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Harzer Wandermädel planned a hike.
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Harzer Wandermädel went for a hike.
4 days ago
Grüntal HWN 49
Tagesbericht – Vom Opfer der Umstände zum Stempelsammler wider Willen Schuld war – wie so oft – natürlich nicht ich. Schuld war Jakob, mein Physiotherapeut. Termine in aller Herrgottsfrühe sind ja bekanntlich der erste Schritt Richtung Eskalation. Und dann auch noch diese völlig übergriffige Wettervorhersage mit Sonne den ganzen Tag. Also bitte – was hätte ich denn machen sollen? Vernünftig bleiben? Sicher nicht. Also Taschengeld geprüft (man ist ja schließlich Realist) und festgestellt: Reicht für eine kleine Harz-Rundfahrt und minimalen Größenwahn. Perfekt. Start: Hohegeiß, Parkplatz Bechlerstein Anderthalb Kilometer zum Hahnestein – quasi ein Sprint. Hochmotiviert, dynamisch, fast schon sportlich. Fotos? Fehlanzeige. Der Platz war offenbar bereits von anderen Abenteurern annektiert worden. Aber egal – ich habe ja ein gut sortiertes Archiv an „Sieht heute genauso aus“-Bildern. Weiter Richtung Grenzmuseum Sorge, Ring der Erinnerung Hier dann die strategisch kluge Entscheidung: der Weg des geringsten Widerstands. Man wird ja älter und weiser. Highlight: ein Stück barfuß laufen. Kurzzeitig dachte ich, ich hätte mein Leben im Griff. Sonne, Waldboden, Frieden – fast schon verdächtig schön. Nächster Halt: Tanne → Kapitelsberg Auf kürzestem Weg hoch – weil wir ja effizient leiden wollen. Oben dann endlich Frühstück. Und ich bleibe dabei: Kapitelsberg ist Premium-Brotzeit-Immobilie. Aussicht top, Stimmung top, Kalorienzufuhr absolut notwendig für das, was noch kommen sollte. Dann der Klassiker: Trautenstein, Wanderparkplatz Flade → Grüntal Ein Stempel, der sich nur bei gutem Wetter halbwegs rechtfertigen lässt. Also heute. Theoretisch. Praktisch begann auf der sogenannten Waldautobahn der langsame Zerfall meiner Motivation. Kilometerlang nichts außer Weg. Kein Bänkchen. Kein „Setz dich, du hast es dir verdient“. Nicht mal ein mitleidiger Baumstumpf. Nach etwa 2 km im Grüntal dann die bittere Erkenntnis: Es gibt hier immer noch weder Würstchenbude noch Bier. Ich wiederhole: Weder. Noch. Also Rückzug. Strategisch. Über dieselbe Waldautobahn. Ohne Pause, ohne Bank, aber immerhin mit Blick auf Brocken und Wurmberg. Man nimmt, was man kriegen kann. Rettung in letzter Sekunde: Hasselfelde Lieblings-Eis. Ziel fixiert. Moral gerettet. Und dann – Plot Twist: Zwei bekannte Gesichter sitzen da, geschniegelt in der Sonne, offensichtlich mit exakt derselben brillanten Idee. Betina und Ingelore. Großes Hallo, gemeinsames Käffchen, plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung. ⸻ Fazit des Tages: 4 HWN-Stempel (206, 46, 44, 49) 4 Mini-Touren 11 km insgesamt Gefühlt: eine Mischung aus Expedition, Selbstversuch und kulinarischer Enttäuschung im Grüntal Ich wurde früh aus dem Bett gezwungen, habe mich durch diverse Landschaften bewegt, kurzfristig Glück empfunden, zwischendurch alles hinterfragt und am Ende Eis gegessen. Also eigentlich ein ziemlich perfekter Tag.
