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Aguara01 went for a hike.
February 13, 2026
Da der Kallikratis-Fluss ja nur selten fließt, wollte ich dieses Ereignis mal festhalten und zwar auf einem alten Nebenweg entlang seinem Bett, dessen Reaktivierung ich durch häufiges Begehen (+Freischneiden +Steinmännchen) zu fördern suche. Es sind eigtl. nur 600 m ab km 0,5, durch altes Siedlungsland mit vielen Mauern unterhalb des heutigen Patsianos. Die lateinische Bezeichnung (Auf dem Nebenweg zum Franken- bzw. Freien Kastell, früher Burg des Hl. Niketas) kam mir in Anbetracht der Spuren römischer Besiedelung. Lt Sphakia Survey (https://portal.sds.ox.ac.uk/collections/Sphakia_Zone_A_Coasts_and_Coastal_Plains/6801549) bestanden hier römische Landgüter, die die Ebene kultivierten. Hierzu besonders: https://portal.sds.ox.ac.uk/ndownloader/files/42528928 . Das Christentum war bereits präsent, wovon die Basilika des Hl. Nikitas (Ruinen mit Mosaik aus dem 4. Jh.) zeugt. Eine weitere neue Erkenntnis betrifft den Namen des Kastells: nach einer bisher nicht gesicherten Quelle bedeutet Φραγκοκάστελλο ursprünglich nicht "Kastell der Franken (=Venezianer)", denn diese Bezeichnung hätte für alle anderen Katholiken außer den Venezianern gegolten, sondern (Zoll-)freies Kastell. Nur von hier war nämlich die steuerfreie Ausfuhr lokaler Produkte gestattet, während andere venezianische Stützpunkte, z.B. Ierapetra, die normalen Abgaben entrichten mussten. Der ursprüngliche "venezianische" Name war ohnehin Castel di Santo Niceta, nach der vorher hier bestehenden Siedlung mit frühchristlicher Basilika.
00:33
3.27km
5.9km/h
0m
80m
Aguara01 and Patrick A. Nektarios went for a hike.
January 31, 2026
Die Tour verläuft über die Hänge und Wasserläufe des ganzjährig grünen Beckens von Agios Vasilios, teilweise auf dem E4, in der ersten Hälfte fast komplett durch Zypressen, Kiefern und Eichenwälder. Daher ist diese Strecke sicher auch im Sommer angenehm. Gerade am Anfang ist die Orientierung jedoch aufgrund komplett fehlender Markierung schwierig und man gerät öfters in die Irre und wandert (winters) in Bächen. Die von Komoot vorgeschlagene Route ist bei Km 7,3 inexistent bzw. unpassierbar, deshalb stiegen wir off grid (+2 schwierige Zäune) zur Timios-Stavros Kapelle, was sich aber dann doch als lohnend herausstellt, auch wenn man es hätte einfacher haben können (rechts abbiegen bei Km 5,4 oder 6,3). In Kali Sikia tragen viele Häuser Tafeln, die an Gräueltaten der deutschen Besatzer 1943 erinnern. Ein lohnender Abschluss ist in diesem Dorf auf jeden Fall die freundliche Taverne "Bilias".
02:53
12.7km
4.4km/h
340m
340m
Aguara01 went for a hike.
