About Andreas
4,712Â km
644:05Â h
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Andreas went for a hike.
about 23 hours ago
Das war heute ein WintermĂ€rchen. Seeburg, ein Tor zur Döberitzer Heide, verwandelt sich bei diesem Wetter â klirrende KĂ€lte und tiefstehende, goldene Sonne â in eine fast surreale Landschaft. Es ist ein besonderer Kontrast: Die Zivilisation ist nah, aber sobald man bei den Tieren ist, fĂŒhlt man sich wie in einer wilden Urzeit. Hier gibt es 1. Die Wisente: Die dampfenden Riesen Im tiefen Winter wirken die Wisente (die europĂ€ischen Bisons) am imposantesten. * Der Atem: Bei der klirrenden KĂ€lte sieht man jeden Atemzug als dicke, weiĂe Dampfwolke, die aus den NĂŒstern der massiven Tiere aufsteigt. * Die Ruhe: Wisente bewegen sich im Winter oft noch bedĂ€chtiger, um Energie zu sparen. Wenn sie regungslos in der Sonne stehen, das dunkle Fell oft mit Reif oder Schnee bedeckt, wirken sie wie Felsen in der Landschaft. * Das Fell: Ihr Winterfell ist extrem dicht und dunkelbraun. Es isoliert so gut, dass Schnee auf ihrem RĂŒcken liegen bleiben kann, ohne zu schmelzen. 2. Die Przewalski-Pferde: Wildheit im Schnee Die Wildpferde in dieser Region sind perfekt an das raue Klima angepasst. Sie sind nicht wie Stallpferde, die Decken brauchen; sie sind ĂberlebenskĂŒnstler. * Das Winterkleid ist sehr "plĂŒschig". Sie tragen jetzt ein dickes, fast wolliges Winterfell, dazu die typische StehmĂ€hne. * Verhalten: Oft stehen sie dicht gedrĂ€ngt zusammen ("Social Thermoregulation"), um sich gegenseitig zu wĂ€rmen, oder sie scharren mit den Hufen den harten Boden auf, um unter dem Frost nach trockenem Gras zu suchen. Das helle Beige ihres Fells leuchtet wunderschön in der tiefstehenden Wintersonne. 3. Die Schafe: Die Landschaftspfleger. Schaf, Skudden oder andere robuste Rassen), bilden sie einen weichen Kontrast zur HĂ€rte des Frosts. * Wolle als Schutz: FĂŒr die Schafe ist diese KĂ€lte meist kein Problem. Ihre Wolle speichert die KörperwĂ€rme extrem effizient. * Das Bild: Eine Schafherde auf einer frostigen Wiese, im Hintergrund die weite Heide, ist der Inbegriff lĂ€ndlicher Winteridylle. Was diesen speziellen Moment â klirrende KĂ€lte bei strahlender Sonne â so magisch macht, ist die Akustik und das Licht: * Der Klang: Der Boden ist hart gefroren. Jeder Schritt knirscht. GerĂ€usche tragen weiter als sonst; vielleicht habt ihr das Schnauben eines Pferdes schon aus groĂer Entfernung gehört. * Das Licht: Die Wintersonne steht tief und wirft lange Schatten. Sie hat keine wĂ€rmende Kraft auf der Haut, aber sie taucht das trockene Gras der Heide und das Fell der Tiere in ein warmes, goldenes Licht ("Golden Hour"), das im starken Kontrast zum blauen, kalten Himmel steht. Es ist genau diese Art von Spaziergang, nach dem man mit roten Wangen und durchgefrorenen Fingern nach Hause kommt, sich unglaublich lebendig fĂŒhlt und sich auf einen heiĂen Tee freut. Great Day out!
01:48
6.25km
3.5km/h
20m
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Andreas went for a hike.
