About Andreas
4,718 km
645:59 h
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Andreas went for a hike.
about 13 hours ago
Die 1920er Jahre markieren für die Wublitz eine Zeit des extremen Wandels – weg von der rein bäuerlichen Nutzung hin zur Geburtsstunde des modernen Freizeit- und Ausflugstourismus. In den "Goldenen Zwanzigern" war die Wublitz geprägt von folgenden Entwicklungen: 1. Die Wublitz als "Sehnsuchtsort" für Berliner Nach dem Ersten Weltkrieg boomte der Ausflugsverkehr aus Berlin und Potsdam. Die Wublitz galt damals als „Geheimtipp“ für diejenigen, denen der Wannsee zu voll war. Paddel-Boom: Das Kanu- und Faltbootfahren wurde zum Massenphänomen. Die Wublitz war ein beliebtes Ziel, weil sie (schon damals) windgeschützter und ruhiger war als die offene Havel. Ausflugsgaststätten: In Orten wie Marquardt, Grube und Leest florierten die Gaststätten. Die Berliner kamen mit der Eisenbahn bis Marquardt und wanderten dann an die Wublitz. 2. Landwirtschaft und Fischerei Trotz des beginnenden Tourismus blieb die Region tief ländlich geprägt: Obstbau: Die Hänge rund um die Wublitz (besonders bei Leest und auf der Insel Töplitz) wurden intensiv für den Obstbau genutzt. Zur Zeit der Baumblüte strömten tausende Menschen in die Region, was eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Bevölkerung war. Reet-Ernte: In den 1920er Jahren war das Schilf (Reet) der Wublitz noch ein wertvoller Rohstoff. Es wurde im Winter im großen Stil geschnitten und als Baumaterial (Dachdeckung, Isolierung) oder für die Mattenherstellung genutzt. Fischerei: Die Wublitz war ein extrem fischreiches Gewässer. Die Berufsfischerei spielte in Nattwerder und Töplitz noch eine zentrale Rolle; Hechte, Zander und Aale aus der Wublitz galten als Delikatesse. 3. Infrastruktur und die Zäsur durch den Kanal Die 1920er Jahre waren auch die Zeit, in der sich die Landschaft massiv veränderte: Der Sacrow-Paretzer Kanal: Obwohl der Kanal bereits 1876 fertiggestellt wurde, wurde er in den 1920ern weiter ausgebaut, um den wachsenden Schiffsverkehr nach Berlin zu bewältigen. Dies trennte die Wublitz endgültig in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Verlust der Natürlichkeit: Aus heutiger Sicht begann damals die Phase, in der die Natur dem Fortschritt (Schifffahrt, schnellere Transportwege) untergeordnet wurde. Die Wublitzbrücke zwischen Leest und Töplitz war damals ein wichtiger Punkt für den Fuhrwerksverkehr. 4. Die Wublitz in der Kultur In den 1920er Jahren entdeckten auch Künstler und Intellektuelle die Abgeschiedenheit der Wublitz. Das nahegelegene Schloss Marquardt war in dieser Zeit ein Treffpunkt für illustre Gäste. Die Landschaft wurde oft als "märkisches Arkadien" romantisiert – ein Kontrastprogramm zum grauen, lauten Berlin.
01:54
6.69km
3.5km/h
20m
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Andreas went for a hike.