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4 days ago
Kapitelsberg HWN 44
Tagesbericht – Vom Opfer der Umstände zum Stempelsammler wider Willen Schuld war – wie so oft – natürlich nicht ich. Schuld war Jakob, mein Physiotherapeut. Termine in aller Herrgottsfrühe sind ja bekanntlich der erste Schritt Richtung Eskalation. Und dann auch noch diese völlig übergriffige Wettervorhersage mit Sonne den ganzen Tag. Also bitte – was hätte ich denn machen sollen? Vernünftig bleiben? Sicher nicht. Also Taschengeld geprüft (man ist ja schließlich Realist) und festgestellt: Reicht für eine kleine Harz-Rundfahrt und minimalen Größenwahn. Perfekt. Start: Hohegeiß, Parkplatz Bechlerstein Anderthalb Kilometer zum Hahnestein – quasi ein Sprint. Hochmotiviert, dynamisch, fast schon sportlich. Fotos? Fehlanzeige. Der Platz war offenbar bereits von anderen Abenteurern annektiert worden. Aber egal – ich habe ja ein gut sortiertes Archiv an „Sieht heute genauso aus“-Bildern. Weiter Richtung Grenzmuseum Sorge, Ring der Erinnerung Hier dann die strategisch kluge Entscheidung: der Weg des geringsten Widerstands. Man wird ja älter und weiser. Highlight: ein Stück barfuß laufen. Kurzzeitig dachte ich, ich hätte mein Leben im Griff. Sonne, Waldboden, Frieden – fast schon verdächtig schön. Nächster Halt: Tanne → Kapitelsberg Auf kürzestem Weg hoch – weil wir ja effizient leiden wollen. Oben dann endlich Frühstück. Und ich bleibe dabei: Kapitelsberg ist Premium-Brotzeit-Immobilie. Aussicht top, Stimmung top, Kalorienzufuhr absolut notwendig für das, was noch kommen sollte. Dann der Klassiker: Trautenstein, Wanderparkplatz Flade → Grüntal Ein Stempel, der sich nur bei gutem Wetter halbwegs rechtfertigen lässt. Also heute. Theoretisch. Praktisch begann auf der sogenannten Waldautobahn der langsame Zerfall meiner Motivation. Kilometerlang nichts außer Weg. Kein Bänkchen. Kein „Setz dich, du hast es dir verdient“. Nicht mal ein mitleidiger Baumstumpf. Nach etwa 2 km im Grüntal dann die bittere Erkenntnis: Es gibt hier immer noch weder Würstchenbude noch Bier. Ich wiederhole: Weder. Noch. Also Rückzug. Strategisch. Über dieselbe Waldautobahn. Ohne Pause, ohne Bank, aber immerhin mit Blick auf Brocken und Wurmberg. Man nimmt, was man kriegen kann. Rettung in letzter Sekunde: Hasselfelde Lieblings-Eis. Ziel fixiert. Moral gerettet. Und dann – Plot Twist: Zwei bekannte Gesichter sitzen da, geschniegelt in der Sonne, offensichtlich mit exakt derselben brillanten Idee. Betina und Ingelore. Großes Hallo, gemeinsames Käffchen, plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung. ⸻ Fazit des Tages: 4 HWN-Stempel (206, 46, 44, 49) 4 Mini-Touren 11 km insgesamt Gefühlt: eine Mischung aus Expedition, Selbstversuch und kulinarischer Enttäuschung im Grüntal Ich wurde früh aus dem Bett gezwungen, habe mich durch diverse Landschaften bewegt, kurzfristig Glück empfunden, zwischendurch alles hinterfragt und am Ende Eis gegessen. Also eigentlich ein ziemlich perfekter Tag.
