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and went mountain biking.

4 days ago

Mailand / Milano

Milano, Mailand – wie auch immer man es nennen möchte. Für mich begann alles damit, dass Engelchen mich überrumpelte: „Lass uns über Ostern zwei Tage wegfahren.“ Romantisch gedacht, praktisch wurde es dann eine Mischung aus Überraschungstrip und E‑Mobilitätsfrust. Unser neuer Skoda Enyaq, gerade drei Tage alt, schaffte es nämlich nicht einmal non‑stop die 430 km von Rust nach Saronno. Noch vor dem Gotthard Tunnel mussten wir laden, weil der Verbrauch bei rund 120 km/h einfach zu hoch war. Hätten wir es wenigstens bis zum Gotthard geschafft, hätten wir die Rückgewinnung auf der anderen Seite nutzen können – aber nein. Damit ist das Kapitel E‑Auto für mich erst einmal erledigt, mein Wasserstoffprojekt bekommt jetzt Rückenwind. Gestartet sind wir in einem Industriegebiet von Mailand, denn je näher man der Innenstadt kommt, desto schneller verschwinden kostenlose Parkplätze. Von dort führte unsere Tour über mehr oder weniger gut ausgebaute Radwege durch die Stadtteile San Leonardo, Bonola und Uruguay – typische Wohnviertel aus der Nachkriegszeit, fernab der touristischen Postkartenmotive, aber genau deshalb interessant. Unterwegs kamen wir an einem Lost Place vorbei, vermutlich eine ehemalige Veranstaltungshalle, die heute nur noch durch Graffiti und Betonreste Geschichten erzählt. Weiter ging es am Monte Stella entlang, einem künstlichen Hügel, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmern aufgeschüttet wurde und heute als „La Montagnetta“ ein beliebter Aussichtspunkt ist. Der Anstieg zum Monumento DNA von Charles Jencks lohnte sich: Die spiralförmige Skulptur erinnert an eine DNA‑Doppelhelix und bietet einen großartigen Blick auf die Allianz MiCo, eines der größten Kongresszentren Europas, sowie den modernen Piazza Gino Valle. Von dort rollten wir weiter zum Arco della Pace, einem Triumphbogen, den Napoleon ursprünglich als Eingangstor zur Stadt plante. Fertiggestellt wurde er erst später, aber seine elegante Architektur macht ihn heute zu einem der schönsten Plätze Mailands. Durch den anschließenden Stadtpark erreichten wir das Castello Sforzesco, die mächtige Renaissancefestung der Sforza‑Familie, die Mailand im 15. Jahrhundert prägte. Die Anlage ist beeindruckend – und doch wurde sie noch vom nächsten Highlight übertroffen: dem Mailänder Dom. Egal wie oft man ihn sieht, dieser gigantische Marmorbau mit seinen unzähligen Türmchen und Statuen ist schlicht überwältigend. Der Rückweg war weniger glanzvoll und eher improvisiert. Wir drifteten etwas chaotisch Richtung Westen, bis wir beim Scarpe & Scarpe Einkaufszentrum landeten, wo wir eigentlich essen und kurz entspannen wollten. Stattdessen fanden wir eine gigantische Baustelle vor – keine Läden, kein Essen, nur Staub und Bagger. Also weiter, wieder etwas orientierungslos, durch den Parco delle Cave, ein ehemaliges Steinbruchgebiet, das heute ein Naturpark mit mehreren Seen ist. Am Ende standen knapp 60 km auf dem Tacho – deutlich mehr als geplant. Aber bei rund 24 °C, viel Sonne und einer Mischung aus Kultur, Chaos, Geschichte und Überraschungen war es eine Tour, die man so schnell nicht vergisst.

Time

6h05m

Distance

59.3km

Speed

14.5km/h

Ascent

560m

Descent

560m

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March 21, 2026

R-Hausen > Mundenhof & zurück

Time

3h44m

Distance

58.1km

Speed

21.7km/h

Ascent

330m

Descent

310m

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and went on an adventure.

