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Gutermann went for a hike.
2 days ago
Ich hatte zu Hause zu meiner Frau gesagt: Heute, wo der Schnee größtenteils weg ist, der Boden aber noch schön aufgeweicht, komme ich nach langer Zeit sicher wieder mit verschlammten Wanderschuhen und dreckigen Hosenbeinen zurück. War ich also ein Hellseher? Zuerst lief nicht alles nach Plan. Ich kam zwar pünktlich mit dem ÖPNV los, musste aber umdisponieren, weil meine ursprünglich geplante Strecke über Markranstädt wegen Schienenersatzverkehr bis 17. Februar entfiel. Also kurzerhand über Leipzig direkt nach Jena. Bei der Ankunft zeigte sich sogar etwas Sonne, der Himmel hatte zumindest abschnittsweise Blau – gute Voraussetzungen für die nächste Etappe. Besonders angenehm: Ich konnte sofort loslaufen, genau dort, wo ich letzte Woche aufgehört hatte – direkt auf dem Wanderweg. Knapp 10 Kilometer standen an, eigentlich nicht viel für einen Wandertag. Allerdings ging es sofort kräftig bergauf. Logisch – ich war im Mühltal. Oben angekommen wurde ich mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Die Sonne versteckte sich danach meist hinter den Wolken, aber die Landschaft wirkte trotzdem. Ich lief wie auf einem Terrassenweg, überall waren Muschelkalkhänge zu sehen. Dabei musste ich sofort an mein Federvieh denken und nahm mir eine kleine Handvoll Kalkstein mit – nachgeschaut: erlaubt, also alles im grünen Bereich. Es folgten immer wieder Waldpassagen mit Schneematsch, aber überraschend wenig Glätte. Dann öffnete sich die Landschaft: große Wiesenflächen, und damit begann der besonders interessante Abschnitt. Ich befand mich nämlich auf dem Napoleon-Pfad. Gerade wollte ich schon das Handy bemühen (heute eher ChatGPT als Google), da stand auch schon die erste Informationstafel. Später las ich dort einiges über Napoleons Strategie und die militärische Bedeutung der Hochfläche – der Bereich nennt sich Hohlemorgen-Hochfläche. Mir gefiel das sehr: nicht nur wandern, sondern nebenbei noch etwas lernen. Am späten Nachmittag kam die Sonne noch einmal heraus. Ich war schon nahe dem Gebiet mit den berühmten Winterlingen. Die gelben Blüten im Februar sind ein echter Augenschmaus – diesmal war ich etwas zu früh dran, aber ich habe sie letztes Jahr gesehen. Noch etwa zwei Kilometer bis zu meinem geplanten Ziel. Kurz überlegte ich, noch bis zur nächsten Bahnstation weiterzugehen. Stirnlampe hatte ich dabei. Dann erinnerte ich mich: Ich möchte meine Etappen sauber abschließen und nicht schon die nächste anfangen. Mein zweites Ich war einverstanden. Also noch 1,5 Kilometer bis zur Bahn – und ab nach Hause. Und zum Schluss die Auflösung: Hellseher war ich nicht. Meine Schuhe und Hosenbeine waren herrlich eingesaut – und das war völlig in Ordnung so.
02:31
11.3km
4.5km/h
260m
320m
Gutermann went for a hike.
