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Schloss Burgdorf

Schloss Burgdorf

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Recommended by 54 out of 59 hikers

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  • Paul Mura

    Die Geschichte des Schlosses
    Um die Ursprünge des Schloss Burgdorf rankt sich eine Sage, welche von Jeremias Gotthelf dichterisch ausgestaltet wurde. Beim Schlossfelsen soll ein schrecklicher Drache und eine zauberhafte Maid gehaust haben. Im Jahr 712 gelang es den mutigen Brüdern Sintram und Bertram das Untier zu erlegen und sie bauten eine Burg auf den Felsen. So weit die Sage: Die Gründung der Burg verlief anders, auch wenn wenig dazu bekannt ist. Gesichert ist nur, dass den Grafen von Rheinfelden in Burgdorf eine Burg gehörte, welche 1090 in den Besitz der Herzöge von Zähringen überging.
    Um 1200 liess Herzog Berchtold V., der letzte Zähringer, zur Festigung seiner Herrschaft eine Reihe von Städten errichten, darunter Burgdorf und von hier aus Bern.
    Im Zuge dieser Gründung wurde auch das Schloss neu gebaut und erhielt seine heutige Form mit Wohnturm (Palas), Wehrturm (Bergfried) und Halle. Das Schloss wurde mit dem damals in der Region unbekannten Baumaterial Backstein errichtet, war also rot und wirkte besonders majestätisch. In seiner Grosszügigkeit erinnert es an königliche Residenzen. Dies und die grosse vom Herzog geplante Stadtkirche lassen den Schluss zu, dass Burgdorf als Zentrum des zähringischen Burgunds gedacht war.
    Nach dem Tod Berchtold V. im Jahr 1218 ging das Schloss an das Adelsgeschlecht der Kyburger über. Die Burg diente bis 1384 als gräfliche Residenz. Nach dem verlorenen Burgdorferkrieg 1383 mussten die Kyburger ihre Grafschaft Burgdorf an die aufstrebende Stadtrepublik Bern verkaufen. Mit dem Übergang an Bern zog ein bernischer Schultheiss aufs Schloss. Somit war aus der Adelsburg ein obrigkeitliches Schloss geworden. Unter bernischer Herrschaft erhielt es noch den einen oder anderen Um- und Ausbau, am Charakter des Bauwerks hat sich von 1200 bis heute aber nichts verändert.
    Das Schloss Burgdorf gilt als die am besten erhaltene zähringische Burganlage und ist ein historisches Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Es wird heute als Museum, Restaurant und Jugendherberge mit städtischem Zeremonielokal und Festsaal genutzt.
    Die wichtigsten Daten
    Um 1200
    Ende des 12. Jahrhunderts gründeten die Herzöge von Zähringen die Stadt Burgdorf und liessen an Stelle einer hochmittelalterlichen Festung ein repräsentatives Residenzschloss auf dem Sandsteinfelsen an der Emme errichten.
    1218 – 1383
    Das Grafenhaus Kyburg beerbte das ausgestorbene Zähringergeschlecht, bezog seinen Herrschaftssitz in Burgdorf und erweiterte Schlossanlagen und Stadt. 1383 musste es die Grafschaft Burgdorf an Bern verkaufen.
    1384 – 1798
    Die aufstrebende Stadtrepublik Bern installiert auf dem Schloss einen bernischen Schultheissen. Im 15. bis 18. Jahrhundert nahm der Staat Bern bauliche Änderungen an der Schlossanlage vor. In dieser Epoche wurden z. B. der Torturm neu errichtet, die grosse zähringische Halle unterteilt sowie die Wohn-, Verwaltungs- und Ökonomiebauten den Zeitbedürfnissen angepasst.
    1800 – 1804
    Nach dem Untergang der Alten Eidgenossenschaft 1798 stand die Burg leer, so dass der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi in der Zeit der Helvetik Schulinstitute auf Schloss Burgdorf betreiben und seine schriftstellerische Tätigkeit entfalten konnte.
    1804 – 2012
    Nach der Rückkehr zur alten Ordnung nutzte der Kanton Bern das Schloss für Verwaltungszwecke. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Regierungsstatthalteramt, Gericht und Regionalgefängnis auf dem Schloss untergebracht. 1886 Der Rittersaalverein Burgdorf eröffnet im Schloss ein historisches Regionalmuseum und vergrössert stetig seine Sammlung von kulturhistorisch interessanten Objekten
    2000
    Im Wehrturm wird das Helvetische Goldmuseum eingerichtet, als erste Institution dieser Art in der Schweiz.
    2001
    Das seit 1909 in Burgdorf bestehende Museum für Völkerkunde bezieht neue Ausstellungsräume im Schloss.
    2012
    Auszug der kantonalen Verwaltung aus dem Schloss infolge der kantonalen Verwaltungsreform.
    2017
    Die Umnutzung in ein offenes Schloss mit Museum, Jugendherberge, Restaurant und Trauzimmer beginnt.
    2020
    Wiedereröffnung des Schloss Burgdorf als «Schloss für alle».
    Text: Schloss Burgdorf
    schloss-burgdorf.ch/de/schloss/geschichte

