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2 days ago

Sakura Watching 🌸 #4

Schöner wird's wohl nicht mehr.

Time

2h48m

Distance

59.6km

Speed

24.0km/h

Ascent

120m

Descent

120m

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2 days ago

Zum Frühstück bei Alvar Aalto

Manchmal fügen sich Dinge ganz wunderbar. Und nein, ich war nicht vom berühmten finnischen Architekten Alvar Aalto zum Frühstück eingeladen, denn der ist schon 1976 gestorben. Aber nach der gestrigen Veranstaltung zu den Bremer Quartieren bin ich zum Frühstück im Aalto-Hochhaus in der Neuen Vahr eingeladen worden. Das wurden schon 1959–61 nach Plänen von ihm errichtet und hat heute immer noch eine Qualität, die sehr modern wirkt, auch wenn die Patina das Haus und seine Ausstattung wie einen wunderbar gepflegten Altbau wirken lassen. Nach dem Eintritt durch das mondäne Foyer ging es mit dem Aufzug in die 17. Etage, und oben angekommen, ist mir die Kinnlade heruntergefallen, so dass zunächst an Frühstücken noch nicht zu denken war. Ich war in einer glücklichen Fügung!

Time

2h02m

Distance

12.3km

Speed

12.7km/h

Ascent

10m

Descent

50m

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3 days ago

Bremer Quartiere

Bremen profiliert sich als »Land der Quartiere«, und im Vorfeld einer Veranstaltung dazu habe ich die Gelegenheit genutzt, mit dem Rad durch ein paar Quartiere zu streifen.

Time

2h13m

Distance

25.8km

Speed

17.3km/h

Ascent

20m

Descent

10m

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5 days ago

Sakura Watching 🌸 #3

Nach dem Radputzen und dem Kettenwachsen musste die Kette auch wieder eingefahren werden. Was lag also näher, als dabei nach der Kirschblüte zu schauen …

Time

1h07m

Distance

23.4km

Speed

25.6km/h

Ascent

80m

Descent

70m

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6 days ago

Von der Rhön zum Rheingau

Statt eines Osterspaziergangs bin ich – was lag näher – wieder mit dem Rad unterwegs gewesen. Für meinen Weg zurück aus der Rhön habe ich den Vulkanradweg auf der ehemaligen Trasse der Vogelsbergbahn von Lauterbach bis Stockheim gewählt. Mit einem Osterhasen als Passagier bin ich am Fuldaer Dom vorbei. Meine Erinnerung war ganz verblasst, wie schlimm der Domplatz während eines Festgottesdienstes ausschaut, wenn er übersät mit geparkten Autos ist. Schon auf dem ersten Abschnitt nach Lauterbach habe ich gemerkt, dass der Wind, der mich am Vortag in die Gegenrichtung so wohlwollend unterstützt hatte, heute zum echten Gegner werden sollte. In Lauterbach bin ich durch die blühende Altstadt zur ehemaligen Bahntrasse gefahren, die sich bis auf 580 müNN hinauf zum Scheitelpunkt in Hartmannshain windet. Leider ist vom einst höchstgelegenen Bahnhof Hessens nicht mehr viel zu sehen, so dass ich mich nach einer kurzen Rast in die Abfahrt gestürzt habe. Diese mutete fast wie ein Segelflug an, denn der nun um so heftiger wehende Südwestwind hat mich ab und zu vom Weg blasen wollen. Besonders beeindruckend war die Passage vor Gedern, wo die Bahnstrecke in mehreren Kehren den Weg hinab in die Kleinstadt suchen muss, auf die man kurz vorher noch aus der Vogelperspektive hinabgeschaut hat. Ab Ortenberg wurde es dann flacher, so dass die Schwerkraft beim Ringen gegen den Wind nicht mehr geholfen hat. Selten habe ich mich so auf Kaffee und vor allem Kuchen gefreut, der im Kapellenhof auf mich wartete. Ab hier bin ich dann von einer lokalen Expertin charmant über die Hohe Straße nach Bergen-Enkheim geführt worden. Von diesem alten Höhenweg, der Fulda mit Frankfurt verband, hat man tolle Ausblicke auf den Taunus und auch die Skyline Frankfurts. Sehr empfehlenswert! Entlang der Nidda bin ich anschließend in einem großen Bogen nördlich um die Innenstadt gefahren, nicht zuletzt, um an der Ernst-May-Siedlung Römerstadt vorbeizufahren. Bevor ich in Höchst endlich an den Main gelangt bin, habe ich noch einen kurzen Abstecher zur Jahrhunderthalle gemacht, wo an diesem Abend offensichtlich schwere, metallische Musik zum Besten gegeben werden sollte. Nun wurde es zäh, da meine Beine ihren Kampf gegen den Wind zu verlieren drohten. Allein die Aussicht, bei der Flörsheimer Warte noch ein Stück durch die östlichen Weinberge des Rheingaus fahren zu dürfen, haben mich nochmal motiviert, die letzten Hügel zu erklimmen, bevor ich in Wiesbaden in den Zug gestiegen bin. Und nach zwei langen Tagen im Sattel hatte ich auch nichts dagegen, im übervollen Zug am Rhein erstmal nicht sitzen zu können …

