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Marianne M.

Vorzugsweise, wenn auch nicht immer mit Vergnügen, mit der Bahn unterwegs.
bahn.de/service/fahrplaene/bauarbeiten


Ihr Lieben,
aus zeitlichen Gründen ist es mir nicht möglich, all eure Touren aufmerksam zu verfolgen. Dazu liegt es mir fern, ein "Gefällt mir" zu vergeben, ohne eine Tour überhaupt betrachtet zu haben.
Mit anderen Worten: Ein "Gefällt mir" zeigt dafür auch, dass ich eine Tour samt Bildern tatsächlich angesehen habe.


Aufgrund der hohen Followerzahl, und weil ich selbst viel draußen unterwegs bin, kann ich - zu meinem eigenen Bedauern - deshalb auch nicht allen zurückfolgen, da es dann unmöglich wird, aktuelle Touren in den für mich relevanten Gebieten zu entdecken. Vielen Dank für euer Verständnis.
Allzeit interessante Wege wünscht euch Marianne


"Erst durch deine Wanderung entsteht deine Welt." -- Weisheit australischer Ureinwohner
flummigummi.wordpress.com/

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Recent Activity

and went for a hike.

3 days ago

Friedberg - Ockstadt - Flugplatz Ober-Mörlen - Bad Nauheim

folgt ...

Time

5h18m

Distance

14.2km

Speed

4.6km/h

Ascent

260m

Descent

260m

, , and others like this.

2 days ago

Such a beautiful tour, just at the right time of year 🌞. Thanks as always for planning, the invitation, and the great photos. And your lovely company 🫡

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went for a hike.

6 days ago

Welterbesteig Etappe 5.2 und 6 | Sankt Goar nach Boppard

... ist in Arbeit

Time

7h43m

Distance

26.2km

Speed

4.8km/h

Ascent

820m

Descent

830m

3 days ago

How beautifully you have captured your hiking impressions photographically and with comments. MERCI.

It makes one want to copy it.

However, due to my age, I can no longer manage such a route with so many meters of altitude in one day. And a sensible "breakdown" also seems difficult to me because of the

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went for a hike.

