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1,386 km
285:18 h
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Re went for a hike.
2 days ago
Auf überwiegend schmalen, gelegentlich matschigen, und öfters gefrorenen Wegen eine Runde um Overath am letzten Tag des Jahres. Initiiert von Wanderratte Gerd und bereichert von netten, gleichschrittigen Mitwandernden. Gutes Tempo, gute Laune, keine Nachzügler oder Nörgler. Ein toller Jahresabschluss. Ich wünsche allen Draußenverliebten einen geschmeidigen Rutsch in ein gesundes Neues Jahr. Auf viele schöne Wege unter der Sohle auch im Neuen Jahr! Geparkt kostenfrei am Bahnhof Overath ÖPNV Bhf Overath der RB25
03:14
14.1km
4.4km/h
270m
260m
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December 21, 2025
Am Tag der Wintersonnenwende erwartet man nicht wirklich milde Temperaturen und wärmende Sonne. Doch genau das gab es heute zur Wanderung im Ahrtal und der Stipvisite auf dem Weihnachtsmarkt in Ahrweiler. Ein Dank an Kerstin von den Wanderratten, und allen Wandernden schöne Festtage. Der Morgen war noch trüb, mit Wolkenschwaden in den engen Seitentälern des engen Ahrtal. Die Sonne stemmte sich aber beharrlich gegen die Wolken und strahlte letztendlich. Oberhalb von Kloster und Weingut Marienthal, für mich ganz unerwartet, eine Erinnerungsstätte an das Außenlager Buchenwald "Lager Rebstock" mit Informationstafeln. Kurzes Verweilen. Der Irrsinn der Vergangenheit ist hier dokumentiert. Es ging um geheime, strategische Bahnlinien, samt Tunneln für die Rüstungsindustrie. Einige Tunnelabschnitte wurden später umgebaut zum Top-Secret bundesdeutschen "Regierungsbunker" am Silberberg bei Ahrweiler. (Der Rückbau erst 1997.) Besichtigung möglich! Durch die Weinberge und das Stadttor zum Marktplatz von Ahrweiler, wo es duftete. Kleine Bummelrunde entlang der Buden und dann ein Blick auf die bunten Ornamente in der Laurentiuskirche. Geparkt am Wanderparkplatz Rotweinwanderweg bei Lantershofen
04:39
16.8km
3.6km/h
420m
440m
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December 7, 2025
Die "Döörper Weihnacht" hatte gestern verführerische Stände mit Köstlichem und Feinem. Da mußte heute die Lücke im Regenradar genutzt werden. Etwas kürzeres, mit Abwechslung. Von Hennef zur Brölmündung und dann über die Bergkuppen rauf und runter zum Siegtal. Bei Km 3,45 versperrt ein Erdrutsch den Weg. Unerschrockene hatten bereits ein Seil eingeflockt, um eine Hilfe zu schaffen, das Geröllfeld zu durchqueren. (Eine Umleitungsstrecke verläuft auf der anderen Talseite.) Danach im Auf und Ab durch Wald und kleine Orte auf gelegentlich matschigen & rutschigen schmalen Pfaden zur Sieg. Die walkingstöcke, die ich intuitiv mitgenommen hatte, waren ein hilfreicher Begleiter. An der Sieg lockt der Stachelberg mit einem "alpinen" Pfad hinauf zu einer tollen Aussicht und der Startrampe der Gleitschirmbegeisterten. Auch heute hatten sich schon einige in die Höhe heben lassen. An manchen Tagen, mit gutem Wind, fliegt man von hier aus angeblich bis ins Sauerland. Der heranziehende Regen hat einen zweiten Sprung heute aber vereitelt. Ab Bahnhof Merten dann ein Hin und Her, weil die schmalen Pfade von Wildschweinschnauzen verwüstet und unkenntlich gemacht wurden, und mich durchs matschige Unterholz irren ließen. Am besten bleibt man ab dem Bahnhof auf der asphaltierten Straße, um durch den Ort zum Schloß Merten zu wandern. Das Schloß, ehemals Kloster, mit weitläufigem Gelände, Kirche St. Agnes, Park und dem Cafe in der Orangerie, die "Zuckerbäckerei". Verlockend die Tea Time! Geparkt in Hennef am Rathaus ÖPNV Bhf Hennef und zurück ab Bhf Merten zweimal stündlich
02:33
13.7km
5.4km/h
360m
350m
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November 26, 2025
