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Heiko P.

🚴‍♂️✨ "Wenn’s ruft, fahr ich.“

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went mountain biking.

3 days ago

Fuerteventura | Costa Calma - La Pared - Morro Jable

https://www.instagram.com/reel/DVExFFxCMGe/?igsh=eDFyMmRvNWVkbmNk

04:01

73.6km

18.3km/h

1,240m

1,220m

went mountain biking.

5 days ago

https://www.instagram.com/reel/DU_Kk4ciHzz/?igsh=MTEzeWgwaXMya2hjcg==

02:53

42.1km

14.6km/h

710m

700m

went mountain biking.

7 days ago

https://www.instagram.com/reel/DU5-3x4COox/?igsh=Ym8yb2M5eG1hZWd4

02:30

36.8km

14.7km/h

730m

730m

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February 17, 2026

https://www.instagram.com/reel/DU3jF-6COjA/?igsh=ZHJ6aGhkbHp0NnZz

03:39

54.4km

14.9km/h

690m

680m

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February 13, 2026

Nach dem Start in Agaete zeigt sich Gran Canaria zunächst von einer ganz anderen Seite. Landwirtschaftliche Flächen, Gewächshäuser, industrielle Nutzung – landschaftlich deutlich nüchterner als in den vergangenen Tagen. Es wirkt funktional, weniger spektakulär. Fast hätte man die Tour innerlich schon abgehakt und begonnen, die letzten fünf Tage Revue passieren zu lassen. Doch dann taucht plötzlich ein Ort auf, der alles verändert: das Cenobio de Valerón. Trotz des Namens kein Kloster, sondern ein riesiger Getreidespeicher der Ureinwohner Gran Canarias – der sogenannten Guanchen, hier genauer der Canarios. Entstanden etwa ab dem 8.–9. Jahrhundert, mit über 300 in den Fels gehauenen Kammern, diente er als kollektiver Speicher für Getreide. Die steilen, rötlichen Felswände, der weite Blick Richtung Küste und die dramatische Canyonlandschaft verleihen diesem Ort eine besondere Wucht. Plötzlich ist sie wieder da, diese archaische Kraft der Insel. Kurz darauf geht es hinunter zum Atlantik – so nah wie an keinem der fünf vorherigen Tage. Das Wetter ist feucht, ein leichter Nieselregen liegt in der Luft, und es riecht intensiv nach Meer, nach Salz, nach Fisch. Die Küste wirkt roh und unmittelbar. Obwohl die Komoot-Heatmap zeigt, dass viele direkt über die GC-2 nach Las Palmas fahren, verzichte ich bewusst darauf. Weniger Verkehr ist mir wichtiger als die schnellste Linie. Stattdessen geht es noch einmal leicht bergauf, durch weitere Schluchten, mit wiederkehrenden Blicken aufs Meer – ein letzter ruhiger Abschnitt, bevor die Stadt näher rückt. Je näher man Las Palmas kommt, desto schneller nimmt die urbane Verdichtung zu. Straßen werden breiter, der Verkehr dichter, das Tempo höher. Und dann steht es da: Direkt am Ende der Playa de Las Canteras erhebt sich das Auditorio Alfredo Kraus – ein markanter, moderner Abschluss dieser Runde. Sechs abwechslungsreiche Tage liegen hinter mir. In Erinnerung bleibt vor allem die traumhafte Landschaft: Hochland, Schluchten, Küsten, Kiefernwälder, monumentale Felsformationen. Gran Canaria hat auf engem Raum eine unglaubliche Vielfalt gezeigt – intensiv, kontrastreich und immer wieder überraschend.

03:02

49.1km

16.2km/h

810m

850m

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February 12, 2026

Tag 5 beginnt in Artenara, und nach dem fordernden Vortag rollt es zunächst überraschend angenehm. Ein guter Start, um die Beine wieder in Bewegung zu bringen, bevor die Landschaft erneut ihre ganze Klasse ausspielt. Nach etwa sieben Kilometern wartet bereits das erste große Highlight im Parque Natural de Tamadaba. Auf der Route des Gran Guanche taucht man tief in den kanarischen Kiefernwald ein. Der Duft der Pinien liegt intensiv in der Luft, es ist still, fast abgeschieden – genau dieses Gefühl von Weite und Einsamkeit, das Gran Canaria so besonders macht. Besonders stark: der freie Blick hinüber zum Teide auf Teneriffa. Wenn die Sicht klar ist, wirkt er zum Greifen nah. Die Traverse oberhalb der Westküste ist landschaftlich schlicht brutal gut. Weite Horizonte, der Atlantik tief unter einem, schroffe Felsflanken – ein permanenter Mega-Weitblick. Einer der stärksten Momente ist der Blick auf den Roque Faneque, der sich nahezu 1.000 Meter senkrecht über dem Atlantik erhebt. Ein Aussichtspunkt mit echtem Wow-Faktor – roh, spektakulär und vollkommen exponiert. Nach einem langen Downhill stößt man auf die alte Küstenstraße GC-200. Besonders die für den Verkehr gesperrten Passagen sind einzigartig: kein Autoverkehr, kein Lärm – nur Asphalt, Atlantik und dramatisch aufragende Steilwände. Hier fährt man nicht einfach an der Küste entlang, man bewegt sich mitten durch eine monumentale Felskulisse. Die Linienführung der Straße wirkt fast surreal zwischen Meer und Fels. Auf der Strecke bietet sich in El Risco eine nette Bar für eine Pause an – alles da, was man braucht, bevor es weiter Richtung Agaete geht.

