About Enno SES
5,288 km
374:41 h
Recent Activity
- Enno SESJuly 31, 2025
A truly beautiful tour mix. 😁
You roll in leisurely from Arco and initially enjoy the panoramic ride on asphalt beneath the steep and imposing cliffs of Arco. The first orchards approach, and the Sarca River shimmers through more and more frequently, accompanying you for quite a while. It invites you
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- Enno SESJuly 21, 2025
Okay, today's approach was a bit different:
What can we ride that we don't usually ride that often, where we won't get run over on a sunny Sunday 😎, where we won't have to maneuver around tourists, and where we'll have a good view of the mountains? ⛰️
We accepted some "swerving" and a route that wasn
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Enno SES went cycling.
December 20, 2025
Eine meiner geliebten Stammstrecken! Auch, weil sie nach dem Wolfratshauser Anstieg so schön über die Dörfer bergab und bergauf surft, immer wieder tolle Bergpanoramen frei gibt und so doch immerhin über dieverse kleine Rampen immerhin über 500 hm einsammelt. Heute als entspannte Winterrunde bei bis zu 7 Grad, tollem „Winter“-Wetter, null Schnee & Eis, bester Zoom-Fernsicht auf die Berge. Es waren doch erstaunlich viele RR‘er unterwegs - richtig so!!! Achtung! ⚠️ Ein kleiner „Fail“ in der Tour: Etwas gedankenversunken habe ich ab Wangen den falschen Shortcut rüber nach Buchendorf ausgewählt. Das hat uns etwa 2 km bockharten Waldweg beschert. Eigentlich nicht kritisch für Bike und Reifen. Mache ich normalerweise aber nicht auf meinen Strecken (Rennrad gehört auf den Asphalt!) und kann bei Feuchtigkeit natürlich unschön werden.
02:34
62.6km
24.5km/h
540m
540m
Tag 2 für die herbstlichen 🍁 Freiburger Trails. Heute ist aber leider definitiv Schluss mit Sonne über dem Hochnebel - es regnet. 🌧️ Aber ab mittags soll es aufhören. Also extended Breakfast ... Und tatsächlich, als wir um 13:00 Uhr losrollen ist es zumindest von oben trocken. 👍 Und weil der 🇨🇦 Canadian gestern so viel Spaß gemacht hat peilen wir diesen noch mal an. Da der Canadian aber in den oberen Sektionen etwas anspruchsvoller ist und wir nicht ganz sicher sind, wie das bei Nässe zu unserer Fahrtechnik passt, steigen wir erst mal in der Mitte in den etwas leichteren unteren Teil ein. Das ist das coole an den Trails hier: Man kann während der Auffahrt auch an den Zwischenstücken einsteigen oder auch mal „loopen“, wenn einem eine Section besonders gut gefallen hat. Traktion passt, Grip ist da. Alle kommen mit einem breiten Grinsen 😀 unten an. Lediglich diverse Matschspritzer verteilen sich über das Outfit und das Radl. Es sollen nicht die letzten sein … Noch mal ganz hoch oder … Borderline!?! Borderline lautet die Wahl!! Wir müssen unverschämte 8 Minuten - teilweise entlang der schönen Dreisam - am Stadtrand transferieren, bis sich der Aufstieg zum Rosskopf, dem Startpunkt des Borderline-Trails, ankündigt. Ca. 500 hm kurbeln wir meist auf entspannter Forststraße und überwiegend moderater Steigung nach oben. Am Rosskopf angekommen klettern wir noch auf den Aussichtsturm, der normalerweise eine Maga-Aussicht präsentiert. Naja, heute erwartungsgemäß eher übersichtlich ☁️☁️ Immerhin bestaunen wir die riesigen neuen Windräder, die sie hier oben fast in Steinwurfweite zum Aussichtsturm neu aufgestellt haben. Echt fette Dinger! Nützt heute nur gar nichts - absolute Windstille … Die ersten beiden Sections sind genau mein Spaß-Revier: Naturbelassen, viele dicke Steine, verblockt, Stufen, Wurzeln … Allerdings etwas Nass. Also, Konzentration und eher nur leichte Bremse … Aber super-cooles Stück! 😎 Danach wird es etwas flacher, mit einigen Bretter-Stegen und Stein-Feldern. Ansonsten wird es deutlich flowiger. Im mittleren Sections-Teil haben sie heftig in die Natur eingegriffen und eine schöne Jump-Line ausgebaut. Eigentlich nicht so meins. Aber heute loopen wir diese Section sogar, um ein wenig Air-Time zu generieren. Naja, was man bei mir so Air-Time nennen kann … 🤪 Die unteren beiden Sektionen sind dann tendenziell wieder mehr naturbelassen. Nicht so rumpelig und grob wie die ersten Beiden und auch mit kleinen Anliegern und flowigen Passagen. Ab und zu auch mal ein ordentlicher Satz Wurzeln. Leider ist der wirklich schöne und abewchslungsreiche Borderline viel zu schnell zu Ende. Der hat definitiv das Spaß-Gen in sich! Inzwischen sehen wir und unsere Bikes auch ein wenig aus wie kleine Erdferkel. Auf dem Rückweg lernen wir noch eine echt coole Location kennen. Das Flamingo! Dort steht vor der Tür ein Hochdruckreiniger, den jeder benutzen kann, um an Tagen wie heute mal das Gröbste Zeugs vom Radl zu holen. Daneben steht eine kleine rote Spardose. Dort haben wir artig etwas rein geworfen. Einfach super-praktisch. Denn die Räder so schön verdreckt wieder auf den Heckträger zu stellen wäre schon echt ätzend gewesen. So, das waren jetzt nur drei Trails. 🤩 Freiburg hat aber noch einige mehr zu bieten. Wir planen schon ... 🤗
02:14
22.3km
10.0km/h
770m
750m