5 days ago
Ein Weg - Mehrere Meinungen - Schilder optional. Warum bin ich den verbotenen Weg(e) erneut gelaufen? Die Frage steht im Raum. Weil es so schön war? Möglich. Oder er liegt direkt vor der Haustür, und ich bin nun mal heimatverbunden. Nein – das war es nicht. Carsten, ein Komootler, hat den Faden aufgegriffen und ist die Tour selbst gelaufen. Dabei hat er ein paar neue Erkenntnisse geteilt. Das hat meine Neugier geweckt. Ich wollte das Ganze live und in Farbe sehen. Vorweg ein Disclaimer: Nein, ich kontrolliere nicht, ob die Stadt Schkeuditz oder das Forstamt, Bauamt, Ordnungsamt, Wasausimmeramt ihre Aufgaben in der Auenlandschaft ordnungsgemäß erledigen – insbesondere was Absperrungen betrifft. Nein, ich bin kein Kontrollfreak. Nein, nein – da denke ich italienisch, sprich: relaxt. Und letztlich habe ich sowieso keine Ahnung. ES IST NUR EIN SPASS! Ich halte es da mit dem berühmten Satz von Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Ich hatte einfach nur Bock, nach draußen zu gehen und mir das Ganze noch einmal anzusehen. So ein bisschen wie ein Geocacher (der ich ja auch bin) oder Sherlock Holmes im Kleinformat. Und ich denke: Ein Verbotsschild fehlt. Das zeige ich auch eindeutig auf einem Bild (roter dicker Pfeil). Da muss wohl Carsten aus Wehlitz – ich hoffe, das stimmt – noch einmal ran. PS: Die Wanderkarte soll aufzeigen, wo die Schilder stehen. Spiel beendet. Regeln weiterhin unklar. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.
02:06
9.84km
4.7km/h
90m
100m
Gutermann went for a hike.
February 3, 2026
Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ gefallen mir musikalisch sehr, doch auch jenseits der Musik liebe ich die Jahreszyklen. Ganz besonders dann, wenn der Winter ein echter Winter ist – mit Kälte und viel Schnee. Genau dieses Bild bietet sich derzeit draußen. Die Tage sind frostig, der Boden ist von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt. Mit genau diesem Winterbild vor Augen freute ich mich gestern auf die nächste Etappe der Saale-Horizontale. Wie immer packte ich meinen Wanderrucksack bereits am Abend zuvor. Dieses Mal vorsorglich mit warmen Fausthandschuhen und zwei Wärmepads, die sich wunderbar in den Handschuhen verstauen lassen. Die Bahn brachte mich pünktlich zum Ausgangspunkt Ammerbach. Dort hatte ich in der vergangenen Woche mit Etappe 9 aufgehört. Ihr erinnert euch sicher: Ich laufe den Weg rückwärts – nicht im wörtlichen Sinn, ihr wisst schon. Laut Internet-Wanderführer sollten mich auf Etappe 8 rund zehn Kilometer erwarten, inklusive einiger Wanderhöhepunkte. Also dann: frisch ans Werk. Der Start hatte es gleich in sich, denn es ging erst einmal nur bergauf. Dazu war es stellenweise extrem glatt. Mittlerweile dürfte es die dritte Schneeschicht sein, die tagsüber an sonnigen Stellen antaut und durch den anhaltenden Frost wieder gefriert. Nicht immer war zu erkennen, wo sich gefährliches Glatteis versteckte – angenehm zu laufen war das nicht. Menschen begegneten mir keine. Dafür warteten am Wegesrand gleich zwei Sehenswürdigkeiten. Doch dazu später. Zunächst hörte ich aus weiter Ferne Kinderstimmen – laut, lebhaft, aber nicht eindeutig zuzuordnen. Je näher ich kam, desto klarer wurde das Stimmengewirr. Schließlich sah ich sie: acht Kinder, etwa zehn Jahre alt, vertieft in eine Geocaching-Aufgabe. Sie waren so sehr im Flow, dass sie mich erst bemerkten, als ich schon wieder ging. Ich hörte nur noch, wie ein Junge seinen Lehrer fragte: „War das ein Wanderer?“ Kurz darauf erreichte ich das Forsthaus, das im Sommer sicher eine schöne Einkehrmöglichkeit ist. Schon von Weitem fiel mir der Forstturm in Jena ins Auge. Ein paar Fakten dazu: Er wurde zwischen 1871 und 1874 errichtet, ist 25 Meter hoch und erinnert an die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen Soldaten. Die zweite Sehenswürdigkeit überraschte mich noch mehr, denn ich hätte sie mitten im Wald nicht erwartet: der Bismarckturm. Auch hier ein kurzer Blick ins Netz: Er ist einer von 17 erhaltenen Bismarcktürmen in Sachsen-Anhalt. Wie schon zuvor war auch hier keine Menschenseele unterwegs, und der Turm war geschlossen. Nun war es nicht mehr weit bis zu meinem Ziel, der Papiermühle. Ich hatte die Wahl: abkürzen oder der offiziellen Strecke folgen, die rund drei Kilometer länger ist. Was soll ich sagen? Natürlich bin ich treu und brav die längere Route gelaufen. Am Ziel angekommen, blieb mir kaum Zeit zu überlegen, wie ich zum Bahnhof kommen würde. Plötzlich kam ein Bus – Stadtlinie oder so ähnlich. Das klang nach City. Ich stieg einfach ein. Mein Hauptargument: warm. Der Rest würde sich schon ergeben. Und genau so kam es. Der Bus hielt schließlich am Bahnhof, und von dort ging es entspannt nach Hause.