March 24, 2026

Rheinsteig | Abtei Sayn bis Leutesdorf

Im Gästehaus der Abtei habe ich eine ruhige Nacht verbracht. Fünf Minuten vor dem Weckalarm wachte ich ausgeruht und voller Tatendrang auf. Kurz bereue ich, am Vorabend, ganz spontan, doch noch ein Frühstück im Lindenhof bestellt zu haben, denn jetzt würde ich am liebsten direkt durchstarten. Start - noch nicht Als ich das Gästehaus verlasse, starte ich die Navigation. Nur, um diese nach 300 m wieder zu pausieren. Da ist nämlich der Lindenhof erreicht. Ich bin der erste Frühstücksgast; pünktlich um 6:45 Uhr, wie vereinbart. Mein Tisch ist mehr als reichlich gedeckt. Es gibt viele kleine Gläschen, gefüllt mir Köstlichkeiten. Wie appetitlich alles aussieht. Sogar Mini-Schokoküsse und ein Eckchen Schokokuchen sind dabei. Als ich den ersten Kaffee getrunken habe, kommen weitere Gäste. Auch diese werden gefragt, ob sie ein gerührtes oder gekochtes Ei möchten. Als sie bejahen, wird gefragt, wie viele Minuten das Ei gekocht werden soll - so wird es nach entsprechender Zeit auch serviert. Die Frau am Nebentisch flüstert ihrem Gegenüber zu: “Es lohnt sich fast, hier nur wegen dieses Frühstücks zu übernachten.” Ich denke mir im Stillen: Und es lohnt sich fast, ein Frühstück zu bestellen, nur um es in seiner glasglänzenden Pracht anzugucken. Tatsächlich muss ich mich aus dieser gemütlichen Atmosphäre geradezu losreißen. Aufbruch Es geht die Abteistsraße entlang. Ich werfe noch einen Blick auf die Wetter-App. Die Vorhersage hat sich seit gestern verschlechtert. Kein Sonnensymbol wird mehr angezeigt, nur noch Wolken; an jedem Ort entlang des Rheinsteigs. Na ja, ich schaue zum Himmel und denke, vielleicht wird es noch schöner als angekündigt. Wunschdenken. Am Schmetterlingsgarten vorbei ist bald der Einstieg in den Rheinsteig erreicht. Von Sayn geht es nun stramm bergauf. Nach insgesamt zwei Kilometern verlässt man den Landkreis Mayen-Koblenz und betritt Neuwied. Vorbei an der Bimarckhütte streift man alsbald das Gelände des Neuwieder Zoos. Keine Äppel Nach vier Kilometern komme ich an einer Obstbaumwiese vorbei. Jemand beschneidet gerade die Bäume. Ich lese auf einem Schild, dass nach § 242 StGB Mundraub kein Kavaliersdelikt sei, sondern Diebstahl. Das erinnert mich an eine Beobachtung! Eigentlich machte ich zwei Beobachtungen: An Tag 1 sah ich, wie ein Kirschbaum am Wegrand mit reichlich Pflanzenschutzmittel eingenebelt wurde. Am nächsten Tag beobachtete ich eine Frau, die genau von jenem Baum eine Kirsche nach der anderen pflückte und direkt in den Mund steckte. Hmmm … Vogelspfadgezwitscher Nach vier Kilometern verlasse ich den Rheinsteig, ohne dies zu bemerken. Ich folge meiner Planung, biege nämlich am Kuckuchsberg nach rechts auf den Vogelspfad ab. An den Baumrinden bemerke ich übermalte Flächen und schnell geht mir auf, dass ich keine Rheinsteig-Markierung mehr gesehen habe, sondern nur diese dunklen Flächen. Ob die Markierung an den Bäumen übermalt wurde? Wurde der Rheinsteig vielleicht verlegt? Bisher hatte ich mich an die GPX-Datei gehalten, die ich einst heruntergeladen hatte. Nun, der Vogelspfad ist schön und tatsächlich ist ein Chor an Vögeln zu hören. Später sehe ich auf Komoot, dass der Rheinsteig nur einen Weg weiter westlich des Vogelpfads verläuft. Bereits an der Burghofstraße stoße ich automatisch wieder auf den Rheinsteig (Etappe Rengsdorf - Sayn) und kann nun wieder den Markierungen folgen. Die Strecke führt ziemlich lange durch Wälder. Schließlich gelange ich an die Dierdorfer Straße. Sie ist genau zwischen zwei Kurven zu überqueren. Während ich schaue, halte ich die Ohren gespitzt und komme gut auf die andere Straßenseite. Nach neun Kilometern wird die empfundene Waldmonotonie aufgelockert: Auf einem Reitplatz treibt ein Pferd Frühsport. Mit was für einer Energie es immer wieder über den Platz fegt. Über den Aubach hinweg wechselt man nun die Talseite. Hier zieht der Stausee Schwanenteich die Aufmerksamkeit an und bald darauf geht es den Wingertsberg hinauf. Dort oben steht ein rekonstruierter Limesturm. Der Rheinsteig führt nicht direkt daran vorbei. Ich bin unentschlosssen. Will ich kurz den Weg hinauf, um den Turm anschauen? Erst auf der vorherigen Etappe hatte ich doch einen Römerturm gesehen. Mir ist noch gar nicht so nach einer Zeitreise ... Noch vor meiner Entscheidung haben mich meine Füße den kurzen Pfad zum Turm hinaufgetragen. Ich bleibe stehen und schaue, warum sonst bin ich hier? Osterhase - frontal Mit Schwung geht es die paar Schritte zurück zum Rheinsteig. Bald ist ein Ort mit drei Hütten erreicht. Geschlossene Türen … was sich wohl dahinter verbirgt? Wenig weiter, etwa bei 11 km, muss schon ein Osterhase gewesen sein: Ein Baumstamm (s. Foto) zeigt seine Umrisse. Vielleicht ist er auf einem geschmolzenen Schokoei ausgerutscht und dann direkt gegen den Baum gebrettert? Durch den Aufprall riß die Rinde ab, so dass des Hasen Umriss nun allen diese Geschichte erzählt. Gerüche Weiter geht es bald auf dem Nonnenlaytrail, der nach gut 13 km vorbei am Nonnenley-Gipel verläuft. Einen Kilometer weiter plätschert der Völkerwiesenbach. Mit einem Male nehme ich einen Geruch wahr … den kenne ich doch von früher … Riecht es hier nach Schweinestall? Hm, eigentlich kam ich gerade an einer Kläranlage vorbei, die riecht ja eher anders. Kurz hinter der Heinzelmännchenhütte kommt ein großes Fahrzeug mit einem Saugschlauch um die Ecke gefahren, ich mache schnell Platz. Vielleicht hat das schon eine Menge “Schmodder” eingesogen und der Geruch rührt vom Inhalt? Inzwischen ist der Geruch mehr Erinnerung, denn er wird durch Walddüfte vertrieben. Was ist das? Ein Sprungturm? Tatsächlich, es sieht nach einem Freibad aus. Worthexerei KM 15 | Eine Hütte ist erreicht. Sie ist mit einem Schild versehen: “Aquarelle im Luisental” steht drauf. Ich umkreise die Hütte, und als mein Blick erneut auf das Schild fällt, ist dort “Auquelle im Luisental” zu lesen. Das ist ja Worthexerei hier! Mit dem unterirdischen Quellwasser wird das nahe Freibad gefüllt, so lese ich. Wo wäre ich ohne Elektronik? Der Rheinsteig überquert den Völkerwiesenbach und dann steigt man aus dem Tal wieder auf. Mein Handy nervt. Es ist “verstummt”. Ob es da einen mysteriösen Zusammenhang mit der Hütte “Engelsruh” gibt, die ich gerade passiere? Also Neustart. Da ich weitergehe, zeigt die Aufzeichnung im Bereich der Serpentinen nur eine Luftlinienverbindung bis zur Kastorkapelle. Da setzte Komoot die Aufzeichnung wieder fort. Ich hatte keine Augen für die Umgebung - so sehr hatte mich die Elektronik am Gängelband. Grrrh. Als ich den kettengesägten Holzwanderer erreiche, kann ich das Handy endlich einstecken. Endlich. Schauinsland KM 16 | Rengsdorf ist noch nicht umrundet. Im Gegenteil führt der Rheinsteig durch ein Wohngebiet, genauer entlang dem Römergraben, vorbei am Waldfestplatz, an den Tennisterrassen hin zum Aussichtspunkt “Schauinsland”. Einmal mehr das Highlight “Blick auf das Neuwieder Becken”; das gibt es auf dieser Etappe immer wieder; die Perspektive wechselt! Eine Bank lädt hier zum Sitzen ein, weil sie ganz lange Beine hat. Ich könnte auch draufsteigen, um noch weiter ins Becken sehen zu können: Das wäre dann ein Highhighlight. Nach 17 km überquere ich ie B 256, ohne dass ich sie sehen könnte. Die Bundesstraße verläuft nämlich unter der Wiese im Tunnel. Almblick 18,4 km: Aussichtspunkt “Almblick. Die erhöht gelegene Schutzhütte wirkt aus der Ferne