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4 days ago
Ring der Erinnerung, Grenzmuseum Sorge HWN 46
Tagesbericht – Vom Opfer der Umstände zum Stempelsammler wider Willen Schuld war – wie so oft – natürlich nicht ich. Schuld war Jakob, mein Physiotherapeut. Termine in aller Herrgottsfrühe sind ja bekanntlich der erste Schritt Richtung Eskalation. Und dann auch noch diese völlig übergriffige Wettervorhersage mit Sonne den ganzen Tag. Also bitte – was hätte ich denn machen sollen? Vernünftig bleiben? Sicher nicht. Also Taschengeld geprüft (man ist ja schließlich Realist) und festgestellt: Reicht für eine kleine Harz-Rundfahrt und minimalen Größenwahn. Perfekt. Start: Hohegeiß, Parkplatz Bechlerstein Anderthalb Kilometer zum Hahnestein – quasi ein Sprint. Hochmotiviert, dynamisch, fast schon sportlich. Fotos? Fehlanzeige. Der Platz war offenbar bereits von anderen Abenteurern annektiert worden. Aber egal – ich habe ja ein gut sortiertes Archiv an „Sieht heute genauso aus“-Bildern. Weiter Richtung Grenzmuseum Sorge, Ring der Erinnerung Hier dann die strategisch kluge Entscheidung: der Weg des geringsten Widerstands. Man wird ja älter und weiser. Highlight: ein Stück barfuß laufen. Kurzzeitig dachte ich, ich hätte mein Leben im Griff. Sonne, Waldboden, Frieden – fast schon verdächtig schön. Nächster Halt: Tanne → Kapitelsberg Auf kürzestem Weg hoch – weil wir ja effizient leiden wollen. Oben dann endlich Frühstück. Und ich bleibe dabei: Kapitelsberg ist Premium-Brotzeit-Immobilie. Aussicht top, Stimmung top, Kalorienzufuhr absolut notwendig für das, was noch kommen sollte. Dann der Klassiker: Trautenstein, Wanderparkplatz Flade → Grüntal Ein Stempel, der sich nur bei gutem Wetter halbwegs rechtfertigen lässt. Also heute. Theoretisch. Praktisch begann auf der sogenannten Waldautobahn der langsame Zerfall meiner Motivation. Kilometerlang nichts außer Weg. Kein Bänkchen. Kein „Setz dich, du hast es dir verdient“. Nicht mal ein mitleidiger Baumstumpf. Nach etwa 2 km im Grüntal dann die bittere Erkenntnis: Es gibt hier immer noch weder Würstchenbude noch Bier. Ich wiederhole: Weder. Noch. Also Rückzug. Strategisch. Über dieselbe Waldautobahn. Ohne Pause, ohne Bank, aber immerhin mit Blick auf Brocken und Wurmberg. Man nimmt, was man kriegen kann. Rettung in letzter Sekunde: Hasselfelde Lieblings-Eis. Ziel fixiert. Moral gerettet. Und dann – Plot Twist: Zwei bekannte Gesichter sitzen da, geschniegelt in der Sonne, offensichtlich mit exakt derselben brillanten Idee. Betina und Ingelore. Großes Hallo, gemeinsames Käffchen, plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung. ⸻ Fazit des Tages: 4 HWN-Stempel (206, 46, 44, 49) 4 Mini-Touren 11 km insgesamt Gefühlt: eine Mischung aus Expedition, Selbstversuch und kulinarischer Enttäuschung im Grüntal Ich wurde früh aus dem Bett gezwungen, habe mich durch diverse Landschaften bewegt, kurzfristig Glück empfunden, zwischendurch alles hinterfragt und am Ende Eis gegessen. Also eigentlich ein ziemlich perfekter Tag.
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4 days ago
Hahnestein HWN 206
Tagesbericht – Vom Opfer der Umstände zum Stempelsammler wider Willen Schuld war – wie so oft – natürlich nicht ich. Schuld war Jakob, mein Physiotherapeut. Termine in aller Herrgottsfrühe sind ja bekanntlich der erste Schritt Richtung Eskalation. Und dann auch noch diese völlig übergriffige Wettervorhersage mit Sonne den ganzen Tag. Also bitte – was hätte ich denn machen sollen? Vernünftig bleiben? Sicher nicht. Also Taschengeld geprüft (man ist ja schließlich Realist) und festgestellt: Reicht für eine kleine Harz-Rundfahrt und minimalen Größenwahn. Perfekt. Start: Hohegeiß, Parkplatz Bechlerstein Anderthalb Kilometer zum Hahnestein – quasi ein Sprint. Hochmotiviert, dynamisch, fast schon sportlich. Fotos? Fehlanzeige. Der Platz war offenbar bereits von anderen Abenteurern annektiert worden. Aber egal – ich habe ja ein gut sortiertes Archiv an „Sieht heute genauso aus“-Bildern. Weiter Richtung Grenzmuseum Sorge, Ring der Erinnerung Hier dann die strategisch kluge Entscheidung: der Weg des geringsten Widerstands. Man wird ja älter und weiser. Highlight: ein Stück barfuß laufen. Kurzzeitig dachte ich, ich hätte mein Leben im Griff. Sonne, Waldboden, Frieden – fast schon verdächtig schön. Nächster Halt: Tanne → Kapitelsberg Auf kürzestem Weg hoch – weil wir ja effizient leiden wollen. Oben dann endlich Frühstück. Und ich bleibe dabei: Kapitelsberg ist Premium-Brotzeit-Immobilie. Aussicht top, Stimmung top, Kalorienzufuhr absolut notwendig für das, was noch kommen sollte. Dann der Klassiker: Trautenstein, Wanderparkplatz Flade → Grüntal Ein Stempel, der sich nur bei gutem Wetter halbwegs rechtfertigen lässt. Also heute. Theoretisch. Praktisch begann auf der sogenannten Waldautobahn der langsame Zerfall meiner Motivation. Kilometerlang nichts außer Weg. Kein Bänkchen. Kein „Setz dich, du hast es dir verdient“. Nicht mal ein mitleidiger Baumstumpf. Nach etwa 2 km im Grüntal dann die bittere Erkenntnis: Es gibt hier immer noch weder Würstchenbude noch Bier. Ich wiederhole: Weder. Noch. Also Rückzug. Strategisch. Über dieselbe Waldautobahn. Ohne Pause, ohne Bank, aber immerhin mit Blick auf Brocken und Wurmberg. Man nimmt, was man kriegen kann. Rettung in letzter Sekunde: Hasselfelde Lieblings-Eis. Ziel fixiert. Moral gerettet. Und dann – Plot Twist: Zwei bekannte Gesichter sitzen da, geschniegelt in der Sonne, offensichtlich mit exakt derselben brillanten Idee. Betina und Ingelore. Großes Hallo, gemeinsames Käffchen, plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung. ⸻ Fazit des Tages: 4 HWN-Stempel (206, 46, 44, 49) 4 Mini-Touren 11 km insgesamt Gefühlt: eine Mischung aus Expedition, Selbstversuch und kulinarischer Enttäuschung im Grüntal Ich wurde früh aus dem Bett gezwungen, habe mich durch diverse Landschaften bewegt, kurzfristig Glück empfunden, zwischendurch alles hinterfragt und am Ende Eis gegessen. Also eigentlich ein ziemlich perfekter Tag.
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April 4, 2026
Armeleuteberg - Elversstein - Armeleuteberg- Scharfenstein- Armeleuteberg 😂🤷♀️😎 HWN 29-34-35
Zwei unerschrockene Vertreterinnen der legendären Harzer Wandermädels haben sich heute heldenhaft allein auf den Weg gemacht – offenbar hatten alle anderen plötzlich „wichtige Termine“. Verdächtig. Sehr verdächtig. Startpunkt war der ehrwürdige Armeleuteberg – ein Name, der schon mal mental auf das vorbereitet, was kommt: Leiden, Höhenmeter und die Frage, warum man sich das freiwillig antut. Erstes Ziel: der mystische Elversstein. Kaum angekommen, ertönte aus der Ferne das dramatische Schnaufen der Brockenbahn. Natürlich wurde sofort der Turbo gezündet – denn was wäre eine Wanderung ohne den leicht panischen Versuch, noch schnell ein halbwegs brauchbares Foto von einer dampfenden Lok zu ergattern? Mission gelungen. Würde man jedenfalls so behaupten. Stempel rein, kurz so tun, als hätte man alles im Griff, und weiter den Berg hoch – weil… warum eigentlich nicht. Unterwegs wurde noch eine Nachzüglerin eingesammelt. Die hatte vermutlich kurz überlegt, umzudrehen, aber nein: falsche Entscheidung. Ab jetzt gab’s kein Entkommen mehr. Am Steinbergkopf wurde dann gefrühstückt – mit Blick auf den majestätischen Brocken. Romantisch? Theoretisch ja. Praktisch hat der Wind beschlossen, aktiv am Frühstück teilzunehmen und direkt den Gipfelschluck aus den Bechern zu pusten. Fazit: Der Harz teilt – aber nur mit sich selbst. 😅 Also: nicht lange schnacken, sondern fluchtartig weiter. Abstieg durchs idyllische Drängetal – was sich zunächst harmlos anhört, entpuppte sich im Schäfergrund als Safari der besonderen Art: Feuersalamander! Blindschleichen! Riesige Schnecken! 🐌 Man könnte sagen: ein Hochrisikogebiet. Aber mit letzter Kraft wurde auch dieses Abenteuer überlebt. Dann wieder bergauf – weil’s so schön war – zurück zum Armeleuteberg. Kurz das übliche Stempel-Prozedere erledigt und direkt weiter Richtung Scharfenstein. Der Rapunzelturm wurde heute großzügig ignoriert – man muss Prioritäten setzen. Stattdessen: Premiumblick auf das märchenhafte Schloss Wernigerode und natürlich die hochwichtige Kontrolle der Facebook-Bank. Ergebnis: Bank steht Rückweg? Natürlich derselbe. Abenteuer wiederholt man schließlich gern. Am Ende dann die wohlverdiente Belohnung am Armeleuteberg: Sonne, Käffchen und eine strategisch wichtige Portion Eierlikörtorte – schließlich ist Ostern. Man ist ja traditionsbewusst. Fazit: 12 km, 300 Höhenmeter, 3 Stempel (29, 34, 35) und trotz lebensgefährlicher Schneckenbegegnungen überlebt. Man könnte sagen: Ein ganz normaler Spaziergang im Harz.