Die Moorgeschichten Lyrikerin wollte glauben machen, dass es im Emsland lange nur Torf als Einnahmequelle gab. Doch das täuscht. Beim Eintauchen und Schauen zeigen sich zahlreiche historische Aktivitäten. Klöster - na klar, wie überall - mit den angeschloßenen Handwerken und Dienstleistungen, und herrschaftlichen Jagdgebieten. Mühlen an der Ems, zum Mahlen und Hämmern und Antreiben von Maschinen. Die Saline Gotteslage als Beispiel, was möglich war im wasserreichen Land neben Torfabbau und Schilfrohranbau. Wichtige Handelsverbindungen, die das flache Land durchzogen auf Wegen und auf dem Wasser. Gastbetriebe mit alten Namen, wie eine "Posthalterei", wo Pferde und Mensch getränkt wurden und rasteten. Wolllager, wo Wolle in der Ems gewaschen, gefärbt, gesponnen, und dann gehandelt wurde. Das Städtchen Rheine mit seinem kleinen Marktplatz und der großen St. Diyonisus Kirche (eine Basilika gibt es auch) steht chic da. Mit Sportanlagen am Stadtrand, großen Häusern entlang der stadtabgewandten Emsseite, Neu-Bauprojekten, einem kleinen NaturZoo, und mit vielen joggenden und radelnden Rentnern wie sonst nur am Rheinufer in Bonn. Geparkt am Naturzoo ÖPNV Bahnhof Rheine
02:52
10.4km
3.6km/h
90m
90m
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November 25, 2025
Die Ems ist einer der längsten Füße Deutschlands. Und ändert auf den 371 km von der Quelle bei Paderborn bis zur Mündung in die Nordsee ihren Namen nicht. Sie mäandert sich gen Norden und bildet dabei zahlreiche Auengebiete. Das ergibt tolle Wandergebiete wenn man das flache Land sucht. Der Dortmund-Ems-Kanal ist die Lineare durch diese Landschaft und machte die Schiffe größer. Er verbindet das Ruhrgebiet mit den Weltmeeren und Märkten. Erstaunlich, wie träge und ruhig er trotz seiner Bedeutung dahinfließt. Momentan sind kaum Kähne unterwegs, kaum ein Mensch der emsig am Kanal beschäftigt ist, kaum Geräusche die irgendeine Aktivität kundtun würden. Die Wanderung in diffusem Licht des Novembertages entlang Felder, Emsauen und dem Kanal. Nur wenige Mensch draußen unterwegs. Auf den Feldern blühender Senf und scheue Gefiederte. Ein gutes Knotenpunktsystem ermöglicht eine streßfreie Navigation ohne Blicke aufs Handy. Nach Knoten 32 eine kleine Veränderung zur offiziellen Route, um eine Mittagspause an der Schleuse Hüntel zu machen. Urig wird's am Ende der Tour, wenn sie das Borkener Paradies, ein NSG im Urstromland der Ems, durchquert. Alte Emsarme, knorrige alte Eichen, kleine Sanddünen, Moos- und Flechtenteppiche. Geparkt in Versen am Museum
04:32
20.9km
4.6km/h
130m
120m
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November 24, 2025
Tiefhängende Wolken und Nieselregen passen gut zur moorigen Veenlandschaft des Emsland. Der Einsamkeitsfaktor wie im Hohen Venn fehlt allerdings. Selbst wenn keine Menschenseele jetzt im November draußen unterwegs war. Die Geräusche der Zivilisation sind nie ganz verschwunden, Meist ist ein kleines leises Summen einer Bundesstraße oder der A31, der Nordautobahn, zu hören. Durch die flache, weite Landschaft tragen die Geräusche weit. Einige Infotafeln geben Fakten zum Torfmoor und den Lebewesen, die oft sandigen oder moorigen Wege sind über lange Strecken gerade, der Schmale-Pfad-Anteil eher gering, die Höhenmeter nicht wahrnehmbar. Geparkt in Twist-Rühlerfeld ÖPNV Bus 929 von Meppen
04:17
17.7km
4.1km/h
220m
230m
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November 23, 2025
Im Emsland heißen die Moor- oder Torflandschaften „Veen“. Inspiriert vom Hohen Venn im deutsch-belgischen Grenzgebiet, ein paar arbeitsfreien Tagen und der ermutigenden Wettervorhersage habe ich mich nach Norden aufgemacht. Zur Einstimmung gab es in Lingen einen Stadtspaziergang und in der Kulturvilla eine Stunde mit „Moorgeschichten und lichten Liedern“. Die Geschichten wurden untermalt vom einsetzenden Schneegestöber draußen und die Lieder kamen aus gequälter Kehle In der Adventszeit wartet Lingen mit einem Weihnachtsmarkt auf, der mit bunten Buden, viel Bling-Bling und einem fliegenden Renntierschlitten ein regionaler Anziehungspunkt ist. Essen und Trinken im Überfluss, aber keine Buden zum Stöbern nach Feinem oder Ausgefallenem oder Lokalem. Wer die Atmosphäre des Nordens einatmen oder die norddeutsche Architektur auf sich wirken lassen möchte, kommt besser nach dem Weihnachtsmarkt, wenn die vielen und großen Buden die Fassaden und Plätze nicht überdecken.
00:18
1.67km
5.7km/h
10m
10m