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Philipp Philippsen went for a hike
4 days ago
Kulturwege Spessart - Weibersbrunn: Mit Mondglas zu Weltruhm
"Weibersbrunn geht zurück auf eine Raststation an der überregionalen historischen Verkehrsroute »Eselsweg«. Ein kurzes Stück talabwärts wurde 1706 die Weibersbrunner Glashütte als Teilbetrieb der kurmainzischen Spiegelglasmanufaktur in Lohr gegründet. Über 150 Jahre wurden hier hochwertige Gläser, Kelche und Fenstergläser hergestellt, darunter das so genannte Mondglas, das seinen Namen von seiner runden Form erhalten hat. Zwischen der Schließung der Glashütte im Jahr 1861 und dem Bau der Autobahn knapp 100 Jahre später durchlitt Weibersbrunn eine Periode der Armut. Als Wanderarbeiter in den Metropolen oder in harter Forstarbeit – unter anderem als Schwellenmacher – bestritten die Weibersbrunner ihr Einkommen. Die Spuren der Glashütte sind beinahe gänzlich verwischt. An ihrer Stelle wurde 1862 die neue Kirche errichtet. Von den wenigen noch erhaltenen Weibersbrunner Glaserzeugnissen ragt der Deckelpokal heraus, der im Spessartmuseum in Lohr zu sehen ist. Glas aus Weibersbrunn, aber auch aus anderen Spessartorten, wird im Heimatmuseum präsentiert. Weibersbrunn profitiert heute von der Lage an der Autobahn, die dem Erholungssuchenden ein rasches Erreichen aus den Ballungsräumen zum Entspannen und Entdecken der Kulturlandschaft ermöglicht." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/weibersbrunn-mit-mondglas-zu-weltruhm/
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Philipp Philippsen went for a hike
April 8, 2026
Kulturwege Spessart - Bessenbach 1: Spessarter Ur-Pfarrei Oberbessenbach
"Dorf und Pfarrei Oberbessenbach sind seit der Gründung im hohen Mittelalter aufgrund der engen Verbindung zum Aschaffenburger Stift St. Peter und Alexander nach Aschaffenburg hin ausgerichtet. Für das Stift dürfte Oberbessenbach ein wichtiger Ort an der östlich des Ortes verlaufenden alten Handelsverbindung, der sogenannten Poststraße gewesen sein. Der Ottilienkirche kommt als früheste Pfarrei („Ur-Pfarrei“) im Bessenbachtal eine besondere Bedeutung zu. Sie ist glücklicherweise einer der wenigen Kirchenbauten, die in der Region aus dem 15. Jahrhundert erhalten sind. Unterhalb der Kirche befindet sich der Ottilienbrunnen, von dem sich Wallfahrer in früheren Zeiten Hilfe bei Augenleiden erhofften. Kunsthistorisch interessant ist der 1902 ausgeführte Bau der benachbarten Stephanuskirche. Auf dem Weg um Oberbessenbach begegnen Sie geologischen Besonderheiten wie dem Frau-Holle-Stein, der einer von vielen markanten Punkten in der Kulturlandschaft Spessart ist, die sich mit dieser mythologischen Figur beschäftigen. Sie erfahren von den landschaftsprägenden Veränderungen am Beispiel der Geschichte des Steinbruchs der Firma Keiner. Ein Höhepunkt des Rundgangs ist das tief im Wald errichtete Posthalterskreuz, das im 19. Jahrhundert sogar einmal entwendet wurde." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/bessenbach-1-spessarter-ur-pfarrei-oberbessenbach/
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Philipp Philippsen and others went for a hike
April 4, 2026
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Philipp Philippsen and others went for a hike
April 3, 2026
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Philipp Philippsen and Daniel Repp went for a hike
March 29, 2026
Kulturwege Spessart - Blankenbach: Apfelwein und Weisser Stein
