Recent Activity
Harzer Wandermädel planned a hike.
2 days ago
03:33
13.0km
3.7km/h
190m
190m
Harzer Wandermädel went for a hike.
4 days ago
❄️ Allein unterwegs an der Wippertalsperre – Zwischen Eis, Eigensinn und ein bisschen Luther Es gibt Tage, da fragt man sich schon auf der Anfahrt, ob das Universum einem etwas sagen möchte. In meinem Fall sagte es: „Umleitung.“ Was harmlos begann, entwickelte sich zu einer kleinen Rallye durch den Harz. Pfeile zeigten in Richtungen, die vermutlich eher symbolisch gemeint waren. Und als ich schließlich an der Staumauer der Wippertalsperre ankam, wartete dort die nächste Prüfung: vereiste Wege. Nicht spiegelglatt – nein, perfide. Eine dünne Schneeschicht obendrauf, darunter das blanke Eis. Eine Einladung zum unfreiwilligen Bodenkontakt. Ich blieb aufrecht. Das werte ich als persönlichen Triumph. ⸻ Revolution in entgegengesetzter Richtung Heute wollte ich alles anders machen. Also startete ich den Rundweg andersherum als sonst. Man muss sich ja Ziele setzen. Allein unterwegs zu sein, hat ja etwas Erhabenes. Man kann in seinem eigenen Tempo gehen, laut denken, mit sich selbst diskutieren – und wenn man über einen Ast stolpert, behauptet niemand, man hätte es nicht kommen sehen. Die Talsperre war komplett zugefroren. Weiß. Still. Fast ehrfürchtig. Ich blieb stehen und dachte darüber nach, wie viele Winter dieses Tal wohl schon gesehen hat. Der Harz ist ja geschichtsträchtig – Bergbau, Sagen, Reformation. Und ich stapfe dazwischen mit Thermoskanne und Funktionsjacke und halte mich für abenteuerlich. ⸻ Ein Stück auf dem Lutherweg Ein Stück folgte ich dem Lutherweg Richtung Dankerode. Ich fragte mich, ob Martin Luther wohl auch einmal über vereiste Waldwege gegangen ist. Vermutlich eher nicht – und falls doch, hätte er vielleicht eine 96. These formuliert: „Wider das tückische Eis unter frischem Schnee.“ Allein auf diesem Weg zu laufen, hatte etwas Nachdenkliches. Der Lutherweg verbindet Orte der Reformation – große Gedanken, große Konflikte, große Geschichte. Und ich? Ich sinniere darüber, ob meine Schuhwahl heute strategisch klug war. Es ist schon merkwürdig: Man läuft durch eine Landschaft, die seit Jahrhunderten Menschen geprägt hat, und die eigenen Gedanken kreisen trotzdem erst einmal um banale Dinge wie kalte Finger. Vielleicht ist genau das die eigentliche Erdung. ⸻ Sonne an der Naturerlebnisstation An der Naturerlebnisstation am Heuweg gönnte ich mir eine Pause. Die Sonne schien überraschend großzügig vom Himmel, als hätte sie beschlossen, meinen navigationsbedingten Leidensweg zu honorieren. Ich saß dort allein auf der Bank, hörte – nichts. Keine Stimmen, kein Verkehr, nur diese winterliche Stille. Und plötzlich wurde aus der sportlichen Aktivität eine kleine Auszeit vom Denken-Müssen. Alleinsein im Wald ist anders als Alleinsein zuhause. Hier fühlt es sich nicht leer an, sondern vollständig. ⸻ Stempel, Sonne, Selbstgespräche Auf dem weiteren Rundweg erreichte ich die Stempelstelle HWN 219. Ich gebe zu: Das Stempeln hat etwas herrlich Kindliches. Man läuft durch Kälte und Matsch, nur um am Ende einen Abdruck in ein kleines Heft zu drücken – und fühlt sich dabei erstaunlich erfolgreich. Noch einmal setzte ich mich in die Sonne. Ich tat so, als würde ich tiefgründig in die Ferne schauen. In Wahrheit dachte ich darüber nach, dass der Rückweg inzwischen bestimmt matschig sein würde. Und er enttäuschte mich nicht. ⸻ Von Eis zu Matsch – ein würdiger Abschluss Was morgens noch knirschte, war nachmittags weich und rutschig. Der Weg zurück zur Staumauer wurde zur Mischung aus vorsichtigem Tasten und leichtem Schlittschuh-Improvisieren. Zehn Kilometer später kam ich wieder am Ausgangspunkt an. Kein dramatisches Abenteuer. Kein epischer Kampf. Nur ich, etwas Eis, etwas Matsch, viel Sonne – und dieser eigenartige Stolz, den man empfindet, wenn man allein unterwegs war und sich selbst als Gesellschaft ausgehalten hat. Der Harz blieb still. Vielleicht schmunzelte er ein wenig über meine gedanklichen Exkurse zwischen Luther, Lebenssinn und Schuhprofil. Und ich? Ich fuhr zufrieden nach Hause – in dem beruhigenden Wissen, dass ich zwar keine Reformation angestoßen habe, aber immerhin die Richtung gewechselt.
