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Andreas went for a hike.
3 days ago
Riesiges Monument aus Stahl und Schatten Die Architektur der Einschüchterung Hinter der technokratischen Perfektion der 1,2 Kilometer langen Fassade verbirgt sich die Ideologie des Nationalsozialismus. Tempelhof war als „Weltflughafen“ geplant, doch seine monumentalen Ausmaße dienten primär der Selbstdarstellung des Regimes. Die massive Bauweise aus Stahlskelett und Muschelkalkverkleidung sollte Ewigkeit ausstrahlen – eine bauliche Manifestation des Machtanspruchs. Ein Kapitel ist die Nutzung der riesigen Hangars während des Zweiten Weltkriegs. Ab 1940 wurde der Flughafen zweckentfremdet: In den Hallen, die eigentlich für den zivilen Luftverkehr gedacht waren, wurden Kampfflugzeuge (Stuka JU 87) montiert. Die dunkle Statistik: Tausende Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen wurden in Lagern auf dem Flughafengelände interniert. Unter widrigsten Bedingungen mussten sie die technische Aufrüstung vorantreiben. Die weiten Hallen, heute architektonische Highlights, waren damals Orte der Ausbeutung.
01:25
3.71km
2.6km/h
150m
170m
Andreas went for a hike.
5 days ago
Unser Weg führte uns durch eine Parklandschaft, die seit Tagen unter einer festen Schneedecke ruhte. Unter einem strahlend blauen Himmel begannen wir unseren Rundgang am Flatowturm, dessen markante Silhouette sich scharf gegen das Winterlicht abhob. Während wir tiefer in das Gelände vordrangen, begegneten wir Baumpflegern, die in den 20 m hohen Kronen arbeiteten; das Klirren ihrer Ausrüstung und das Kreischen der Motorsägen begleiteten uns auf dem Weg zur Gerichtslaube. Vom Kleinen Schloss aus wanderten wir weiter zum Großen Schloss, von wo aus sich uns das weite Panorama der zugefrorenen Havel eröffnete. Der Blick reichte hinüber zum Schloss Glienicke und hinunter zum Maschinenhaus, die beide wie isoliert in der weißen Stille lagen. Die winterliche Ruhe wurde jäh unterbrochen, als ein Eisbrecher von der Glienicker Brücke her kommend in unser Sichtfeld schob. Das Schiff bahnte sich mühsam seinen Weg in Richtung Teltowkanal. Es war ein beeindruckendes Schauspiel: Das dumpfe Grollen des Motors mischte sich mit dem hellen, metallischen Bersten, wenn der schwere Rumpf die dicke Eisschicht unter sich begrub und zermalmte. Wir beobachteten noch eine Weile, wie die dunkle Fahrrinne hinter dem Schiff die ansonsten makellose Eisfläche zerschnitt, bevor wir unseren Weg fortsetzten.
01:14
4.29km
3.5km/h
70m
60m
Andreas went for a hike.
6 days ago
„Erinnerst du dich noch?“ Das ist der Satz, der uns heute ständig begleitet. Wir starten an der Kochstraße. Wer wie wir in den 80ern als West-Berliner Jugendliche hier unterwegs war, kennt diese Ecke noch als das „Ende der Welt“ – direkt an der Mauer, grau, hohl und irgendwie provisorisch. Heute stehen wir vor dem farbenfrohen GSW-Hochhaus und staunen, wie schick das alte Zeitungsviertel geworden ist. Aber keine Sorge, der alte Kreuzberg-Spirit flüstert uns an jeder Ecke noch etwas zu. Ein Spaziergang durch die Schichten der Stadt Wir biegen ab Richtung Berlinische Galerie. Damals sind wir hier vielleicht mit der Lederjacke durch die Ruinen gezogen, heute ist das Museum in der alten Glaslagerhalle ein architektonisches Statement. Es ist genau diese Mischung, die Berlin so unschlagbar cool macht: Wir konservieren die Geschichte nicht in Formaldehyd, wir bewohnen sie einfach neu. Auf dem Weg über den Oranienplatz schwelgen wir in Erinnerungen an die wilden 80er – die Demos, der Luisenstädtische Kanal, das Gefühl von Freiheit in der Nische. Wo früher Barrikaden geahnt wurden, flanieren