Ohhhh Freiburg, Du hast es so gut!😊 Ich bin voll neidisch!!! Man fährt keine 3-10 Min. aus der Stadt raus - wenn man es überhaupt „rausfahren“ nennen kann - und schon kann man in die tollsten Trails einsteigen. Naja, okay, vorher raufkurbeln muss man dann doch noch! 🤷♂️ Mit Münchens Isar-Trails vor der Haustür haben wir es ja auch schon nicht schlecht. Aber das hier ist einfach eine komplett andere Welt. Schwer zu toppen! ☝️ Da ist es doch hervorragend, wenn die Tochter in Freiburg wohnt und man dann und wann unbedingt mal nach dem Rechten schauen muss! 🤗 Gesagt - getan - und das MTB natürlich mit dabei. Mit der freundlichen Unterstützung von Local Guide Paul (noch mehr bikende Verwandtschaft) entscheiden wir uns heute für das Double-Feature Hexentrail und Canadian, die nicht weit auseinander liegen. Es ist echt kalt. Mein Garmin behauptet 5 Grad. 🥶 Grau-in-grau bzw. Hochnebel. Nicht das Wetter bei dem ich normalerweise losradeln würde. Aber Paul sagt: Oben scheint die Sonne! ☀️ Ja klar! Glaub ich sofort bei der Suppe da draußen!🌫️ Wie sehr er Recht behalten sollte zeigen hoffentlich die Fotos ein wenig. 😎 Ein Traum wenn man mal durch den Nebel durch ist!! 🤩 Außerdem halten einen Up- und Downhill ohnehin warm! Rauf wohl eher die physische Anstrengung, runter die Action und das breite Grinsen auf dem Gesicht. Und … im Canadian muss zumindest ich richtig arbeiten - der ganze Körper bleibt im vollen Einsatz (ähhh … kann natürlich auch an meiner verbesserungswürdigen Technik liegen … 😬). Vom lieben Paul sehe ich beim jeweiligen Einstieg in die nächste Trail-Section nur für ein paar Sekunden das Hinterrad. Aber er wartet auch geduldig wieder am Ende eben jener Section und erklärt kurz, was als nächstes kommt. 🙏 (Merci! Sehr hilfreich!) Beide Trails sind ein Traum und machen Mega-Spaß. Der Hexentrail ist der leichtere Einsteiger-Trail, der aber auch stets volle Aufmerksamkeit verlangt. Überwiegend sehr flowig. Ein paar Wurzel-Passagen sind dabei und auch ein paar Sprünge - wenn man will. Der Canadian 🇨🇦 kurbelt schon mal etwas anspruchsvoller bergauf mit ein paar steileren Passagen. Vor allem der Schluss-Anstieg nach ganz oben hat es in sich. 🥵 Oben steigt der Trail schon recht anspruchsvoll und etwas ruppig ein. Aber eigentlich wirklich cool, weil sehr naturbelassen. Es gibt einiges an Steinen, Wurzeln und Kanten bei gleichzeitig recht steilen Passagen. Macht Spaß. Insgesamt gefällt mir der Canadian sehr gut, weil er wenig "verbastelt" ist. Weiter unten und insbesondere am Schluss gibt es zwar schon einige angelegte Streckenabschnitte, aber in Summe hat er große Anteile mit Natur-Trail-Feeling. Das gefällt zumindest mir immer am meisten. Insgesamt ein sehr kurzweiliger Trail, der keine Längen hat. Zwei Gegenanstiege, von denen der eine etwas überraschend kommt und mich komplett auf dem falschen Ritzel erwischt! Es kracht ein wenig in der Schaltung ... 🫣 Am Ende eine schöne Kombination zweier recht dicht zusammen liegender Trails. Hexe zum einfahren, Canadian zum an sich arbeiten. Das kann man so jederzeit wieder fahren! ✌️
02:25
24.6km
10.2km/h
930m
930m
Endlich!!! Nach gut zwei Monaten habe ich mein altes neues Rennradl wieder. 🤗 Also, Rahmen neu - Rest wie gehabt. Rahmenbruch!!! 😬 Habe ich auch noch nie gehabt. 🤷♂️ GOßES Danke an ORBEA, dass sie hier sehr kulant gehandelt und den Rahmen übernommen haben!!! 👏💪 Also, auf zu einer wunderschönen 🍂 Herbst-Halloween 🎃-Tour. Der Fön 🌬️ leistest ganze Arbeit. Es ist schön warm für November - mein Garmin behauptet in der Spitze 18 Grad. Die Sonne lässt sich ein wenig von den Schleierwolken einlullen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tut. Vor allem aber ist die Aussicht grandios. Die Berge sehen aus wie gezoomt ⛰️ und wie mit Scheren-Schnitt in die Landschaft geklebt. Das ganze garniert mit rost-braunen und gelben Farben am Wegesrand - auf den Bäumen oder auf dem Radweg. Wunderschön! 🤩 Gefühlt ist heute noch mal ganz München aud dem RR oder MTB. Unglaublich, was einem da alles entgegen kommt!!! Aber wen wundert‘s? Ab morgen soll das Wetter ja richtig gruselig werden! 👹 Also, schöne klassische und abwechslungsreiche Runde mit vielen bekannten Abschnitten und immer wieder schönen Bergblicken. Forstenrieder Park, Kloster Schäftlarn, Isar und Isar-Kanal, Publinger Au, Alte Olympia-Straße, einige „nette“ Rampen, … Viel Abwechslung und nie langweilig! Immer wieder schön! 🤩
02:17
63.8km
28.0km/h
530m
520m
Enno SES and others went cycling.
August 16, 2025
Tag 2 von 2 (16.08.2025) Immer noch 6 Personen Alles Gepäck am Mann (2 x) bzw. an der Frau (4 x) Link zum 1. Tag: https://www.komoot.com/de-DE/tour/2497899255?ref=itd Wir haben eine regenerative und entspannte Nacht in einem ruhigen Hotel verbracht. Gut so! Offiziell gibt es im Hotel Frühstück ab 7:00 Uhr. Eigentlich etwas zu spät, wenn man rechtzeitig auf dem Bock sitzen will. Wir fragten am Vorabend nach, und man sagte uns zu, dass wir bereits ab 6:45 Uhr Zugang bekommen. Kein Game-Changer, aber immerhin etwas. Wer früher starten will, und eigentlich empfiehlt sich das, muss aufs Frühstück verzichten und kann z.B. oben am Brenner für Cafe und Croissant einkehren. Dann hat man schon mal ein paar KM und HM weg! Als wir dann um 7:30 Uhr starten wollen ist es grau-in-grau und regnet leicht. Das war so eigentlich nicht geplant! Aber es ist minimal und wir legen nicht mal Regenklamotten an, denn es dürfte bald „Arbeit“ kommen, die einen dann ggf. von innen nass werden lässt. Die Rechnung geht auf und schon bald hört es auf zu tröpfeln – Freie Fahrt in kurzen Klamotten! Yeah! Wir verlassen Matrei und machen uns auf Richtung Brenner. Dabei hangeln wir uns zunächst am Sill-Bach entlang, mal parallel zur Bundesstraße, mal auf anderen Nebenwegen. Es steigt die ganze Zeit schon so leicht vor sich hin, aber ab Gries am Brenner wird es dann langsam konkreter und die Prozente ziehen an. Ab hier ist man dann auch auf unmittelbarer Tuchfühlung mit der von unten betrachtet sehr imposanten Brennerautobahn. Das ist schon ein gigantisches Bauwerk und irgendwie auch beeindruckend. Keine Ahnung, wie oft ich da oben schon mit dem Auto rüber gejuckelt bin!? Diese Perspektive ist mal eine gänzlich andere und man hat Zeit es sich anzusehen. Kurz vorm Brennersee dann das steigungstechnische Finale hoch zum Brenner. Und bald schon sehen wir ganz unscheinbar an einer Hauswand das offizielle Italien-Schild und unmittelbar davor den „Brennero“-Stein. Geschafft! Und natürlich erst mal Foto-Termin für uns Brenner-Helden!! Ansonsten lädt hier eigentlich nichts zum Verweilen