge wie ein Irrrer durch den Garten zu fegen... . Nach gutem Frühstück und ca. 1 Std. später tauchten wir Drei in die Felder von Leingarten West ein. Schnee, wie feiner Puderzucker bedeckte die Wege. Sonnenstrahlen spiegelte in den Eis-& Schneekristallen und gab ihnen ein ganz besonderes Flair. Und, unser Vierbeiner mit voller Lebensfreude mittendrin. Ein Feldhäsle auf Abwegen I'm scharfen Zickzackkurs. Zwei Rehe am Horizont davonschreitend.. Ein Vogel am Boden kauernd. So ging es durch Felder und Weinberge, bis wir unseren Startpunkt wieder erreichten. Wenig später saßen wir Zwei mit Glühwein auf den Terassendielen mit Blick aufs Ländle. Fazit: Was gibt es schöneres als Gesundheit, Zufriedenheit und Genuss.
00:26
2.17km
5.0km/h
40m
20m
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December 29, 2025
Unsere heutige Tour führte uns per heiligen Blechle zum Gewerbegebiet Leingarten, Benzstraße. Ein Parkplatz wart schnell gefunden und nach wenigen Schritten tauchten wir in die nahen Felder ein. Kurz zuvor lernte unser Vierbeiner noch eine 12-jährige flotte Hundedame kennen, die vermutlich nicht sein Geschmack war, denn er drehte sich bereits nach wenigen Sekunden um und forderte uns zum Weitergehen auf. Wir folgten dem geteerten Feldweg aufwärts, um über den Hügel abwärts nach Rechts zum Hipfelhof zu schwenken. Der geteerten Feldweg ging in einen Unebenen über, wo gutes Schuhwerk bereits ein Muss sein sollte. Nach gut 350 m erreichten wir den Hipfelhof. Hofgut "Hipfelhof". Mittig zwischen Leingarten und zugehörig zu Frankenbach gelegen. Irgendwie vergessend und im Dornröschenschlaf mit gewaltigen Potential liegend, findet man das Hofgut "Hipfelhof". Der Beginn Hipfelhof war ca. 12. Jahrhundert und wurde jedoch erst 1229 erstmalig schriftlich erwähnt. Seine historischen Bezeichnungen sind zum Hipfelhof und anderem Hipfelbeuren, Hüpfelhof, oder auch Hupphilbura. Südwestlich des heutigen Hipfelhofes fand man umfangreiche Besiedlungsspuren. Genauere Daten zum Hipfelhof findet man unter anderem unter: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hipfelhof Ab hier traten wir unseren Rückweg über frei zugängliche alte Hofgutwege an. (Reste weiterer Hofgutwege kann man sehr gut an den noch bestehenden Baumaltbestand erkennen.) Weiter ging es über den Rosenbuckel mit seinen 220 m über SO, in Richtung Heilbronn, um an der nächsten Feld-Kreuzung uns nach Rechts zu wenden. Hier einen sanften Bogen in Richtung Leingarten. Auf halben Weg könnten wir Rehe beobachten, die uns selbst fest im Blick hatten. Ein sanfter Zickzackkurs und zurück in Richtung heiligen Blechle, wo wir erneut Rehe beobachten konnten. Fazit : Eine dieser perfekten Runden wo man abschalten und Kraft tanken kann. Am Schönsten finde ich diese bei Schnee.
00:57
4.69km
4.9km/h
60m
50m
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December 28, 2025
Unsere heutige Wanderung mit Genuss führte uns Heute per heiligen Blechle nach Heilbronn - Böckingen zum Ziegeleipark., um einer Freundin die Möglichkeit der Teilnahme zu ermöglichen. An der Fritz- Ulrich-Straße treffend und parkend starteten wir in den Ziegeleipark. Hier ging es eine große Runde am zugefrorenen See vorbei, über alte Grundmauern der alten Ziegelei, zum Aussichtspunkt. Gevatter Rotfuchs hatte uns hierbei mit Sicherheitsabstand fest im Blick, was auf eine nahe Höhle schließen lässt. Den Bereich sanft verlassend, ging es über äußeren Bereich aus den Park hinaus auf den Warmbergweg. Dieser führte uns über den Feldrand auf den Neipperger-Straße, der wir ca. 20m folgten und wieder in den Ziegeleipark eintauchten. Die seitlichen Tonwande bei denen Ton für die einstige Ziegelei abgebaut wurde zeigte sich in ihrer natürlichen Schönheit. Darunter eine Naturhöhle in ca. 10m Höhe. Am Ende des Parkweges verließen wir kurz diesen um aus unseren heiligen Blechle mitgebrachtes zu holen und nutzten einen querliegenden Baumstamm I'm Park als Tisch. Gleichzeitig stieß unsere Freundin zu uns und konnte so trotz Schmerzen und Gehbehinderung daran teilnehmen. So ließen wir es uns bei Glühwein, Punsch, gebackenen, wie gekauften Gebäck und guten Gesprächen gut gehen. So einige Gespräche später ging es zurück zu unseren heiligen Blechle und ein Jeder nach Hause. Fazit: Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit ein ganz besonderer Platz zum genießen und fallen lassen.