ganz ordentlich, doch aus der Nähe erkennt man ein Loch im Dach und eine marode Bank. Die Aussicht wächst hier langsam zu. Die Laubachsmühle ist hinter dem Geäst fast verborgen, doch der Blick auf die Landstraße und die daneben verlaufende Wied ist frei. Vom Almblick geht es eher steil hinunter zur Laubachsmühle. Laubachsmühle 19 km. Es plätschert so herrlich am Mühlrad, das Wasser glitzert im Licht der Sonne, die Kanne (der Wunschbrunnen) ist voll bis oben hin. Kaum unten an der Mühle angekommen, geht es wieder, eher so ein bisschen, aufwärts. Und was erspähe ich unten direkt am Pfad nahe der Mühle? Zwei angekettete Bürsten mit kräftigen Borsten. Vermutlich für Wanderer zum groben Reinigen der Schuhe, bevor sie in die Laubachsmühle einkehren. Altwied Der nun folgende Blick hinunter zur Burg Altwied wird getrübt vom Gegenlicht der Sonne, ist dazu vom Dunst mildgezeichnet. Es ist friedlich hier; nur ab und an folgt ein Auto der gewundenen Straße neben der Wied. 20,3 Der kleine Anstieg führt an einer Hütte vorbei, die wegen des steilen Hangs durch ein Geländer gesichert ist. Als es scharf um die Ecke geht, fürchte ich kurz, ein Mountainbiker könne mir entgegen kommen und vor Schreck vom Weg abkommen und abstürzen. Doch es ist wie meist an einem Werktag auf dem Rheinsteig: selten kommt hier jemand entgegen. Ein hübscher Pfad, so einen hätte ich gerne länger unter den Füßen gehabt. Post-Geheimnis Nach rund 21 km geht es hinunter auf eine große Straße mit einem Ortseingangsschild: Altwied. Kurz darauf verlässt man die breite Straße, folgt der alten Steinbrücke über die Wied hinweg. Eine Post-Installation hält mich auf. Mit den Augen taste ich den Post-Kasten ab. Ist das für etwas gut? Am liebsten würde ich diese "Installation" (oder wie soll ich das bezeichnen) ausgiebig untersuchen (zerlegen). Ich habe mich im Griff, vergeude nicht unnötig Kraft, denn vor mir liegt der Aufstieg aus dem Wiedtal. Unter Menschen 23 km. Wenn ich mich richtig erinnere, liegt der Anstieg aus dem Tal am Verschönerungsverein fast hinter mir. Ich gerate hier an einen belebteren Ort: es sind Spaziergänger unterwegs, und Menschen, die sich - so entnehme ich den Satzfetzen - hier begegnet sind und bisschen schnacken. Zwei unterhalten sich gerade über den Verschönerungsverein und dass er ja dafür da sei, etwas zu verschönern. Kurz nach dem Überqueren der Kreisstraße 110 überhole ich zwei Frauen, die spazierend im Gespräch vertieft sind. Bald habe ich auch zwei Männer eingeholt. Als sie meine Schritte nahen hören, drehen sie sich um und schauen verwundert. Einer sagt zum anderen: “Ich habe mich schon gewundert, dass unsere Frauen plötzlich so schnell sind. Das kann ja gar nicht sein.” Sie lachen ein wenig; der weitere Wortwechsel entzieht sich meinen Ohren. Aubachtal Nur zweihundert Meter weiter ist der Trubel vorbei. Weit und breit ist niemand zu hören oder zu sehen. Sogar die Wanderpaare sind wohl abgebogen, denn als ich vor der Querung des Aubachs innehalte und lausche, sind weder das Geraschel von Laub noch Stimmen zu hören. Direkt hinter dem Aubach führen Stufen steil nach oben und hinaus aus den Wald. Schäferhütte - Rast Die Schäferhütte vor Augen, weiß ich: Hier ist der richtige Ort für eine Mittagsrast. Die Wahl ist gut. Während der ganzen Zeit kommt niemand vorbei. Nur das Raunen des Windes ist zu hören. Ein herrlicher Platz: einerseits geschützt und doch mit einer schönen freien Sicht. Seltsam, es ist hier so viel schöner als unten am Verschönerungsverein, und doch genießt hier sonst niemand den Tag. In der Schäferhütte ist ein Schild angenagelt: NR - KM 23,85 Das Rheinsteig-R. Doch wie hängt das jetzt mit der KM-Angabe zusammen? Buchbachtal - Mitten am Rhein Nach 26 km bin ich unten im Buchbachtal angekommen. Heißt, es geht wieder aufwärts. Freilaufende Ziegen Dann gibt es eine Überraschung: Freilaufende Ziegen auf dem Weg. Ich hatte mal gelesen, dass sie gerne Riemen oder Taschen anknabbern. Sofort fürchte ich um meine Kamera und werde immer langsamer, um die Lage zu peilen. Interessien sie sich für mich? Nicht so wirklich. Als ich langsam näher gehe, macht sich die erste Ziege aus den Staub. Nur die neugierigste oder auch mutigste Ziege bleibt stehen und beäugt mich prüfend. Dann pest sie aber doch den anderen hinterher den Hang hinunter. Belebt von der unerwarteten Begegnung setze ich den Weg beschwingt fort. Es bietet sich eine weite Sicht auf den Rhein. Hey, der Rhein! Natürlich, ich funktioniere wie am Schnürchen und zücke beim Anblick des riesigen Rahmes “Mitten am Rhein” sofort die Kamera. Kehlbachtal Weiter geht es ins Kehlbachtal. Stiegen am großen Rahmen noch die geschäftigen Geräusche unten vom Rhein auf, so ist hier nichts mehr davon zu hören. Mag sein es liegt an diesem Kontrast, dass mich ein Gefühl der Abgeschiedenheit erfasst und wenig später wieder verlässt. Wasserpark Feldkirchen 28,6 km: Ein verblasster Tintenfisch in luftiger Höhe springt mir ins Auge. Anfangs halte ich ihn für einen erstarrten Riesenwurm und denke: Wo bin ich denn hier gelandet? Ist das ein Lost Place? Dank einem Schild erfahre ich, dass hier der Wasserpark Feldkirchen liegt. Wasserpark … was das wohl bedeutet. Ich kann mir gar nicht alles merken, was ich später noch recherchieren will. Rauf und Runter ... Langsam spüre ich den Rheinsteig in den Beinen. Das Auf und Ab hatte ich mir mit weniger Aufs vorgestellt. Echt? Nein, aber jetzt schon! Meine Uhr zeigte doch schon vorhin nur noch 22 verbliebene Höhenmeter an. Und ich bin doch inzwischen viele “Sprungtürme” aufwärts gegangen, oder etwa nicht? Inzwischen komme ich an Aussichtspunkten vorbei, die einen Blick auf Andernach gewähren. Ich bin ganz froh, dass ich nicht dort unten eintauchen muss. Lieber noch ein paar Mal Auf und Ab. Wie schön, auf den letzten Kilometern führt ein Pfad durch eine frühlingshafte Gehölzzone - die vielen weißen Blüten sind eine Pracht. Nebenbei: auch das Wetter wurde immer besser und immer mehr blauer Himmel zeigt sich, Letzter Abstieg für heute 32,8 km. Hinter dem Wingertshäusje geht es entlang einem Felsenpfad teils steil hinunter nach Leutesdorf. Einen kurzen Abstecher zur “Schönsten Weinsicht Mittelrhein” nehme ich mit, auch wenn die Zeit knapp wird. Gerne hätte ich hier ein wenig länger gestanden, auf den Weg hinab nach Leutesdorf geschaut und ein wenig in mir nachgespürt, um all die Eindrücke von heute noch einmal Revue passieren zu lassen. Schöner wäre zum Abschluss, ganz langsam und genüsslich hinunter zum Bahnsteig zu schlendern. Doch dann müsste ich eine Stunde auf die nächste Bahn warten. Soweit von hier oben zu sehen ist, lädt der Bahnhof nicht zum Warten ein. Eieiei, das darf man keinem erzählen ... Unten angekommen entgeht meinen Augen der Zugang zu Gleis 1. Ich betrete stattdessen die Unterführung und gelange zum falschen Gleis. Die richtige Treppe im Rücken, und somit dafür blind, suche ich mit den Augen, folge einem Weg und gelange auf Privatgrund. Ach du liebe Zeit. Gleich fährt mir die Bahn noch weg, weil ich zu blöd bin, den Zugang zum Gleis zu finden. Wenn das passiert, werde ich vor Ärger platzen! Gut … ein paar Minuten muss ich sogar noch auf die Bahn warten. Der Unterstand an Gleis 1 gleicht einem schlecht geleerten Aschenbecher. Immerhin, alle drei Männer, die den Bahnsteig betreten, grüßen mich freundlich. Das wertet den Bahnhof ungeheuer auf. ;-) Rund vier Stunden später bin ich wieder zuhause. Müde.