4 days ago
Das war heute ein Wintermärchen. Seeburg, ein Tor zur Döberitzer Heide, verwandelt sich bei diesem Wetter – klirrende Kälte und tiefstehende, goldene Sonne – in eine fast surreale Landschaft. Es ist ein besonderer Kontrast: Die Zivilisation ist nah, aber sobald man bei den Tieren ist, fühlt man sich wie in einer wilden Urzeit. Hier gibt es 1. Die Wisente: Die dampfenden Riesen Im tiefen Winter wirken die Wisente (die europäischen Bisons) am imposantesten. * Der Atem: Bei der klirrenden Kälte sieht man jeden Atemzug als dicke, weiße Dampfwolke, die aus den Nüstern der massiven Tiere aufsteigt. * Die Ruhe: Wisente bewegen sich im Winter oft noch bedächtiger, um Energie zu sparen. Wenn sie regungslos in der Sonne stehen, das dunkle Fell oft mit Reif oder Schnee bedeckt, wirken sie wie Felsen in der Landschaft. * Das Fell: Ihr Winterfell ist extrem dicht und dunkelbraun. Es isoliert so gut, dass Schnee auf ihrem Rücken liegen bleiben kann, ohne zu schmelzen. 2. Die Przewalski-Pferde: Wildheit im Schnee Die Wildpferde in dieser Region sind perfekt an das raue Klima angepasst. Sie sind nicht wie Stallpferde, die Decken brauchen; sie sind Überlebenskünstler. * Das Winterkleid ist sehr "plüschig". Sie tragen jetzt ein dickes, fast wolliges Winterfell, dazu die typische Stehmähne. * Verhalten: Oft stehen sie dicht gedrängt zusammen ("Social Thermoregulation"), um sich gegenseitig zu wärmen, oder sie scharren mit den Hufen den harten Boden auf, um unter dem Frost nach trockenem Gras zu suchen. Das helle Beige ihres Fells leuchtet wunderschön in der tiefstehenden Wintersonne. 3. Die Schafe: Die Landschaftspfleger. Schaf, Skudden oder andere robuste Rassen), bilden sie einen weichen Kontrast zur Härte des Frosts. * Wolle als Schutz: Für die Schafe ist diese Kälte meist kein Problem. Ihre Wolle speichert die Körperwärme extrem effizient. * Das Bild: Eine Schafherde auf einer frostigen Wiese, im Hintergrund die weite Heide, ist der Inbegriff ländlicher Winteridylle. Was diesen speziellen Moment – klirrende Kälte bei strahlender Sonne – so magisch macht, ist die Akustik und das Licht: * Der Klang: Der Boden ist hart gefroren. Jeder Schritt knirscht. Geräusche tragen weiter als sonst; vielleicht habt ihr das Schnauben eines Pferdes schon aus großer Entfernung gehört. * Das Licht: Die Wintersonne steht tief und wirft lange Schatten. Sie hat keine wärmende Kraft auf der Haut, aber sie taucht das trockene Gras der Heide und das Fell der Tiere in ein warmes, goldenes Licht ("Golden Hour"), das im starken Kontrast zum blauen, kalten Himmel steht. Es ist genau diese Art von Spaziergang, nach dem man mit roten Wangen und durchgefrorenen Fingern nach Hause kommt, sich unglaublich lebendig fühlt und sich auf einen heißen Tee freut. Great Day out!
01:48
6.25km
3.5km/h
20m
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6 days ago
Die Döberitzer Heide im Winter – besonders wenn Schnee liegt – ist ein Ort von fast unwirklicher Stille und Weite, direkt vor den Toren Berlins und Potsdams. Die Landschaft verwandelt sich dann in eine weiße Wildnis, die eher an Tundra oder osteuropäische Steppen erinnert als an Brandenburg. Wenn Schnee fällt, werden die Kontraste der Heide weicher. Die lila blühenden Teppiche des Spätsommers sind nun unter einer weißen Decke verborgen, aus der nur struppige Wacholderbüsche, knorrige Eichen und dunkle Kiefernwälder hervorragen. Es ist die ruhigste Zeit des Jahres. Da das Laub fehlt, hast du oft einen weiten Blick – ideal, um Tiere zu beobachten, die sich sonst im Dickicht verstecken. Für die Wölfe ist der Winter keine Ruhezeit, sondern Hochsaison. Aktivität: Sie halten keinen Winterschlaf. Im Gegenteil: Der Schnee hilft ihnen sogar bei der Jagd, da ihre Beutetiere (wie Wildschweine oder Rehe) im tiefen Schnee schneller ermüden oder einsinken, während die Wölfe mit ihren breiten Pfoten besser vorankommen. Spurenlesen: Für Besucher ist der Winter die beste Chance, die Anwesenheit der Wölfe zu spüren, auch wenn man sie fast nie sieht. Im Schnee kann man auf den Wegen oft die typischen Wolfsspuren finden: Sie laufen meist im energiesparenden „geschnürten Trab“, bei dem die Hinterpfoten genau in die Abdrücke der Vorderpfoten gesetzt werden – die Spur wirkt wie eine gerade Perlenschnur. Gut, dass wir den Oberförster bei der Kontrolle gesehen haben