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April 4, 2026
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March 29, 2026
Sonnenkappe Oderteich HWN 217
Nur schnell runter geflitzt und dann erst realisiert, dass ich auch wieder hoch muss 😅
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March 29, 2026
Altenau Saisoneröffnung HWN 132-133-149
Wandersaison-Eröffnung in Altenau – oder: Wenn Hexen Frühschicht haben Es begann, wie alle großen Abenteuer beginnen: mit einer Gruppe hochmotivierter Wandermädels und ungefähr 80 weiteren Menschen, die offensichtlich ebenfalls nichts Besseres vorhatten, als freiwillig Berge hochzulaufen. Treffpunkt Altenau, wo der Harzklub zur feierlichen Saisoneröffnung rief – und wir folgten natürlich brav. Man will ja nichts verpassen, vor allem keine Blasen an den Füßen. Nach einer kurzen Einleitung („Es wird schön!“ – klassische Wanderlüge) ging es auch direkt los. Und zwar… nach oben. Überraschung! Der Schwarzeberg wartete schon grinsend auf uns. Schritt für Schritt kämpften wir uns hinauf zur Köte Brockenblick, begleitet von der leisen Frage: Warum tun wir uns das eigentlich an? Oben angekommen dann die erste Belohnung: frische Luft, schöne Aussicht – und Hexen. Ja, richtig gelesen. Die Damen vom Bruchberg hatten offenbar ihre Generalprobe für Walpurgis und übten bereits fleißig Flugmanöver. Einige Starts wirkten noch etwas wackelig, aber man muss ja klein anfangen. Eine von ihnen behauptete, sie habe Rückenwind – wir vermuten eher Rückenbesen. Gemeinsam zog der bunte Tross weiter zum Förster-Ludwig-Platz. Dort hatten die Hexen bereits ganze Arbeit geleistet: Versorgung mit dem sagenumwobenen „Gipfelschluck“ (vermutlich irgendwas zwischen Zaubertrank und Motivation in flüssiger Form) und Stimmung wie auf einem sehr gut gelaunten Hexenkongress. Es wurde gelacht, geschnattert und vermutlich auch der ein oder andere Fluch ausgesprochen – hauptsächlich über die nächsten Anstiege. Denn natürlich ging es weiter. Erst runter (kurze Freude), dann wieder rauf (Realität schlägt zu) – hoch zum Mühlberg. Die Beine wurden schwerer, die Gespräche kürzer, aber der innere Kuchenantrieb wurde stärker. Und dann, endlich: das Ziel. Kräuterpark Altenau. Kaffee. Kuchen. Glückseligkeit. Plötzlich waren alle Strapazen vergessen und man war sich einig: Dafür hat sich jeder einzelne Höhenmeter gelohnt. Sogar die mit extra Steigung. Fazit: 10 km, 250 Höhenmeter, 3 Stempel (132, 133, 149) plus ein Sonderstempel – und die Erkenntnis: Während wir uns mühsam hochquälen, nehmen die Hexen einfach den Direktflug. Wir sollten ernsthaft über Fortbewegungsalternativen nachdenken. Besen scheint effizient.