Time

9h10m

Distance

33.9km

Speed

5.1km/h

Ascent

870m

Descent

890m

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March 26, 2026

Collection of my Rheinsteig tours: komoot.com/de-de/collection/3786187/-rheinsteig-rheinsteig-loreley-extratour-rheingauer-klostersteig

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went for a hike.

March 23, 2026

Abtei Sayn - Kletterwald - Saynsteig - Bendorwer Lusthäisje - Stadtpark Bendorf - Einkaufszentrum - zurück über Hellenpfad

Dritter Teil des Tagesberichts: Erfolgreich dem roten Sessel entwunden, schultere ich meinen geleerten Rucksack, um etwas Proviant zu besorgen. So kann es am nächsten Morgen ohne Umweg direkt auf den Rheinsteig gehen. Es wird ein langer Tag werden: die geplante Etappe hat eine Länge von ca. 34 km und für die anschließende Heimreise sind mindestens vier Stunden einzuplanen. Auf geht ‘s. Hui, ist das frisch geworden. Ich hätte eine Jacke anziehen sollen. Entlang dem Friedhof geht es Richtung Wald. Nach dreihundert Metern kreuzt der Weg die Brexbachtalbahn, dann geht es gut aufwärts und mir wird rasch wieder warm. Der Kletterwald liegt verlassen. Und da er nicht geöffnet hat, kann ich mir gerade richtig gut vorstellen, hier bei einer Kletterei meine Höhenangst abzulegen. Bestimmt ist das hier ein Vergnügen. Doch dann erhascht mich die gefühlte Vorstellung, wie ich abrutsche und mein Körper schmerzhaft von den straffen Gurten aufgefangen wird und ich gegen den nächsten Baumstamm pendele. Eieiei … Offenbar bin ich schon etwas erschöpft vom Tag. Jedenfalls wundere ich mich kurz, inzwischen auf dem Saynsteig unterwegs zu sein. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, den Abschnitt eingeplant zu haben. Schön, doch ich bedauere auch ein bisschen, nun gar nicht in den Genuss der Vorfreude auf diesen schönen Pfad gekommen zu sein. — Stopp! Nicht den Mangel im Fokus haben; andere Perspektive: Na, da ist mir aber eine schöne Überraschung mit dem Saynsteig gelungen. Gut, dass ich mir das nicht verraten hatte. Nach zwei Kilometern halte ich inne, um den weiten Blick ins Rheintal zu genießen. Nun, wo die Sonne so tief und dazu im Dunst steht, ist doch spürbar, dass erst März ist. Wenige hundert Meter weiter ist das Lusthäisje erreicht. Im Dezember, auf einer Rheinsteig-Tour, kam ich hier auch vorbei. Jetzt, am Abend ist die Stimmung hier anders. Es lässt sich schlecht in Worte fassen. Da mich niemand ermuntert, es trotzdem zu versuchen, schweige ich und verdoppele so noch die stille Stille. Irgendwie hätte ich jetzt Lust, schon in Bendorf anzukommen. Erst recht, als ich zwischen dem Grün die Fassaden blitzen sehe. Anderthalb Kilometer sind dann doch noch bis zum Einkaufszentrum zurückzulegen. Dank Gefälle friere ich inzwischen in meinem dünnen Shirt. Im Lebensmittelmarkt angekommen, fällt mir auf, dass ich keinen Einkaufsplan im Kopf habe. Da hatte ich unterwegs so viel Zeit zum Überlegen und habe sie vertrödelt. Ich entscheide mich für Eiweißbrot und einen Würzbert. Wer kennt Würzbert? Es ist jedenfalls kein würziger Bert. Der hätte auch nicht in den Rucksack gepasst. Dazu nehme ich noch einen Becher Sojaghurt, den ich später, im roten Sessel sitzend, genüsslich vertilgen werde. Im Magen dümpelt noch der leckere Apfelstrudel, den Mike mir in Braubach zum Kaffee spendiert hatte. Ohne Umweg geht es zurück zur Abtei. Ich freue mich darauf, im roten Sessel zu sitzen und das Buch, das ich in der Onleihe ausgeliehen habe, weiterzulesen. Für unterwegs wähle ich gerne eine Lektüre aus, die man gut unterbrechen kann und die leicht zu lesen ist. Dieses Mal: “Der Esel steht - Durch Südfrankreich mit einem charmanten Langohr” (Link im Kommentar) In der Bahn hatte ich die ersten Seiten gelesen und den Esel Narcisse schon in mein Herz geschlossen. Ein geheimer Kindergedanke war dabei leise durch meine Hirnwindungen geschlichten: Wäre es nicht schön, einen Esel an meiner Seite zu haben? Hach ja … Ich weiß es natürlich besser. Um so mehr freue ich mich auf das Weiterlesen. (Dass mich die Müdigkeit am Lesen hindern wird, ahne ich noch nicht.) Links zu den bisherigen Tagesberichten/ Wegen unten als Kommentar.

Time

1h50m

Distance

6.28km

Speed

3.8km/h

Ascent

140m

Descent

140m

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March 25, 2026

More tours/reports from the day:

Braubacher Runde with Mike: komoot.com/de-de/tour/2842786053



Engers Bf to the Abbey: komoot.com/de-de/tour/2842786053



Reading:

"Der Esel steht" humanitas-versand.de/DER-ESEL-STEHT-ERIK-KORMANN

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went for a hike.

March 23, 2026

Engers Bf bis zur Abtei Sayn

Zweiter Teil des Tagesberichts: Mit der RB 10 geht es von Braubach (Link im Kommentar unten) nach Koblenz. Ich freue mich, dass die RB 27, die mich nach Engers bringen soll, als pünktlich angezeigt wird. Die Freude währt eine Minute, da springt die Anzeige um: die Fahrt entfällt. Als ich auf bahnhof.de nach den nächsten Abfahrten schaue, sehe ich, dass die Strecke Richtung Mönchenglattbach gesperrt ist. Oh nein, so etwas dauert meist länger … Auf der Seite des VRM wird eine Verbindung mit dem Bus 110 nach Vallendar angezeigt, wo ich in den Bus 169 umsteigen kann, der am Bahnhof Engers hält. Ich könnte von Vallendar auch nach Bendorf fahren, von wo ich gut zur Abtei Sayn gehen könnte. Nur werde ich heute von meinem starrsinnigen inneren Honk gelenkt. Ich habe den Fußweg ab Bahnhof Engers geplant, nun will ich diesen auch gehen, basta. Schließlich ist für den späten Nachmittag bereits eine Runde geplant, die mich sowieso nach Bendorf führen wird. Das bringt ja dann alles durcheinander. Die Fahrt mit den Bussen klappt super. Im Bus 110 wird mein D-Ticket vom Automaten noch erkannt, doch im Bus 169 müssen die Fahrgäste hinter mir geduldig sein … meine Karte wird nicht erkannt und ich frage mich laut, ob man sich vielleicht nur einmal im VRM einloggen muss/ kann? Der Fahrer gibt mir ohne Antwort (hätte ich mal ihn und nicht mich gefragt!) freie Bahn. In Engers sehe ich die RB 27 stehen. Eine Frau steigt ein …, die Frau steigt aus und geht. Die Anzeigetafel am Bahnsteig verrät die Streckensperrung. Immerhin, ich bin rechtzeitig angekommen und werde pünktlich zum vereinbarten Zeitraum die Abtei Sayn erreichen, wo ich ein Zimmer für die Nacht gebucht habe. Naaa ja, als ich nun also die geplante Strecke von Engers hoch zur Abtei gehe, frage ich mich schon, warum das jetzt nötig war. Außerdem hatte ich meine letzte Rheinsteig-Etappe genau entlang dieser Strecke zum Bahnhof Engers verlassen. So schön ist der Weg nicht, bis man endlich am Schlosspark ankommt … Wie vereinbart rufe ich hier an, um meine Ankunft beim Gästehaus anzukündigen. Die Schlüsselvermittlung läuft allerdings sowieso via Telefonat. Ich schaue mir erst einmal im Haus an, was mir erklärt wurde: Gemeinschaftsküche neben dem Tagungsraum; Mikrowelle, Tee und Kaffee - und auch kostenpflichtige Getränke im Kühlschrank. Schön, da werde ich mir später - nach meiner Einkaufsrunde - einen Tee kochen. Mein Zimmer hat ein Fenster mit Blick zur Burg Sayn. Schön. Fast wäre die Einkaufsrunde am roten Sessel gescheitert! Nach dem Frischmachen setze ich mich rein. Was für ein Luder dieser Sessel ist! Man sieht es ihm nicht an! Doch man setzt sich, das Polster ist auch angenehm fest, aber die Position ist schon so ruhemodusmäßig. Automatisch legen sich die Beine auf den passenden Hocker und man möchte gar nicht mehr aufstehen … Doch es kämpfte sich schnell ein mahnender Gedanke in meine Gemütlichkeit: Gehste nicht einkaufen, gehste morgen ohne Proviant auf den Rheinsteig. Viel Spaß! So bewegte ich meinen Pobbes noch mal hoch: Siehe Einkaufstour: https://www.komoot.com/de-de/tour/2843373964

Time

1h00m

Distance

4.26km

Speed

5.4km/h

Ascent

40m

Descent

20m

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March 25, 2026

First part of the day report:

komoot.com/de-de/tour/2842786053



Third part:

komoot.com/de-de/tour/2843373964

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and went for a hike.