3 days ago
Die Döberitzer Heide im Winter â besonders wenn Schnee liegt â ist ein Ort von fast unwirklicher Stille und Weite, direkt vor den Toren Berlins und Potsdams. Die Landschaft verwandelt sich dann in eine weiĂe Wildnis, die eher an Tundra oder osteuropĂ€ische Steppen erinnert als an Brandenburg. â âWenn Schnee fĂ€llt, werden die Kontraste der Heide weicher. Die lila blĂŒhenden Teppiche des SpĂ€tsommers sind nun unter einer weiĂen Decke verborgen, aus der nur struppige WacholderbĂŒsche, knorrige Eichen und dunkle KiefernwĂ€lder hervorragen. Es ist die ruhigste Zeit des Jahres. Da das Laub fehlt, hast du oft einen weiten Blick â ideal, um Tiere zu beobachten, die sich sonst im Dickicht verstecken. âFĂŒr die Wölfe ist der Winter keine Ruhezeit, sondern Hochsaison. âAktivitĂ€t: Sie halten keinen Winterschlaf. Im Gegenteil: Der Schnee hilft ihnen sogar bei der Jagd, da ihre Beutetiere (wie Wildschweine oder Rehe) im tiefen Schnee schneller ermĂŒden oder einsinken, wĂ€hrend die Wölfe mit ihren breiten Pfoten besser vorankommen. âSpurenlesen: FĂŒr Besucher ist der Winter die beste Chance, die Anwesenheit der Wölfe zu spĂŒren, auch wenn man sie fast nie sieht. Im Schnee kann man auf den Wegen oft die typischen Wolfsspuren finden: Sie laufen meist im energiesparenden âgeschnĂŒrten Trabâ, bei dem die Hinterpfoten genau in die AbdrĂŒcke der Vorderpfoten gesetzt werden â die Spur wirkt wie eine gerade Perlenschnur. Gut, dass wir den Oberförster bei der Kontrolle gesehen haben
01:18
4.56km
3.5km/h
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Andreas went for a hike.
4 days ago
Viele der kleinen Seen und Teiche rund um Ketzin (und im Havelland allgemein) sind menschengemacht. Es handelt sich oft um sogenannte Tonstiche oder Erdstiche. âDer Hintergrund: Ketzin hatte eine bedeutende Geschichte in der Ziegelindustrie. Der dort vorhandene Ton wurde abgebaut, um Ziegel fĂŒr den rasanten Ausbau von Berlin und Potsdam (besonders im 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert) zu brennen. âDie Entstehung: Nachdem die Tongruben ausgebeutet waren, fĂŒllten sie sich mit Grundwasser. âDas Ergebnis: Ăber die Jahrzehnte hat sich die Natur diese Wunden in der Landschaft zurĂŒckgeholt. Heute wirken sie wie uralte, verwunschene Teiche, umrahmt von Schilf und BĂ€umen. Ein Winterparadies fĂŒr die Natur âGerade im Winter offenbart sich die ökologische Bedeutung dieser GewĂ€sser: âTierspuren im Schnee: Da es um die Teiche oft sehr ruhig ist, kann man im Schnee hervorragend Spuren entdecken. Habt ihr vielleicht Nagespuren an BĂ€umen gesehen? Der Biber ist in der Havelregion sehr aktiv und hinterlĂ€sst an den Ufern der Teiche oft seine markanten "Sanduhr"-Spuren an BaumstĂ€mmen. âVogelbeobachtung: Die Teiche und die nahe Havel sind wichtige Rast- und ĂberwinterungsplĂ€tze. Selbst im tiefen Winter kann man hier Graureiher stehen sehen, die geduldig an eisfreien Stellen warten. Auch der farbenprĂ€chtige Eisvogel ist an den Ketziner GewĂ€ssern heimisch und im Winter vor dem weiĂen Schnee besonders gut zu erkennen, wenn er ĂŒber das Wasser flitzt. âDie SchilfgĂŒrtel: Das trockene, braun-goldene Schilf, das im Winter stehen bleibt (und oft schneebedeckt ist), bietet Insekten und kleinen Vögeln Schutz vor der KĂ€lte
01:07
3.69km
3.3km/h
10m
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This is truly a natural landscape worth protecting. @Andreasï»ż Great description! đđ» In photo #52, the man is also sitting patiently in front of the pond for hours without moving at all (like the heron). đ Best regards and have a lovely Sunday evening.