ein – im Gegenteil! Schön ist es hier nicht! Aber, was dann kommt ist für mich wieder eines dieser Highlights der Tour. Schon kurz hinter dem Brenner drehen die Steigungs-Prozente ins Negative und wir werden dieses in diesem Fall so sympathische Vorzeichen so schnell auch nicht mehr los. Zunächst noch nahe der Autobahn befinden wir uns schon sehr bald auf einem richtig schön ausgebauten und sehr gut zu fahrenden Radweg, der entlang der grünen Hänge, Wiesen und Wälder schwingt. Und das bei richtig gutem Tempo! Das ist genial und ich vernehme den einen oder anderen Freudenruf in der Gruppe. Nach einigen Kilometern wendet sich der Weg nach rechts, entfernt sich zunehmend von der Autobahn, gibt aber noch ein paar coole Panoramen auf die langen Stehlen der A22 frei. Und dann wird es noch besser: Der Sinkflug beschleunigt sich noch ein wenig während man gleichzeitig ein wunderschönes Bergpanorama geboten bekommt! Ich kenne die Berge gar nicht alle und kann sie in der Schnelle der Fahrt auch gar nicht einsortieren, aber da türmen sich auch einige Dreitausender wie der Pflerscher Tribulan und die Weißwandspitze auf. Mega! In einigen Foren wird diskutiert, ob man diese „Verlängerung“ der Strecke fahren sollte: Ganz ehrlich, wenn nicht für Solche Radl-Momente, wofür fährt man denn dann?? Der zweite Teil dieser Schleife beinhaltet ein paar scharfe Turns. Ein wenig „Obacht“ ist da schon angesagt, wenn man nicht von der Strecke segeln will. Aber es macht Mega-Spaß! Der Monte Velo mit seinen „nur“ 2.200 hm spielt sich nach der Wende direkt vor uns auf. In Gossensaß ist dieser „Loop“ dann leider zu Ende und man muss sich ein wenig durch den Ort hangeln, um wieder freie Fahrt zu bekommen. Aber grundsätzlich bleibt die Neigung auf „Gefälle“ fixiert und so kommen wir recht zügig voran bis Sterzing. Wir hatten die Routenführung ohnehin bewusst durch die Orte gelegt. Aber in Sterzing führt einen auch die offizielle Routenführung mitten in die Altstadt. Und wenn man ein paar Minuten Zeit hat, dann lohnt sich dieser Weg, denn der Innenstadt-Bereich ist wirklich sehenswert und lädt eigentlich sehr zum Verweilen ein. Aber wir sind ja nicht zum Spaß hier und daher geht es relativ zügig weiter, zunächst für einige KM parallel zur A22 (die man aber kaum wahrnimmt) und direkt parallel zum Eisack. Dann versetzt es uns bei Stilfes etwas nach rechts und somit über und rechts abseits der Autobahn in eine schöne Wiesen- und Hügellandschaft. Auf einmal mischen sich wieder kleine Rampen und Anstiege in die Route. Hatte mich so schön an die Dauerabfahrt gewöhnt! Es surft jetzt ein wenig mehr auf und ab, macht aber trotzdem mächtig Spaß, weil zumeist auf sehr gut ausgebauten Radwegen. Erst beim kleinen Örtchen Mittewald schlägt es uns mal wieder auf die linke Seite der Autobahn und wir kreuzen den inzwischen sichtlich angewachsenen Eisack. Es wird aber nicht die letzte Querung sein für heute. Keine Ahnung, wie oft wir heute noch auf Brücken Gewässer überqueren. Auf Höhe der Franzenfeste fahren wir ein kurzes Stück direkt unter der Brenner-Autobahn und können uns die Konstruktion direkt von unten ansehen. Mal eine ganz neue Perspektive. Hier am Stausee Franzenfeste, auf den man übrigens einen guten Blick hat, kommt eine Stelle, an der man mal die Qual der Wahl zwischen zwei offiziellen Fahrradrouten, die nach einigen Kilometern wieder zusammenführen. Wir halten uns rechts an der EV7 (Euro Velo 7) Sun Route. Wer sich links hält bekommt die EV7 Munich-Venice- und nachfolgend die Schabs-Brixen-Variante präsentiert. Beide laufen dann bei Neustift wieder zusammen. Klausen ist auch so ein hübsches kleines Städtchen, in dem man sich eigentlich etwas mehr Zeit nehmen sollte, um es sich anzusehen. Wir bunkern reichlich Wasser, nachdem sie die Flaschen schon wieder gründlich geleert haben. Die Sonne feuert inzwischen ordentlich und man muss schon gut aufpassen, dass der Flüssigkeitshaushalt nicht zu stark abfällt. Salzkruste auf der Mittelstange und weiß eingefärbte Helmbänder lassen ahnen, dass man nicht nur Wasser sondern auch jedem Menge andere wichtige Mineralien regelrecht raus spült. Aber wir sind gut mit Magnesium & Co ausgestattet und legen immer mal wieder nach. Bei Kollmann kreuzen wir mal wieder den Fluß, zu dem wir jetzt schon so lange parallel gefahren sind. Oft verläuft der Radweg direkt am Wasser und man genießt immer wieder die schöne Perspektiven: Links und rechts die Berge und direkt neben einem das erfrischende Nass. Es gibt immer wieder tolle Passagen, wo man es richtig schön laufen lassen kann. Der Radweg folgt den Biegungen des Flusses. Ganz langsam läuft es zum Endspurt auf Bozen hinaus. Wiederum auf einem super-entspannten Radweg abseits der Straßen kommen immer wieder kleine Tunnelpassagen. Das leichte Gefälle lässt einen guten Tempo machen. Allerdings spüren wir seit geraumer Zeit ein anderes „Feature“: Nämlich Wind und zwar – wie zu erwarten – leider deutlich von vorne. Das alte Spiel in dieser Gegend: Morgens geht der Wind gen Süden um dann gegen Mittag zu drehen und gen Norden zu blasen. Tja, und genau die Zeit ist jetzt. Schade eigentlich! In Bozen führt einen die EV7-Route eigentlich nicht zwingend durch die Altstadt, sondern am Wasser entlang zügig durch und wieder aus der Stadt. Aber wir wollen Bozen nicht einfach „rechts“ liegen lassen sondern nehmen Fahrt raus und schlängeln uns in die hübsche Innenstadt, auch, um hier mit leckerer Pasta, Pizza und Getränke unsere Speicher wieder einigermaßen aufzuladen. So gönnen wir uns eine gute Stunden Pause bevor wir wieder in die Pedale treten. Ein neues Gewässer gesellt sich an unsere Seite! Von Westen stößt die Etsch dazu. Auf einem ganzen Stück haben wir links die Eisack und rechts die Etsch, bis dann beide „fusionieren“ und uns nun durchgehend bis