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Elmar went for a bike ride.
February 13, 2026
01:36
29.6km
18.5km/h
70m
70m
Elmar went for a bike ride.
February 2, 2026
01:35
28.7km
18.2km/h
70m
70m
Elmar went for a bike ride.
January 28, 2026
00:51
15.2km
18.0km/h
30m
30m
Elmar went for a bike ride.
January 21, 2026
Der Start von der Muckibude klang nach dem Training eigentlich harmlos. Ich war aufgewärmt, die Muskeln pumpten, das Selbstbewusstsein war groß. Ein klassischer Denkfehler. Kaum saß ich auf dem Fahrrad, merkte ich: Muskeln sind warm, der Rest des Körpers nicht. Der Fahrtwind griff sofort an. Meine Fingerspitzen, eben noch stark genug für Hantelstangen, verwandelten sich in gefühllose Dekoration. Lenken ging, Bremsen eher theoretisch. An der ersten Ampel musste ich halten. Stillstand. Sekunden später kapitulierten meine Füße. Die Zehen froren ein und meldeten sich kollektiv ab. Ich wusste, sie waren noch da, aber das war mehr eine Glaubensfrage als eine Wahrnehmung. Währenddessen begann meine Nase zu laufen. Nicht zaghaft, sondern zielstrebig. Abwischen? Unmöglich. Meine Hände waren inzwischen so beweglich wie zwei gefrorene Bananen. Also schniefte ich nach vorne und starrte entschlossen ins Leere, als gehöre das alles zu einem ausgeklügelten Trainingsplan. Als die Ampel auf Grün sprang, wollte ich losfahren. Meine Beine, frisch aus der Muckibude, brauchten trotzdem einen Moment, um sich mit der Idee anzufreunden. Der Start war holprig, aber ich rollte. Mit Würde. Oder etwas, das ihr zumindest ähnelte. Zu Hause angekommen, stieg ich ab. Die Fingerspitzen prickelten, die Füße tauten langsam auf, die Nase beruhigte sich endlich. Ich dachte zufrieden: Krafttraining schön und gut – aber die wahre Ausdauerprüfung beginnt eindeutig nach der Muckibude.
00:51
15.2km
17.8km/h
30m
30m
Elmar went for a bike ride.
January 13, 2026
01:21
25.1km
18.5km/h
50m
50m
Elmar went for a hike.
January 11, 2026
Minus acht Grad am Morgen, mittags immer noch minus vier. Strahlender Sonnenschein als ironischer Gegenpol. Fahrradfahren ist bei solchem Wetter ausgeschlossen – nicht wegen der Kälte, sondern wegen der Sonntagsfußgänger. Diese treten bevorzugt in Rudeln auf und führen im Extremfall noch einen unangeleinten, unerzogenen Hund spazieren. Also sagte ich zu meiner Frau: „Lass uns mit dem Auto zum Kahnweiher fahren und nachsehen, was unsere Yacht macht. Wenn wir keinen Parkplatz finden, drehen wir einfach wieder um.“ Das Schicksal hatte andere Pläne. Just in dem Moment, als wir auf den Parkplatz einbogen, fuhr ein anderer Autofahrer aus seiner Lücke. „Du hast immer ein Glück“, sagte meine Frau. Pech, dachte ich. Jetzt musst du laufen. Kaum war die Autotür geöffnet, umklammerte mich die Kälte mit beiden Händen – weit entfernt von meiner persönlichen Wohlfühltemperatur. Hilft ja nichts, dachte ich, da musst du jetzt durch. Am Hauptweg, den wir nach ein paar Schritten erreichten, stand eine Gruppe Hundehalter mit ihren Tieren. Als sie erkannten, welche Route wir einschlagen wollten, zogen sie vorsorglich einige Hunde an den Leinen zurück. Meine Bemerkung: „Keine Angst, wir beißen heute nicht.“, löste Lachen aus. Der See war von einer Eisschicht bedeckt, die nur sehr eingeschränkt vertrauenserweckend wirkte. Auf der linken Seite versuchten Kinder mit ihren Schlitten, beim Hinunterfahren des Hangs die letzten sichtbaren Schneeflecken auf dem zerfahrenen, braunen Boden zu treffen. Die Erfolgsaussichten waren geringer als bei einem Sechser im Lotto. Einige wechselten daher auf die andere Seite des Sees, die im Schatten lag und aus der Entfernung noch weiß schimmerte. Die Wege waren glatt vom festgetretenen Schnee. Wir rutschten ein paar Mal aus, stürzten aber nicht – ein klarer Erfolg. Einige Radfahrer fuhren zügig an uns vorbei. Kein Problem, solange man nicht plötzlich bremsen oder ausweichen muss. Am Büdchen knubbelte sich eine kleine Menschentraube. Der Grund erschloss sich sofort: ein Schild mit der Aufschrift „Heiße Erbsensuppe“. Trotz der Kälte, die langsam von den Füßen nach oben kroch, war es ein schöner, kurzer Spaziergang. Und angesichts der vielen Eindrücke und Bilder hat er sich eindeutig gelohnt.