00:31
2.42km
4.7km/h
20m
20m
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December 27, 2025
Unsere heutige kleine Wanderung begann bei - 5°C, leicht verspätet, 09:31 in der Gashäusle - Schluppe, Leingarten-West. Mit einem Schwenk nach Rechts, ging es an der Ruine der alten Gessmannvilla (Nicht zu verwechseln mit der Gessmannmühle), Bahnwärterhäusle (1908) vorbei zum Schluchtener Bahnhofsgebäude (1908), wo bereits meine heutige Begleitung, ein fitter 87-jähriger Wanderfreund auf mich wartete. Startend ging es zur Gessmannmühle, nebens Haus und Park, was einst eine Augenweide gewesen war und heute dem Verfall, bzw. notwendigen Mindesterhalt unterliegt. Es schmerzt dies zu sehen und dennoch hat es seinen besonderen Flair. Am Gessmann-Anwesen vorbei, der zum Eisautomaten (Bioeis), auch einen Hoflädle inne hat schwenkten wir nach Rechts in eine Schluppe und Baumstückle, um es wenige Meter später auf die Brunnengasse wieder zu verlassen. Linksseitig, in der Entengasse/ Badener-Straße war einst der Mittelpunkt mit Synagoge (1965 Abbruch) des jüdischen Lebens. Rechtseitig 1930 erbaut stand bis 1974 das Katholisches Schwesternhaus, dass ihrem Zustand entsprechend, dem Abriss zum Opfer viel. Jetzt, 2025 wurden zwei weitere Häuser aus dem Ursprung Schluchters abgerissen, die eine lange Geschichte erzählen konnten. Wer hier wie wir einen Schlenker nach Rechts macht betritt bei der Entengass 11, eine weitere Schluppe und wenn man sich Zeit nimmt kann man hier viel über Schluchtern erfahren. Mit sanften Zickzackkurs geht es an kleinen Baumstückle/ Kleingärtle vorbei, die einst ein Prachtstück von Schlichtern und Ernährung darstellte. Heute, wo die Leut von einst dies nicht mehr bewirtschaften. Der Supermarkt alles bietet und der Alltag der täglichen Hetze unterliegt, ist nur noch ein Abklatsch der einstigen Schönheit und Vielfältigkeit vorhanden. Für junge Familien wäre dies eine Bereicherung. Aus der Schluppe ging es auf die Eppinger-Straße, der wir ca. 500m nach Rechts folgten, um uns erneut nach Rechts in die Leintalaue einzutauchen. Die Eppinger-Straße erfuhr in den letzten 20 Jahren starke bauliche Veränderungen, die unser Erachtens nicht immer zum Vorteil gereicht. Schaut man jedoch genau hin, findet man noch das Eine, oder andere Einod aus alter Zeit. In unserem Fall war ein altes Paar (Sie 89, Er 92) ein wahre Goldgrube an Informationen. (Danke) In der Leintalaue angekommen umgab uns sofort Ruhe, leichtes zaghaftes Vogelgezwitscher... Wir folgten hierbei dem Feldweg am Rand der Leintalaue bis zum Eppinger-Kreisel (2025). Diesen umrundend der Eppinger-Straße bis zur Amosmühle folgend. Mein Begleiter war hierbei vom Hoflädle derart fasziniert, dass er vollgepackt mit Mehl, Eier, Müsli und Neipperger Selbstgebrannten schwer bepackt wiederkam. Entsprechend der Einkäufe (😁) die ich ich weitgehend abnahm verkürzten wir unsere Wanderung und tauchten erneut in die Leintalaue ein. Vorhin noch vom selten Besuch eines Rehs, dass wenn sich nur verwirrend zu erblicken ist stolzierte dieses gemütliche von der Ferne uns beäugend über das Brückle und Leinbächle. Es war ein besonderer Anblick und Ich etwas zu langsam. Schade... In Leingarten Mitte endete der Teerweg durch die Leintalaue und ging unterhalb des Bahnhaltestelle in einen Trampelfad über. Langsam öffnete sich erneut die Aue in ihrer natürlichen Schönheit. Die Sonne glitzterte in den Eiskristallen, was dem Ganzen ein besseres Flair gab. An der Badener-Straße verließen wir die Leintalaue zum heiligen Blechle meines heutigen Begleiter's dessen Kofferraum mit 5 Einkaufsbeutel schnell gefüllt war. Zum Abschluss gab es noch einen Punsch und für mich 😉 mit Schuß. Dazu Weihnachsplätzchen und eine Verabredung zu weiteren Wanderungen. Fazit : Eine Runde für Jedermann und jede Jahreszeit mit ihren entsprechenden Besonderheiten.