"Bei diesem Kulturweg stehen „Apfelwein“ für Blankenbach und „Weißer Stein“ für Eichenberg. Blankenbach und Eichenberg waren 1899 – 1936 mit einer Materialseilbahn verbunden. Dolomit aus dem Steinbruch Eichenberg wurde im Kalkwerk Großblankenbach zu Kalk gebrannt. Der Kulturweg folgt den Spuren dieser historischen Verbindung und präsentiert dabei die Besonderheiten der beiden Dörfer. Hinzu tritt Erlenbach als Blankenbacher Ortsteil mit dem Ensemble von Kapelle und Brunnen. Der Hauptort war einst geteilt von der Kahl in Groß- und Kleinblankenbach, die getrennten Territorien angehörten. Der aus Blankenbacher Keltereien gekelterte Apfelwein war und ist im Rhein-Main-Raum geschätzt und bekannt. Für Eichenberg charakteristisch sind die Gebäude aus weißem Buntsandstein, der aus dem „Weißen Steinbruch“ stammt. Darüber hinaus wurden in Eichenberg auch unter Tage Schwerspat und Mangan abgebaut und nach Sailauf transportiert, zu dem Eichenberg heute gehört. Für Liebhaber weiter Ausblicke sind die beiden Panoramatafeln „Kahlgrund“ und „Aschafftal“ zu empfehlen." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/blankenbach-apfelwein-und-weisser-stein/
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Philipp Philippsen went for a hike
March 19, 2026
Kulturwege Spessart - Eschau 2: Hobbach – Wo der Wolf am Kirchpfad heult
"Hobbach, heute ein Ortsteil von Eschau, entstand im hohen Mittelalter, als hier an mehrere Höfe Flurstreifen mit Wiesen, Feld und Wald vergeben wurden. Die Hobbacher waren mit den – noch heute – im Schloss Oberaulenbach residierenden Freiherren von Mairhofen eng verbunden, weshalb die Johanneskirche 1757/59 auf Initiative von Franz Lothar von Mairhofen erbaut wurde. Mit dem 1964 eingeweihten Erweiterungsbau wurde das Bachbett der Elsava überbrückt. Das Hauptthema des Kulturweges ist der Kirchpfad zwischen dem Schloss und der Hobbacher Kirche. Weitere Schwerpunkte sind das dörfliche Leben in Hobbach, das Schullandheim im ehemaligen Hobbacher Eisenhammer, der Weiler Unteraulenbach und der Panoramablick." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/eschau-2-hobbach-wo-der-wolf-am-kirchpfad-heult/
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March 20, 2026
Moving swiftly, as always😉
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Philipp Philippsen and Matthias Kerz went for a hike
March 15, 2026
Kulturwege Spessart - Waldsassengau 2: Erlach/Ansbach/Waldzell – Gertraud und die Klosterhöfe
"Der Waldsassengau war im Frühmittelalter (9. Jahrhundert) ein ostfränkischer Gau, der Teile des südöstlichen Spessarts und das Gebiet zwischen Mainviereck und Maindreieck umfasste. Ansbach, Erlach und Waldzell sind Teile dieser alten Kulturlandschaft und der europäische Kulturweg knüpft an die mittelalterlichen Wurzeln an. Wegen des guten Ackerbodens wurde die Region östlich des Spessarts schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Dem 769 gegründeten Kloster Neustadt ist die mittelalterliche Gründung von Ansbach, Roden und Waldzell zu verdanken, denn hier entstanden Klosterhöfe die das Kloster Neustadt versorgten. Das ist das Verbindende des Kulturweges: In allen drei Ortschaften befinden sich Gebäude ehemaliger Wirtschaftshöfe des Klosters Neustadt. Später im Mittelalter weitete in dieser Gegend vor allem das Hochstift Würzburg seine Macht aus, weshalb Erlach, Ansbach und Waldzell – wie auch das Kloster Neustadt – in das Herrschaftsgebiet des Hochstifts Würzburg aufgenommen wurden. Dabei haben die drei Dörfer Besonderheiten entwickelt: Die Waldzeller die Verbundenheit zur Gertraudenkapelle, Erlach ist ein Schifferdorf geworden und in Ansbach steht ein Kirchturm wie von einer Burg." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/waldsassengau-2-gertraud-und-die-klosterhoefe/
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Philipp Philippsen went for a hike
March 8, 2026
Kulturwege Spessart - Neustadt: Karolingisches Missionszentrum in der Kulturlandschaft Spessart