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March 22, 2026
Stemberghaus- Schöneburg- Harzdrenalin und Rotestein HWN 60-63-54+Sonderstempel
Acht Harzer Wandermädels – aus allen Himmelsrichtungen zusammengezogen, von Kassel bis Halle und von Goslar bis Nordhausen – fanden sich an diesem ungewöhnlich lichtdurchfluteten Tag am Harzköhlerei Stemberghaus ein. Ungewöhnlich deshalb, weil die Sonne… blieb. Den ganzen Tag. Kein Nebel, kein plötzliches Umschlagen – fast, als hätte jemand oben kurz ein Auge zugedrückt. Der Weg führte hinauf zur Schöneburg – jener alten Stätte, an der einst nicht nur Osterfeuer loderten, sondern auch Dinge geschahen, über die man besser nur bei Tageslicht spricht. Und genau dort – zwischen knorrigen Ästen und uralten Steinen – wurde er vollzogen: der Gipfelschluck. Man sagt, wer hier trinkt, bleibt nicht unbeobachtet. Und tatsächlich… ein leises Rascheln, ein kaum wahrnehmbares Flimmern zwischen den Bäumen… Oder war es nur der Wind? (Sicher war sich später niemand. Außer, dass der Schluck absolut verdient war.) Weiter ging es zur Rappbodetalsperre. Dort: Menschen. Viele Menschen. Eine wahre Prozession über die Hängebrücke – als würde ein unsichtbarer Ruf sie hinüberziehen. Die acht jedoch blieben stehen. Sie schauten. Abwägend. Wissend. Denn wer die alten Geschichten kennt, weiß: Nicht jeder Weg, der betreten werden kann, sollte auch betreten werden. Stattdessen wählten sie den weiseren Pfad – Kaffee. Waffeln. Eis. Es heißt, genau solche Opfergaben haben schon früher geholfen, die Harzgeister milde zu stimmen. Im Regio-Shop wurde gestöbert, als suche man nach verborgenen Hinweisen, während draußen die Sonne unbeirrt weiter schien – fast zu perfekt, fast zu freundlich. Und dann: die Chili-Cheese-Pommes. Heiß. Würzig. Grenzwertig. Manche behaupten, in diesem Moment habe selbst das sagenhafte Geistweib der Schöneburg kurz innegehalten und anerkennend genickt. Der Weg zum Rotestein offenbarte schließlich eine Aussicht, die so klar war, dass sie beinahe unwirklich erschien. Keine Schleier, keine Schatten – nur Weite. Und doch… Dieses leise Gefühl, dass man nicht ganz allein unterwegs war, wich nicht. Auf der Rückfahrt dann der letzte, entscheidende Zwischenstopp: Maßnahmen für die Blutgruppe Eis. Ein Ritual, so alt wie notwendig. Fazit: 11 Kilometer, etwa 180 Höhenmeter, 3 HWN-Stempel (60, 63, 54) und ein Sonderstempel. 8 zufriedene Gesichter. Und irgendwo im Harz – zwischen Schöneburg und den stillen Pfaden – vielleicht ein leises Murmeln: „Sie waren da… sie haben gesehen… …und sie haben genug Eis konsumiert. Wir lassen sie ziehen.“
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March 14, 2026
Alexisbad nach Güntersberge HWN 176-194-175-173
Wanderbericht: Sechs Harzerinnen, ein bisschen Regen, kein Brockenblick — und der Teufel arbeitet immer noch im Schichtsystem 😈🥾 Es begab sich an einem meteorologisch hoch motivierten Morgen, dass sechs Wandermädels aus sämtlichen Ecken des Harzes ihre Haustüren öffneten und feststellten: Ach, Regen. Na dann los. Wer braucht schon Sonnenschein, wenn man Funktionskleidung besitzt, die laut Hersteller „atmungsaktiv“ ist — also genau dann atmet, wenn man es nicht braucht. Startpunkt war das beschauliche Alexisbad (ja, das mit dem Kurort-Charme, bei dem man automatisch langsamer spricht). Von dort ging es den Waldmännchenweg hinauf. Und siehe da: Der Himmel riss tatsächlich auf. Offenbar hatten die Waldmännchen kurz die Wolken-App aktualisiert. 