Translated by Google âą
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December 30, 2025
Die Geschichte von GĂŒterfelde ist besonders interessant, da sie exemplarisch zeigt, wie ein mĂ€rkisches Dorf ĂŒber Jahrhunderte von groĂen politischen Strömungen und wechselnden adligen Besitzern geprĂ€gt wurde. Hier ist ein Ăberblick ĂŒber die wichtigsten historischen Entwicklungen des Ortes sĂŒdlich von Berlin: 1. Ursprung und der âalteâ Name (Mittelalter bis 19. Jh.) Der Ort ist wesentlich Ă€lter, als der heutige Name vermuten lĂ€sst. UrsprĂŒnglich hieĂ das Dorf GĂŒtergotz. * GrĂŒndung: Die erste urkundliche ErwĂ€hnung fĂ€llt in das 13. Jahrhundert (oft wird das Jahr 1263 genannt, als Markgraf Otto III. den Ort im Tausch an das mĂ€chtige Kloster Lehnin ĂŒbergab). * Slawische Wurzeln: Der Name âGĂŒtergotzâ hat wahrscheinlich slawische Wurzeln. Historiker leiten ihn oft von âJutrogostâ ab, was so viel wie âMorgengastâ oder âMorgenröteâ bedeuten kann. * Mittelalter: Unter der Herrschaft der Zisterzienser-Mönche aus Lehnin entwickelte sich das Dorf. Die bis heute erhaltene Feldsteinkirche stammt im Kern aus dieser Zeit (13. Jahrhundert) und ist eines der Ă€ltesten GebĂ€ude der Region. 2. Die Ăra des Schlosses und der Prominenz (19. Jahrhundert) Im 19. Jahrhundert wandelte sich das einfache Bauerndorf zu einem gehobenen Wohnsitz fĂŒr die Berliner Elite. Das prĂ€gende GebĂ€ude des Ortes entstand: * Schloss GĂŒtergotz: Das Schloss wurde 1803â1804 von dem berĂŒhmten Architekten David Gilly ursprĂŒnglich in einem schlichten, klassizistischen Stil erbaut. * Albrecht von Roon: 1868 kaufte der preuĂische Kriegsminister Albrecht von Roon das Anwesen. Er lieĂ das Schloss im Stil der französischen Neorenaissance umbauen (daher das heutige Aussehen, das ein wenig an ein französisches ChĂąteau erinnert) und den Park verschönern. Roon nutzte es als Ruhesitz. * Gerson von Bleichröder: SpĂ€ter erwarb Bismarcks Bankier, Gerson von Bleichröder, das Anwesen. Er lieĂ den Park durch den bekannten HofgĂ€rtner Theodor Nietner weiter gestalten, was dem Ort einen fast herrschaftlichen Glanz verlieh. 3. Die Umbenennung in der NS-Zeit (1937) Ein entscheidender Einschnitt in die IdentitĂ€t des Ortes geschah wĂ€hrend des Nationalsozialismus. * Die Machthaber empfanden die Endung â-gotzâ als slawisch und damit âundeutschâ. * Im Rahmen der Germanisierung von Ortsnamen wurde GĂŒtergotz 1937 zwangsweise in GĂŒterfelde umbenannt. Anders als bei vielen anderen Orten in Ostdeutschland wurde dieser Name nach 1945 nicht rĂŒckgĂ€ngig gemacht. 4. DDR-Zeit und Gegenwart * Nach 1945: Das Schloss hatte eine wechselvolle Geschichte als Lazarett, Schulungsheim und zu DDR-Zeiten als Altenheim. Der Park und das GebĂ€ude litten unter der Nutzung, blieben aber in der Substanz erhalten. * Rieselfelder: Landschaftlich war die Umgebung lange durch die Berliner Rieselfelder geprĂ€gt, auf denen AbwĂ€sser verrieselt wurden. Dies endete erst Ende der 1990er Jahre. * Heute: Seit der Wende wurde das Schloss aufwendig saniert und in Eigentumswohnungen umgewandelt (âChĂąteau de Roonâ). GĂŒterfelde verlor 2001 seine SelbststĂ€ndigkeit und ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Stahnsdorf. Zusammenfassend: GĂŒterfelde ist ein historisch gewachsenes Angerdorf, dessen Geschichte man noch heute gut an der Bausubstanz ablesen kann â von der mittelalterlichen Kirche der Mönche ĂŒber das preuĂische Schloss der Minister bis hin zum kĂŒnstlichen Ortsnamen aus den 1930er Jahren.