    • May 10, 2021

  • Paul Mura

    Die Geschichte des Schlosses
    Um die Ursprünge des Schloss Burgdorf rankt sich eine Sage, welche von Jeremias Gotthelf dichterisch ausgestaltet wurde. Beim Schlossfelsen soll ein schrecklicher Drache und eine zauberhafte Maid gehaust haben. Im Jahr 712 gelang es den mutigen Brüdern Sintram und Bertram das Untier zu erlegen und sie bauten eine Burg auf den Felsen. So weit die Sage: Die Gründung der Burg verlief anders, auch wenn wenig dazu bekannt ist. Gesichert ist nur, dass den Grafen von Rheinfelden in Burgdorf eine Burg gehörte, welche 1090 in den Besitz der Herzöge von Zähringen überging.
    Um 1200 liess Herzog Berchtold V., der letzte Zähringer, zur Festigung seiner Herrschaft eine Reihe von Städten errichten, darunter Burgdorf und von hier aus Bern.
    Im Zuge dieser Gründung wurde auch das Schloss neu gebaut und erhielt seine heutige Form mit Wohnturm (Palas), Wehrturm (Bergfried) und Halle. Das Schloss wurde mit dem damals in der Region unbekannten Baumaterial Backstein errichtet, war also rot und wirkte besonders majestätisch. In seiner Grosszügigkeit erinnert es an königliche Residenzen. Dies und die grosse vom Herzog geplante Stadtkirche lassen den Schluss zu, dass Burgdorf als Zentrum des zähringischen Burgunds gedacht war.
    Nach dem Tod Berchtold V. im Jahr 1218 ging das Schloss an das Adelsgeschlecht der Kyburger über. Die Burg diente bis 1384 als gräfliche Residenz. Nach dem verlorenen Burgdorferkrieg 1383 mussten die Kyburger ihre Grafschaft Burgdorf an die aufstrebende Stadtrepublik Bern verkaufen. Mit dem Übergang an Bern zog ein bernischer Schultheiss aufs Schloss. Somit war aus der Adelsburg ein obrigkeitliches Schloss geworden. Unter bernischer Herrschaft erhielt es noch den einen oder anderen Um- und Ausbau, am Charakter des Bauwerks hat sich von 1200 bis heute aber nichts verändert.
    Das Schloss Burgdorf gilt als die am besten erhaltene zähringische Burganlage und ist ein historisches Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Es wird heute als Museum, Restaurant und Jugendherberge mit städtischem Zeremonielokal und Festsaal genutzt.
    Die wichtigsten Daten
    Um 1200
    Ende des 12. Jahrhunderts gründeten die Herzöge von Zähringen die Stadt Burgdorf und liessen an Stelle einer hochmittelalterlichen Festung ein repräsentatives Residenzschloss auf dem Sandsteinfelsen an der Emme errichten.
    1218 – 1383
    Das Grafenhaus Kyburg beerbte das ausgestorbene Zähringergeschlecht, bezog seinen Herrschaftssitz in Burgdorf und erweiterte Schlossanlagen und Stadt. 1383 musste es die Grafschaft Burgdorf an Bern verkaufen.
    1384 – 1798
    Die aufstrebende Stadtrepublik Bern installiert auf dem Schloss einen bernischen Schultheissen. Im 15. bis 18. Jahrhundert nahm der Staat Bern bauliche Änderungen an der Schlossanlage vor. In dieser Epoche wurden z. B. der Torturm neu errichtet, die grosse zähringische Halle unterteilt sowie die Wohn-, Verwaltungs- und Ökonomiebauten den Zeitbedürfnissen angepasst.
    1800 – 1804
    Nach dem Untergang der Alten Eidgenossenschaft 1798 stand die Burg leer, so dass der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi in der Zeit der Helvetik Schulinstitute auf Schloss Burgdorf betreiben und seine schriftstellerische Tätigkeit entfalten konnte.
    1804 – 2012
    Nach der Rückkehr zur alten Ordnung nutzte der Kanton Bern das Schloss für Verwaltungszwecke. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Regierungsstatthalteramt, Gericht und Regionalgefängnis auf dem Schloss untergebracht. 1886 Der Rittersaalverein Burgdorf eröffnet im Schloss ein historisches Regionalmuseum und vergrössert stetig seine Sammlung von kulturhistorisch interessanten Objekten
    2000
    Im Wehrturm wird das Helvetische Goldmuseum eingerichtet, als erste Institution dieser Art in der Schweiz.
    2001
    Das seit 1909 in Burgdorf bestehende Museum für Völkerkunde bezieht neue Ausstellungsräume im Schloss.
    2012
    Auszug der kantonalen Verwaltung aus dem Schloss infolge der kantonalen Verwaltungsreform.
    2017
    Die Umnutzung in ein offenes Schloss mit Museum, Jugendherberge, Restaurant und Trauzimmer beginnt.
    2020
    Wiedereröffnung des Schloss Burgdorf als «Schloss für alle».
    Text: Schloss Burgdorf
    schloss-burgdorf.ch/de/schloss/geschichte

    • May 10, 2021

  • charles

    Burgdorfer Castle towers over a mighty cliff. Around 1200, Duke Berchtold V. von Zähringen had the older castle replaced by the present-day mighty castle. Burgdorf was then one of the central bases and preferred residences of this noble family from the Black Forest.

    Today, the castle is the largest, most complete and best preserved Zähring castle complex.

    translated byView Original
    • September 30, 2015

  • Thilo Kraemer

    The homepage schloss-burgdorf.ch/de provides all the necessary information on the various areas such as history, museum, youth hostel, restaurant, etc.
    ✌🏻😎🤘🏻

    translated byView Original
    • January 30, 2021

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