wir heute entspannt unter Bäumen. Die Architektur der IBA (Internationale Bauausstellung) aus unserer Jugend wirkt heute fast schon historisch – ein echtes Zeugnis dafür, wie man Kreuzberg damals retten wollte, ohne es glattzubügeln. Die Asien-Expertise: Wenn Kreuzberg auf Singapur trifft Nach unseren vielen Jahren in Asien sind wir bei „Street Food Festivals“ ja durchaus kritisch. Wir haben an den legendären Hawker Stalls in Singapur gegessen, die Perfektion der Gyoza in Tokio erlebt und die Garküchen in Bangkok geliebt. Aber wenn wir heute durch die Markthalle Neun schlendern, während das Lunar New Year Spezial gefeiert wird, schlägt unser Herz höher. Es ist nicht nur das Essen – es ist dieser Vibe von Gemeinschaft und dampfenden Töpfen, den wir in Asien so schätzen gelernt haben. Das Niveau hier hält dem Vergleich mit den Night Markets in Taipei oder den Food-Courts in Seoul absolut stand. Dass wir diese quirlige, globale Energie jetzt in unserer alten West-Berliner Heimat finden, fühlt sich an wie das Beste aus beiden Welten. Berlin hat jetzt diesen „Global-Local“-Drive, ohne seine ruppige Direktheit zu verlieren. Das Ziel: Kulinarisches Neujahr (Jahr des Pferdes) Es ist das Jahr des Pferdes, und der Duft von Szechuan-Pfeffer und frisch gedämpften Dumplings zieht durch die historischen Hallen der Eisenbahnstraße. Für uns war das früher einfach eine Markthalle mit dem Charme der Nachkriegszeit. Heute ist sie das Epizentrum einer Berliner Szene, die sich als Weltbürger versteht. Unser Fazit Vom West-Berlin der 80er zum globalen Hotspot von heute – der Walk von der Kochstraße zum Lunar New Year Festival zeigt uns mal wieder, warum wir diese Stadt niemals verlassen könnten. Sie bleibt laut, sie bleibt bunt, und verdammt nochmal, sie schmeckt heute besser als je zuvor!
02:26
3.94km
1.6km/h
20m
30m
Andreas went for a hike.
7 days ago
Wenn der märkische Frost die Kiefern der Waldsiedlung überzieht, wird die besondere Stille dieses Ortes greifbar. Wir wandern auf den Wegen einer einst abgeschirmten Welt, die heute ganz anders pulsiert. Architektur und Alltag: Funktionalität statt Prunk Wir betrachten die Häuser: Es sind keine Villen, sondern solide, zweigeschossige Typenbauten der 1950er Jahre. In ihrer schlichten Putzbauweise mit Walmdächern wirken sie fast kleinstädtisch-bescheiden. Hier zählte die Zweckmäßigkeit. Ergänzt wurde dies durch das Clubhaus – das gesellschaftliche Zentrum mit Kinosaal und Bibliothek – sowie die Spezial-HO. Diese sicherte eine lückenlose Versorgung mit Waren, die andernorts oft fehlten, und schuf so eine privilegierte, aber auch isolierte Lebenswelt für die Staatsführung. Das Gefühl: Ein Ort der Entkopplung Beim Gehen durch den Schnee spüren wir die damalige Distanz. Es war ein Leben in einer funktionalen Idylle, geschützt und versorgt, aber räumlich wie sozial vom Alltag der restlichen Republik getrennt. Ein „goldener Käfig“, der heute seine strengen Zäune verloren hat. Wandlitz heute: Vom Sperrgebiet zum Gesundheitsstandort Nach 1990 wandelte sich das Areal grundlegend. Wo einst die politische Elite wohnte, steht heute das Wohlbefinden im Vordergrund: Rehabilitationskliniken: Ein Großteil der Fläche wird heute durch moderne Kliniken (z. B. für Neurologie und Kardiologie) genutzt. Öffentlichkeit: Die Siedlung ist längst Teil des normalen Lebens in Wandlitz geworden. Die geschichtsträchtigen Gebäude dienen nun der Heilung und dem Wohnen. Unser Fazit: Ein Ort, der seine Exklusivität abgelegt hat und heute zeigen kann, wie aus einer abgeschlossenen Zone ein offener Raum für die Gemeinschaft wurde.
00:46
2.87km
3.7km/h
10m
20m
Andreas went for a hike.