00:50
4.20km
5.1km/h
10m
20m
Pit went for a hike.
December 26, 2025
Unsere heutige Tour führte uns nach Bad Wimpfen. Einer der schönsten drei Fachwerkstädtle Deutschland's. In der Schiedstraße parkend tauchten wir sogleich in die schmalen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern ein. Über den Park einen alten Friedhof erreichten wir der Neckartalstadtmauer und mit ihr einen fantastischen Fernblick ins Neckartal und Blick auf Stadtmauer, roten und blauen Turm. Tauchten erneut wieder in das Innere der Stadt um in der Gaststätte "Meilenstein" und kulinarisch verwöhnen zu lassen. Letztendlich, frisch gestärkt ging es zwischen alten Gemäuer zurück zu unserem heiligen Blechle. Darf ich Sie noch ein wenig, ein wenig mehr 😊 in die Geschichte entführen? Bad Wimpfen Der Ursprung Bad Wimpfen's, besser gesagt die ersten Siedlungsspuren gehen bis zur jüngeren Steinzeit und Bronzezeit zurück. Um 450 v. Chr. siedelten Kelten vom Stamm der Helvetier an Neckar, Kocher und Jagst im Raum Bad Wimpfen, wobei vermutet wird. Hierbei wird auch von den sogenannten "Neckarschwaben (Suebi Nicreti) gesprochen. Inwiefern dies zutrifft, ist nicht nachgewiesen. Bedingt der Lage an Neckar und Fernstraßen entstand der Neckar-Odenwald-Limes und .ist ihm ein System von Kastellen, die im Abstand von ca. 12 bis 15 Kilometern entstanden. So auch gegenüber der Jagstmündung das Kastell Wimpfen im Tal. Mit dem Kastell siedelten sich automatisch Bauern, Händler und Handwerker an. Mit der Verlegung der Reichsgrenze zum Limes bei Jagsthausen unter Kaiser Antoninus Pius (138–161), gegen 159, verlor das Kastell seine militärische Bedeutung. Mit dem Verlust des militärischen Charakters stieg die Bedeutung als Handelsstadt (Vicus von Bad Wimpfen). Es wurde Hauptort eines römischen Verwaltungsbezirks namens "Civitas Alisinensium" und als eine von wenigen Römerstädten vermutlich wegen ihrer Handelsgüter und seiner Größe von ca. 19ha mit einer Stadtmauer und einem Graben umgeben. Mit dem Abzug der römische Truppen folgten um 259/260 n. Chr. die Alamannen und mit Ihnen, der Niedergang der technischen und baulichen Errungenschaften. Gute 240 Jahre später mit der Besiedlung durch die Franken unter Chlodwig, wurde dem Verfall Einhalt geboten und das Christentum verbreitete sich rasant, so dass auf Reste römischer Bauwerke, die ersten Kirchen entstanden. Im 9. Jahrhundert n. Chr. gelangte Wimpfen in den Besitz der Bischöfe von Worms und wurde im Jahr 829 als "Wimpina" erstmals erwähnt. Nur wenige Jahre später viel Wimpfen wie auch viele andere Orte am Neckar den eindringenden Ungarn zum Opfer. Entsprechend der Lage und des Handels wurde der Wimpfen zügig wieder aufgebaut und so z.B. auf den Ruinen der fränkischen Kirche, die Stiftskirche "St. Peter" als größerer, dem Patron des Bistums Worms gewidmeter Kirchenneubau errichtet. In den nachfolgenden drei Jahrhunderte +, übten die Stiftsherren des Stifts Wimpfen die geistliche Gerichtsbarkeit im mittleren und unteren Neckarraum zwischen Kirchheim am Neckar und Heidelberg aus. Im Jahre 965 erhielt Wimpfen unter Kaiser Ottos I. das Marktrecht was große Bedeutung für den Handel und heute noch sichtbaren Reichtum inne hatte. So soll sich im Jahre 1182 Kaiser Friedrich Barbarossas in Wimpfen aufgehalten haben und auch der gut 58 Meter hohe "Blaue Turm" der als westlicher Bergfried errichtet wurde und bis ins frühe 20. Jahrhundert als Wachturm diente zeugt von dem einstigen Reichtum und Stellung Wimpfen's. So auch der ehemalige Staufer- oder auch Königpfalz mit ca. 215m Länge und 88m Breite mit ursprünglich drei Bergfrieden was