March 20, 2026

Strasbourg 2026

Time

6h49m

Distance

14.2km

Speed

8.1km/h

Ascent

120m

Descent

120m

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March 6, 2026

Große Runde über Eichstetten und Breisach

Erste große Runde mit den neuen E‑Bikes Nach ein paar kleineren Testrunden bis etwa 35 Kilometer stand nun die erste große Ausfahrt mit unseren neuen E‑Bikes an: dem **Cyrusher Trax 2.0** für Patricia und meinem **Lankeleise RV800+**. Ziel war es, die Einstellungen der Motorunterstützung so abzustimmen, dass wir halbwegs synchron fahren konnten. Ganz einfach war das nicht, denn die beiden Bafang‑Motoren sprechen unterschiedlich an – wirklich harmonisch wurde es erst im gemeinsamen Top‑Speed um die 25 km/h. Geplant war eigentlich eine Tour zum Mundenhof bei Freiburg. Nach einer kulinarischen Pause in Eichstetten entschieden wir uns spontan um und fuhren quer hinüber nach Breisach. Die Räder schoben uns mühelos durch die Landschaft, und dank der vorgenommenen Anpassungen – breitere Lenker, Hörnchen, Lenkererhähung, höhenverstellbare Sattelstützen, breitere Sitze (für lange Touren) und ein zusätzliches Rücklicht bei mir – fühlten sich die gewachsenen Distanzen erstaunlich leicht an. In Breisach blieb uns dann keine Zeit mehr für einen längeren Aufenthalt. Die Sonne stand schon tief, die Temperaturen fielen spürbar, also traten wir die letzten 32 Kilometer ohne Stopp den Heimweg an. Am Ende standen **über 72 Kilometer** auf dem Tacho – und beide Akkus hatten noch **über 30 Prozent** Restkapazität. Unsere „alten“ Räder bleiben übrigens im Einsatz: Sie warten nur auf ihre Überseereise zu unserem Standort bei Dallas und werden dort vermutlich ab Dezember wieder rollen. Bis Juni schaffen wir den Transport nicht mehr.

Time

5h55m

Distance

71.4km

Speed

12.1km/h

Ascent

340m

Descent

340m

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January 7, 2026

🇺🇸 Miami Downtown

E‑Bike‑Tour durch Miami Downtown – Unser Tag zwischen Skyline, Science & Style Miami Downtown stand für uns gestern endlich auf dem Programm – und wie sich herausstellte, war es einer der abwechslungsreichsten Tage unserer bisherigen Tour. Startpunkt: Kostenloser Parkplatz an der NW 6th Avenue Unser Ausgangspunkt lag an der NW 6th Avenue, direkt hinter dem Schulkomplex des José de Diego Park. In ganz Downtown findet man kaum kostenlose Parkmöglichkeiten, daher war dieser Spot ein echter Glücksgriff. Von hier aus waren wir in wenigen Minuten mitten im urbanen Geschehen. Die entspannte Waterfront Erster Stopp war der Margaret Pace Park, ein beliebter Grünstreifen direkt an der Biscayne Bay. Der Park ist bekannt für: - seine weiten Rasenflächen - Sportplätze und Fitnessbereiche - einen fantastischen Blick auf die Skyline von Miami Beach Perfekt, um sich warmzufahren und gleichzeitig die maritime Atmosphäre aufzusaugen. Weiter ging es entlang der Waterfront zum Phillip & Patricia Frost Museum of Science, einem der modernsten Wissenschaftsmuseen der USA. Besonders beeindruckend: - das dreistöckige Aquarium, in dem man Haie, Rochen und tropische Fischarten aus verschiedenen Perspektiven sieht - das Planetarium, eines der technisch fortschrittlichsten weltweit - interaktive Ausstellungen zu Physik, Biologie und Umwelt Unser Aufenthalt dort war schlicht atemberaubend – ein Ort, an dem man locker mehrere Stunden verbringen könnte. Von dort rollten wir weiter zum Bayfront Park, einer ikonischen Parkanlage direkt am Wasser, eingerahmt von Palmen und Wolkenkratzern. Hier gönnten wir uns bei Bubba Gump Shrimp Co. ein fischlastiges „Linner“ – irgendwo zwischen Lunch und Dinner. Frisch, würzig, perfekt zubereitet – ein echter Hochgenuss. Nach dem Essen machten wir einen kleinen Abstecher zum Bayfront Riverwalk, einem kurzen, aber charmanten Abschnitt entlang des Miami River. Hier mischen sich Yachten, urbane Architektur und das geschäftige Treiben der Stadt zu einer ganz eigenen Atmosphäre. Zum Abschluss führte uns die Route in den Miami Design District, eines der elegantesten Viertel der Stadt. Der Mix aus: - futuristischer Architektur - luxuriösen Boutiquen - Kunstinstallationen im öffentlichen Raum erinnerte uns sofort an den Rodeo Drive in Los Angeles – nur moderner, kreativer und noch ein Stück weit experimenteller.

Time

5h56m

Distance

23.3km

Speed

9.5km/h

Ascent

270m

Descent

270m

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January 6, 2026

🇺🇸 Long Key State Park

Nette Runde auf dem Weg über die Keys. Früh am Morgen kann man 🐊 begegnen.