Rovereto als Etsch begleiten. Auch sonst ändert sich sichtbar die Landschaft. Es wird weitläufiger, die Berge rücken weiter an den Rand und sind nicht mehr ganz so nah. Dafür gesellen sich schier unendliche Obstplantagen und Wein-Felder an unsere Seite. Manchmal sind die Äpfel buchstäblich zum Greifen nah. Aber auch der liebe Wind ist zunehmend präsent und bereitet uns mehr und mehr Arbeit, zumal das schon liebgewonnene Gefälle leider nicht mehr so präsent ist. Es ist also wieder mehr Disziplin in Sachen „Formationsflug“ angesagt. Windschattenfahren wird zur Lieblingsdisziplin ... Das denkt sich auch eine Wespe und verhakt sich im Helm unseres Frontfahrers. Der will die vermeintliche Fliege während der Fahrt aus dem Helm fischen und muss beststellen, dass es eben eine wehrhafte Abwandlung davon ist. Autsch! Schon der zweite Wespenstich auf diesem Trip während der Fahrt, nachdem eine unserer Damen gestern bereits einen Stich bei voller Fahrt auf der Innenseite Ihres Oberschenkels kassiert hatte. Und jetzt spürt man allmählich, dass man doch schon einen Vortag und auch heute schon viele Kilometer in den Beinen hat. Es wird langsam aber sicher anstrengend, zumal die Temperaturen ordentlich angezogen sind. Mein Garmin weist deutlich über 30 Grad aus und von unten reflektiert der Asphalt die Wärme. Dazu der Wind .... So ähnlich muss sich ein Grillhänchen bei Umlufthitze fühlen! Nachdem unser Wasser wieder knapp wird und wir lässig an einer Wasserquelle vorbeirauschen, in der Annahme, dass die nächste schon bald kommen wird, werden wir ein wenig auf die Folter gespannt. Lerne: Die Wasser-Quellen am Wegesrand regelmäßig zum Nachfüllen nutzen. Es gibt immer mal wieder längere Passagen auf denen es eben nicht regelmäßig Trinkwasser gibt. Aber ein kurzes Stück vor Masetto bzw. Grumo / San Michele gibt es einen netten Radl-Stopp – gefühlt „in the middle of nowhere“ aber genau richtig für uns. Und auf einmal wird eine Coke Zero zum Getränke-Highlight (Keine Werbung!!!). Vor allem aber können wir unsere Flaschen wieder voll machen und sind wieder flüssig. Bei Spini di Gardolo wird es etwas nervig. Man muss etwas kurvenreich weg von der eigentlichen Zielrichtung und fährt gefühlt eine ganze Ewigkeit in die falsche Richtung bevor man endlich über eine Brücke das zu umfahrende Biotop queren kann, nur um auf der anderen Seite wieder alles zurück in Richtung Etsch zu fahren. Endlich erreichen wir Trento, stechen in diesem Fall aber wirklich ziemlich durch und sparen uns den Abstecher ins „Centro Storico“, auch weil uns ein wenig die Zeit ausgeht und wir eigentlich zumindest vor Sonnenuntergang in Riva sein wollen. Trotzdem, den Blick hoch zum imposanten Piedicastello können wir natürlich trotzdem genießen, während wir direkt am Wasser durch die Stadt düsen. Das Stück von Trento nach Rovereto läuft gefühlt erstaunlich schnell, wenngleich die Beine und die vier Buchstaben sich spürbar strapaziert zeigen. Links und rechts säumen weiterhin riesige Weinfelder den Weg. Immer wieder beeindruckend dies anzusehen. Als halb-links bergauf das riesige Castell Beseno in Sichtweite kommt wissen Alle, jetzt ist es nicht mehr weit bis Rovereto. Schon so oft hat man dieses Castello als letzte „Instanz“ vor der Mautstation Rovereto gesehen. Heute freue ich mich besonders dieses über allem thronende Castello aus der Ferne zu sehen. Rovereto unterlaufen wir ja eigentlich, da es nicht direkt am Fluss liegt. Ein kurzes Stück danach sagen wir unseren beiden Dauerbegleitern A22 und Adige/Etsch für Gut „Ciao“ und drehen rechts bergauf gen Mori. An einer unscheinbaren Quelle wird ein letztes Mal für heute noch mal ordentlich Wasser gebunkert. Es ist immer noch ein guten Stück zu fahren und jetzt kommt erst mal eine kleine Auffahrt. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt! Mori ist so semi-sexy und so freut man sich zügig wieder aufs freie Land zu kommen, um auf breiten Radwegen wieder durch die Weinberge zu düsen. Allerdings hat uns mal wieder so eine graue Wolkenwand eingeholt, die sich schon eine Weile am Horizont abzeichnete. Sie erfrischt uns auf einem kurzen Stück mit leichtem Regen, zwingt uns aber nicht zum Kleiderwechsel. Wieder haben wir Glück und kommen mit ein paar Tropfen davon. Der Radweg in Richtung Nago und somit der Endspurt zum Gardasee lässt sich zügig und sehr schön abreiten. Ich liebe das Biotop auf der rechten Seite, das zuweilen komplett unter Wasser steht und mit seinen abgestorbenen Bäumen ein teilweise etwas bizarres Bild abgibt. Das allerwichtigste an Nago ist der Kreisel, der es einem erlaubt runter zum Gardasee abzubiegen. Als Radfahrer haben wir sogar das großartige Privileg auf die Via Europa einzubiegen und auf dieser Verkehrsberuhigten Straße DIE Panorama-Abfahrt runter zum See und nach Torbole zu genießen. Bevor wir das allerdings tun, halten wir direkt am Anfang der Via Europa auf Höhe des Al Fortino Bike Bar & Food noch mal inne und lassen den Blick über den See und die umliegenden Berge schweifen. Zufriedenheit macht sich breit. Jeder von uns rauscht mit einem fetten Grinsen bergab gen Lago di Garda! Wir schlängeln uns durch Torbole und Riva und sind im üblichen „alle wollen zum Essen“-Verkehrschaos deutlich schneller als die aufgestauten Autos. Aber wir haben auch Vortrieb, denn wir haben ein wichtiges Etappenziel unmittelbar vor uns: Eis essen im Hafen von Riva bei unserer Traditions-Eisdiele Gelateria Artigianale. Jetzt sind wir da und wir gönnen uns ein paar richtig schöne fette Kugeln Eis! Naja, wir sind noch nicht so ganz da, denn ein allerletzter Abschnitt fehlt noch, und der wird dreifach interessant: Erstens wird es inzwischen dunkel und so montieren wir unsere Lichter, um auf Nummer Sicher zu gehen. Zweitens dürfen wir jetzt die berühmt-berüchtigte Gardesana durch