03:25
13.9km
4.1km/h
350m
330m
7 days ago
Hey there, the swimming pool is waiting for me. I'm still just running my usual routes in the neighborhood/Stötteritz area. But I go out every day. I want more sun! I'll be joining you again soon. I don't want to be home later than 6 pm, though, as long as it's already dark by then. Until then, keep
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Gutermann went for a hike.
January 27, 2026
Jena und Umgebung hat mein Wanderherz heimlich erobert. Und damit beginne ich, den neuen Wanderweg „Saale Horizontale“ systematisch abzulaufen. Um die Frage, die euch sicherlich auf der Zunge brennt und ihr euch nicht getraut habt zu fragen (Anlehnung an den Woody-Allen-Klassiker Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten), schnell zu beantworten: warum fängst du mit Etappe 9 an ? Ich bin erst vor Kurzem fast die erste Etappe gelaufen, und das wollte ich nicht so schnell wiederholen. Deswegen gebe ich mir so acht Wochen Schonzeit. Clever, oder? Die übliche Anreise mit der Bahn verlief reibungslos. Ach, wie schade – nichts zum Meckern. In Jena-Göschwitz angekommen, ging es unmittelbar zügig bergan, und damit befreite ich mich sofort von meiner Mütze. Auf die Idee, durch die reizvolle Umgebung von Jena im Schnee zu laufen, ist keiner vor mir in den letzten 48 Stunden gekommen. Das sah ich an den nicht vorhandenen Schuhabdrücken. Stimmt nicht ganz: An manchen Wegkreuzungen kam mir Schuhgröße 45 "entgegen". Somit ist wohl jedem klar, wie anstrengend doch so ein paar Kilometer sein können. In meinen Gedanken dachte ich an Usedom im Winter mit meiner Frau zurück – das war ebenfalls sehr anstrengend, durch den Sand zu laufen. Trotzdem freute ich mich, alleine unterwegs zu sein. Ich habe heute wirklich keine Menschenseele getroffen, bis auf einen Fuchs, der sofort Reißaus nahm.
03:08
13.1km
4.2km/h
330m
320m
January 27, 2026
I don't recall ever meeting you 🤔😄. Insiders know 😜
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Gutermann went for a hike.