March 23, 2026

Braubach - Kerkertser Platte - Spiessborn - Lahnstein a. d. H. - NSG Koppelstein-Helmestal - Schlierbach - Phillipsburg

Montag, 23.03.2026 Letztes Jahr, auf der Rheinsteig Etappe von Filsen nach Nieder-Lahnstein hatte ich Braubach gestreift und mir hatte der erste Eindruck mit den Gassen und Fachwerkhäuschen gut gefallen. Also wollte ich gerne mehr von diesem Ort sehen und bekam die Gelegenheit, indem ich Mike McM mit dem kurzen aber überzeugenden Ausruf “Braubach ist schön” auf eine Wandertour hierher locken konnte. Wenn die Anreise schon so zeitaufwändig ist, soll das Wetter zumindest ein wenig passen. So freuten wir uns, am Montag bei frühlingshaftem Wetter durchstarten zu können. In Braubach streben wir erst einmal auf den Rheinsteig zu. Nach den ersten 250 m lotse ich Mike schon auf einen falschen Weg. Höö? Endstation Bienenstock? Ich überlege, kann mich nicht erinnern, auf meiner Rheinsteig-Etappe Filsen - Lahnstein (1. Dezember 2026) hier auch Probleme mit der Wegfindung gehabt zu haben. Na ja, so halten wir inne, blicken mal auf die Markuskirche und mal auf die Marksburg … Die Stufen wieder runter und dann ist der richtige Abzweig schon entdeckt. Letztes Mal kam ich aus anderer Richtung, damals hatte der Weg vor mir gelegen. Aha. Es geht Richtung Kerkertser Platte und wir gewinnen so rasch an Höhe. Der kühle Morgen macht den Anstieg leicht. Als wir am großen Schornstein vorbeikommen, glimmt eine Erinnerung auf. Hier hatte es doch ein Ereignis mit einem Auto gegeben?! (Nachzulesen in der Beschreibung bei KM 15 https://www.komoot.com/de-de/tour/2703462289 ) Heute jedenfalls fährt hier nichts Motorisiertes an uns vorbei. Mit dem Anblick des Schornsteins tauchen in mir weitere Momentaufnahme der damaligen Rheinsteig-Tour auf. Auch heute blickt man auf der Kerkertser Platte gegen die Sonne zur Marksburg. Marianne! Das ist doch auch eine ähnliche Tageszeit wie beim letzten Mal! Jaa, weiß ich doch! Bald verlassen wir den Rheinsteig; statt zum Felsenweg geht es heute fast schnurstracks auf den Oberhohl. Damit ist der höchste Punkt dieser Tour erreicht. Die Weite, die frischgrünen Wiesen, das Frühlingshafte … mein Herz jubelt. Nach gut drei Kilometern gibt es Abwechslung: der Weg führt in den Wald hinein. Die Grillhütte Spiessborn sieht aus wie in den Wald gespannt. Wie eine Hütte, die lieber ein großes Zelt geworden wäre. Vor dem Grillplatz steht so ein Besen mit diesen orangen Borsten (s. Foto) Der hat doch nur auf mich gewartet. Es ist ganz seltsam, aber ich freue mich immer, wenn ich auf Wanderungen Borstendinge entdecke. In Form von Bürsten oder Besen; ganz bestimmt aber keine Wildschweine! Ist euch auch schon mal aufgefallen, dass eine bestimmte Sorte von Alltagsdingen euren Blick wie elektrisiert auf sich zieht? Vielleicht auch Holzbürsten oder ähnliches? Okay, Mike … bist Du noch dabei? Schön hier, oder? Ja. Nach viereinhalb Kilometern tauchen wir wieder aus dem Wald auf und bleiben vor der kleinen mittelalterlichen Brunnenkapelle stehen. Die ist aber hübsch! Auch wenn es die Aufzeichnung nicht zeigt: ich habe sie mehrmals umkreist, um sie ein wenig kennenzulernen. Die Holztafel “Im schönen Tempel der Natur…” , dann wünschte Mike sich eine Detailaufnahme von dem Brunnenrohr … es gibt viel zu entdecken. Angrenzend ist ein Wanderparkplatz mit Holzkrokodil und Klohütten. Eine Straße schlängelt sich durch die Landschaft und anfangs bin ich enttäuscht, denn ich denke, wir müssen nun entlang der Straße weiter. Um so angenehmer sind wir überrascht, als wir sehen, wie das gelöst wurde, so quer über die weite Wiese. Die Straße ist zu diesem Zeitpunkt kaum befahren und der Weg erweist sich als frühlingshaft schön. Über gut einen Kilometer - bis Lahnstein auf der Höhe - ist die Straße immer wieder hin und weg von unserem Weg. Überraschenderweise stört sie nicht. Es geht dann ein Stück weit der Aspich Klamm entlang, raus weiter am Tennisplatz entlang, bis wir das Trojanische Pferd entdecken. Das entsprechende Lokal zeigt sich in der Frühlingssonne farbenprächtig und ist ein Hingucker. Auf dem Waldlehrpfad geht es weiter bis zum Helmestalblick. Der Bogen zu den Aussichtsbänken ist lohnenswert. Erst die Bank mit Blick auf die Lahn, und nur wenig weiter die Bank mit Ausblick auf den Rhein. Einen Blick zur Mündung haben wir nicht entdeckt. Die rote “Aussichtsbank am Lörchen” wird für die Mittagsrast ausgewählt. Im Rücken ein hoher Jagdsitz aus weißem Blütenmeer aufragend, vor uns zu Füßen der Rhein, vor Wind geschützt und von der Sonne gewärmt. Niemand kommt, um uns den Platz streitig zu machen. Perfekt, um stundenlang dort zu verweilen und den Tag zu genießen. Doch Moment … wir wollen ja noch weiter. :-) Das NSG Koppelstein-Helmestal ist wunderschön mit den Frühlingsblüten am Boden und in den Sträuchern. Es geht runter, dann wieder rauf zum Aussichtspunkt Koppfelstein. Wir bestaunen am Pavillon die Aussicht, doch ahnen von der nahen Bärenbrücke nichts. Erst viel später erspähe ich sie von weiter unten, weil mein Blick an einem Stück dreieckigen Himmel im Felsen hängenbleibt. Da schaue ich auf die Karte und sehe das Entgangene. Na ja, kommen wir einfach noch mal wieder hierher. Vom Aussichtspunkt geht es erst einmal den gleichen Weg zurück, ehe wir uns Richtung Schlierbach - grob gesagt - bewegen. Ich hatte auf Komoot gesehen, dass dort eine Madonna versteckt sein soll. Etwas Verstecktes? Das muss ich suchen! Sie ist jedoch leicht zu entdecken, wenn man es weiß. Auf den ersten Blick nicht zu sehen: die Figur wurde geköpft! Und ich war ‘s nicht. Ich sage zu Mike: “Der Kopf muss doch irgendwo hier liegen?” Zack, schon suchen wir zwischen all den Steinchen nach einem ollen verwitterten Kopp. Lange habe ich dazu keine Lust: “Ach komm, den werden wir nicht finden. Wer weiß, wie lange der hier schon rumtrudelt. Bestimmt ist er schon zerbröselt. Mike lässt nur zögernd von der Suche ab. Bald verlassen wir am Hof Schlierbach den Wald, folgen dem Schlierbach in den Ort hinein. Immer weiter in Richtung Rhein. Erst einmal geht es entlang von Kleingärten, ehe wir die B 42 zum Rhein hin unterqueren können. Der erste Versuch bringt uns zwar direkt an den Rhein, doch wegen eines Privatweges müssen wir umkehren und erst weiter in Braubach gelangen wir am Campingplatz zum Wein- und Rosengarten. Nach einem kurzen Stopp am Kriegerdenkmal und dem Brunnen schlägt Mike vor, die Runde um die Phillipsburg zu ergänzen: “Nur mal ein bisschen gucken.” So machen wir es. Am Marktplatz haben wir Glück, dass wir an einem Montag dort Kaffeetrinken können. Eine friedliche Stimmung ist in Braubach. Irgendwo beschrieb sie jemand als “beschaulich”. Das trifft es. Schließlich geht es am Eckfritz und der Absteige vorbei zum Bahnhof. Hier trennen sich unsere Wege. Mike fährt heimwärts, ich fahre mit der Bahn in die andere Richtung weiter, denn am nächsten Tag will ich eine weitere Etappe des Rheinsteigs unter die Füße nehmen.