01:18
4.56km
3.5km/h
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7 days ago
Viele der kleinen Seen und Teiche rund um Ketzin (und im Havelland allgemein) sind menschengemacht. Es handelt sich oft um sogenannte Tonstiche oder Erdstiche. Der Hintergrund: Ketzin hatte eine bedeutende Geschichte in der Ziegelindustrie. Der dort vorhandene Ton wurde abgebaut, um Ziegel für den rasanten Ausbau von Berlin und Potsdam (besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert) zu brennen. Die Entstehung: Nachdem die Tongruben ausgebeutet waren, füllten sie sich mit Grundwasser. Das Ergebnis: Über die Jahrzehnte hat sich die Natur diese Wunden in der Landschaft zurückgeholt. Heute wirken sie wie uralte, verwunschene Teiche, umrahmt von Schilf und Bäumen. Ein Winterparadies für die Natur Gerade im Winter offenbart sich die ökologische Bedeutung dieser Gewässer: Tierspuren im Schnee: Da es um die Teiche oft sehr ruhig ist, kann man im Schnee hervorragend Spuren entdecken. Habt ihr vielleicht Nagespuren an Bäumen gesehen? Der Biber ist in der Havelregion sehr aktiv und hinterlässt an den Ufern der Teiche oft seine markanten "Sanduhr"-Spuren an Baumstämmen. Vogelbeobachtung: Die Teiche und die nahe Havel sind wichtige Rast- und Überwinterungsplätze. Selbst im tiefen Winter kann man hier Graureiher stehen sehen, die geduldig an eisfreien Stellen warten. Auch der farbenprächtige Eisvogel ist an den Ketziner Gewässern heimisch und im Winter vor dem weißen Schnee besonders gut zu erkennen, wenn er über das Wasser flitzt. Die Schilfgürtel: Das trockene, braun-goldene Schilf, das im Winter stehen bleibt (und oft schneebedeckt ist), bietet Insekten und kleinen Vögeln Schutz vor der Kälte
01:07
3.69km
3.3km/h
10m
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December 30, 2025
Die Geschichte von Güterfelde ist besonders interessant, da sie exemplarisch zeigt, wie ein märkisches Dorf über Jahrhunderte von großen politischen Strömungen und wechselnden adligen Besitzern geprägt wurde. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten historischen Entwicklungen des Ortes südlich von Berlin: 1. Ursprung und der „alte“ Name (Mittelalter bis 19. Jh.) Der Ort ist wesentlich älter, als der heutige Name vermuten lässt. Ursprünglich hieß das Dorf Gütergotz. * Gründung: Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das 13. Jahrhundert (oft wird das Jahr 1263 genannt, als Markgraf Otto III. den Ort im Tausch an das mächtige Kloster Lehnin übergab). * Slawische Wurzeln: Der Name „Gütergotz“ hat wahrscheinlich slawische Wurzeln. Historiker leiten ihn oft von „Jutrogost“ ab, was so viel wie „Morgengast“ oder „Morgenröte“ bedeuten kann. * Mittelalter: Unter der Herrschaft der Zisterzienser-Mönche aus Lehnin entwickelte sich das Dorf. Die bis heute erhaltene Feldsteinkirche stammt im Kern aus dieser Zeit (13. Jahrhundert) und ist eines der ältesten Gebäude der Region. 2. Die Ära des Schlosses und der Prominenz (19. Jahrhundert) Im 19. Jahrhundert wandelte sich das einfache Bauerndorf zu einem gehobenen Wohnsitz für die Berliner Elite. Das prägende Gebäude des Ortes entstand: * Schloss Gütergotz: Das Schloss wurde 1803–1804 von dem berühmten Architekten David Gilly ursprünglich in einem schlichten, klassizistischen Stil erbaut. * Albrecht von Roon: 1868 kaufte der preußische Kriegsminister Albrecht von Roon das Anwesen. Er ließ das Schloss im Stil der französischen Neorenaissance umbauen (daher das heutige Aussehen, das ein wenig an ein französisches Château erinnert) und den Park verschönern. Roon nutzte es als Ruhesitz. * Gerson von Bleichröder: Später erwarb Bismarcks Bankier, Gerson von Bleichröder, das Anwesen. Er ließ den Park durch den bekannten Hofgärtner Theodor Nietner weiter gestalten, was dem Ort einen fast herrschaftlichen Glanz verlieh. 