00:30
1.58km
3.2km/h
10m
0m
Elmar went for a bike ride.
January 9, 2026
Der ganze Schnee ist weg. Was gestern noch strahlend weiß war, präsentiert sich heute wieder zuverlässig in trübem Grau. Dafür gibt es als Ausgleich einen eiskalten Südwind, der die gefühlte Temperatur entschlossen nach unten korrigiert. Aber gut: Wir haben Winter. Überraschung ausgeschlossen. Etwas unverständlich bleibt allerdings die Flut an Katastrophenmeldungen, die zuverlässig die Medien dominiert. Offenbar schreibt sich hier ein neuer Zeitgeist fort: Selbst das Normale wird zur Krise erklärt, flankiert von wohlmeinenden Verhaltensanweisungen – als hätten wir kollektiv verlernt, eigenständig zu denken oder uns wettergerecht anzuziehen.
00:52
16.3km
18.7km/h
30m
30m
Elmar went for a bike ride.
January 8, 2026
Balanceübungen auf dem Kölner Radweg – Winterdienst zwischen Satire und Sturzgefahr Heute ging es mit dem Fahrrad zur Muckibude. Die Fahrbahn in Köln zeigte sich vorbildlich: trocken, schwarz, nahezu geschniegelt. Kein Schnee, kein Eis, keine Gefahr – Autofahren im Winter kann so entspannt sein. Der Kölner Radweg, der parallel verlief, erzählte jedoch eine andere Geschichte. Schnee, vereiste Passagen, Fußspuren, Radspuren – ein urbaner Hindernisparcours für Radfahrer und Fußgänger. Offenbar mit viel Liebe zum Detail angelegt, um Gleichgewichtssinn, Reaktionsfähigkeit und Demut zu trainieren. Winterdienst Köln: Vier Räder vor zwei? Man könnte meinen, die Stadt verfolge ein pädagogisches Konzept. Fußgänger haben zwei Beine, Fahrräder zwei Räder – da lässt sich Balance ja noch optimieren. Autos mit vier Rädern hingegen scheinen als besonders schützenswerte Wesen zu gelten und genießen deshalb höchste Priorität beim Schnee räumen und Streuen. Die Prioritätensetzung des Winterdienstes in Köln wirkt damit konsequent – zumindest aus Sicht der Blechlawine. Denn während Autofahrer entspannt gleiten, erhalten Radfahrer und Fußgänger kostenlose Gleichgewichtsübungen im öffentlichen Raum. Radfahren im Winter: Fitnessstudio inklusive Wer im Winter in Köln zu Fuß geht oder Rad fährt, spart sich das Balanceboard im Fitnessstudio. Rutschgefahr auf Gehwegen und Radwegen ist hier kein Mangel, sondern offenbar ein Feature. Koordination, Körperspannung und spontane Abstiegstechniken werden zuverlässig gefördert. Fazit: Schnee und Eis in Köln sind kein Problem – solange man vier Räder unter sich hat. Alle anderen dürfen trainieren. Kostenlos. Täglich. Bei jedem Wetter.
00:57
15.1km
16.0km/h
30m
30m
Elmar went for a bike ride.
January 6, 2026
Heute musste ich zum Neumarkt. Als ich morgens aus dem Fenster schaute, lag alles unter einer geschlossenen Schneedecke. Weil ich unbedingt pünktlich sein musste, entschied ich mich schweren Herzens gegen eine Fahrt durch meinen geliebten Weißer Bogen. Umso größer war dann die Überraschung: Der begleitende Radweg an der Rheinuferstraße war komplett schnee- und eisfrei. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. An dieser Stelle ein ehrliches Kompliment an die Stadt Köln. Der Heumarkt war gesperrt, und auf dem Neumarkt wurde bereits ein Karnevalszelt aufgebaut. Nach meinem Termin ging es noch in die Muckibude – und danach zufrieden nach Hause. Viel los war auf den Straßen nicht, Radfahrer sah man nur wenige.
01:16
22.0km
17.4km/h
60m
60m
Elmar went for a bike ride.
January 2, 2026
Glatteis, darauf verharschter Schnee und Spurrillen und Fußabdrücke. Bei der Rückfahrt tief stehende Sonne, sodass die Sicht sehr eingeschränkt war. Das ganze gewürzt mit Autofahrern, die sehr, sehr nah überholten.
00:37
9.75km
15.7km/h
30m
30m
January 28, 2026
3366 tours, respect! 👍
Translated by Google •
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