January 14, 2026
Ziemlich unbekannt, obwohl sogar auf "Cretan Beaches" beschrieben (https://www.cretanbeaches.com/de/kretas-schluchten/westkreta-schluchten/kolokasia-schlucht) ist die Rechtas-Schlucht, die ihren Namen von einem 12 m hohen Wasserfall (Katarrakt/καταρράκτης) hat, der allerdings nur bei Starkregen funktioniert, wenn man bestimmt nicht hier sein will. Der Einstieg ist direkt unterhalb der zu Luxury Villas umgebauten alten neuen Ölmühle. Nach wenigen 100 m kann man nach rechts zur Kapelle des Agios Porfirios hochsteigen, die sehr originell, aber nicht byzantinisch ist, ein Werk des legendären Papagiorgis aus Vuvas, eine Art Camilo Torres der Sfakia. Kurz vor dem virtuellen Wasserfall kann man links aus der Schlucht aussteigen und erreicht dann den alten Weg, der vom ehemaligen Agios-Nikolaos-Kloster nach Kolokasia führt. Dortselbst gelangen wir duch den Olivenhain zum oberen Eingang der Schlucht (nur gucken!). Nach Rast in Kolokasia gings für uns weiter auf einem wunderschönen Olivenbau-Lehrpfad zu Eleni ins Pentagon von Vuvas.
01:53
6.64km
3.5km/h
240m
170m
Aguara01 went for a hike.
December 8, 2025
Die Wanderung führt auf alten Wegen von dem fast 700 m hoch gelegenen „naxiotischen Anogia“ in den Küstenflecken Moutsoura, im offiziellen Wander-Netzwerk von Naxos ist es Weg Nr. 1 mit entsprechender Markierung. Die erste Hälfte bis zur Agia-Kiriaki-Kirche verläuft relativ bequem, teils auf luxuriösen Marmor-Kalderimia und im Schatten von Stein- und Kermeseichen. Die zweite Hälfte ist von dem ehemaligen Schmirgel-Abbau (seit der Antike bis in die 1960er Jahre) geprägt. Gleich hinter Agia-Kiriaki eröffnet sich das weitläufige Areal der früheren Umlenkstation einer 1926-29 erbauten Seilbahn mit den Ruinen von Behausungen für die Arbeiter. Die Überbleibsel der Bahn begleiten einen bis zur Küste, der Weg ist ab hier allerdings wesentlich unkomfortabler und wo er parallel zur Straße verläuft, sollte man gleich diese benutzen. Allerdings verpasst man dann ein paar Schmirgelstollen und weitere bauliche Installationen. Der ganze Komplex sollte in den 80ern ein Freilichtmuseum werden, das Unternehmen ist dann aber irgendwie versandet oder verschmirgelt, obwohl schon reichlich EU-Geld geflossen war. In Moutsouna beeindrucken die Überbleibsel der End- und Verladestation der Minenseilbahn. Im Winter hat immerhin eine Take-Away-Bar geöffnet (Dosengetränke und Sandwiches). Bei der Rückkehr nach Aperanthos kann ein Taxi helfen: 694 4351412, 50 €).
03:04
12.8km
4.2km/h
90m
690m
Aguara01 went for a hike.
December 7, 2025
Am Nordende von Naxos liegt liegt der sogar im Sommer einigermaßen verschlafene (zumindest nachts) Küstenort Apollonas. Bekannt ist er für seinen riesigen Kouros, der in dem hiesigen Marmorsteinbruch vor 2500 Jahren unvollendet liegen blieb. Ob es ein Dionysos oder ein Apoll werden sollte, ist unklar. Kontrastreich ist die Landschaft durch die weißen Marmoreinsprengsel in dunklem schieferartigem Gestein.
00:46
3.63km
4.8km/h
100m
90m
Aguara01 went for a hike.
December 7, 2025
Etwa 3 km oberhalb des Faneromeni-Stausees (nach reichlichem Regen immer noch leer) liegt das verlassene Dorf Skeponi. Es weist zahlreiche Parallelen zu Kolokasia in Sfakia/Kreta auf: Als Ende der 60er Jahre Straßenbau und Elektrifizierung auf dem Land forciert wurden, reichten die Mittel nicht für abgelegenere Dörfer. Die Regierung ließ dann einfach die örtliche Schule schließen und zwang die Bewohner in Dörfer mit entsprechender Infrastruktur abzuwandern, förderte das auch mit Darlehen zum Bau neuer Häuser. In Skeponi wurden dann von den Eigentümern einige der noch gut erhaltenen Häuser an Ausländer verkauft ("Hippies" im damaligen Jargon), die sie einigermaßen herrichteten und einige Jahre nutzten. Auch die Architektur der Bogenhäuser erinnert sehr an Sfakia, was auch mit dem kretischen Einfluss in Nordnaxos zusammenhängen kann. Irgendwann zogen hier allerdings die Ausländer ab. Ein Grund könnte sein, dass die Renovierungen doch zu provisorisch waren und ihnen die Dächer auf den Kopf fielen.