Time

0h45m

Distance

3.36km

Speed

10.9km/h

Ascent

30m

Descent

30m

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January 5, 2026

🇺🇸 Key West 2026

Ein Montag in Key West Key West – der offiziell südlichste Punkt der kontinentalen USA – empfängt seine Besucher selten in Ruhe. Wenn nicht gerade ein Hurrikan über die Keys fegt, gehört die Insel den Touristen, die sich durch die Straßen, Bars und Strände treiben lassen. Auch an diesem Montag war es nicht anders, wenngleich die Menschenmassen unter der Woche etwas erträglicher wirken. Da wir im September 2023 schon einmal hier waren, kannten wir die Tücken der Parksituation nur zu gut. Also wählten wir unseren Startpunkt gleich zu Beginn auf Stock Island, direkt an der Einfahrt zum Key West Golf Club. Punkt 12 Uhr mittags machten wir uns von dort auf den Weg – nach einer ohnehin schon langen Anfahrt von über zweieinhalb Stunden mit dem Pick‑Up aus Homestead. Unser Ziel war natürlich die berühmte betonierte Tonne, der Southernmost Point Buoy. An der Ecke South Street & Whitehead Street steht dieses ikonische Wahrzeichen: rund 3,7 Meter hoch, 2,1 Meter breit, aus massivem Beton und seit dem 10. September 1983 ein fester Bestandteil der Key‑West‑Kulisse. Die Aufschrift „90 Miles to Cuba“ erinnert an die geografische Nähe zur Karibik – auch wenn der tatsächlich südlichste Punkt der USA ganz woanders liegt, nämlich auf Hawaii, am Ka Lae (South Point) auf der Big Island. Der echte südlichste Punkt von Key West wiederum befindet sich auf militärischem Sperrgebiet der Naval Air Station und ist für Besucher tabu. Vor der heutigen Betontonne stand übrigens nur ein Holzschild, das so oft gestohlen wurde, dass man sich irgendwann für eine diebstahlsichere Lösung entschied. Die Tonne hat seitdem Hurrikane, Vandalismus und mehrere Restaurierungen überstanden – zuletzt nach Schäden in den Jahren 2017 und 2022. Doch diesmal erwartete uns eine Überraschung: Die Tonne war hinter einer Holzwand verschwunden, mitten in einer Baustelle und damit nicht zugänglich. Die Touristen ließen sich davon jedoch nicht abhalten und sammelten sich stattdessen rund hundert Meter weiter am Dog Beach, um wenigstens dort ein Selfie „in der Nähe“ des berühmten Punktes zu ergattern. Geschichte genug für einen Tag – den Spuren Hemingways sind wir nicht gefolgt, davon gibt es im Heimatort meiner Frau in Dermbach ohnehin reichlich. Die überfüllten Bars und Restaurants im Hafenbereich erinnerten eher an ausgelassene Gelage irischer Freibeuter, weshalb wir uns zum Essen in ein peruanisches Restaurant in der ruhigeren Innenstadt zurückzogen. Zum Glück spielte auch das Wetter mit: eine leichte Brise vom Golf, strahlender Himmel und angenehme 28 °C. Ein perfekter Rahmen für einen entspannten Montag in Key West – selbst wenn die berühmte Tonne diesmal hinter Brettern versteckt blieb.