🌤️ ⸻ Uhlenköpfe Hänichen — heute ohne Brockenblick, dafür mit Realität Erstes Ziel: die Uhlenköpfe Hänichen. Normalerweise sieht man von hier den Brocken. Heute sah man… nun ja… Wetter. Sehr viel Wetter. Aber egal — echte Harzer Wanderinnen brauchen keinen Brockenblick. Sie wissen, dass er da ist. Irgendwo hinter dieser grauen Wand aus „Vielleicht später“. ⸻ Abstieg nach Silberhütte & Hellergrund — der Boden testet unsere Trittsicherheit Weiter ging es runter Richtung Silberhütte und in den Hellergrund. Der Weg präsentierte sich in der Konsistenz „Schokopudding ohne Kalorien, aber mit Haftwirkung“. Eine kleine Schlammschlacht blieb nicht aus — allerdings deutlich ziviler als erwartet. Niemand musste mit dem Spachtel freigekratzt werden. Ein Erfolg. 🏆 ⸻ Batkes Wiese — Frühstück ohne Gipfel, aber mit Gipfelschluck 🍶 Bei Batkes Wiese wurde gefrühstückt. Traditionell mit Gipfelschluck — obwohl kein Gipfel in Sicht war. Aber warum sollte man sich von Topografie bevormunden lassen? Gipfel ist schließlich auch ein Zustand des Geistes. ⸻ Bergbaulehrpfad & der Teufelsschacht — Arbeitsschutz gab es damals nicht 🔥 Auf dem Bergbaulehrpfad zum Stollen Glasebach wurde es dann historisch — und leicht dämonisch. Unweit von Straßberg liegt ein alter Schacht, in dem einst niemand mehr arbeiten wollte. Grund: Ein Bergmann war so unfassbar fleißig und gleichzeitig so unerquicklich im Umgangston, dass man sagte: „Mit dem kann nur der Teufel arbeiten.“ Kurz darauf erschien ein neuer Kumpel. Arbeitete schneller. Schleppte mehr Erz. Motzte weniger. Verdächtig. Als beide ihren Lohn bekamen — vierhundert Taler und einen Pfennig — warf der Grobian den Pfennig achtlos in den Schacht. Der neue Kollege sprang mit Getöse hinterher. Ups. Da wurde klar: Vier Wochen Schicht mit dem Teufel persönlich. Seitdem nennt man das Ding den Teufelsschacht — und keiner hatte Lust auf eine Verlängerung des Arbeitsvertrags. 😈 Die Wandergruppe beschloss einstimmig, heute ebenfalls keine Bewerbung dort einzureichen. ⸻ Straßberg → Selketalstieg → Hirschbüchenkopf — Zen-Modus im Harz 🧘♀️🌲 Durch Straßberg ging es weiter auf dem Selketalstieg bis zur Waldwiese am Hirschbüchenkopf. Hier wurde kurz innegehalten, geatmet und versucht, nicht an Kuchen zu denken. Unter fachkundiger Anleitung der angehenden Kursleiterin für Breathwork und Waldbaden wurde tief eingeatmet, ausgeatmet und vermutlich auch ein bisschen Harzer Waldluft für schlechte Tage eingelagert. Der Wald war still. Die Gruppe auch. Zumindest für ungefähr 90 Sekunden. ⸻ Elbingstalteich → Güntersberge — Zivilisation in Form von Kaffee ☕🧇 Weiter durchs Selketal, vorbei am Elbingstalteich, bis nach Güntersberge. Dort wartete das, was Wanderinnen wirklich motiviert: Kaffee, Eis und frische Waffeln. Man munkelt, die letzten Kilometer seien plötzlich deutlich schneller gegangen. Reine Spekulation. ⸻ Fazit — oder: Bestes Wanderwetter ist, wenn man danach Waffeln bekommt 18 km — 290 Höhenmeter — 4 Stempel für die Harzer Wandernadel (176, 194, 175, 173) Und entgegen aller Erwartungen: bestes Wanderwetter. Denn im Harz gilt: 👉 Wenn es nicht regnet: Glück gehabt 👉 Wenn es regnet: gute Geschichte 👉 Wenn der Teufel nicht auftaucht: perfekter Tag Sechs Wandermädels kehrten also müde, zufrieden und minimal verschlammt zurück — mit vollen Stempelheften, leeren Snackvorräten und der Gewissheit, dass selbst der Brocken sich irgendwann mal zeigen muss. Vielleicht. Nächstes Jahr. Oder im nächsten Leben.
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3 days ago
Very nicely written, and speaks to my soul at times, one also wants a reward, and if it comes in the form of a freshly tapped beer.🌲
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