3. Die Umbenennung in der NS-Zeit (1937) Ein entscheidender Einschnitt in die Identität des Ortes geschah während des Nationalsozialismus. * Die Machthaber empfanden die Endung „-gotz“ als slawisch und damit „undeutsch“. * Im Rahmen der Germanisierung von Ortsnamen wurde Gütergotz 1937 zwangsweise in Güterfelde umbenannt. Anders als bei vielen anderen Orten in Ostdeutschland wurde dieser Name nach 1945 nicht rückgängig gemacht. 4. DDR-Zeit und Gegenwart * Nach 1945: Das Schloss hatte eine wechselvolle Geschichte als Lazarett, Schulungsheim und zu DDR-Zeiten als Altenheim. Der Park und das Gebäude litten unter der Nutzung, blieben aber in der Substanz erhalten. * Rieselfelder: Landschaftlich war die Umgebung lange durch die Berliner Rieselfelder geprägt, auf denen Abwässer verrieselt wurden. Dies endete erst Ende der 1990er Jahre. * Heute: Seit der Wende wurde das Schloss aufwendig saniert und in Eigentumswohnungen umgewandelt („Château de Roon“). Güterfelde verlor 2001 seine Selbstständigkeit und ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Stahnsdorf. Zusammenfassend: Güterfelde ist ein historisch gewachsenes Angerdorf, dessen Geschichte man noch heute gut an der Bausubstanz ablesen kann – von der mittelalterlichen Kirche der Mönche über das preußische Schloss der Minister bis hin zum künstlichen Ortsnamen aus den 1930er Jahren.
01:06
3.74km
3.4km/h
30m
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December 28, 2025
Die Stadt zeichnet sich durch eine faszinierende Doppelrolle aus: einst geistliches Zentrum (Kloster), später mondäne Sommerresidenz (Heiligendamm). 1. Die geistlichen Wurzeln: Das Kloster (12. – 16. Jahrhundert) Die Geschichte beginnt nicht mit Badespaß, sondern mit Zisterziensermönchen. 1171: Das erste Kloster wurde im heutigen Ortsteil Althof gegründet. Es war das erste Zisterzienserkloster in Mecklenburg, wurde jedoch kurz darauf bei Unruhen zerstört. 1186: Neugründung des Klosters am heutigen Standort in Doberan. Die Mönche kultivierten das Land und machten das Kloster zu einem wirtschaftlichen Machtzentrum. Das Münster: Im späten 13. Jahrhundert (ab ca. 1280) begann der Bau des Doberaner Münsters. Es gilt heute als eines der wichtigsten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik ("Perle der norddeutschen Backsteingotik") und diente jahrhundertelang als Grablege der Mecklenburger Herzöge. 1552: Im Zuge der Reformation wurde das Kloster säkularisiert (aufgelöst), blieb aber als herzogliches Amt erhalten. 2. Das erste deutsche Seebad (ab 1793) Im späten 18. Jahrhundert wandelte sich der Ort radikal vom ruhigen Klosteramt zum gesellschaftlichen Mittelpunkt. 1793: Auf Anraten seines Leibarztes Prof. Samuel Gottlieb Vogel badete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg am "Heiligen Damm" in der Ostsee. Dies gilt als die Gründung des ersten deutschen Seebades (Heiligendamm). Doberan als Residenz: Während man am Strand badete, wohnte und feierte der Adel im landeinwärts gelegenen Doberan. Es entstand ein prächtiges klassizistisches Ensemble rund um den "Kamp" (eine parkähnliche Grünanlage), inklusive Spielkasinos und Theater. Doberan wurde zur Sommerresidenz der Herzöge. 3. Stadtrecht und Infrastruktur (19. & frühes 20. Jahrhundert) 1879: Doberan erhielt offiziell das Stadtrecht. 1886: Die dampfbetriebene Schmalspurbahn, heute liebevoll "Molli" genannt, nahm den Betrieb auf. Sie verband Doberan zunächst mit Heiligendamm und später (1910) mit dem Seebad Arendsee (heute Kühlungsborn). Einzigartig: Der Molli fährt noch heute bimmelnd mitten durch die enge Hauptstraße der Stadt. 1921: Die Stadt erhielt den offiziellen Titel "Bad" vorangestellt. 4. Moderne und Gegenwart DDR-Zeit: Bad Doberan blieb ein wichtiger Kurort, die historischen Gebäude litten jedoch teilweise unter dem Mangel an Baumaterialien, auch wenn das Münster stets gepflegt wurde. Nach 1990: Nach der Wiedervereinigung wurden der Stadtkern, die Klosteranlage und die historischen Gebäude am Kamp umfassend saniert. Heute: Bad Doberan ist bekannt als Heilbad, für das Münster, den "Molli" und den Stadtteil Heiligendamm ("Die Weiße Stadt am Meer").