Time

6h03m

Distance

15.0km

Speed

4.7km/h

Ascent

300m

Descent

300m

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March 25, 2026

Oh, such a wonderful tour 💖 with this weather almost perfect. Thank you very much as always for planning, the invitation, and the lovely company. And for the great description 😉

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and went for a hike.

March 18, 2026

Bensheim - Fürstenlager - Bensheim-Auerbach - Blütenweg - Weinlagenweg - Zwingenberg

Time

5h23m

Distance

12.8km

Speed

4.2km/h

Ascent

290m

Descent

300m

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March 22, 2026

You made a beautiful spring tour and , your pictures make me dream. In 3 months, I will be cycling around Bensheim as part of Cycling for Charity.

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and went for a hike.

March 11, 2026

Zwingenberg - Melibokus - Felsberg - Felsenmeer - Fürstenlager Auerbach

Die Anreise gelang ohne große Hindernisse. Zwar musste das Bahnfahrzeug wegen eines defekten Scheibenwischers durch ein anderes ersetzt werden, doch da kein weiteres Umsteigen anstand, störte die kurze Verzögerung der Abfahrt nicht. In Zwingenberg angekommen, waren Herbert und ich uns einig, dem Nibelungensteig bis hinauf zum Melibokus zu folgen. Nach rund 3 km erwartete uns mitten auf dem Weg ein prächtiger und — siehe Kommentar — wohl trächtiger Feuersalamander. Geduldig harrte er der Dinge, bis wir ihn abgelichtet hatten, dann tauchte er im Laub ab. Was für eine schöne Überraschung. Nach bald 4 Kilometern ist die Plattform auf dem Melibokus erreicht und es sind rund 400 Höhenmeter erklommen. Bald setzen wir den Weg auf dem Nibelungensteig fort, erfreuen an an den wundervollen Blickwinkeln auf die sanft geschwungenen Hügel, die grünen Täler; fast wie aus einem Bilderbuch. Fast, denn es gibt zunehmend Regen. Nach rund 10 km passieren wir den Ohlyturm, den markanten Orientierungspunkt auf dem Felsberg und auf dem Weg zum Felsenmeer. Das vor einem liegende Felsenmeer lässt innehalten. Wäre man sich seiner eigenen Größe als Bezugspunkt nicht gewiss, so könnte man meinen, jemand habe eine Ladung Kieselsteine den Hang hinunterrollen lassen. Es ist wirklich imposant mit seiner Länge von mehr als 2 km und eine Breite bis zu 100 m. Dabei erstreckt es sich über 200 Höhenmeter. In dem Buch “Geheimnisvolles Hessen - Fakten, Sagen und Magie” von 1993 (ich entdeckte es auf einer früheren Wanderung in einem Öffentlichen Bücherschrank) ist Folgendes zu lesen: “Für Geologen ist das Felsenmeer bei Lautertal-Reichenbach eine Ansammlung von Melaqarzdiorit-Blöcken. Die Gesteinsart ähnelt dem Granit und wird deshalb auch Hornblendegranit genannt. Es ist also keine Schande, bei dem anstehenden Gestein einfach weiter von “Granit” zu reden. Bei der Entstehung des Odenwaldes vor 350 Millionen Jahren drang jener Granit glutflüssig in das Massiv ein. Die Oberflächen verwittern seither zu lockerem Granitgrus, der schließlich weggespült wird und abgerundete Granitblöcke freilegt. Diese Einwirkung auf die Steine nennt man bildhaft “Wollsackverwitterung”. Die Geologen vergleichen die entstehenden Formen mit einem Sack, der mit ungesponnener Wolle gestopft ist. Die Römer erkannten schon sehr früh die Brauchbarkeit des Odenwald-Granits für das antike Bauwesen. Sie hinterließen eine Anzahl eindrucksvoller Werkstücke, deren Bearbeitung auf halbem Wege eingestellt worden war. Zumeist wohl, weil erst sehr spät Fehler im Gestein erkannt wurden. Die steinernen “Halbfabrikate” versahen die Odenwälder mit Namen wie “Kreisplatte”, “Altarstein” und “Schiff”. Die Verwendung von Felsenmeer-Granit für den Baum der Trierer Basilika in den Jahren 328 bis 337 belegt, dass die Römer noch nach dem Fall des Limes (um 260) den Steinbruch am Felsberg nutzten. Ungeklärt ist allerdings, zu welcher Zeit der erste römische Steinmetz im Felsenmeer seinen Hammer schwang. Die im Buch angegebene Quelle: aus Ludwig Bocle, Beschreibung einer Schülerwanderung im 1813. In Wilhelm Diehl, Hessische Volksbücher, Band 9, Darmstadt 1908 Oben nahe dem Kiosk, der an diesem Tag ganz verlassen lag, ist die Römische Riesensäule zu bestaunen, über die im Buch Folgendes zu lesen ist: “Die Riesensäule ist ohne Zweifel die spektakulärste Hinterlassenschaft der Römer. Eine Urkunde von 1476 erwähnt sie bereits als “Stein Sule”. Im 17. Jahrhundert wird sie zur “Bonifatius-Säule” umgetauft. Eine kleine Nische an der Unterseite des Kolosses wurde offenbar erst später in frommer Absicht eingetieft, möglicherweise um eine Figur des Heiligen aufzunehmen. Träfe dies zu, so müsste die Säule in früher Zeit aufrecht gestanden haben. Für die römischen Steinmetze wäre die Aufrichtung sinnlos gewesen, deshalb vermutet eine fantasievolle These, germanische Stämme hätten das Monstrum später in die Vertikale gehievt und zu einem Wotansheiligen gemacht. Die Bonifatius-Nische sei dann der Versuch gewesen, die heidnische Säule zu christianisieren. Zitat aus dem Reichenbacher Heimatbuch 1936: “Allerdings hielt das Volk an den heidnischen Bräuchen fest und feierte alljährlich an der Riesensäule seine Frühlingsfeste. Da trotz der härtesten Strafen von Seiten der Obrigkeit die Jugend nicht davon abließ, griff man zu einem Radikalmittel und stürzte die Säule um. Dies muss in der Zeit zwischen 1630 und 1645 geschehen sein. Denn 1645 beschrieb der Topograph Merian die Säule als liegend, fügt aber hinzu, dass noch ‘vor einigen Jahren das junge Volk ihren Tanzplatz allda gehalten habe.’ … Zum Schluss seien noch die Maße angegeben: Sie ist 9,39 m lang, hat einen Durchmesser unten von 1,30 m, oben von rund 1,06m, einen Umfang von 4,12 m bzw. 3,40 m und wiegt rund 570 Zentner.” Herbert und ich setzen den Weg fort. Es gibt einen Treppenweg, doch vielleicht war es der Riese unter der Halde, dessen stöhnendem Raunen wir unbewussst folgten und so vom Weg abkamen, um ein richtiges Abstiegsabenteuer inmitten der Felsen zu erleben. Da es ordentlich abwärts ging, war echte Konzentration gefordert, um guten Halt für jeden nächsten Schritt zu entdecken. Der Untergrund zwischen den Felsen ist ja total glattgenudelt. Jedes Stückchen Baumwurzel wird als “Tritt” begrüßt. Wir brauchten eine ganze Weile, bis wir schließlich heil unten ankamen. Ist der Anblick des Felsenmeeres schon von oben beeindruckend, zeigt er sich von unten noch gewaltiger. Selbst deutlich vom Riesendamm entfernt - Reichenbach im Rücken - liegen weitere große Blöcke verstreut, so als habe sie eine Riesenhand wie Steinchen dorthin geschleudert. Am oberen Ende des Felsenmeers gibt es eine kleine Quelle; ihr Rinnsal fließt zwischen und unter den Felsen hinab ins Tal, nimmt auf dem Weg das Wasser aus der Siegfriedsquelle mit und mündet unter dem Parkplatz am Informationszentrum Felsenmeer in den Graulbach. Nachdem uns die Peter Grieshamer Ruhe-Hütte oben am Felsenmeer zu düster gewesen war, um uns bei einer Rast zu stärken, suchten wir nun die Gegend mit den Augen ab. Da hinten, am Infozentrum, das könnte doch ein überdachter Rastplatz sein? Schließlich hatte es inzwischen immer mal wieder geregnet, da wäre ein trockener Platz fein. Doch dort angekommen zeigt sich, dass unter dem Dach die Nachbildung einer Römischen Pendelsäge Platz gefunden hat. Die dort benachbarten Tische und Bänke stehen sämtlich unter freiem Himmel und wir legten erst einmal unsere Sitzplätze trocken. Das Glück war uns immerhin hold und wir konnten unser Proviant verspeisen, ohne dass sich die Wolken zu einem Guss über uns geöffnet hätten. Der Weg hinunter nach Bensheim-Auerbach führte uns entlang dem hübsch geschwungenen Vogellehrpfad (ab “Parkplatz Talweg”), der sich über rund zwei Kilometer erstreckt. Irgendwo hier setzte starker Regen ein. Flatterten anfangs noch die Hosenbeine unangenehm nass um die Waden, waren sie rasch so voll Wasser gesogen, dass sie kleben blieben. Am Jerusalem Friedensmal, gab auch der Regen mal wieder Frieden. Ein guter Ort und gute Gelegenheit, die Kamera vorsichtig aus der durchnässten Tasche zu ziehen, um die Regenpause für ein paar Fotos zu nutzen. Ganz entspannt ging es weiter. Ich bewunderte schließlich das Fürstenlager, stellte mir vor, wie schön die Fassaden im Sonnenschein leuchten würden. Das werde ich mir wirklich noch einmal bei trockenem Wetter ansehen. Hätte Herbert mich nicht darauf hingewiesen, hätte ich doch tatsächlich den Bergmammutbaum übersehen. Die Felsformation “Toter Mann”, die nachgebildete Pendelsäge und das Fürstenlager stehen auf meiner Liste der noch einmal anzusehenden Orte. - Mᴀʀɪᴀɴɴᴇ

Time

6h42m

Distance

21.1km

Speed

4.4km/h

Ascent

830m

Descent

810m

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March 12, 2026

Thank you Marianne for this challenging hike under adverse weather conditions.