January 24, 2026
Was die deutsche Presse kann (wahrscheinlich auch die internationale, außer Nordkorea), das kann ich auch: einen Headliner setzen und nichts dahinter – nur mit dem Unterschied, dass es in meinem Beitrag stimmig ist. Aber der Reihe nach. Jedes Mal, wenn ich in den letzten Monaten an dem Wanderweg vorbeikam, der nach Schkeuditz führt, wollte ich wissen, warum. Eine E-Mail wollte ich ans Bürgeramt schreiben, habe es aber vergessen. Und heute kam mir der Weg wieder in den Sinn, und ich dachte: Du tollkühner Bursche, das ergründest du auf eigene Faust. Wanderschuhe an, lange Unterhose – äh, umgekehrt natürlich – und los ging es. Im Kopf hatte ich mir eine kleine Wandertour zusammengebastelt. Das war nicht schwer, ist ja mein Heimatrevier. Ich lief von der Haustür los, ungewöhnlich, weil ich meistens mit der Bahn zum Ausgangsort fahre. Ich wollte mir die Tour interessant gestalten, deswegen waren Umwege vorprogrammiert. Also ging es über den Hochwasserdamm querfeldein zur Bundesstraße, die über die Luppenbrücke führt. Und keine 20 Meter davor geht der „verbotene Weg“ in den Wald. Der Weg hat auf der topografischen Karte sogar einen Namen – Baumschullinie. Ich schaute nach rechts und nach links, keiner da, der mich mahnen könnte, und lief vorsichtig hinein. Es war schon ein mulmiges Gefühl, etwas Unerlaubtes zu tun. Auf der anderen Seite (und das im wahrsten Sinne des Wortes, dazu später) sah ich keine Gefahr. Ca. 300–400 Meter waren zu bewältigen, und bis auf ein paar Baumleichen, die meinen Weg pflasterten, war nichts zu sehen. Auf der anderen Seite – und jetzt zu dem Text in der Klammer – war der Weg offen: keine Schilder, kein Betonklotz davor. Das fand ich nun eigenartig. In eine Richtung darf ich wandern, aus der anderen nicht. Ist das logisch? Weiter ging’s nach Schkeuditz, denn das war mir zu wenig für heute. Dort gibt es einen kleinen, ich würde schon sagen, Insidertipp. Unmittelbar vor der Helios-Klinik führt ein Weg ein paar Treppen hinunter und schlängelt sich zur Weißen Elster. Dort kam mir auch der erste Mensch entgegen: ein Jogger mit dem Telefon vor dem Gesicht. Nun war ich nicht weit von der Luppe entfernt, und da ich einen Rundweg laufen wollte, passte es, durch ein kleines Highlight zu gehen: die Lachen in Lützschena. Dort wurde schon mehrmals ein Eisvogel gesichtet. Nun war es nicht mehr weit nach Hause. Die Domholzschenke passiert – Hunger hatte ich mittlerweile auch –, ging ich, noch einen kleinen Umweg machend, schnurstracks nach Hause.
02:49
14.3km
5.1km/h
100m
110m
January 26, 2026
Nice walk.
You should have seen a sign when you crossed the Maßlauer Line. There were concrete blocks there last year, too.
You can't officially enter the Gärtchen Line (which you crossed earlier) from the dam either.
I guess I'll have to do a check myself. ;)
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Gutermann went for a hike.
January 20, 2026
Mein Wanderziel hing unmittelbar mit meiner ersten Aufgabe zusammen: Meißen. Dorthin musste ich. Ausgestattet mit schmalen Taschenlampen – ja, Mehrzahl, kein Rechtschreibfehler –, Faden und Draht, Magneten und diversen Kleinstartikeln. Genauer gesagt führte mich mein Weg in den Vorhof eines Klosters, noch genauer: zu einem Abflussdeckel. Habe ich euch bis hierher in Spannung versetzt? Ich hoffe, es ist mir gelungen. Die Auflösung: Meine Frau war bei einem Seminar, und ihr gesamter Schlüsselbund war ihr in den Abfluss gefallen. Der Deckel ließ sich nicht anheben, hatte vier schmale Schlitze – und nun? Das Personal kümmerte sich rührend um sie und den Notfall, leider ohne Erfolg. Heute wollte ich es selbst versuchen. Ich lag auf dem Boden, leuchtete den Schacht aus und buddelte mit einem Pfannenheber am Stiel im Schlamm. Vom Schlüsselbund jedoch keine Spur. Eine Stunde hatte ich mir Zeit gegeben – die war um, und ich ging, wie die Überschrift schon sagt, ins Vergnügen. Da ich mich in einer schönen Weingegend befand, fiel es mir nicht schwer, eine passende Wanderung zusammenzustellen. Ich fuhr mit der S-Bahn ein paar Haltestellen nach Coswig und lief von dort den Rundwanderweg Karras bis nach Moritzburg. Das bereitete mir viel Freude, abgesehen von einigen Forstwegabschnitten, die noch stark vereist waren. Dort ließ sich kein Tempo machen und keine Kilometer „schruppen“. Eine andere Tour hatte kürzlich ebenfalls in Moritzburg geendet, damals kam ich allerdings von Radebeul. Die letzten zwei Kilometer waren identisch – beide Wege trafen dort aufeinander. Der Tag bot ausschließlich sonnige Stunden, allerdings begleitet von einem zeitweise eiskalten Wind. Trotzdem war ich zufrieden mit dem Tag an sich, auch wenn es mir nicht gelungen war, den Schlüsselbund zu bergen.