diverse Tunnel fahren – ohne Radweg oder irgendwelche Ausweichmöglichkeiten. Und drittens wartet ab Limone als absolutes Sahnehäubchen zum Abschluss ein ca. 3,5 km langer Aufstieg gen Bassanega/Tremosine, der es noch mal auf gute 300 HM bringt, bei partiell >10% Steigung. Ein echtes „Leckerli“ also! Also, Endspurt! Wir teilen uns in 2 kleine Gruppen a drei Radler ein und halten etwas Abstand, damit überholende Autos ggf. zwischendrin wieder einscheren können. Wir kommen noch mal richtig zügig voran und genießen in den Galerien den Blick auf den See. Die Straße ist erstaunlich ruhig – es scheint gerade jeder beim Abendessen zu sein – außer uns. Gut so! Mit der Grenze zwischen Trentino und Lombardia beginnt auch der Ciclopedonale del Garda, der berühmte über dem See hängende Radweg. Wir hiefen die Räder über die Absperrung und fahren fortan auf diesem wunderbaren Weg weiter, der sich am Berg entlanghangelt und gleichzeitig über dem Wasser schwebt. Tagsüber ist hier ob all der Touristen nicht ans zügige Radfahren zu denken. Voilá! Jetzt ist die Bahn frei und wir genießen dieses Highlight! Schon ist Limone erreicht und es kommt, was kommen muss: Das Grande Finale! Noch mal alles geben und 300 HM beißen. In ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten (oder wie man das nennen will) ackern wir uns den Berg rauf. Ich bin schwer erstaunt, wie viel „Kühlmittel“ mein Körper noch wieder raushauen kann. Es wird noch mal richtig heiß! Aber dann endlich ist es geschafft und wir sind am Ziel in Bassanega. So absolvieren wir heute 240 KM und 1.530 HM, wobei die einzelnen Tachos bei den HM schon erhebliche Abweichungen zeigen. Meiner zeigt mal wieder die sparsamsten Werte – is ja klar! Wir sind echt happy! Alle Sechs sind im Ziel! Keine Stürze, Unfälle oder größere Pannen. Einzig zwei Wespenstiche und 2 x Kettenabflug beim Schalten waren unsere „Verluste“.. Damit kann man wohl sehr gut leben. Wir sammeln ein tolles gemeinsames Erlebnis, viele wirklich schöne Impressionen, sportliche Erfahrung und Selbsteinschätzung. Und wir hatten super-viel Spaß!
09:34
240km
25.2km/h
1,530m
2,160m
Enno SES and others went cycling.
August 15, 2025
Mit dem Rennrad von Gräfelfing (München) an den Gardasee (Bassanega / Tremosine) Tag 1 von 2 (15.08.2025) 6 Personen Alles Gepäck am Mann (2 x) bzw. an der Frau (4 x) Link zum 2. Tag: https://www.komoot.com/de-DE/tour/2500867445?ref=itd Anmerkung vorweg: Die Route ist weder auf HM noch auf KM optimiert. Im Gegenteil haben wir versucht im Zweifel die schöneren bzw. ruhigeren Strecken herauszusuchen. Am Brenner wählen wir die Alte Römerstraße, um uns nicht etwaigem Mehrverkehr auf der Alten Brennerstraße auszusetzen, der durch die Bauarbeiten auf der Brennerautobahn verursacht werden könnte. Wir wählen auch bewusst Fahrten durch die Ortskerne der italienischen Städtchen, die wir passieren, um zumindest einen kurzen Blick auf eben diese schönen Locations zu erhaschen. Auch das könnte man sicher schneller und kürzer planen, wenn es einem nur um die kürzeste und schnellste Strecke geht. Somit optimieren wir auch nicht die Durchschnittsgeschwindikeit. Da wäre sicher mehr drin gewesen (von der eigenen Fitness mal ganz abgesehen ...). Aber zur Tour: Eigentlich wollten wir spätestens um 6:00 Uhr losradeln. Aber wie es dann immer so ist, brauchen die Dinge doch etwas länger als man denkt. Und bis man mit sechs Leuten alles Geraffel zusammen hat und wirklich startklar ist ... So treten wir um kurz nach 6:30 Uhr das erste Mal in die Pedale. Endlich geht es los!! Das Wetter: perfekt, noch etwas kühl. Aber Sonne und Trockenheit sind angesagt, nicht zu heiß. Besser geht es eigentlich nicht! Der erste Teil der Route ist natürlich sehr vertraut: Über Neuried geht es in und durch den Forstenrieder Park in Richtung Isar. Ich sichte ein Wildschwein, die im Forstenrieder Park immer wieder gut zu sehen sind! Buchenhain, Baierbrunn, Hohenschäftlarn – alles vertrautes Tagestouren-Terrain und perfekt zum Einrollen. Dann die erste kleine Überraschung: Meine Lieblingsabfahrt runter zum Kloster Schäftlarn ist auf halber Strecke über 200m voll gesperrt. Kann man überwinden, aber nimmt einem etwas den freudigen Flow. Unglaublich, wie viele Straßen der Freistaat derzeit aufreißt und sperrt. Weiter geht es am Kloster vorbei über die Isar und zum spiegelglatt reflektierenden Isar-Kanal. Es folgt einer meiner Lieblings-Abschnitte am Kanal entlang in Richtung Aumühle und dann weiter durch die wunderschöne Publinger Au. Noch alles schön ruhig und leer. Immer wieder ein Träumchen dieses Stück. Wenn es doch nur immer so leer wäre!!! Weiter Richtung Ascholding. Anders als sonst schlagen wir uns in Ascholding scharf rechts, um zunächst über ruhige Landwirtschaftswege grob Bad Tölz anzupeilen. Später folgt ein ganzes Stück entlang bzw. auf der Staatsstraße. Aber weil es noch früh und Feiertag ist geht das komplett entspannt vonstatten. Bad Tölz ist schnell erreicht und um die Energiewerte gar nicht erst absacken zu lassen steuern wir erstmals einen Bäcker an, der heute auch offen hat. Kaffee und Croissant schmecken schon! Es braucht einen Moment, bis wir uns durch Bad Tölz wieder auf entspannte Landstraßen bewegen. Schon vor Bad Tölz gab es schöne Passagen mit Fernblick auf die Berge, aber jetzt zoomt alles schon deutlich näher ran! Motivation pur! Immer noch ist gefühlt fast alles Leben von der Straße geholt. Bei Gaißach allerdings ist der Parkplatz vor der Kirche gestopft voll mit Autos. Wie war das noch gleich mit Himmelfahrt? Ab hier wird es richtig schön! Auf breiten Landstraßen rollen wir zügig voran und haben beste Aussichten auf die Berge! Auch das sonstige Ambiente zeigt sich von der feinen Seite – Bayerische Häuser und Höfe, fein dekoriert mit blühenden Blumenkästen und Stauden. So gehört