"Der Sage nach soll Karl der Große hier ein Jagdschloss gehabt haben, drei Sachsenbischöfe waren Neustädter Äbte – überraschend starke Impulse gingen bei der Sachsenmission vom östlichen Spessart aus. Der Kulturrundweg startet an der Klosteranlage in Neustadt, eine ehemalige Benediktinerabtei, die seit 1907 von Missions-Dominikanerinnen bewohnt wird. Die Gründung des Klosters geht auf das Jahr 768/69, unter dem Würzburger Bischof Megingoz, zurück. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg über den Kreuzweg auf den Hornungsberg, hat man eine gute Übersicht über die strategisch günstige Lage Neustadts. Von hier aus führt der markierte Wanderweg zum Margaretenhof. Die Geschichte des einst klösterlichen Wirtschaftshofs lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Heute ist der Margaretenhof nicht mehr zugänglich. Auf schönem Waldweg wandert man weiter bis zum Forsthaus Aurora, wo ein bewirtschaftetes Waldhaus zum Rasten einlädt. Das Forsthaus entstand in der Zeit, als der Klosterwald an den Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg übergegangen war. Auf dem Rückweg biegt die Route kurz vor Neustadt rechts ab und erreicht die Michaelskirche, die zur Klosteranlage in Neustadt, dem Ausgangspunkt, gehört." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/neustadt-karolingisches-missionszentrum-in-der-kulturlandschaft-spessart/
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Philipp Philippsen went for a hike
March 6, 2026
Kulturwege Spessart - Lohr 2: Ruppertshütten – Alle Wege führen nach „Rom“
"Ruppertshütten feierte 2002 sein 500-jähriges Jubiläum als Glashüttensiedlung. Über 200 Jahre lang lebte der Ort von den Glasmachern und ihren Zuarbeitern (z.B. für die Holzbeschaffung). Als 1726 die letzte Glashütte geschlossen wurde, litt Ruppertshütten bis ins 20. Jahrhundert bittere Armut. Prominente Unterstützung bei der Errichtung einer eigenen Kirche erhielten die Ruppertshüttener von dem Kapuzinerpater Martin von Cochem, der als Visitator der Erzdiözese Mainz daneben bis 1685 auch den Bau einer Schule sowie einer weiteren Glashütte durchsetzte. An der Station »Einsiedel« begegnen wir dem Standort eines ehemaligen Klosters mitten im Wald, das eine Funktion als Rastplatz an der vielbefahrenen „Birkenhainer Straße“ einnahm." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/lohr-2-ruppertshuetten-alle-wege-fuehren-nach-rom/
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Philipp Philippsen and Julius went for a hike
February 28, 2026
Kulturwege Spessart - Hasselroth: Adel – Löwe – Diamanten
"Die Gemeinde Hasselroth setzt eine historische Tradition fort, obwohl sie in ihrer jetzigen Gestalt erst seit 1974 besteht. Die drei Ortsteile Gondsroth, Niedermittlau und Neuenhaßlau bildeten nämlich bis ins 20. Jahrhundert das Kirchspiel Niedermittlau. Sie existierten also lange vor ihrer politischen bereits als kirchliche Einheit. Jeder Ortsteil findet sich im Kulturweg mit eigenen Traditionen, historischen Entwicklungen und Mentalitäten wieder. Für Gondsroth steht das mittelalterliche Rittergeschlecht der Herren von Gonsrod (= Adel), für Niedermittlau der romanische Löwe im Turm der Laurentiuskirche und für die Betriebsamkeit der Neuenhaßlauer der „Diamant“ wegen des Tonabbaus und der Diamantschleiferei. Heute wird Hasselroth durch das Aufeinandertreffen von Urbanität und Natur geprägt, einerseits durch seine Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet und andererseits durch die intensive Beschäftigung mit Natur, sei es in den Obst- und Gartenbauvereinen, im Naturschutz-Informations-Zentrum oder im ersten Hessischen Jugendwaldheim." Quelle: https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/hasselroth-adel-loewe-diamanten/
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April 3, 2026
Jimmy's picture is so cute😍🥹
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