Time

3h49m

Distance

27.4km

Speed

18.2km/h

Ascent

260m

Descent

250m

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January 2, 2026

🇺🇸 Manatee watching at Blue Springs State Park

🚴‍♂️ Unsere Bike‑Tour (& Hiking) zu den Manatees – Ein Wintertag am Blue Spring Gestern entschieden wir uns für eine Tour, die Naturerlebnis, Bewegung und ein kleines logistisches Schlupfloch perfekt kombinierte. Der Blue Spring to Spring Trail, der sich zwischen dem Lake Baresford Park und dem River Bluff Trail erstreckt, war unsere Route – ein ruhiger, grüner Korridor, der sich ideal für eine entspannte, aber zielgerichtete Fahrt eignet. 🅿️ Start am Rob Sullivan Park – clever und kostenlos In der frühen Nachmittagszeit stiegen wir am Rob Sullivan Park ein. Einer der wenigen Orte in der Gegend, an denen man kostenlos parken kann. Genau das nutzten wir aus: Zwei Fliegen mit einer Klappe – eine Bike‑Tour durch die Natur und gleichzeitig die Parkgebühr des State Parks gespart. Von dort rollten wir direkt auf den Trail, begleitet vom Rascheln der Palmettos und dem gedämpften Licht der tief stehenden Wintersonne. Die Strecke war ruhig, nur wenige andere Radfahrer, und je näher wir dem Park kamen, desto deutlicher spürte man, dass wir uns einem besonderen Ort näherten. 🌿 Ziel: Blue Spring State Park – das Winterrefugium der Manatees Der Park war unser eigentliches Ziel. Es gibt in Florida nur wenige Orte, an denen man Manatees so zuverlässig und so nah beobachten kann wie hier. Und gerade im Winter verwandelt sich Blue Spring in einen der wichtigsten Rückzugsorte dieser sanften Riesen. 🐋 Warum die Manatees hier sind - Die Quelle im Park bleibt das ganze Jahr über 72°F (22°C) warm – ein lebensrettender Temperaturpuffer. - Manatees können Wasser unter 68°F (20°C) kaum tolerieren, da sie nur etwa 1 Inch Fett besitzen und einen sehr langsamen Stoffwechsel haben. - Sobald es draußen kalt wird, flüchten sie aus dem St. Johns River in die warme Spring Run. An richtig kalten Tagen wird es spektakulär: - Am 1. Januar 2026 wurden 697 Manatees gezählt – ein absoluter Rekord. - Selbst bei normalen Kälteeinbrüchen versammeln sich 150–500 Tiere gleichzeitig. 👀 Was wir dort sehen konnten Der Park ist perfekt für Beobachtung ausgelegt. Der 1/3 Meile lange Boardwalk führt direkt entlang der Spring Run, und das Wasser ist so klar, dass man die Tiere mühelos erkennt – selbst wenn sie tief unten ruhen. Man sieht: - gemächlich gleitende Manatees, - Tiere, die sich ausruhen, - manchmal sogar Mütter, die ihre Kälber säugen. Forscher identifizieren jedes Tier anhand seiner Narbenmuster von Bootskollisionen – ein trauriger, aber wichtiger Teil der Schutzarbeit. 📅 Wann der Park am eindrucksvollsten ist - Mid‑November bis März ist Hochsaison. - Je kälter die Außentemperatur, desto mehr Tiere kommen. - Die frühen Morgenstunden nach einer kalten Nacht sind oft magisch – hunderte Manatees, dampfende Wasseroberfläche, absolute Ruhe. 🚨 Warum dieser Ort so wichtig ist Blue Spring ist nicht nur ein schöner Beobachtungsort, sondern ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung: - Manatees leiden im Winter häufig am Cold Stress Syndrome, vergleichbar mit Unterkühlung oder Erfrierungen beim Menschen. - Der Park dient als Rehabilitations‑ und Auswilderungszentrum für verletzte Tiere. - Die Population hat sich dank jahrzehntelanger Schutzmaßnahmen von 36 Tieren in den 1970ern auf über 700 erhöht. 🎯 Fazit der Tour Unsere gestrige Bike‑Tour war mehr als nur eine sportliche Runde. Sie war eine kleine Reise in ein sensibles Ökosystem, ein Blick auf eine bedrohte Art, die hier einen sicheren Hafen findet – und gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie man mit etwas Planung Naturerlebnis und praktische Logistik elegant verbinden kann.