Time

9h00m

Distance

190km

Speed

24.1km/h

Ascent

1,290m

Descent

1,540m

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7 days ago

Vom Rhein an die Fulda – 2026 Edition

Nach fast sechs Jahren, dachte ich mir, wird es Zeit, die Tour von Bonn am Rhein nach Fulda zu wiederholen. Leider verzögerte eine ausdauernde Regenwolke über Bonn meine Abfahrt, und selbst nach dem Regen waren Straßen und Wege in den ersten Stunden noch ziemlich nass. Immerhin schob mich der legendäre Wind über die Höhen des Westerwaldes – und auch durch die vielen Täler dazwischen. Dabei habe ich auch einige Schotterpassagen in Kauf genommen, um Konflikte mit dem motorisierten Verkehr zu vermeiden. An der beeindruckenden Burg Greifenstein vorbei ging es hinab ins Dilltal. Auch wenn bis Gießen kaum mehr Höhenmeter zu verzeichnen waren, so blieb das Tempo im Schnitt niedrig, da die autogerecht ausgebauten Orte im Dill- und Lahntal umständliche Radrouten und ständig rote Ampeln zur Folge haben. Freudig überrascht war ich in Gießen beim Anblick der Gummiinsel, denn nach der erfolgreichen Sanierung von zwei Musterhäusern sind nun alle anderen Gebäude der denkmalgeschützten Siedlung im (Um-) Bau. Beim nächsten Mal sind dann hoffentlich auch die Inselgärten fertig … Hinter Gießen wurde es im breiten Tal der Wieseck wieder ruhiger. Ich konnte weite Strecken auf Radwegen abseits von Straßen fahren, bevor hinter Grünberg der Anstieg zum Hohen Vogelsberg begann. In dieser dünn besiedelten Gegend sind zum Glück auch die Straßen wenig befahren. Der immer steiler werdende Anstieg nach Ulrichstein war wieder hart, aber bei wolkigem Himmel und unter 15 Grad viel einfacher zu fahren als 2020 im Hochsommer. Kurz dahinter war auf der Kuppe nicht nur der höchste Punkt erreicht, sondern es tat sich auch das wunderbare Panorama bis zu Milseburg und Wasserkuppe in der Rhön auf. Die Schussfahrt den Vogelsberg hinunter wurde von Heimatgefühlen beflügelt, so dass Lauterbach schnell erreicht war. Nach zwei kleineren Anstiegen verabschiedete sich der Tag mit einem kurzen Abendglühen, das auch noch auf dem von Glückseligkeit erfüllten Anblick des Fuldaer Doms zu erahnen ist.

Time

10h18m

Distance

229km

Speed

25.1km/h

Ascent

2,580m

Descent

2,420m

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5 days ago

Stark 🦾🥳🦸‍♂️

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April 3, 2026

Sakura Watching 🌸 #2

Vorbelastung, Kette nach dem Wachsen einbrechen und Setup-Check haben mich dazu verleitet, nach dem Stand der Kirschblüte in der Bonner Altstadt zu sehen. Ostern wird's dort sicher ziemlich eng …

Time

0h52m

Distance

22.2km

Speed

28.6km/h

Ascent

90m

Descent

70m

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March 31, 2026

Sakura Watching 🌸 #1

Leider war es noch etwas zu früh, um sich zum Feierabend an der Kirschblüte zu erfreuen – zumindest am Yachthafen in Oberwinter.

Time

0h52m

Distance

21.5km

Speed

25.7km/h

Ascent

40m

Descent

30m

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March 29, 2026

Sag' mir, wo die Blumen sind

Auch wenn es für die Kirschblüte in der Bonner Altstadt noch ein paar (wärmere) Tage benötigt, so ist unzweifelhaft schon Frühling. Um dennoch etwas frühlingshafte Stimmung aufkommen zu lassen, wollte ich nach Grevenbroich fahren, um nach den Tulpenfeldern zu sehen. Nachdem Influencer und Influenzierte diese Felder in den letzten Jahren für ihre Fotoaufnahmen immer mehr beschädigt hatten, habe ich im letzten Jahr kein einziges der bunten Felder finden können. Die Blumen wurden an gut versteckten Orten angebaut. Auf dem Weg zum Niederrhein bin ich westlich um Köln herum und habe in Rommerskirchen bei der portugiesischen Vinhoteca Central eine Pause mit Galão und Pastel de Nata gemacht. Am Zaun standen reichlich hochpreisige Rennräder und im Gastraum war ich offenbar der einzige Alleinreisende in Bibs. Bis Grevenbroich-Kapellen blies trotz Frühlingssonne ein unangenehmer Gegenwind, doch dort angekommen wurde ich tatsächlich durch den Anblick eines wunderbar bunten Tulpenfeldes belohnt, das mit reichlich Abstand zum Feldweg angelegt war. Nachdem ich mich einen Moment lang über die bunten Reihen erfreut habe, die sich bis zum Horizont erstreckt haben, bin ich zur Raketenstation Hombroich weiter, um dort die Zierkirschen an der Langen Foundation zu bewundern. Zaghaftes Hanami am Niederrhein! Über den Strategischen Bahndamm und Dormagen bin ich dann zum Rhein weiter und mit leichtem Rückenwind auf dem Deich gen Köln gefahren. Ein Böhm geht immer! Daher habe ich in Rheinassel noch einen kurzen Blick in die romanische St. Amandus Kirche geworfen. Die wurde vor gut 50 Jahren nach Plänen von Gottfried Böhm restauriert und mit einigen typischen, modernen Details versehen. Der Weg am Rhein entlang nach Bonn war unspektakulär bis auf ein paar waghalsige Überholmanöver von Sonntagsfahrern (männliche Form!). Ich habe mich mit den schönen Erinnerungen aber schnell wieder beruhigt, um gut gelaunt nach Bonn heimzukehren.

Time

6h41m

Distance

153km

Speed

27.8km/h

Ascent

330m

Descent

260m

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March 30, 2026

Very pleasant to read. Thanks!

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March 28, 2026

Bandage vergessen – schnell zurück! 😮‍💨

Time

0h39m

Distance

6.39km

Pace

4:59/km

Ascent

20m

Descent

20m

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