01:06
3.74km
3.4km/h
30m
20m
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December 28, 2025
Die Stadt zeichnet sich durch eine faszinierende Doppelrolle aus: einst geistliches Zentrum (Kloster), spĂ€ter mondĂ€ne Sommerresidenz (Heiligendamm). â1. Die geistlichen Wurzeln: Das Kloster (12. â 16. Jahrhundert) âDie Geschichte beginnt nicht mit BadespaĂ, sondern mit Zisterziensermönchen. â1171: Das erste Kloster wurde im heutigen Ortsteil Althof gegrĂŒndet. Es war das erste Zisterzienserkloster in Mecklenburg, wurde jedoch kurz darauf bei Unruhen zerstört. â1186: NeugrĂŒndung des Klosters am heutigen Standort in Doberan. Die Mönche kultivierten das Land und machten das Kloster zu einem wirtschaftlichen Machtzentrum. âDas MĂŒnster: Im spĂ€ten 13. Jahrhundert (ab ca. 1280) begann der Bau des Doberaner MĂŒnsters. Es gilt heute als eines der wichtigsten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik ("Perle der norddeutschen Backsteingotik") und diente jahrhundertelang als Grablege der Mecklenburger Herzöge. â1552: Im Zuge der Reformation wurde das Kloster sĂ€kularisiert (aufgelöst), blieb aber als herzogliches Amt erhalten. â2. Das erste deutsche Seebad (ab 1793) âIm spĂ€ten 18. Jahrhundert wandelte sich der Ort radikal vom ruhigen Klosteramt zum gesellschaftlichen Mittelpunkt. â1793: Auf Anraten seines Leibarztes Prof. Samuel Gottlieb Vogel badete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg am "Heiligen Damm" in der Ostsee. Dies gilt als die GrĂŒndung des ersten deutschen Seebades (Heiligendamm). âDoberan als Residenz: WĂ€hrend man am Strand badete, wohnte und feierte der Adel im landeinwĂ€rts gelegenen Doberan. Es entstand ein prĂ€chtiges klassizistisches Ensemble rund um den "Kamp" (eine parkĂ€hnliche GrĂŒnanlage), inklusive Spielkasinos und Theater. Doberan wurde zur Sommerresidenz der Herzöge. â3. Stadtrecht und Infrastruktur (19. & frĂŒhes 20. Jahrhundert) â1879: Doberan erhielt offiziell das Stadtrecht. â1886: Die dampfbetriebene Schmalspurbahn, heute liebevoll "Molli" genannt, nahm den Betrieb auf. Sie verband Doberan zunĂ€chst mit Heiligendamm und spĂ€ter (1910) mit dem Seebad Arendsee (heute KĂŒhlungsborn). Einzigartig: Der Molli fĂ€hrt noch heute bimmelnd mitten durch die enge HauptstraĂe der Stadt. â1921: Die Stadt erhielt den offiziellen Titel "Bad" vorangestellt. â4. Moderne und Gegenwart âDDR-Zeit: Bad Doberan blieb ein wichtiger Kurort, die historischen GebĂ€ude litten jedoch teilweise unter dem Mangel an Baumaterialien, auch wenn das MĂŒnster stets gepflegt wurde. âNach 1990: Nach der Wiedervereinigung wurden der Stadtkern, die Klosteranlage und die historischen GebĂ€ude am Kamp umfassend saniert. âHeute: Bad Doberan ist bekannt als Heilbad, fĂŒr das MĂŒnster, den "Molli" und den Stadtteil Heiligendamm ("Die WeiĂe Stadt am Meer").