das! In Lenggries muss man sich ein wenig durch den Ort schlängeln. Ist übrigens eine gute Alternative für einen ersten Kaffee Stopp. Hier gibt es einige nette/kleine Cafes und Bäckereien direkt entlang der Route, bei denen man gut einen kurzen Zwischenstopp einschieben kann. Danach spült einen die Wegführung an die B13. Allerdings geht es meistens auf dem gut ausgebauten Radweg nebenher und zur Rechten schimmert nun immer wieder die türkis-farbene Isar in ihrem groben Steinbett durch. Man möchte direkt reinspringen! Irgendwann knickt die Wegführung in einer Links-rechts-Kombi auf den berühmten Toni-Seber-Weg weg. Auch so ein remotes Stück, das hinten raus immer cooler wird und nach dem Tunnel direkt auf der Staumauer vom Sylvenstein-Speicher mündet. Bam! Hat Jemand behauptet heute sei nix los? Kein Verkehr? Keine Touristen? Vergiss es! Auf einmal scheinen alle da zu sein. Aber okay, es ist auch wirklich ansehnlich hier – bei Ideal-Wetter. Wunderschöner Ausblick auf den großen Speicher und die Berge dahinter! Wir verschnaufen ebenfalls, genießen die Aussicht und werfen ein stärkendes Gel ein. Ab hier folgt dann erst mal ein langes Stück Bundesstraße entlang dem schönen Walchen-Tal. Der Verkehr hat inzwischen merklich zugenommen (die Kirche in Gaißach muss fertig sein ...). Der Wunsch einem vermeintlich weiterführenden Radweg etwas abseits der Straße zu folgen beschert uns den ersten kleinen Umweg, denn der asphaltierte Radweg geht in Schotter über. Keine gute Idee, wenn man noch ein paar hundert Kilometer vor sich hat. Daher hier ein kleiner Schlenker in der Routenführung ... Bald schlagen wir am T-Stück zur Achenseestraße auf und biegen nach rechts weg in Richtung Achensee. Kurz darauf folgt der Grenzübergang ins Ösi-Land. Wieder so eine kleine Etappe für den Kopf ... Anmerkung: Die Alternative Route wäre natürlich bis hier über den Tegernsee zu fahren. Ab hier würden beide Routen dann wieder zusammenlaufen. Das machen wir dann beim nächsten Mal. Der nächste Abschnitt führt einen zunächst auf Radwegen parallel oder abseits zur Landstraße – lässt sich prima fahren. Im zweiten Abschnitt in Richtung Achenkirch muss man dann auf der Achenseestraße fahren und sich ein wenig mit dem inzwischen deutlich präsenteren Verkehr arrangieren. Ab Achental kann man sich dann wieder etwas auf die Seitenstraßen schlagen und so die letzten Meter nach Achenkirch entspannt absolvieren. Und dann folgt eine der für mich schönsten Passagen an diesem ersten Radl-Tag: Zunächst mit tollen Aussichten auf die Berge, Ski-Gebiet Christlum, Seekarspitze, Seebergspitze, ... Und nach und nach gesellt sich der Achensee mit seinem unglaublich türkisen Wasser dazu. Dieses Traum-Szenario zieht sich über einige Kilometer und man fährt mit dem Radl wirklich direkt am Seeufer. Okay, touristisch und man ist definitiv nicht alleine, folglich auch nicht sehr schnell. Aber es wäre auch viel zu schade, hier einfach „oben“ auf der Landstraße vorbei zu düsen. Genuss pur – vor allem bei diesem Traumwetter! Kurz vor Ende des Sees verdödel ich kurz zum zweiten Mal die Navigation heute und wir landen etwas weiter oberhalb des Sees. Ist aber schnell geheilt. Der Schlenker am Ende des Sees in den Ort hinein ist hingegen bewusst gewählt, denn wir steuern das La Vita è Bella an, um Pasta und Pizza einzuwerfen und somit die Energiespeicher wieder ein wenig nachzufüllen. Es gibt schöner gelegene Locations mit tollem Seeblick. Hier gibt es „nur“ Bergblick in verschiedene Richtungen. Aber hier gibt es relativ zügig gutes, leckeres und ausreichend portioniertes Essen. Das scheinen auch andere Biker-Gruppen realisiert zu haben ... Blick auf den Rofan und einige andere Berge hat man von hier wie gesagt auch! Jetzt noch etwas die Füße kühlen! Also los, direkt an den See! Bei der Seespitz-Liegewiese kann man sehr schön ins flache Wasser waten und einfach genießen! Türkiser See, Berge, Sonne, blauer Himmel, Füße im Wasser ... Ach ja, und noch ein paar Stunden Radeln vor uns! Also besser zügig weiter! In Maurach am Kreisel bunkern wir beim Spar noch schnell etwas Wasser und beobachten einerseits amüsiert das Verkehrschaos am Kreisel mit diversen komplett orientierungslosen Touristen, während unmittelbar dahinter Paraglider auf der Wiese landen, mit dem beeindruckenden Bärenkopf im Hintergrund. Und schon kommt das nächste Highlight! Es geht die Kasbachstraße richtig steil bergab in schöne geschwungenen Kurven gen Jenbach. Die Chance für höchste Geschwindigkeiten und der ultimative Bremsentest! Aber Achtung man teilt sich die Straße (leider) mit dem Autoverkehr. Offizielle Höchstgeschwindigkeit ist 70 km/h. Naja ... Viele Wege führen durch Jenbach, wo man nicht wirklich lange sein will. Wir stechen möglichst gerade durch runter zum Inn, um dann ab hier laaange am Fluß entlang zu radeln. Für mich wider Erwarten eher eine der unspannenden Passagen dieser Tour. Der Inn zeigt sich hier nicht sonderlich beeindruckend und auf der anderen Seite des gut fahrbaren Radwegs reiht sich ein Gewerbe neben dem anderen Industriebetrieb. Schön oder romantisch ist anders. Ab und zu und später zunehmend bekommt man Fernsicht auf die umliegenden Berge. So z.B. bei Schwaz auf die südlichen Berge, und man fängt an zu ahnen, dass man da ja später irgendwie noch mal hoch muss ... Hmmm! Oder es wandert der Blick in Richtung Norden mit Blick in Richtung Karwendelgebirge. Auch ziemlich spektakulär. Später kommen dann zunehmend frei Felder dazu und sie Szenerie lockert wieder etwas auf. Das gefällt mir deutlich besser. Ab Hall in Tirol wird es dann langsam ernst. Man wendet sich vom Inn und auch der parallel laufenden Autobahn gen Süden ab und auf einmal kommen wieder Höhenmeter auf den Garmin! Spätestens in „Ampass“ ist klar, der Name ist Programm!!! Schluss mit Lustig! Ab jetzt