02:44
13.2km
4.8km/h
200m
130m
January 21, 2026
You're really something! Lifting a set of keys? Too bad it didn't work out. But it's amazing that you tried! At least 50% of the day was successful!
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Gutermann went for a hike.
January 16, 2026
Die Karten wurden neu gemischt, zur Seite gelegt und die von letzter Woche genommen. Was will er uns damit sagen? Es ging nun endlich nach Greiz (zweiter Anlauf), um dann auf dem Köhlersteig zur Göltzschtalbrücke zu wandern. In Greiz angekommen, wusste ich, es würde wärmer werden als die letzten Tage. Trotzdem konnte ich mich von meiner langen Unterhose nicht trennen. Erst musste ich aus der Kleinstadt raus, um auf den Köhlersteig zu kommen. Und dann war es so weit: Der erste Anstieg war da, raus aus dem Tal, hoch auf den Kamm. Das machte richtig Laune. Der Puls stieg an, die Körpertemperatur war auf „Dampf ablassen“ eingestellt. Oben angekommen – ein herrlicher Blick nach unten? Was sah ich? Eine Fabrik, Hellweg Baumarkt und viel Asphaltstraße. Dafür war der Singletrail allererste Sahne. Ich bin tatsächlich heute keine Forststraße gelaufen, diese typischen langweiligen Waldautobahnen. Dadurch war es sehr anspruchsvoll, ich musste mich auf den Weg und die Wegführung konzentrieren. Mal ging es nach links, dann wieder nach rechts geschlängelt. Von Eintönigkeit keine Spur. Vereiste Wege gab es zum Glück keine mehr, das war ein besseres Laufen als letzte Woche. Am Viadukt, der Göltzschtalbrücke, angekommen, war ich im ersten Moment enttäuscht. Ich war vor Jahren schon mal hier und hatte das anders in Erinnerung. Wo ist die große Wiese, und an einem Baum hing doch eine Schaukel? Ich stellte schnell fest, dass die Brücke so verdammt lang ist, dass ich an einer anderen Stelle herausgekommen bin. Nun war ich aber neugierig, wo die Schaukelwiese ist. Meine Vermutung, die Brücke einfach nur abzulaufen, war falsch. Dafür verdammt anstrengend, weil ich mich für den kürzesten Weg entschieden hatte – den Hang durchs Gestrüpp nach oben. Vorher noch den Fluss Göltz überquert. Die kleine Brücke war eigentlich gesperrt, glaube ich. Weiß ich nicht mehr so genau. Hüstl. Erst nachdem ich jemanden fragte, war mir klar: Ich war damals nicht direkt an der Göltzschtalbrücke, sondern weit davor an einem Aussichtspunkt. Den habe ich dann schnell gefunden, zwei Bilder gemacht, etwas gegessen am Tisch und natürlich zum Abschluss – na, was wohl? Geschaukelt wie ein Kind. Großartiges Gefühl.
02:50
13.4km
4.7km/h
350m
250m
January 17, 2026
The Köhlersteig trail with its peaks is awesome, isn't it? 👌🏻😃
Translated by Google •
Gutermann went for a hike.