Time

2h18m

Distance

19.4km

Speed

18.4km/h

Ascent

110m

Descent

110m

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January 1, 2026

🇺🇸 Redington Shores & Pinellas Trail

Fatbike Tour: Von Boca Ciega Millennium Park nach Treasure Island – Küstenrunde mit Strandfahrt Unsere gestrige Fatbike Runde startete im Boca Ciega Millennium Park, einem der ruhigsten und naturbelassensten Parks der Region. Schon beim Losfahren lag diese typische Florida Mittagsstimmung in der Luft: warm, leicht feucht, und mit dem ersten Windzug vom Golf, der durch die Pinien strich. 🌿 Abschnitt 1 – Vom Park Richtung Küste Vom Park aus rollten wir über ruhige Wohnstraßen Richtung Redington Shores. Die Strecke ist flach, angenehm zu fahren und bietet immer wieder kleine Blicke auf die Wasserarme der Boca Ciega Bay. Perfekt zum Einrollen. 🏖️ Abschnitt 2 – Fatbike Magie am Strand von Redington Beach Am Golf angekommen, begann der schönste Teil der Tour: Fahren direkt am Strand. Der Abschnitt zwischen Redington Beach, North Redington Beach und Madeira Beach ist wie geschaffen für Fatbikes: • Der breite, zuckerweiße Sand trägt die Reifen perfekt. • Der Strand ist entspannt und uncrowded, selbst in der Hochsaison. • Keine Hochhäuser, keine überfüllten Liegeflächen – stattdessen Old Florida Feeling pur. • Das Wasser schimmert smaragdgrün, ruhig und flach, ideal für kurze Pausen direkt am Ufer. Während wir am Wasser entlangfuhren, glitzerte der Golf in türkisgrünen Tönen, und die langen, offenen Strandabschnitte machten das Fahren fast meditativ. Immer wieder lagen Muscheln und Sanddollars im Sand – typisch für diesen Küstenabschnitt. 🌉 Abschnitt 3 – Über Madeira Beach nach Treasure Island Weiter südlich erreichten wir John’s Pass Village & Boardwalk, ein lebendiger Knotenpunkt mit Shops, Bootstouren und viel maritimer Atmosphäre. Von dort ging es über die Brücke nach Treasure Island. Treasure Island selbst bietet breite Wege, entspannte Strandpromenaden und eine Mischung aus klassischem Florida Beach Vibe und moderneren Cafés. Ideal für eine kurze Pause oder einen Blick über den weiten Golf. 🚴‍♂️ Abschnitt 4 – Rückweg über den Pinellas Trail Für die Rückfahrt wählten wir eine Schleife über Teile des Pinellas Trail, der wichtigsten Bike Route im County. Der Trail ist: • breit, asphaltiert und klar markiert, • abseits der Hauptstraßen, • mit vielen Parks und kleinen Downtowns entlang der Strecke. Zwar gibt es einige Straßenquerungen, besonders im südlichen Bereich, aber insgesamt ist der Trail perfekt, um entspannt und sicher zurück Richtung Norden zu rollen. 🌳 Abschnitt 5 – Zurück in den Boca Ciega Millennium Park Die letzten Kilometer führten wieder durch ruhige Wohngebiete und schließlich zurück in den Park. Dort endete unsere Runde so friedlich, wie sie begonnen hatte – zwischen Wasser, Palmen und dem Gefühl, eine perfekte Mischung aus Natur, Strand und Bike Flow erlebt zu haben.

Time

3h11m

Distance

32.2km

Speed

17.2km/h

Ascent

180m

Descent

180m

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and went gravel riding.

December 31, 2025

🇺🇸 Myakkahatchee Creek Environmental Park

Gestern verschlug es uns in die Myakka Prairie. Es war zwar nur Prio 2 auf unserer Liste, da Florida am Neujahrsabend noch immer fest im Griff des Blizzards war, wichen wir erneut südlicher aus und hatten zumindest ~16°C für unserer Tour. Da die Sonne wolkenlos vom Himmel brannte, fühlte es sich deutlich wärmer an. Mitausschlaggebend für die Tour war auch, nahezu unberührte Natur in Florida zu erleben. Die Myakka Prairie ist ein großer Teil des Myakka River State Park und gehört zu einem rund 100 Quadratmeilen großen Verbund aus geschützten Naturflächen. Sie besteht überwiegend aus Dry Prairie, einem weltweit bedrohten Lebensraum. Das entspricht fast der Größe des Landkreises München. Charakteristika der Dry Prairie - Extrem flaches, fast baumloses Grasland - Pflanzen wachsen selten höher als 1 Meter, wodurch man kilometerweit sehen kann - Jahreszeitlich entweder sehr nass oder sehr trocken – kaum Übergangsphasen - Häufige Gewitter und natürliche Feuer alle 2–3 Jahre; heute durch kontrollierte Brände ersetzt, um das Ökosystem zu erhalten Ökologische Bedeutung - Eines der größten verbliebenen Dry-Prairie-Gebiete in Florida - Global bedroht – daher besonders schützenswert - Lebensraum für eine enorme Artenvielfalt: Gräser, Wildblumen, Palmettos, Büsche und viele spezialisierte Tiere Typische Bewohner sind: - Greifvögel, die die offene Landschaft zur Jagd nutzen - Zahlreiche Reptilien und Amphibien - In den angrenzenden Feuchtgebieten auch Alligatoren und Watvögel Die Prairie liegt: - im südlichen Bereich des Myakka River State Park - angrenzend an das Carlton Reserve im Süden - eingebettet in das Myakka‑River‑Wassereinzugsgebiet, wichtig für Wasserqualität und natürliche Systeme Neben der Dry Prairie gibt es: - Depressionsmarschen - Pine Flatwoods - Hammocks (kleine Waldinseln) - Sloughs wie den Deer Prairie Slough, der das Gebiet durchzieht

Time

2h34m

Distance

21.7km

Speed

14.7km/h

Ascent

120m

Descent

110m

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