01:05
4.14km
3.8km/h
170m
30m
Aguara01 went for a hike.
December 6, 2025
Nördlich von Galini und Angarés erstreckt sich bis zum Strand von Amitis ein fruchtbares Tal, eine "vega" würde man auf Spanisch sagen. Hier stoßen wir vor ins "wirkliche Leben" der naxiotischen Bauern, was natürlich nicht nur schöne Bilder produziert (selten so dreckige Kühe gesehen). Das Hauptprodukt von Naxos sind (außer Touristen) bekanntlich Kartoffeln, daneben begegnen wir außer Schafen und Ziegen auch Kühen, Oliven, Wein, Gemüse und Zitrusfrüchten, darunter den legendären, riesigen Zedrat-Zitronen, die Grundstoff des lokalen Κίτρον-Likörs sind (Art Cointreau). Ein Stausee, der auch nach starken winterlichen Regenfällen ziemlich leer ist, soll die Bewässerung sichern. Wir sehen aber auch traditionelle Pumpen, eine auf dem Foto mit dem Kazantzakis-Straßenschild. Er hat hier einige Wochen verbracht und war voll des Lobes für dieses irdische Paradies. Viele der lokalen Produkte kann man in Giannis' Καφεπαντοπωλείον "Flea", dem lohnenden Ziel der Tour, kaufen oder verkosten.
01:29
7.65km
5.2km/h
80m
90m
Aguara01 went for a hike.
December 6, 2025
Regenbedingt stand heute Vormittag das Archäologische Museum von Naxos auf dem Programm (Eintritt frei, geöffnet Mi-Mo, 9-14 Uhr). Klein aber fein stellt es in 1 Saal Fundstücke aus 4 Jahrtausenden kykladischer Geschichte aus. Der Schwerpunkt liegt auf den bekannten archaischen Idolen aus dem 2. Jt. v. Chr. und spätmykenischer Keramik, häufig mit Oktopus-Motiven. In Naxos-Stadt findet man noch erstaunlich viele traditionelle Geschäfte. Jeglicher Touristenkram ist im Winter zum Glück geschlossen.
00:15
965m
3.8km/h
0m
0m
Aguara01 went for a hike.
December 5, 2025
Der so genannte Demeter-Tempel von Girula (ob er vielleicht doch eher Apollon gewidmet war, bleibt unsicher) ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten auf Naxos und nach neueren archäologischen Erkenntnissen halb restauriert. Zusammen mit eine schönen, kompakten Museum ist die Anlage sogar im Winter geöffnet (3-5 € Eintritt). Von Sangri gibt es eine im Prinzip bequeme Rundwanderung, die den Tempel und weitere (christliche) Heiligtümer berührt. Allerdings sollte man nicht wie wir demütig der Wegbeschreibung aus dem MM-Reiseführer folgen, sondern bei Km 1,66 der normalen Markierung (nicht links durch das Tor). Sonst bekommt man zumindest im Winter sehr nasse Füße. Von den 5 Kirchen am Wegrand sind immerhin 2 geöffnet und bieten dem Pilger Schutz bei Witterungs-Unbill (auf dem Demeter-Areal nirgends ein Dach zum Rasten!).
01:40
7.17km
4.3km/h
120m
130m
Aguara01 planned a hike.
December 4, 2025
01:11
3.34km
2.8km/h
180m
230m
February 13, 2026
What you found out is really very interesting.
Translated by Google •
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