00:48
2.93km
3.6km/h
30m
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December 27, 2025
Was macht den Gespensterwald so besonders? Der Name rührt von dem bizarren Aussehen der Bäume her. Es handelt sich um einen rund 180 Hektar großen Mischwald (davon wird der markante 1,3 km lange Streifen direkt an der Steilküste als "Gespensterwald" bezeichnet), der vor allem aus Eichen, Buchen, Hainbuchen und Eschen besteht. Diese sind teils über 170 Jahre alt. „Windflüchter“: Durch die ständigen, salzhaltigen Seewinde und Stürme wurden die Bäume über Jahrzehnte geformt. Ihre Kronen neigen sich landeinwärts, als würden sie vor dem Wind fliehen (daher der Begriff „Windflüchter“). Die Atmosphäre: Die Stämme sind oft krumm und verdreht, wirken im Dämmerlicht oder bei Nebel fast wie Fabelwesen. Ein lokales Sprichwort sagt, dies sei der Ort, „wo der Wind das Gras mäht“ – weil die Gräser durch den stetigen Wind alle gleichmäßig kurz wirken. Lichtspiele: Besonders beeindruckend ist der Wald bei Sonnenuntergang oder im Nebel, wenn das Licht durch die lichten Baumkronen fällt und die glatten, silbergrauen Stämme der Buchen fast unwirklich leuchten lässt.
01:47
5.49km
3.1km/h
20m
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December 25, 2025
Danach schnell an den gemütlichen Kamin
00:37
2.46km
4.0km/h
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December 25, 2025
Das Naturschutzgebiet Bøtø Nor (und der direkt angrenzende Bøtøskoven) ist eines der spannendsten Naturziele auf Falster, besonders wenn man Tiere beobachten möchte. Es liegt ganz im Süden der Insel bei Marielyst. Das Besondere an diesem Gebiet ist die Kombination aus seltener Tierwelt und einer speziellen Landschaftsgeschichte. Hier sind die Highlights, auf die Sie achten sollten: 1. Die „Wildpferde“ (Koniks) Das absolute Highlight für viele Besucher sind die wild lebenden Pferde im Bøtøskoven (dem Waldgebiet südlich des Vogelreservats). * Es handelt sich um Konik-Pferde, eine robuste Rasse, die dem ursprünglichen europäischen Wildpferd sehr ähnlich ist. * Sie leben dort das ganze Jahr über frei und ohne Zufütterung. Ihre Aufgabe ist es, den Wald „offen“ zu halten, indem sie Gräser und kleine Bäume fressen. Das schafft Licht für seltene Pflanzen und Schmetterlinge. * Tipp: Man kann ihnen auf den Wanderwegen oft recht nah begegnen (bitte trotzdem Abstand halten und nicht füttern!). 2. Ein Paradies für Vogelbeobachter (Bøtø Nor) Der nördliche Teil, das eigentliche Bøtø Nor, ist ein bedeutendes Vogelschutzgebiet. Da es auf der Hauptzugroute zwischen Skandinavien und Mitteleuropa liegt, ist hier immer viel los: * Seeadler: Mit etwas Glück können Sie diese majestätischen Greifvögel kreisen sehen (sie brüten in der Gegend). * Zugvögel: Im Frühjahr und Herbst rasten hier Tausende von Gänsen, Enten und Kranichen. * Beobachtungstürme: Es gibt zwei hervorragende Aussichtstürme (einer davon ist barrierefrei/rollstuhlgerecht mit einer Rampe), von denen aus Sie weit über die Seen und Röhrichtflächen schauen können. Bringen Sie unbedingt ein Fernglas mit! 3. Die schottischen Hochlandrinder Neben den Pferden werden auch Rinder als „Landschaftspfleger“ eingesetzt. Sie sehen die zotteligen schottischen Hochlandrinder oft in den Feuchtwiesen stehen. Auch sie sorgen dafür, dass die Flächen nicht verbuschen.