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went for a hike.

March 9, 2026

Hattenheim - Domäne Neuhof - Romanisches Tor - Susberg - Holzknecht-Alm - Pfingstbach - Weingut Prinz v. Hessen - Kloster Marienthal und Nothgottes - Nothgottestrail - Leyendecker Kapelle - Jagdschloss Niederwald - Assmannshausen

Montag, 9. März 2026 Nachdem vergangene Woche die Hin- und Rückfahrt nach Bacharach durch Verspätungen der Bahnen so zeitaufwändig war -- was den Gesamtausflug doch ziemlich anstrengend machte -- wollte ich dieses Mal nicht ganz so weit fahren. Doch den Rhein wollte ich sehen. Auf dem Rheinsteig steht die nächste Etappe ab Engert an; das traute ich mir wegen der langen Bahnfahrt heute nicht zu. Also blieb ich im “vertrauten” Gebiet. Ich zog die persönliche Heatmap zu Rate: auf welchen Wegen war ich noch nicht unterwegs? Entlang für mich neuer Wege sollte es also nach Assmannshausen gehen. Hier und da ließ es sich nicht vermeiden, ein schon bekanntes Stück eines Weges zu gehen. Das war sogar interessant, da es Perspektivenwechsel mit sich brachte. Da ich viel vom Licht des Schönwettertages kosten wollte, plante ich nur wenige Waldwege ein. Wenn es erst mal richtig warm wird, werde ich noch genug den Schatten der Wälder suchen. Dieses Mal eine einfache Tour ohne spektakuläre Rheinblicke. So verlief die Tour auf verschieden markierten Wanderwegen. Dazu ging ich Wege, die ich nur wählte, um einen bereits eingefärbten zu vermeiden. Auch schon mal einen “unnötigen” Umweg. (Sind nicht sogar alles Umwege, wenn man das zu Ende denkt?) Der Rhein lag morgens im Nebel. Wunderbar, denn die Sonne brach glutrot durch und mit dem Aufgehen färbte sie den Nebel sonderbar gelblich. War das noch der Saharastaub? Nahe dem Wacholderhof liefen mir vier Rehe über den Weg. Blieben bald stehen, beäugten mich, machten ein paar Sprünge, um sich dann zu mir umzudrehen und zu schauen, ob ich auch brav dem Weg folge. Morgenidylle. Zack, war die Domäne Neuhof erreicht. Ich konnte es fast nicht glauben, es kam mir so schnell vor. Na ja, ich war ja auch in Hattenheim losgegangen. Den Weg zwischen den Steinmauern habe ich erneut durchschritten, weil er mir gut gefällt. Nach knapp sechs Kilometern kam ich an den Edelziegen vorbei. Eine war besonders neugierig. Ging erst zögernd los und je näher sie mir kam, um so mehr Gas gab sie. Ich habe zu ihr gesagt, sie sei meine Lieblingsziege. Schaut an, wie sie lächelt! Die anderen Ziegen folgten schnell, doch ihre Blicke blieben misstrauisch. Nach achteinhalb Kilometern genieße ich den Rheinblick vom Susberg. Beim letzten Mal legte ich hier eine Rast ein. Am liebsten hätte ich das wiederholt, aber ich war noch nicht in Frühstückslaune und ein bisschen schweren Herzens setzte ich den Weg nach kurzem Innehalten fort. Direkt den Hangweg hinunter, um dort den noch unbekannten Weg zu folgen. Dieser führte mich zu einem Relief: “Ich Sehe Dich in Tausend Bildern”. In der runden Bodenplatte sind die ersten Zeilen von Novalis’ berühmten Gesicht zu lesen. Besonders hat mir am Relief gefallen, dass das silberne“d” ein bisschen abgerutscht ist. Andere scheinen sogar zu fehlen. Dann endlich entdeckte ich einmal mehr so eine von diesen braunen Doppelkapseln. Sieht so aus, als wären das zwei Zäpfchen in braunem Kunststoff. Ich fragte mich schon länger, warum man die an Weinhängen immer wieder sieht. Eine Vermutung hatte ich und grob lag ich damit auch richtig. Dass es sich um Pheromone handelt, die die Übeltäter sexuell verwirren sollen, darauf war ich jedoch nicht gekommen. https://www.weingut-kneisel.de/post/nat%C3%BCrliche-helfer-im-weinberg-das-geheimnis-der-pheromone 10 km liegen schon hinter mir. als ich den Pavillon am Fuße des Aero-Club Oestrich-Winkel erreiche. Frühstück, jetzt bin ich bereit! Im Pavillon sitze ich Probe. Nö, gefällt mir irgendwie nicht. Die Bank im Freien daneben? Nö, auch nicht. Aber da, neben dem Wildschweinpest-Schutzgittertor steht leicht erhöht eine weitere Bank. Da fühle ich mich wohl, habe einen schönen Blick auf den Weg, falls jemand kommt. Möchte von hinten ja nicht überfallen werden. Muss so ein Instinkt sein, sich möglichen Feinden nicht so prominent auszusetzen. Schöne Pause. Niemand kam und trug mich davon. Ts. Einen Kilometer weiter bemerke ich schon diese Hütte mit dem Kreuz davor. Ein bisschen traumhaft schien sie mir. Der Name Holzknecht-Alm verstärkte den traumhaften Eindruck noch. Das wäre auch ein schöner Rastplatz gewesen! Vielleicht ein anderes Mal. Die Langeweile des lichten Waldes fand ein jähes Ende, denn der Pfingstbach führte reichlich Wasser und ich musste eine Stelle mit genügend Steinen im Wasser suchen, um ihn trockenen Fußes queren zu können. Gute Fährtenleser, so wie ich es nicht bin, sehen natürlich recht schnell die Spur. :)) Ich fand noch einen stabilen Ast als Krückstock und so kam ich hinüber, ohne ins Wasser zu plumpsen. Der Dachsberg mit der langen Steinmauer war super. Am Häuschen Prinz von Hessen gelangt man auf die andere Seite der Mauer und hat einen schönen weiten Blick. Zuvor gab es schon mindestens zwei schmale Durchgänge. Einer oder zwei zeigten sich zugemauert. Nach siebzehn Kilometern leuchtet das Weiß der Wallfahrtskirche Marienthal durch das Grün. Ich nehme die letzten Schlucke aus meiner Wasserflasche. Doch auch dieses Mal bleibt die Leitung mit dem Pilgerwasser am Außenwaschbecken trocken. Aber wenig weiter, am Franziskanergarten ist ein WC. Den Garten schaue ich mir natürlich auch noch einmal an, der Stimmung wegen. Neben dem Klostergebäude liegt ein riesiger Sperrmüllhaufen. Zwei Fotoalben voller Urlaubsbilder lagen darin. Dieser Anblick stimmt, obwohl man es nicht zum ersten Mal sieht, sehr nachdenklich. Alle persönlichen Erinnerungen liegen, allen Augen zugänglich, im Dreck am Straßenrand. Ich wurde sehr nachdenklich und trug den Sperrmüll gedanklich sogar die nächste Steigung noch hoch. Doch dann ging es von der Marienthaler Straße ab auf einen Trail und ich fragte mich erst einmal: wie mache ich das? So hoch kann ich mit einem Schritt nicht steigen. Doch ich konnte meinen Fuß dann doch für einen Zwischenschritt im Erdreich einkeilen und gelangte auf den Pfad voller glatten Laubblättern. Diese silbrigbraunen Blätter, die übereinander gleiten und so rutschig wie eine Eisfläche sein können. Bald querte ich die Straße “Im Hähnchen”- Keine Hühnerinnereien waren zu sehen. Dann über die K 63 bis Offermanns Weiher. Hübscher kleiner Wasserfall, dort wo das Wasser abläuft. Der nächste Wegbogen führte, etwas abseits vom Weibspfad, zur Ruine Plixholz. Viel erwartete ich nicht, denn ich hatte ein paar Fotos gesehen. Und ja, es gibt wirklich nicht viel zu sehen. Aber ich war da! Nichts verpasst. Der Weibspfad führt bis zum Kloster unserer lieben Frau Chau Son Nothgottes. Allein wegen des Namens muss ich dort gewesen sein. Der Nothgottes-Trail kam irgendwie unerwartet, fast als hätte ich das so gar nicht geplant. Hatte ich aber. Die Leyendecker Kapelle ist “wuchtiger”, als ich an diesem Pfad vermutet hatte. Dank dem Trail gewinne ich schnell ein paar Höhenmeter. Doch auf der nächsten Straße beruhigt sich mein Atem gleich wieder. Mir gefällt es sogar, ein Stückchen Straße zu gehen; da erholen sich die Beine und Füße etwas. Nach rund 23 km ist Aulhausen nahe. Doch ich lasse den Ort quasi rechts liegen und folge dem Weg Richtung Jagdschloss Niederwald. Dort ist es ganz ruhig. Das Wild wirkt nicht hungrig. Manche liegen und schlafen. Hach ja, ein Mittagsschläfchen … wäre das jetzt auch etwas für mich? Nein, denn ich weiß, was bald kommt: Das Hin und Her hinunter nach Assmannshausen. Ich freue mich auf den Blick hinunter und auf den Rhein. Immer noch liegt er in trübem Dunst. Die Farben leuchten nicht. Im Weinberg viele fleißige Arbeiter. Die Weinbergtreppe ist hübsch steil - gut, dass ich sie hinuntergehe! Heute habe ich viel Glück mit der Bahn. Nicht nur, dass ich morgens ohne Verspätung anreisen konnte, jetzt fährt sie sogar pünktlich ab. Nun aber los, die müden Beine unter die Arme geklemmt und auf den richtigen Bahnsteig. Fast hätte ich die Abfahrt verpasst, weil ich auf der falschen Seite war. Na, bei dem Hin und Her hinunter kann man ja mal die Orientierung verlieren.