klettert es kontinuierlich, mal angenehm moderat mal knackig. Aber es steigt! Jetzt merkt man, dass man heute doch schon ein paar KM und HM zuvor eingesammelt hat. Es beißt ein wenig, später zunehmend mehr ...! Aber Petrus sorgt für Motivation und Vortrieb. Schon eine Weile beobachten wir misstrauisch tiefschwarze Wolken aus Richtung Innsbruck, die sich zunehmend zügig in unsere Richtung bewegen. Zwischenzeitlich gesellt sich kräftiges Grummeln dazu. Das war auf meiner Wetter-App so nicht avisiert!!! Als wir Aldrans passieren ist klar: Das wird richtig eng! Und aus den grauen Wolken ist inzwischen ein schwarzer Vorhang geworden – nord-östlich von uns gießt es in Strömen ... und kommt schnell näher. Gerade passieren wir die Talstation der Patscherkofel Bahn, als es auf einmal links von uns (wieso denn jetzt da???) blitzt und kurz darauf richtig scheppert. Raus aus dem Sattel und alle Kräfte mobilisiert (also das, was noch so da ist ...). Und irgendwie haben wir Glück. Wir kriegen ein paar Tropfen ab, ist aber nicht kritisch und das miese Wetter läuft knapp hinter uns durch. Im Gegenteil, mit zunehmender Süd-Richtung fahren wir nahezu der Sonne entgegen. Die Wolken reißen schnell wieder auf und geben den Blick auf die tollen Stubaier Berge im Westen frei, inkl. Gletscher. Echt beeindruckend und ein schöner Hingucker während der folgenden Kilometer! Ab jetzt begleitet uns auch die stete Aussicht auf die Brenner-Autobahn. Nicht dominant, nicht hörbar, nicht störend, aber stets präsent in der Optik. Ein gutes Stück vor Patsch ist die kontinuierliche Steigung dann auch erst mal raus. Sehr fein! Jetzt surft die sehr ruhige und sehr entspannte Landstraße bei schönsten Panoramen mal rauf und mal runter durch die kleinen Orte und Liegenschaften (Rugschrein, Hennenboden, St. Peter, Niederstraße, Walzn, Innerellbögen, Gedeir, Wiesengrund, ...), wobei es die „raufs“ partiell schon ganz schön in sich haben und man fragt sich irgendwann wie viele davon jetzt eigentlich noch kommen! So bummelt die Landstraße landschaftlich sehr reizvoll vor sich hin und bringt ein kleines Interwall-Training: Leichtlauf bergab vs. Wiegetritt bergauf (so man das mit der „Arschrakete“ hinten am Sattel einigermaßen bewerkstelligt kriegt). Immer schön abwechselnd. Kurz hinter Pfons ist für heute Bergab-Endspurt angesagt und so semmeln wir mit High-Speed an der Schloss-Matrei-Trautson-Hängebrücke vorbei, die man sich sicher noch hätte ansehen sollen. Hier also rechtzeitig auf die Bremse gehen, wenn man diese noch überschreiten will. In Matrei finden wir leicht unser vorab gebuchtes Parkhotel Matrei und kehren ein. Man ist offenkundig auf Radler eingestellt. Draußen gibt es eine Pumpe und eine kleine Montagestation. Wir dürfen die Rennräder mit auf die Zimmer nehmen und es gibt 10% Discount für Radler. Außerdem ist man wirklich ausgesprochen freundlich. Die Zimmer sind sehr simpel, aber gut in Schuss und sauber. Wir schleichen noch durch den Ort und organisieren uns ein schönes Eis, das wir in der Sonne am Sill-Bach liegend genießen. Dennoch zieht es uns schon bald zum leckeren und sehr reichlichen Abendessen auf der Hotel-Terrasse. Wir sind happy und geschafft und resümieren einen in Summe wirklich wunderschönen Radl-Tag, der nicht viel besser hätte laufen können, zumal Stürze und Pannen glücklicher Weise. ausgeblieben sind! Am Ende absolvieren wir an diesem Tag 167 KM und 1.800 HM.
07:00
167km
23.9km/h
1,800m
1,350m
Schöne Sommer-Runde 😎 bei Temperaturen um die 30 Grad! 🥵 Die Idee war es, mal wieder ein paar Stücke einzubauen, die man sonst vielleicht nicht so regelmäßig fährt und ein paar wirklich "ruhige" Strecken zu suchen, soweit einem das an einem Sommer-Sonnen-Sonntag gelingen kann. 🤔 Also los über Neuried, M4 in Richtung Buchendorf. Und dort das erste m.W. nicht so viel genutzte Stück, nämlich quer durch den ruhigen Wald rüber in Richtung Leutstetten. Wirklich entspannt und sehr schön zu fahren! ☝️ Einzig am Ende vor der Einfahrt zum Col de Leutstetten gibt es ca. 200m "Gravel", die man aber gut mit dem RR fahren kann. Leutstetten - Mühltal und dann links hoch Richtung Hanfeld. Das Stück nach Hanfeld muss man mögen. Die Bezeichnung "Straße" hat dieses Stück eigentlich nicht verdient. Es ist eine Aneinanderreihung von Flickschusterei! Wahnsinn! Von Hanfeld weiter nach Hadorf - geht nur mit einem kleinen "Schlag" über die Staatsstrasse. Ist aber nicht sehr lang. Ab hier wird es dann schon ziemlich entspannt in Richtung Perchting und ab dort dann in einem langen Zug nach Andechs. Geht aber schnell, weil man auf diesem Stück ganz gut Tempo machen kann. Und (!!) schon ein gutes Stück vor Andechs hat man einen der besten Blicke aufs Kloster überhaupt! Da freue ich mich jedes Mal drauf! 🤗 Der obligatorische Bergblick auf der anderen Seite fällt heute aus wegen "diesig" ... In Andechs muss ein Stich zum Kloster natürlich sein, was natürlich ein krasser Widerspruch zu meiner Aussage oben ist, nach ruhigen Strecken zu suchen!!! Sommer + Sonne + Sonntag = (fast) nix geht mehr am Kloster! Also schnell wieder weg hier! (Übrigens nicht wundern: Bei der Anfahrt zum Kloster scheitern wir an einer Vollsperrung und wurschteln uns über Schotterwege durch. Nicht so nachfahren!) Kurz rauf nach Erling und schon beginnt mein nächstes Lieblingsstück: Die Fischener Straße nach ... ??? Richtig! Fischen! Echt coole lange Abfahrt und man kann richtig Gas geben! Richtig viel Verkehr habe ich hier eigentlich noch nie erlebt.😁 Und ab Fischen gleich die nächste kurzweilige Passage entlang des Südufers des Ammersees: Pottenflach, gerade und schöne Aussicht auf den Ammersee. Man kreuzt zunächst die Ammer und bald drauf die/den (?) Rott. Dießen lässt dann schon von Weitem grüßen ... Und zack, schon ist man in Dießen! Klar, da erst mal etwas bergauf das Kloster ansehen (von außen muss heute reichen!). Ist aber wirklich schön anzusehen. 