02:16
9.96km
4.4km/h
90m
70m
Harzer Wandermädel planned a hike.
5 days ago
03:01
11.2km
3.7km/h
140m
140m
Harzer Wandermädel went for a hike.
February 14, 2026
Manchmal beginnt ein großes Abenteuer mit Glatteis auf der Anfahrt – und endet mit Frühstück über den Baumwipfeln. Vier Wandermädels trafen sich tapfer am Tiergehege in Halberstadt. Die Straßen waren spiegelglatt gewesen, aber die Wege? Trocken. Fast freundlich. Als wollten die Spiegelsberge sagen: „Mutprobe bestanden. Jetzt dürft ihr.“ ⸻ 🏰 Der doppelte Turm-Auftakt – Belvedere & Bismarck Gleich zu Beginn ging es bergauf. Und zwar richtig. Zuerst hinauf zum Belvedere Turm. Er wacht seit dem 18. Jahrhundert über die Landschaft – errichtet zur Zeit der Aufklärung, als man Aussicht noch mit Erkenntnis verband. Der Aufstieg war sportlich, der Atem sichtbar, die Stimmung entschlossen. Kurze Besichtigung. Rundumblick. „Schön hier.“ „Ganz schön hoch hier.“ Doch damit nicht genug. Weiter ging es zum Bismarckturm. Wuchtig. Historisch. Ein Denkmal aus einer anderen Epoche – gebaut zu Ehren von Otto von Bismarck. Vier moderne Wandermädels davor. Leicht durchgepustet. Leicht stolz. Der Wind wehte oben ein wenig kräftiger, als wollte er testen, ob sie es ernst meinten. Taten sie. ⸻ 🦌 Die gestörte Waldesruhe Kaum wieder im Wald unterwegs, begegneten ihnen Rehe. Anmutig. Still. Würdevoll. Bis vier fröhliche Stimmen durch den Winterwald hallten. Die Rehe sahen auf mit diesem Blick zwischen „Wie unhöflich!“ und „Stadttourismus…“ Kurz darauf: glückliche Rindviecher. Tiefenentspannt. Philosophisch kauend. Sie ließen sich nicht beirren – zumindest äußerlich. Innerlich dachten sie vermutlich: „Schon wieder diese Wanderinnen mit ihren Funktionsjacken.“ ⸻ 📬 Die große Stempel-Ernüchterung An der Heerstraße dann die erste Tragödie des Tages: Kein Stempel mehr vorhanden. Stille. Fassungslosigkeit. Leicht dramatisches In-den-Himmel-Blicken. Hier, wo einst Soldaten marschierten, fiel heute ein Wandertraum. Die Geschichte der Medingschanze hatte Jahrhunderte überstanden – doch der Stempel war fort. Vielleicht, so munkelt man, sammelt ein unsichtbarer Waldgeist verlorene Wanderstempel ein, um sie in einer geheimen Höhle aufzubewahren. ⸻ 🛡 Medingschanze – Wo die Zeit kurz innehält Die alte Wallanlage lag still da. Erdwälle, die schon Schutz boten, als Halberstadt noch jung war. Hier wehte ein Hauch Vergangenheit durch die Zweige. Vielleicht standen hier einst Wächter. Vielleicht lauschten sie in die Ferne. Heute standen vier Wandermädels da – leicht außer Atem, aber würdevoll. ⸻ 🧙♂️ Der Gläserne Mönch und die Treppe der Prüfung Weiter ging es Richtung Gläserner Mönch. Und dann stand sie vor ihnen. Die Treppe. Endlos. Unbarmherzig. Leicht windig. Ein leiser Satz fiel in die Runde: „Wer hatte nochmal den Plan heute gemacht?“ Niemand antwortete. Alle stiegen. Stufe um Stufe. Mit wachsender Selbstironie. Und einem inneren Monolog zwischen „Ich liebe Wandern“ und „Warum?“. Oben angekommen: Stolz. Aussicht. Frühstück. Und plötzlich war alles richtig. Die Welt lag weit unter ihnen, Halberstadt ruhig im Winterlicht. Selbst der Geist von Ludwig von Spiegel, der die Spiegelsberge einst als Landschaftspark gestalten ließ, hätte wohl zustimmend genickt. ⸻ 🪖 Über alten Truppenübungsplatz zum Klusfelsen Der Weg führte weiter über einen ehemaligen Übungsplatz – wo einst Befehle hallten, marschierende Stiefel den Boden erschütterten. Heute hörte man nur das Knirschen von Wanderschuhen. Schließlich erreichten sie den Klusfelsen. Majestätisch. Eindrucksvoll. Doch Klettern? Nein. Man ist schließlich abenteuerlustig – aber nicht leichtsinnig. Also weiter, vorbei am Fünffingerfelsen, dessen steinerne Finger wie ein Gruß aus uralter Zeit in den Himmel ragten. ⸻ 🌬 Und der Wind flüsterte Es war nicht glatt auf den Wegen. Nur leicht windig. Fast so, als hätte der Wald an diesem Tag beschlossen, gnädig zu sein. Vielleicht, weil vier Frauen gekommen waren, die mit Humor statt Heldentum wanderten. Die Rehe störten. Rindviecher kommentierten. Über fehlende Stempel trauerten. Über Treppen schimpften. Und trotzdem jede Aussicht genossen. Und irgendwo zwischen Turm, Medingschanze und Frühstück hat der Wald ihnen vielleicht eine leise Botschaft mitgegeben: Nicht jeder Weg braucht einen Stempel. Manche bekommen ihr Siegel im Herzen. … Aber beim nächsten Mal wäre ein Stempel trotzdem schön. 😉
02:58
12.6km
4.2km/h
180m
190m
Harzer Wandermädel planned a hike.
January 29, 2026
03:14
11.7km
3.6km/h
210m
210m
Harzer Wandermädel went for a hike.
January 24, 2026
Es war an einem kalten, leicht nebligen Tag, als sich zehn Wanderfrauen aus allen Himmelsrichtungen am Bahnhof Steinerne Renne versammelten. Man sagt, der Harz selbst habe sie gerufen: aus dem Norden von Wolmirstedt und Magdeburg, aus dem Süden von Nordhausen, aus dem Osten von Leipzig und Aschersleben und aus dem Westen von Goslar, Hattorf und Herzberg. Ein Kreis schloss sich, und mit ihm begann ein Weg, der mehr war als nur eine Wanderung. Kaum hatten sie den ersten Schritt getan, erhob sich der Berg wie ein Prüfstein der Götter. 300 Höhenmeter auf kaum anderthalb Kilometern – ein uralter Pfad, geschaffen, um den Hochmut der Menschen zu brechen. Der Atem wurde kurz, die Beine schwer, und aus manchem Mund drangen Worte, die man sonst nur in vergessenen Runenbüchern oder sehr modernen Flüchen findet. Die Hüterin der Route stand dabei mehr als einmal verdächtig nah an Abgründen – doch der Harz ließ sie leben. Noch. An der Mönchsbuche jedoch, einem Baum, der älter ist als so manche Sage, legte sich der Zauber des Berges sanft auf die Gruppe. Das Zittern wich, die Kälte floh, und die Seelen fanden wieder zueinander. Gestärkt zogen sie weiter zum Denkmal des Oberförsters Koch, dessen steinerner Blick sie prüfend musterte, als wolle er zählen, ob noch alle da seien. Im Gasthaus Steinerne Renne wartete eine einsame Hüterin des Herdes. Allein verteidigte sie Töpfe und Kellen gegen die hungrige Schar. Die Erbsensuppe war dünn wie der Nebel im Tal, doch sie wärmte – und manchmal ist Wärme mächtiger als Geschmack. Dann rief der Ottofelsen. Ein Ort, an dem früher Riesen Rast machten und heute nur noch die Mutigsten emporsteigen. Einige der Wandermädels folgten dem Ruf, erklommen den Fels und blickten hinab in die Welt, als hätten sie für einen Moment die Augen der Berge selbst geliehen bekommen. Von dort führte der Weg nur noch hinab, durch das Thumkuhlental zur geheimnisvollen Wasserkunst, wo das Wasser seit Jahrhunderten in verborgenen Adern durch den Berg fließt wie das Blut eines schlafenden Drachen. Und als sie den Rückweg antraten, donnerte plötzlich die Brockenbahn heran – ein schwarzer Drache aus Eisen und Dampf, der ihnen eiskalt den Weg kreuzte. Kälte lag in der Luft, doch in den Herzen brannte das Feuer der Gemeinschaft. Fünf magische Zeichen wurden gesammelt (26, 25, 28, 27 und 85), 15 Kilometer Weg und 400 Höhenmeter bezwungen. Und so kehrten die zehn Harzer Wandermädels heim – nicht nur als Wanderinnen, sondern als Teil einer neuen, leise lächelnden Sage, die der Wald nun weiterflüstert, wenn der Wind durch die Fichten streicht. 🌲✨
03:30
14.3km
4.1km/h
400m
390m
Harzer Wandermädel went for a hike.