00:48
2.93km
3.6km/h
30m
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December 27, 2025
Was macht den Gespensterwald so besonders? âDer Name rĂŒhrt von dem bizarren Aussehen der BĂ€ume her. Es handelt sich um einen rund 180 Hektar groĂen Mischwald (davon wird der markante 1,3 km lange Streifen direkt an der SteilkĂŒste als "Gespensterwald" bezeichnet), der vor allem aus Eichen, Buchen, Hainbuchen und Eschen besteht. Diese sind teils ĂŒber 170 Jahre alt. ââWindflĂŒchterâ: Durch die stĂ€ndigen, salzhaltigen Seewinde und StĂŒrme wurden die BĂ€ume ĂŒber Jahrzehnte geformt. Ihre Kronen neigen sich landeinwĂ€rts, als wĂŒrden sie vor dem Wind fliehen (daher der Begriff âWindflĂŒchterâ). âDie AtmosphĂ€re: Die StĂ€mme sind oft krumm und verdreht, wirken im DĂ€mmerlicht oder bei Nebel fast wie Fabelwesen. Ein lokales Sprichwort sagt, dies sei der Ort, âwo der Wind das Gras mĂ€htâ â weil die GrĂ€ser durch den stetigen Wind alle gleichmĂ€Ăig kurz wirken. âLichtspiele: Besonders beeindruckend ist der Wald bei Sonnenuntergang oder im Nebel, wenn das Licht durch die lichten Baumkronen fĂ€llt und die glatten, silbergrauen StĂ€mme der Buchen fast unwirklich leuchten lĂ€sst.
01:47
5.49km
3.1km/h
20m
20m
Andreas went for a hike.
December 25, 2025
Danach schnell an den gemĂŒtlichen Kamin
00:37
2.46km
4.0km/h
10m
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December 25, 2025
Das Naturschutzgebiet BĂžtĂž Nor (und der direkt angrenzende BĂžtĂžskoven) ist eines der spannendsten Naturziele auf Falster, besonders wenn man Tiere beobachten möchte. Es liegt ganz im SĂŒden der Insel bei Marielyst. Das Besondere an diesem Gebiet ist die Kombination aus seltener Tierwelt und einer speziellen Landschaftsgeschichte. Hier sind die Highlights, auf die Sie achten sollten: 1. Die âWildpferdeâ (Koniks) Das absolute Highlight fĂŒr viele Besucher sind die wild lebenden Pferde im BĂžtĂžskoven (dem Waldgebiet sĂŒdlich des Vogelreservats). * Es handelt sich um Konik-Pferde, eine robuste Rasse, die dem ursprĂŒnglichen europĂ€ischen Wildpferd sehr Ă€hnlich ist. * Sie leben dort das ganze Jahr ĂŒber frei und ohne ZufĂŒtterung. Ihre Aufgabe ist es, den Wald âoffenâ zu halten, indem sie GrĂ€ser und kleine BĂ€ume fressen. Das schafft Licht fĂŒr seltene Pflanzen und Schmetterlinge. * Tipp: Man kann ihnen auf den Wanderwegen oft recht nah begegnen (bitte trotzdem Abstand halten und nicht fĂŒttern!). 2. Ein Paradies fĂŒr Vogelbeobachter (BĂžtĂž Nor) Der nördliche Teil, das eigentliche BĂžtĂž Nor, ist ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Da es auf der Hauptzugroute zwischen Skandinavien und Mitteleuropa liegt, ist hier immer viel los: * Seeadler: Mit etwas GlĂŒck können Sie diese majestĂ€tischen Greifvögel kreisen sehen (sie brĂŒten in der Gegend). * Zugvögel: Im FrĂŒhjahr und Herbst rasten hier Tausende von GĂ€nsen, Enten und Kranichen. * BeobachtungstĂŒrme: Es gibt zwei hervorragende AussichtstĂŒrme (einer davon ist barrierefrei/rollstuhlgerecht mit einer Rampe), von denen aus Sie weit ĂŒber die Seen und RöhrichtflĂ€chen schauen können. Bringen Sie unbedingt ein Fernglas mit! 3. Die schottischen Hochlandrinder Neben den Pferden werden auch Rinder als âLandschaftspflegerâ eingesetzt. Sie sehen die zotteligen schottischen Hochlandrinder oft in den Feuchtwiesen stehen. Auch sie sorgen dafĂŒr, dass die FlĂ€chen nicht verbuschen.
01:00
3.11km
3.1km/h
20m
20m
Andreas went for a hike.