Time

6h47m

Distance

28.4km

Speed

5.5km/h

Ascent

660m

Descent

670m

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March 2, 2026

Welterbesteig | Bacharach - Oberwesel - Sankt Goar | Etappe 4 und 5.1

Montag, 2. März 2026, gegen 9 Uhr: Mit 50 Minuten Verspätung kommt die Bahn in Bacharach an. Nun bedauere ich es doch ein wenig, dass ich nicht eine frühere Bahn genommen habe. Ich überlege kurz, ob ich mir den geplanten Schlenker zum Rheinufer sparen will. Es ist aber nicht nötig, die Tage sind ja inzwischen schon wieder länger. Außerdem soll es dort ein WC geben. Dem ist so, doch genauer gesagt, steht ein blaues Büdchen vor dem WC-Gebäude. Die Skulptur mit den Raben auf den Büchern schaue ich mir noch an. Alles was mit Büchern zu tun hat, zieht mich irgendwie an - das kann ich nicht mal richtig erklären. Als mein Blick schließlich oberhalb von Bacharach geht, vorbei am Postenturm zu einem gelben Bagger, der weit oben gerade so zu erkennen ist, frage ich mich, ob es gleich schon so hoch hinausgehen wird. Möglich. Eine gewisse Unruhe kann ich nicht ablegen und beende den Rheinuferabstecher. Schon setze ich den Fuß auf die erste Stufe des Aufstiegs zur Werner Kapelle. Vor mir gehen ein paar Arbeiter mit schwarzen Eimern die Treppe hinauf. Den letzten Arbeiter habe ich bald eingeholt; er schnauft und ich überlege kurz ihm anzubieten, einen seiner Eimer für ihn hochzutragen. Aber was weiß ich, wie dieses Angebot bei ihm ankommt? Er bleibt dann auch stehen, drückt sich an die Mauer und setzt beide Eimer ab, um mich passieren zu lassen. Kurz darauf erreiche ich seine Kollegen, die den Abschnitt erreicht haben, wo sie arbeiten wollen. Ich sehe es an der Stufe, die behelfsmäßig durch Holzbretter ersetzt ist. Darunter fehlt ein Stückchen Erdreich. Einer der Arbeiter weist mich genau an, wohin ich den Fuß setzen soll. Jetzt erlebe quasi ich selbst das Gefühl, wie es ist, wenn jemand anbietet, mir “einen Eimer hochzutragen”. :-)) Mit guten Wünschen für den Tag trennen sich unsere Wege auch schon wieder. Bald ist die Ruine der Wernerkapelle erreicht. Mir ist gut warm geworden und mal kurz innezuhalten, um ein Foto zu machen, bietet auch eine willkommene kurze Verschnaufpause. Doch was ist das? Wie an Höhe gewonnen, so ist sie gleich schon verronnen. Es geht nun direkt wieder hinunter zum Malerwinkel. Ein ruhiger Ort; vom goldenen Licht der Morgensonne und den dazu kühlen Schatten so in Szene gesetzt, gewinnt man den Eindruck, durch einen Traum zu wandeln. Schon geht es wieder aus den Schatten hinaus und hinauf weiter Richtung Postenturm. Wären dessen Tore nicht verschlossen, könnte man dem direkten Weg folgen, seine Stufen hinauf, durch den Turm hindurch und dann wieder hinunter gehen. So folgt man dem Weg am Fuße des Turmes und hat sich ein paar Stufen gespart. Denn der Orionsteig, der sich durch die Weinlage “Bacharacher Posten”windet, bietet auch so ausreichend Treppen für Stufenliebhaber. Die nächste Treppe liegt sogar ganz nahe, doch im Schatten einer Mauer ist sie meinem Auge anfangs noch verborgen. Dank regelmäßiger Stufen gewinnt man recht bequem an Höhe, ehe der Weg für 200 m “Ebene” eine Verschnaufpause bietet. Schon biegt der Weg zur nächsten Treppe ab. Dann wieder 100 m Verschnaufen, Treppe, 20 m Verschnaufen, Treppe, kurz Verschnaufen, Treppe, dann stehe ich tatsächlich vor dem Bagger, den ich am Rheinufer in der Ferne gesehen hatte. Eine weitere Kehre noch und der Heinrich-Heine-Blick ist erreicht: Ein fantastischer Blick hinunter nach Bacharach. Der Rhein wirft grell das Licht der Morgensonne zurück, es gleißt auf der Wasseroberfläche, die Häuser der Altstadt verschwinden für das Auge fast komplett im Schatten. Auch die Rundtour “Bacharach Stahlberg-Schleife” führt, es sei nur erwähnt, an diesen Aussichtspunkt vorbei. — Der Orionsteig ist nach dem Orionfalter benannt, Hier in den Schieferhängen hat er sogar sein weltweit häufigstes Vorkommen. Gesehen habe ich allerdings keinen. An einem gelben Hinweisschild mit Hubschraubersymbol bleibe ich stehen und lese: Von Mai bis August finden in den Weinbergen die Flüge mit Pflanzenschutzmitteln statt. Weiteres ist unter folgendem Link nachzulesen: www.add.rlp.de Hinweise wird es auf der Seite erst geben, wenn die Termine feststehen. Nach diesen drei strammen Aufwärtskilometern bin ich warmgelaufen. Die nächsten Kilometer bieten nurmehr sanfte Schwünge. entlang weiten Wiesen und Feldern, die ich sämtlich für mich allein habe. Immer wieder Schwärme von Krähen, die bei direkter Annäherung auffliegen, um nur wenig entfernt wieder zu landen. Wildgänse brechen “schimpfend” auf. Was störe ich auch deren Morgenidylle. Diese Weite, der Eindruck, einen guten Überblick zu haben, der gute grüne Boden unter den Füßen: ich fühle mich abgehoben und geerdet zugleich. Jetzt, Anfang März, wärmt die Sonne. Wenn ich mir das jedoch im Sommer vorstelle … da wird man hier wohl eher gebraten, waldige Abschnitte sind die Ausnahme und nur kurz. Nach zehn Kilometern wird es schattig und kühl, denn da geht es hinab ins Elligbachtal. Der Elligbach fließt munter, wäre mit einem großen Schritt gut zu überwinden. Doch ich will nicht ausrutschen und nutze einen vom Wasser nur überspülten Stein für einen Zwischenschritt. Erinnerungen an die Wanderung vor einer Woche (Rhein-Nahe-Schleife) werden wach, und wie ich dort am Krebsbach nur mit Mühe wieder rauskam. Dann geht es auch schon wieder hinauf in die weite grüne Landschaft, in Richtung Pfalzblick. Was sehen hier meine verwunderten Augen? Eine Schuhputzstation! Die hätte ich letzte Woche gebraucht. Aber nun, wo ich schon dran bin, bürste ich meine Schuhe rundum ab, einfach aus Prinzip! Kurz darauf wird mir auch klar, warum hier dieses Angebot installiert wurde: nur wenige Schritte weiter befindet sich ein Parkplatz. KM 13 - Hinter dem Pfalzblick geht es talwärts, ein Stück entlang einem Trampelpfad neben der K 89 und dann bald parallel dem Engebach weiter. Uuund wieder rauf in die Weinhänge. Hier “wartet” eine Hinweiskarte (s. Foto) auf mich: Ein Teufelchen mit einer Gestalt, die wie mit Marionettenfäden von ihm gelenkt wird: Manipulation. Sollte das gar meine Tageskarte sein? Doch ich bin allein unterwegs, bin mir selbst Teufel und Marionette zugleich. Der nächste Ausblick auf den Rhein reißt mich aus meinen teuflischen Gedanken. Nach gut 13 km ist ein Aussichtspavillon, direkt an der Spitzkehre der Straße Rhinelander Weg, erreicht. Ich glaube, zwei Autofahrern, die von oben kommen, zuckt bei meinem Anblick der Fuß in Richtung Bremspedal. Toller Aussichtspunkt, aber für Autofahrer vielleicht weniger schön. Es geht bald hinunter in Richtung Oberwesel, dann wieder hinauf Richtung Schönburg. Dabei passiert man die Jugendherberge Oberwesel. Zum ersten Mal an diesem Tag begegne ich kleinen Grüppchen, meist Jugendlichen, die die Burg und die Umgebung besichtigen oder einfach nur direkt am Wegrand in der Sonne sitzen. Nach nun insgesamt 15 km geht es weiter auf dem Felsenweg Elfenley, der auch Teil der Traumschleife (11 km) gleichen Namens ist. Vielleicht wandere ich sie mal (—> https://www.wanderinstitut.de/premiumwege/rheinland-pfalz/elfenlay/ ). Der Felsenweg ist jedenfalls ganz nach meinem Geschmack. Den Abstecher zur Aussicht vom Schlossnack lasse ich mir ebenfalls nicht entgehen. Auf dem Elfenley geht es dann weiter, bis mich Stufen hinunter nach Oberwesel führen. Meine Planung auf Komoot stimmt nicht so richtig mit der Ausschilderung des Welterbesteigs überein. Macht aber nichts. Eine Baustelle zwingt mich zwischendrin eh auf einen kleinen Abweg. Schließlich schreite ich, wieder der Markierung folgend, noch auf der Stadtmauer entlang, was ich nicht geplant hatte. Erst 16 km liegen hinter mir, doch heute kommen sie mir vor wie 22 km. Dabei empfand ich den Weg bisher gar nicht als so anstrengend. Klar, manch hohe Stufen spürte ich schon, doch sobald sie hinter mir lagen, war das schnell vergessen. Nur mein Körper, der vergaß heute nicht so schnell, im Gegenteil. Obwohl es jetzt nicht so schlecht war, bin ich froh, als ich die Stadtmauer endlich verlassen kann. Ich fühlte mich eh nicht so wohl, als ich - erhaben über die wenigen Spaziergänger unten auf der Straße - auf der Mauer so prominent langspazierte, wie ich so am Ende erst merkte. Endlich raus aus der Stadt, und natürlich ist damit auch wieder ein knackiger Anstieg zu bewältigen. Bis zum Günderodehaus und dem Sieben-Jungfrauen-Blick ist es gar nicht soo weit. Sieben Jungfrauen? Zwei Links zum Nachlesen der Sage: https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/oberwesel/kulturdenkmaeler/die-sieben-jungfrauen.html https://www.der-rheinreisende.de/sagenhafte-sagen/die-sieben-jungfrauen-von-oberwesel/ “Noch heute sind die sieben Felsen im Rhein bei Niedrigwasser zu sehen und sollen jeder Jungfrau zur Warnung dienen, sich nicht allzu hartnäckig der Werbung aufrichtiger Freier zu verschließen.” Komoot schneidet weiterhin beharrlich manch einen Abstecher ab, so dass der Track auch hier nicht zeigt, dass ich bis zum Aussichtspunkt gegangen bin. Vielleicht ist das auch weniger Komoot anzulasten, als vielmehr der GPS-Funktion meines Handys?! Bald ist der Trollpfad erreicht. Lustige Blechgesellen zu unterschiedlichen Themen säumen den Pfad. Bin ich noch Kind genug, um Gefallen daran zu finden? Na ja, eher sollte die Frage wohl lauten, ob ich noch die Energie habe, neugierig um die Trolle herumzuschleichen. Heute heißt die Antwort: eher nicht. Mein Energietank leert sich heute schneller als gewohnt. Wie auch immer, die Trolle sind Eyecatcher und Ablenkung, zugleich habe ich inzwischen vielerlei Eindrücke gesammelt, die sich zur “weiteren Verarbeitung” in meinen Hirnwindungen längst angestaut haben. Mein Kopf wird langsam müde. Irgendwie ganz schwindelig vor lauter Sinneseindrücken, und gut dass der Kopf auf dem Hals sitzt, sonst wüsste ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Die Trolle haben es gut: deren Köpfe sind gut zu durchschauen, da staut sich nix. Nach bald 19 km erreiche ich eine rundum freistehende blau gestrichene Bank. Den Ort kann ich mit diesem einen Wort beschreiben: Stille Keine Aussicht, kein Rheinblick. Gegenüber ein bewaldeter Hügel, wohl auf der anderen Rheinseite. Irgendwo dort unterhalb könnte der Loreley-Felsen sein. Doch von der Bank ist er nicht zu sehen. So können auch die Augen ruhen, weil ich sie im Glauben lasse, hier gäbe es nicht viel zu entdecken. Was ja schlicht gelogen ist. Jetzt hole ich die verbliebene Hälfte des Frühstücks aus dem Rucksack. Und, oh, es ist schon 14:30 Uhr! Ich breche bald wieder auf, obwohl ich auch noch eine Viertelstunde länger hätte verweilen mögen. Nur 500 m weiter steht die “Figur 1” (s. Foto) von Heinrich Demel mitten auf einer weiten Wiese; sie zeigt ziemlich gut, wie ich mich hier erlebe. Bald ist “Maria Rast”erreicht, und damit auch der höchste Punkt dieser Wanderung. Nichtsdestotrotz liegen noch ein paar Höhenmeter vor mir. Weiter geht es zum Aussichtspunkt Oelbergsteig. Immer wieder staune ich darüber, dass man werktags weite Strecken gehen kann, ohne auch nur einen Menschen zu sehen, geschweige denn einem zu begegnen, sobald man sich von Orten oder Parkplätzen entfernt hat. Die Aussichten zum Loreleyfelsen lösen Erinnerungen an die Wanderung auf dem Rheinsteig und den Loreley-Rundweg aus. Dazu habe ich aber auch noch eine Wanderung überwiegend abseits des Rheinsteigs dort geplant. Irgendwie erscheint es mir wundersam, den großen Rastplatz Loreleyblick Maria Ruh ganz für mich allein zu haben. Wie eine Reise in eine verstummte Parallelwelt. Hallo, ist hier wirklich niemand? Nach etwa 23 km, nördlich des Seelenbachs, werde ich mit einem Male immer wieder von Schmetterlingen gleicher Art umflattert. Sie sind jedoch so quirlig unterwegs, flattern direkt wieder los, kaum dass sie gelandet sind, und wenn sie sitzen, liegen die Flügeln aneinander, so dass ich die Art nicht zu bestimmen vermag. Das Foto ist mittels Zoom, und aus der Hüfte geschossen, entstanden, und zeigt nicht genug. Erstaunlich finde ich allerdings die Vielzahl dieser Art. Noch nie sah ich so viele Schmetterlinge an einem Ort. Schon gar nicht umflatterten gleich mehrere meinen Kopf! Krass. Mit Annäherung an den Aussichtspunkt Bankeck ist der Schmetterlingszauber wieder vorbei. Traumhaft … Gegenüber ist Burg Katz zu sehen, etwas weiter der markante Rabenack. Beim Warten auf die Bahn seinerzeit in St. Goarshausen hatten meine Augen gerne am Rabenack verweilt. Damit ist klar, dass dort unten St. Goarshausen liegt und ich somit meinem Ziel, St. Goar, näher komme. Nach 24 km ist die Wackenberghütte erreicht. Blick runter nach St. Goar, Blick auf die Uhrzeit, Überprüfen der nächsten Bahnabfahrt. Die Bahn in Richtung Mainz müsste vor einer Minute abgefahren sein. So bleibt ausreichend Zeit, gemütlich auf dem “Kurzen Steig” nach St. Goar abzusteigen. Der Lohbachwasserfall, etwa auf halbem Wege, ist ein Hingucker in diesem kühlen “Schattenreich”. Kühl … Schatten … immerhin geht mir ein Licht auf, hinsichtlich meines Plans, leider. Eigentlich hatte ich vorgehabt, mir einen Kaffee zu besorgen und an einem sonnigen Platz die nächste Bahn abzuwarten. Zu dieser Tageszeit an diesem frühen Märztag Sonne in St. Goar? Gibt es nicht. Der Ort liegt im Schatten. Ich setze mich schließlich am Rheinufer auf eine Bank, blicke sehnsüchtig hinüber nach St. Goarshausen, das voll in der Sonne liegt und schaue der Fähre zu … Es lohnt nicht, sie zu nutzen, um von St. Goarshausen mit der Bahn zu fahren. Vielleicht hätte es sich zu einem früheren Zeitpunkt gelohnt, nur da wusste ich nicht, dass meine Bahn viel Verspätung haben wird. Ich beende die Tour auf Komoot. Immerhin, ein wenig von der Wärme scheint St. Goarshausen sogar über den Rhein hinweg zu mir zu tragen. Vielleicht reicht es ja auch, wenn die Augen im Anblick des warmen Gegenüber sonnenbaden.Als ich meinen Apfel gegessen habe, sind meine Finger trotzdem eiskalt. Ich schlendere hinüber zur Stiftskirche, gehe die Stufen hinauf ... Die Tür ist verschlossen. Na ja, da gehe ich direkt zum Bahnsteig. Warum müssen Bahnhöfe oft einen so unbehaglichen Anblick bieten? Fazit: Dieser Abschnitt des Welterbesteig hat mir gut gefallen. Im Sommer, wenn es richtig warm ist, oder an einem trüben Matschtag würde ich ihn nicht gehen wollen. An einem sonnigen Märztag ist es genau richtig. Die Verspätungen der Bahnen lassen solche Wanderungen zeitmäßig ganz schön anschwellen. Ich war später als erhofft zuhause und ganz schön groggy; vor Müdigkeit konnte ich nicht mal mehr denken.

Time

7h21m

Distance

25.5km

Speed

4.7km/h

Ascent

700m

Descent

710m

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March 7, 2026

What a wonderful description - it feels like you were there.

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