01:00
3.11km
3.1km/h
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December 24, 2025
Der Park und das Gut Corselitze auf der dänischen Insel Falster blicken auf eine lange Geschichte zurück, die vor allem durch einen der bedeutendsten Industriellen und Generäle Dänemarks im 18. Jahrhundert geprägt wurde. Hier ist eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung: 1. Ursprünge und königlicher Besitz Der Name "Corselitze" stammt ursprünglich aus dem Slawischen (Wendischen) und deutet auf eine Besiedlung im Mittelalter hin. * Vom Dorf zum Hof: Ursprünglich war Corselitze ein Dorf, entwickelte sich aber im Laufe des Mittelalters zu einem Herrenhof. * Adels- und Kronbesitz: Über Jahrhunderte gehörte das Gut verschiedenen Adelsfamilien (wie der Familie Falster) und später der dänischen Krone. Zwischen 1603 und 1766 diente es als königliches Ladegut unter dem Schloss Nykøbing, um den dortigen Hof zu versorgen. Es diente zeitweise auch als Witwensitz für Königinnen. 2. Die Ära Classen (Der Wendepunkt) Die entscheidende Wende in der Geschichte des Ortes kam im Jahr 1768, als Generalmajor Johan Frederik Classen das Gut kaufte. Classen war ein sehr wohlhabender Industrieller (Gründer der Stadt Frederiksværk und ihrer Kanonengießerei). * Umbau: Classen ließ das heutige Hauptgebäude zwischen 1775 und 1777 im neoklassizistischen Stil errichten (Architekt war vermutlich Andreas Kirkerup). * Der Park: Er war es auch, der den Park anlegen ließ. Inspiriert von den damals modernen englischen Landschaftsgärten, ließ er Alleen pflanzen, Obstgärten anlegen und schuf eine romantische Parklandschaft. * Generalens Lysthus: Ein kleines, strohgedecktes Lusthäuschen am Rande des Waldes zur Ostsee hin ("Das Lusthaus des Generals"), das noch heute existiert, wurde ebenfalls in dieser Zeit als Rückzugsort erbaut. 3. "Det Classenske Fideicommis" Classen starb 1792 kinderlos. In seinem Testament verfügte er, dass sein gesamtes Vermögen und seine Ländereien in eine Stiftung übergehen sollten – das sogenannte Det Classenske Fideicommis. * Zweck der Stiftung: Die Stiftung hatte (und hat bis heute) den Zweck, "nützliche Menschen für den Staat zu bilden", den Fleiß zu fördern und Armut zu lindern. * Dauerhafter Erhalt: Da das Gut in eine Stiftung überging und nicht unter Erben aufgeteilt wurde, konnte Corselitze als zusammenhängendes land- und forstwirtschaftliches Areal bis heute erhalten bleiben. 4. Der Park Heute Der Park von Corselitze ist heute ein beliebtes Ausflugsziel: * Stil: Er gilt als schönes Beispiel eines englischen Landschaftsgartens mit weiten Rasenflächen, alten Bäumen und Sichtachsen. * Zugänglichkeit: Während das Hauptgebäude selbst meist privat genutzt wird (Verwaltung der Stiftung) und nicht von innen besichtigt werden kann, ist der Park für die Öffentlichkeit zugänglich. * Besonderheiten: Besonders im Frühjahr und Sommer ist der Garten für seine Blumenbeete und die historischen Alleen bekannt. Auch das Grabmal von Classen befindet sich im Park. Zusammenfassend: Die Geschichte von Corselitze ist untrennbar mit dem philanthropischen Erbe von J.F. Classen verbunden. Es wandelte sich von einem königlichen Versorgungshof zu einem klassizistischen Landsitz, dessen Erträge seit über 200 Jahren wohltätigen Zwecken in Dänemark dienen
00:28
1.16km
2.5km/h
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10m
Thank you @Andreas for your very interesting description. 👍🏻 I've now taken a closer look at where everything is located. Your photos are also beautiful. 👍🏻 Best regards, and I wish you a lovely evening. 🙋♀️
Translated by Google •
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