December 24, 2025
Der Park und das Gut Corselitze auf der dĂ€nischen Insel Falster blicken auf eine lange Geschichte zurĂŒck, die vor allem durch einen der bedeutendsten Industriellen und GenerĂ€le DĂ€nemarks im 18. Jahrhundert geprĂ€gt wurde. Hier ist eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung: 1. UrsprĂŒnge und königlicher Besitz Der Name "Corselitze" stammt ursprĂŒnglich aus dem Slawischen (Wendischen) und deutet auf eine Besiedlung im Mittelalter hin. * Vom Dorf zum Hof: UrsprĂŒnglich war Corselitze ein Dorf, entwickelte sich aber im Laufe des Mittelalters zu einem Herrenhof. * Adels- und Kronbesitz: Ăber Jahrhunderte gehörte das Gut verschiedenen Adelsfamilien (wie der Familie Falster) und spĂ€ter der dĂ€nischen Krone. Zwischen 1603 und 1766 diente es als königliches Ladegut unter dem Schloss NykĂžbing, um den dortigen Hof zu versorgen. Es diente zeitweise auch als Witwensitz fĂŒr Königinnen. 2. Die Ăra Classen (Der Wendepunkt) Die entscheidende Wende in der Geschichte des Ortes kam im Jahr 1768, als Generalmajor Johan Frederik Classen das Gut kaufte. Classen war ein sehr wohlhabender Industrieller (GrĂŒnder der Stadt FrederiksvĂŠrk und ihrer KanonengieĂerei). * Umbau: Classen lieĂ das heutige HauptgebĂ€ude zwischen 1775 und 1777 im neoklassizistischen Stil errichten (Architekt war vermutlich Andreas Kirkerup). * Der Park: Er war es auch, der den Park anlegen lieĂ. Inspiriert von den damals modernen englischen LandschaftsgĂ€rten, lieĂ er Alleen pflanzen, ObstgĂ€rten anlegen und schuf eine romantische Parklandschaft. * Generalens Lysthus: Ein kleines, strohgedecktes LusthĂ€uschen am Rande des Waldes zur Ostsee hin ("Das Lusthaus des Generals"), das noch heute existiert, wurde ebenfalls in dieser Zeit als RĂŒckzugsort erbaut. 3. "Det Classenske Fideicommis" Classen starb 1792 kinderlos. In seinem Testament verfĂŒgte er, dass sein gesamtes Vermögen und seine LĂ€ndereien in eine Stiftung ĂŒbergehen sollten â das sogenannte Det Classenske Fideicommis. * Zweck der Stiftung: Die Stiftung hatte (und hat bis heute) den Zweck, "nĂŒtzliche Menschen fĂŒr den Staat zu bilden", den FleiĂ zu fördern und Armut zu lindern. * Dauerhafter Erhalt: Da das Gut in eine Stiftung ĂŒberging und nicht unter Erben aufgeteilt wurde, konnte Corselitze als zusammenhĂ€ngendes land- und forstwirtschaftliches Areal bis heute erhalten bleiben. 4. Der Park Heute Der Park von Corselitze ist heute ein beliebtes Ausflugsziel: * Stil: Er gilt als schönes Beispiel eines englischen Landschaftsgartens mit weiten RasenflĂ€chen, alten BĂ€umen und Sichtachsen. * ZugĂ€nglichkeit: WĂ€hrend das HauptgebĂ€ude selbst meist privat genutzt wird (Verwaltung der Stiftung) und nicht von innen besichtigt werden kann, ist der Park fĂŒr die Ăffentlichkeit zugĂ€nglich. * Besonderheiten: Besonders im FrĂŒhjahr und Sommer ist der Garten fĂŒr seine Blumenbeete und die historischen Alleen bekannt. Auch das Grabmal von Classen befindet sich im Park. Zusammenfassend: Die Geschichte von Corselitze ist untrennbar mit dem philanthropischen Erbe von J.F. Classen verbunden. Es wandelte sich von einem königlichen Versorgungshof zu einem klassizistischen Landsitz, dessen ErtrĂ€ge seit ĂŒber 200 Jahren wohltĂ€tigen Zwecken in DĂ€nemark dienen
00:28
1.16km
2.5km/h
0m
10m
That sounds reassuring â that the wolves tend to stay hidden. I rarely think about which predator or wild animal I might encounter when I'm hiking around alone. As for food đ€ I hope they all have enough, right?
Translated by Google âą
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