gleichsam die größte staufische Pfalzanlage in Deutschland darstellte. Sie liegt auf einem strategischen Bergsporn über dem Neckar und ist im Norden, Osten und Süden noch heute von einem fast geschlossenen Mauerzug umgeben. So hielten unter anderem Heinrich VI., Friedrich II. Hofstaat in Wimpfen und 1235 kam es zu einem aus heutiger Sicht historischen Aufeinandertreffen von Kaiser Friedrich II. mit seinem aufrührerischen Sohn Heinrich VII. ... . In den darauffolgenden Zeit entstand am Neckar zu Fuße Wimpfen's ein Dominikanerkloster und durch eine Stiftung des staufischen Ministerialen und Wimpfener Vogts Wilhelm von Wimpfen ein Spital. Mit dem Ende der Staufer um das Jahr 1300, wurde Wimpfen zur Reichsstadt und mit diesem erlebte die Stadt ein Aufbruch und Blüte. Es folgte eine Ratsverfassung, Schultheißenamt, 1479 die volle Gerichtsbarkeit. Im 16. Jahrhundert galt Wimpfen als Hochburg der Reformation, wobei als einer wichtigsten Reformatoren Erhard Schnepf, evangelischer Prediger 1523 bis 1526 und der Maler Heinrich Vogtherr der Ältere zu nennen sind. Das unter Kaiser Ottos I. 965 verliehene Marktrechts wurde 1544 zum Stadtrecht kodifiziert, 1666 und 1775 zwei Mal überarbeitet. Zum 01.Jan. 1900 mit Inkrafttreten des im ganzen Deutschen Reich geltenden Bürgerlichen Gesetzbuches, verlor die Kodefizierung ohne Verlust des Stadtrechts, ihre Rechtskraft. Großen Einfluss auf die Stadt mit bis heute sichtbaren Folgen durch Plünderung, ieder rennen und Wiederaufbau hatte der dreißig jährige Krieg (1618 bis 1648) und im Besonderen die Schlacht bei Wimpfen die als bedeutendste und blutigste des Dreißigjährigen Krieges gilt. Hier trafen 1622 unweit der Stadt die Truppen des kaiserlichen Generals Johann Tserclaes Graf von Tilly auf das Heer des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach. Als Überbleibsel dieser Zeit gilt die Altenberg-Schanze, die heute nur noch als Luftbild zu erkennen ist. Es dauerte mehrere Jahrzehnte bis Stadt Wimpfen wieder aufgebaut werden konnte. Mit der Dampfmaschine und anderslautenden Fortschritt kam es zum Wirtschaftsboom und großzügigen Sozialsystem, der mit der Wirtschaftskrise abrupt endete und in Wimpfen extreme soziale Probleme und Reaktion der Stadt verursachte. Bedingt der anhaltende Wirtschaftskrise in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts und steigende Soziallasten veranlassten die Stadt Wimpfen im Jahr 1854, einen Großteil ihrer Armen und Unterstützungsempfänger auf Gemeindekosten nach Amerika mehr oder weniger abzuschieben. Wer sich weigert, wurde kurzerhand darüber belehrt, dass die Stadt die Unterstützungszahlungen nicht mehr zahlen können und einstelle. So fuhren am 10. Dez. 1854 alle Freiwilligen per Raddampfer nach New Orleans die anstatt der versprochenen goldenen Zeiten, das Gegenteilige erlebten und nur die, die bereit waren sich anzupassen überlebten. Nach Überlieferungen sollen sich einige der Auswanderer per Brief darüber beschwert haben. Im Jahre 1868 und der Eisenbahn kam der gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufschwung, der sich hauptsächlich auf Bäder und Kureinrichtungen bezog, der sich erst später auf die Industrie auswirkte. Dies kann man auch als Glück im Unglück des Aufschwungs bezeichnen, denn während Heilbronn in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges durch englische Bomber dem Erdboden gleichgemacht wurde, wurde Bad Wimpfen weitgehend verschont. So haben wir heute die Gelegenheit ein von drei schönsten Fachwerkorte Deutschland's erleben zu dürfen. Fazit: Eine Stadt für Jedermann zum Genießen.
00:22
1.31km
3.5km/h
10m
20m