February 15, 2026
Es gibt diese Tage, an denen man den Jahreszeitenwechsel förmlich riechen kann. Heute war so ein Tag. Wir haben die dicken Winterstiefel noch einmal geschnürt, aber die Sonnenbrille durfte zum ersten Mal seit Langem wieder mit. Unser Ziel: Ein ausgedehnter Sonntagsrundgang durch den Park Sanssouci. Stille Wasser an der Friedenskirche Wir begannen unsere Runde an der Friedenskirche. Wer den Park im Sommer kennt, vermisst vielleicht das Plätschern, doch heute hatte die Stille eine ganz eigene Qualität. Die Teiche rund um das Kirchenensemble sind noch fest gefroren. Keine Enten, die Kreise ziehen, nur eine matte, eisige Fläche, die den Himmel fast stumpf widerspiegelt. In den schattigen Nischen des Kreuzgangs hielten sich hartnäckig die letzten Schneereste – wie kleine weiße Inseln, die die Zeit vergessen haben. Wenn die Sonne das Regiment übernimmt Doch sobald wir aus dem Schatten der Architektur traten, änderte sich alles. Die wärmende Sonne hatte heute bereits eine Kraft, die man ihr nach den dunklen Januarwochen kaum zugetraut hätte. Es ist dieser magische Moment, in dem man die Jacke ein Stück öffnet und das Gesicht nach oben streckt. Man spürt: Es dauert nicht mehr lange. Der Frühling steht unsichtbar in den Startlöchern. Fernsicht und Ruinenromantik Was uns heute besonders fasziniert hat, waren die freien Blickachsen. Ohne das dichte Blätterdach der Alleen wirkt der Park fast unendlich weit. Man erkennt Zusammenhänge zwischen den Schlössern und Statuen, die im Sommer verborgen bleiben. Unser Weg führte uns schließlich hinauf zum Ruinenberg. Zwischen den künstlichen antiken Ruinen stehend, schauten wir über das frostige Potsdam. Die Kombination aus: der kalten, klaren Luft, dem gleißenden Licht auf den gefrorenen Teichen und dem ersten Gezwitscher der Vögel machte diesen Spaziergang zu einer perfekten Akku-Aufladung für die kommende Woche. Fazit: Der Park Sanssouci ist im Vorfrühling eine Entdeckung für sich. Es ist die Zeit der Kontraste – kalt unter den Füßen, warm im Gesicht.
01:31
5.43km
3.6km/h
70m
140m
February 15, 2026
That was a very large block! 🤭
Translated by Google •
Andreas went for a hike.
February 4, 2026
Wir haben heute eine wunderschöne Runde um den Caputher See gedreht. Es war ein richtiger Wintertag, so wie wir ihn lieben: Der See war komplett zugefroren und eine dünne Schicht frischer Schnee bedeckte die Landschaft. Bei angenehmen minus 5 Grad war die Luft herrlich klar. Während unserer Wanderung sahen wir, wie zwei Schlittschuhläufer elegant über das Eis glitten, und etwas weiter spielten zwei andere ausgelassen Eishockey. Es war ein malerischer Anblick, wie die Boote am Ufer komplett vom Eis eingeschlossen waren, als würden sie auf den Frühling warten. Jetzt sind wir wieder zu Hause und freuen uns riesig auf eine große Tasse heißen Tee, um uns nach diesem erfrischenden Wintererlebnis so richtig aufzuwärmen.
01:31
6.43km
4.2km/h
30m
50m
Andreas went for a hike.
February 2, 2026
Wir haben direkt oben am Schloss geparkt, und uns den Aufstieg von der Saale gespart. Vom Parkplatz zieht es uns zuerst an die Brüstung. Der Ausblick ist bei diesen Wetter einfach spektakulär: Unter uns liegt die Saale wie ein dunkles Band in der tief verschneiten Landschaft. Es ist still, nur das Knirschen unserer Schritte im Schnee ist zu hören. Wir besichtigen die riesige Schlossanlage erstmal von Außen. Zwischenstopp im Warmen: Das Museum Bevor uns die Kälte ganz durchdringt, flüchten wir in das Schlossmuseum. Hier erwartet uns eine Zeitreise, bei der uns garantiert warm wird: Urzeit & Giganten: Wir stehen staunend vor den Zeugnissen der Dinosaurier. Besonders beeindruckend sind die echten Fußspuren dieser Urzeitriesen, die uns daran erinnern, wer hier schon vor Jahrmillionen durch den Schlamm der Saale stapfte. Damals war es aber wärmer. Wir wandern durch die Epochen – von der ersten Erwähnung im Jahr 900 bis hin zum Jahr 1990. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich Bernburg über ein Jahrtausend gewandelt hat. Natürlich begegnen wir Till Eulenspiegel, der hier im Turm als Turmbläser seinen Schabernack trieb. Und völlig überraschend finden wir Sonderausstellung über die Bernburger Sängerin Stefanie Hertel, die hier ebenfalls ihren Platz hat. Zur Schlosskirche Aufgewärmt und voller neuer Eindrücke treten wir wieder hinaus in die Winterluft. Der Weg zur angrenzenden Schlosskirche ist kurz, aber wunderschön, während die tiefstehende Wintersonne lange Schatten auf den Schlosshof wirft. Ein kurzes Innehalten an der Kirche bildet den perfekten Abschluss, bevor wir zurück zum warmen Auto huschen.