😇 Ab hier geht es erst mal bergauf - aber alles sehr gut fahrbar. Und der umgebende Verkehr ist zunehmend abnehmend - so soll es sein! 👍 Und ab kurz vor Dettenschwang gelingt wirklich die Radl-Ruhe mit komplett entspannten Seitenstraßen und asphaltierten gut fahrbaren Landwirtschaftswegen. Das funktioniert ziemlich lange bis ca. Hechenwang ziemlich gut. Ich könnte hier ewig fahren! Dann kommt man langsam wieder in den Sog des Ammersees ... Schondorf könnte man schon rechts liegen lassen, aber es gibt dort einen schönen Bootsanleger nebst Bademöglichkeit und gleich daneben die Gastronomie/Biergarten "Seepost", etwas erhaben über dem Ufer und mit Blick auf den See. Schöne Stelle zum Pause machen und die Akkus etwas zu regenerieren. Next Stopp: Stegen! Oder heute wohl besser nicht! Rien ne va plus in Stegen! Eigentlich immer ein schöner Stopp, ebenfalls mit schönem Biergarten direkt am Wasser und ein Stück weiter die Straße runter mit schöner Bademöglichkeit. Aber heute geht hier gar nichts mehr – bloß schnell weiter! 🤪 Allerdings leider auch wieder mit einer Baustelle mit Schotterpassage. Das nervt derzeit insgesamt etwas! Überall wird gebastelt und wir müssen heute in Summe 4 x runter vom Fahrrad weil Straßen komplett gesperrt sind oder man nur über „Gravel“ weiter kommt. Ein paar kurze Stücken hatte ich ja selbst in der Planung billigend in Kauf genommen (z.B. Weßlinger See Uferpromenade). Aber in Summe war das heute etwas „too much“. Weiter über Inning nach Bachern und an den Wörthsee. Unglaublich, wie dicht diese beiden Seen eigentlich beieinander liegen. Bei dieser Route realisiert man das besonders. ☝️ Den Pilsensee täuschen wir nur an, um kurze Zeit später den direkten Blick auf den Weßlinger See zu genießen. Klein, aber fein! Danach habe ich eine ganz clevere Idee! Weil wir schon so oft die lange Gerade von Oberpfaffenhofen vorbei am Flughafen nach Unterbrunn gefahren sind, plane ich heute mal anders um den Flughafen herum zu fahren, über Ammersee-Radweg und Neugilching ... Also, schön ist anders! Und flowig Radfahren auch! Kann ich definitiv nicht empfehlen! Dann doch lieber wieder die schöne lange Gerade nach Unterbrunn! Da kann man zumindest richtig Gas geben! Immerhin, hinter Agelsried wird es wieder vertraut und angenehm. Man kann es bis ins KIM noch mal richtig laufen lassen. Jetzt noch in Gräfelfing in der Eisdiele La Veneziano posieren und ein fettes Abschluss-Eis reinschaufeln. Schon geht ein wirklich schöner Sommer-Radl-Tag leider zu Ende. 🤷♂️ Mit ein wenig Tuning hier und da kann man das so durchaus wieder fahren ...
04:28
118km
26.3km/h
1,070m
1,070m
Schöne Kombination aus Panorama-Anfahrt entlang der Sarca durch Obst- und Oliven-Anbau. Dann Trails satt im Marocche-Biotop mit "Touch Down" am ruhigen und türkisfarbenen Lago di Cavedine. Nach längerem gut fahrbaren Aufstieg gibt es eine Traum-Trail-Belohnung wieder zurück ins Sarca-Tal. Dort eine entspannte Rückfahrt entlang bzw. durch die Weinfelder über Drena und Dro zurück nach Arco.
03:56
44.0km
11.2km/h
1,150m
1,130m
Wieder eine dieser Touren, die wirklich tolle Trail-Passagen beinhaltet. Die Auffahrt von Bassanega nach Vesio entlang der Hauptstrasse ist die effektivste und schnellste Variante. Schöner geht es alternativ natürlich durchs Brasa-Tal. Ist aber länger und mehr HM. Die wesentliche Auffahrt ist dann ab Vesio durchs Val di Bondo hoch zum Passo Nota. Hier kann man entweder im Refugio Alpini Fratelli Pedercini einkehren (nicht ganz oben, dafür aber besseres Essen) oder im Refugio Alpini Passo Nota, was natürlich die MTB-Kreuzung für alle Tremalzo-MTB'ler & Co ist. Kurz nach dem Passo Nota geht es schon links weg und das Trail-Abenteuer kann beginnen! Bis zu dieser Stelle hat man ca. 1.000 HM auf dem Tacho. Der Trail hat es an einigen Stellen etwas in sich, da er an einigen Stellen sehr zu einer Rinne wird. Ein paar (wenige) schöne Spitzkehren bietet er auch. Im Großen und Ganzen lässt er sich aber mit Konzentration gut fahren. Weiter unten wird er dann weniger steil, bietet dafür aber sehr grobes Geläuf und viele Steine bzw. Schotter bis er dann auf einen entspannten Forstweg mündet, der einen ins Tal zum Lago di Ledro bringt. Hinweis: Am Lago di Ledro entscheiden wir uns heute für die "Scenic Route" direkt am See auf der leichten Asphaltstraße. Tolle Aussicht auf den türkis-blauen See!! Alternativ kann man kurz vor der dem Tal auf der rechten Seite (etwas versetzt) einen tollen schmalen Wald-Trail fahren. Der bleibt etwas auf Höhe "über" dem See, bietet aber wenig Seeblick, da im Wald. Ist aber auch nicht wichtig, weil einem der Trail durchaus Aufmerksamkeit abverlangt und man ohnehin keine Zeit zum gucken hat. Fahrtechnisch ist dies die definitiv spannendere Variante! Ab Molina die Ledro bieten sich noch ein paar Varianten was die Taril-Gestaltung anbetrifft. Wir wählen eine Variante, die uns etwas fern von den MTB-Main-Routes hält und noch einiges an Trails anbietet. Mein besonderes "Schmankerl" ist immer der Karrenweg, der einen zurück auf die Ponale bringt. Hier kann man noch mal richtig schön das Fahrwerk testen! ☝️ Zur Ponale muss ich nichts mehr sagen: Unschlagbarer Ausblick, viel zu viele Menschen und eine komplett verbastelte Strecke. Aber zur Abrundung dieser Tour natürlich trotzdem sehr geeignet. In Riva dann natürlich - wie immer - das obligatorische fette Eis, bevor es mit dem Schiff ganz entspannt zurück nach Limone geht. Hinweis: Wer die Runde jetzt komplett machen will muss ab Limone bis zu unserem Startpunkt noch mal ca. 4 Km und 300 Hm rechnen. Nur für die Kalkulation ... 🤔
02:50
33.2km
11.7km/h
1,030m
1,300m
02:55
82.4km
28.2km/h
670m
670m
😍😍
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