January 9, 2026
Ich lasse euch mal für einen Moment in mein Gehirn schauen, um zuzusehen, wie darin eine Denkschleife arbeitet. Gestern Abend machten die Nachrichten – und alles, was senden konnte – auf Schneekatastrophe: Alle, die nicht raus müssen, sollen im Bett bleiben. Okay, der letzte Teil des Satzes war Wunschdenken. Aber ich muss doch einkaufen fahren, war meine Antwort an die Denkschleife. Was brauchst du denn wirklich? Brot. Nur Brot. Ja, eigentlich nur Brot. Pass auf: Du lässt das Auto stehen, wanderst nach Nova Eventis und deklarierst das als Schneewanderung. Was hältst du davon? Ich war sofort Feuer und Flamme. Heute gegen 13:30 Uhr waren die Straßen geräumt, sodass ich zaghaft nach dem Auto schielte. Aber die Denkschleife war nicht müde zu kriegen und schickte mich nach Nova. Nun zur Realität: Es war herrlich draußen. Ich machte Spuren im Schnee – warum habe ich die eigentlich nicht fotografiert? Ich lief wie ein Berserker, aber ohne Bärenfell, über verschneite Wege, erfreute mich an drei Rehen und vielen Krähen ringsum auf den Feldern. Ich kaufte das Brot, aß eine Miso-Suppe (mein neues Essen-Highlight) und lief schnurstracks denselben Weg zurück. Glück, und das dachte ich während des Laufens, kann so einfach sein. Renne ihm nicht hinterher – du hast es in dir.
01:46
9.29km
5.3km/h
80m
80m
January 9, 2026
Very romantically written 😄
Translated by Google •
Gutermann went for a hike.
January 7, 2026
Wintersonne, Umwege und die Kernberge Ich wusste, heute wird es sonnig. Deshalb habe ich meinen ursprünglichen Dienstagplan über Bord geworfen und bin stattdessen heute wandern gegangen. Kalt war es auch – wir haben Januar, da erwarte ich nichts anderes. Der Plan war eigentlich klar: nach Greiz fahren, Teile des Köhlerstegs laufen, Highlight Gölschtalbrücke. Doch wie so oft spielte die Bahn ihre eigene Rolle. Eine Tür ließ sich nicht schließen, die Abfahrt verzögerte sich – und mein sorgfältig gebautes Kartenhaus fiel in sich zusammen. Während der Fahrt suchte ich nach Alternativen, wollte eigentlich partout nach Greiz. Am Ende habe ich den Plan aufgegeben. Es wird früh dunkel, und manchmal ist Loslassen die bessere Entscheidung. Also bin ich in Gera ausgestiegen und weiter nach Jena gefahren – in die Kernberge. Kernberge gehen einfach immer. Die Terrassenwege haben es mir besonders angetan, und heute waren sie noch einmal schöner als sonst: oberhalb lag etwas Schnee, der Himmel war strahlend blau. Mehr braucht ein Wanderherz eigentlich nicht. Ich bin in Jena-Göschwitz ausgestiegen, habe mir einen Weg nach oben gesucht und bin dann allmählich über den rot-weißen Weg beziehungsweise die Saale-Horizontale bis nach Jena Paradies gelaufen. Ruhig, stetig, mit viel Blick in die Landschaft. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich diesmal zwei Taschenwärmer dabeihatte – sie sehen aus wie kleine USB-Powerbanks. Kalte Hände waren heute kein Thema, und das allein steigert die Freude an einer Winterwanderung enorm. Jetzt sitze ich wieder im Zug und fahre nach Hause. Müde, durchgekühlt – aber zufrieden. Manchmal sind es eben die ungeplanten Wege, die am meisten geben.
03:38
16.6km
4.6km/h
340m
360m
Gutermann went for a hike.
January 6, 2026
Ziel des Tages - einen halben Tag in der Leipziger Bibliothek zu verweilen. Also sitzen. Da habe ich mir gedacht, das ich zumindest zum Schkeuditzer Bahnhof laufen werde. Da es ein wenig geschneit hatte, war die Lust noch größer, statt mit dem Auto zu fahren, den Fussbus zu nehmen. Übrigens, ein Bild zeigt einen wie es aussieht, dauerhaft gesperrten Waldweg. Schade, das ist einer meiner Lieblingsswege nach Schkeuditz. Das muss ich mal ergründen warum das so ist.
00:59
5.26km
5.4km/h
40m
20m
January 15, 2026
The road closure has been there forever. First construction fencing, then concrete blocks. You can't go through the foxholes anymore. Probably because of all the dead trees. Still annoying though.
Translated by Google •
3 days ago
Very nice report. 😁
I thought your goal this time was to paint a flower on tour. 😉
Translated by Google •
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