00:54
1.13km
1.3km/h
0m
0m
Andreas went for a hike.
February 1, 2026
Als wir am Weltkulturerbe Rammelsberg ankamen, lag der Harz tief verschneit unter einer weißen Decke. Die Kälte kroch uns förmlich in die Kleidung, doch die verschneite Kulisse machte die alten Industrieanlagen fast magisch. Ein besonderes Erlebnis war die Einfahrt in den Stollen. Während uns draußen der eisige Wind um die Ohren pfiff, empfing uns im Berg eine konstante, fast angenehme Temperatur – es war drinnen tatsächlich wärmer als draußen! Im Inneren und im angeschlossenen Museum tauchten wir tief in die über 1000-jährige Geschichte des Bergbaus ein. Doch bei aller Faszination für die Technik lief es uns beim Anblick der Arbeitsbedingungen eiskalt den Rücken herunter. Die Enge, die Dunkelheit und die körperliche Härte, die die Bergleute früher ertragen mussten, waren bedrückend greifbar. Als wir wieder ans Tageslicht kamen, waren wir nicht nur beeindruckt, sondern vor allem dankbar. Wir waren froh, dass wir heute leben und diesen Ort als Besucher erleben durften, statt dort unter den Bedingungen vergangener Jahrhunderte schuften zu müssen.
01:00
2.08km
2.1km/h
20m
20m
Andreas went for a hike.
January 31, 2026
Unser Weg führte uns weiter in die Bergstadt Clausthal, wo Geschichte und Gegenwart auf faszinierende Weise aufeinandertreffen. Das absolute Highlight war natürlich die Marktkirche zum Heiligen Geist. Wir standen staunend vor diesem riesigen blauen Bauwerk – kaum zu glauben, dass es die größte Holzkirche Deutschlands ist. Das Knarren des Holzes und die schiere Größe ließen uns die jahrhundertealte Bergbautradition förmlich spüren. Beim Rundgang durch die Altstadt wandelten wir auf großen Spuren: Wir erfuhren, dass sogar Johann Wolfgang von Goethe mehrfach hier war. Ihn faszinierte damals der Bergbau, und er stieg hier sogar in die Gruben ein. Ein weiteres Stück Wissenschaftsgeschichte entdeckten wir am örtlichen Gymnasium. Es trägt nicht ohne Grund einen berühmten Namen: Kein Geringerer als Robert Koch, der Entdecker der Bakteriologie, drückte hier einst die Schulbank. Es ist eine Stadt der Kontraste: Zwischen diesen historischen Meilensteinen prägt heute vor allem die Technische Universität (TU) das Stadtbild. Überall sahen wir Studenten, die Leben in die alten Gassen bringen. Dass hier oben im Harz, weit weg von den Metropolen, internationale Spitzenforschung betrieben wird, verleiht Clausthal eine ganz besondere, fast schon eigenwillige Atmosphäre.
00:19
863m
2.7km/h
10m
10m
Andreas went for a hike.
January 31, 2026
Unser Ausflug nach Hahnenklee hatte seinen ganz eigenen Charme. Schon bei der Ankunft stach uns die berühmte Stabkirche ins Auge – ein absolut beeindruckendes Bauwerk ganz aus Holz, das fast nordisch wirkte. Wir nahmen uns Zeit für einen entspannten Rundgang durch den Ortskern und den angrenzenden Park, wo alles friedlich unter der weißen Decke lag. Doch ruhig war es keineswegs überall! Der Ort war voller Leben: Zahlreiche Familien zogen ihre Schlitten hinter sich her, auf der Suche nach dem besten Rodelhang am Bocksberg. Besonders schön war die Stimmung am zugefrorenen Teich: Einige Mutige wagten sich zum Eislaufen auf die Fläche, während sich die Sonne immer mal wieder kurz blicken ließ und das Eis zum Glitzern brachte. Zum Abschluss kehrten wir ein, um uns aufzuwärmen. Mit einem heißen Kakao in der Hand ließen wir das bunte Treiben draußen noch einmal Revue passieren – der perfekte gemütliche Ausklang
00:56
2.59km
2.8km/h
20m
20m
5 days ago
Another great round! @Andreas It must have been interesting to hear and see an icebreaker live. Just thinking about the sounds makes me want to go on. 👂
Translated by Google •
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