January 21, 2026
Bei Schwiegermutter zum Käffchen eingeladen, losgelaufen und von Schatzi einsammeln lassen 😅
01:24
8.11km
5.8km/h
30m
20m
Harzer Wandermädel planned a hike.
January 20, 2026
02:58
10.8km
3.6km/h
170m
160m
Harzer Wandermädel and Petra S. went for a hike.
January 17, 2026
Vier Harzer Wandermädels, auf der heldenhaften Flucht vor Schnee, Skitouristen und sonstigem Wintersport-Getümmel, trafen sich im sagenumwobenen Trecktal bei Elbingerode. Strahlender Sonnenschein, kein Frieren, keine Ausreden – perfektes Wanderwetter, bei dem selbst der innerliche Schweinehund kurz Urlaub beantragte. Erstmal rüber zur ehrwürdigen Königspfalz Bodfeld. Hier wandelten einst Kaiser, heute nur noch wir. Große Geschichte, große Erwartungen – und dann: Wald. Steine. Ruhe. Wir warfen bedeutungsschwere Blicke in die Landschaft, als würden wir gerade ein Reich regieren, entschieden dann aber, dass regieren anstrengend ist und zogen weiter. Danach runter zum Volkmarskeller. Sagenumwoben, düster, geheimnisvoll – und von uns nur aus sicherer Entfernung bewundert. Keine Besichtigung, keine Höhlenabenteuer, kein freiwilliges Verschwinden in dunklen Löchern. Wir hatten schließlich noch Kuchenpläne. Dann wieder rauf zum Eggeröder Brunnen, wo sich die Wege bereits nicht mehr zwischen „Wanderweg“ und „Rutschpartie“ entscheiden konnten. Dann der legendäre Abschnitt Richtung Rübeland und Schornsteinberg: Schneeverwehungen. Tief. Tückisch. Hinterhältig. Wir stapften tapfer hinein – und steckten auch prompt drin. Vier Wandermädels, halb Mensch, halb Schneepflug. Eleganz: ausbaufähig. Stimmung: hervorragend. Gelächter: lawinengefährlich. Irgendwie befreiten wir uns, kämpften uns weiter durch den weißen Widerstand und erreichten schließlich den Schornsteinberg. Dort das heilige Ritual: Frühstück in der Sonne. Brote, Thermoskanne, zufriedenes Seufzen und die Gewissheit, dass man sich solche Momente hart erarbeitet – mit Schnee in den Schuhen und Krümeln im BH. Der Rückweg zum Auto führte über eine kreative Mischung aus eisfrei, eisglatt und matschig – also alles, was der Harz so an Untergründen anbietet. Aber bei Sonne und guter Laune war selbst das nur ein weiterer Programmpunkt der großen Abenteuershow. Zum Finale dann die Suche nach dem sagenhaften Café „Miteinander“ in Elbingerode. Gefunden. Eingenommen. Vernichtet. Kaffee fantastisch, Kuchen ein Gedicht. Bilanz des Tages: Keine Kaiser, keine Höhlengeister, keine Erfrierungen – dafür Schneeverwehungen bis zum Knie, Sonne bis ins Herz und vier leicht verpeilte, selbstironische Heldinnen, die wieder einmal bewiesen haben: Wir verlaufen uns nicht, wir entdecken nur sehr gründlich. ☀️🥾❄️🍰 12 km, 180 m hoch und runter HWN Stempel: BS 13 Königspfalz Bodfeld 87 Volkmarskeller 89 Schornsteinberg
02:51
11.9km
4.2km/h
160m
160m
Harzer Wandermädel went running.
January 5, 2026
War gar nicht mal sooo schlecht. Der Schnee ist hier fast weg. Die Alte Leipziger Straße, was unser Radweg Richtung Nordhausen ist, ist gut geräumt. Aber im Dorf ist es stellenweise spiegelglatt.
00:33
3.56km
9:16/km
20m
20m
January 25, 2026
@Harzer Wandermädel, nice 🥾 round with great photos!👍 🙋♂️
Translated by Google •
Sign up or log in to continue
Everything You Need To Get Outside
Ready-Made Inspiration
Browse personalized adventures tailored to your favorite sport
A Better Planning Tool
Build your perfect outdoor experience using the world’s best outdoor tech
More Intuitive Navigation
Turn-by-turn navigation and offline maps keep your adventure on track
A Log of Every Adventure
Save every adventure and share your experiences with your friends
Sign up or log in
Like