02:37

42.4km

16.2km/h

560m

1,630m

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February 11, 2026

Von Meereshöhe direkt hinein ins Hochgebirge – ohne Einrollen, ohne Übergang. Kaum verlässt man La Aldea, beginnen auf der GC-210 durch das sogenannte Tal der Tränen sofort zweistellige Steigungsprozente. Die Beine müssen früh arbeiten, der Puls findet schnell sein Niveau. Diese Etappe stellt keine Fragen, sie fordert. Anders als an den Vortagen dominiert heute das pure Schluchtengefühl. Lange, gleichmäßige Rampen ziehen sich durch eine Landschaft, die einsam, roh und monumental wirkt. Die Felsen rücken so nah heran, dass man sie hätte anfassen können – so eng ist das Tal an manchen Stellen. Die Dimensionen sind wuchtig, fast archaisch, und gleichzeitig vollkommen still. Die Route verläuft am Rand des Parque Natural de Tamadaba und entlang der wilden Flanken der Reserva Natural Integral de Inagua. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick – und plötzlich steht er da: der Roque Nublo. Markant, kraftvoll, ikonisch. Einer dieser Momente, in denen man automatisch langsamer wird, um die Szenerie wirklich aufzunehmen. Kaum Verkehr, kaum Geräusche – nur Wind, Steigung und das stetige Arbeiten bergauf. Wichtig zu wissen: Auf dieser gesamten Etappe gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Wasser und Verpflegung müssen ausreichend mitgeführt werden. Die Landschaft ist großartig, aber kompromisslos. Oben in Artenara, dem höchstgelegenen Ort der Insel, fühlt sich das Ankommen verdient an. Ein harter, ehrlicher Tag – landschaftlich intensiv, körperlich fordernd und geprägt von dieser monumentalen Nähe zu Fels und Höhe.

03:26

28.4km

8.3km/h

1,330m

220m

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February 9, 2026

Die Etappe beginnt mit der Auffahrt zur Cruz Grande. Schon hier öffnet sich der Blick weit über das Hochland von Ayacata: tiefe Barrancos, offene Flächen und schroffe Bergrücken prägen das Bild. Die Fernsicht reicht tief ins Inselinnere, und erstmals fühlt sich das zentrale Hochland von Gran Canaria wirklich groß und weit an. Rund um Ayacata wandelt sich die Landschaft deutlich. Freigelegte Felswände mit klar erkennbaren Schichtungen treffen auf breite, offene Hochlagen – visuell extrem nah an Gegenden wie Canyonlands National Park, Capitol Reef National Park, der Sedona-Region oder den Randzonen des Grand Canyon. Der Unterschied: Hier ist alles dichter, komprimierter. Die gleiche Dramatik, aber auf viel kürzeren Distanzen – und genau das macht den Reiz aus. Ein echtes Highlight folgt mit dem ersten freien Blick auf den Roque Bentayga. Seine breite, blockartige Silhouette sitzt markant auf einem Höhenrücken oberhalb von Tejeda und wirkt wie ein natürlicher Orientierungspunkt im Gelände – kraftvoll, ruhig und völlig dominant. Danach wird es still. Ein einsamer Gravelabschnitt führt durch den Kiefernwald von Pajonales, entlang der Randzone der Reserva Natural Integral de Inagua. Die Strecke ist weitgehend verkehrsfrei, überraschend grün und erfüllt von intensivem Piniengeruch. Kurz darauf liegt die Presa de Las Niñas vor einem – einer der schönsten gelegenen Stauseen der Insel, eingebettet in den Barranco de Arguineguín. Es folgt mein persönlicher Lieblingsabschnitt der gesamten Tour: die Abfahrt vom Tauropass. Der Pass verbindet das zentrale Hochland rund um Inagua und Pajonales mit dem Barranco de Tauro und weiter Richtung Küste im Mogán-Gebiet. Die Abfahrt ist flüssig, weitläufig und landschaftlich schlicht überragend. Nach der Abfahrt wartet noch einmal ein Anstieg Richtung La Aldea. Unterwegs passiert man die Fuente de los Azulejos – ein Farbenspiel aus Mint-, Türkis-, Gelb- und Ockertönen, das wie bemalt wirkt, aber reine Geologie ist. Die Felswände erinnern an glasierte Kacheln und leuchten im Sonnenlicht besonders intensiv. Zum Schluss rollt man hinunter nach La Aldea. Der Wind bläst einem ins Gesicht, die Beine dürfen endlich locker lassen – und man genießt diese lange Abfahrt einfach nur noch. Ein epischer Tag, der Gran Canaria von seiner spektakulärsten Seite zeigt.

04:22

59.1km

13.5km/h

1,210m

2,010m

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February 8, 2026

Der zweite Tag startet mit einem gleichmäßigen, stetigen Anstieg. Bis Santa Lucía de Tirajana zieht sich die Strecke ruhig nach oben, und mit jedem Kilometer wird die Landschaft spürbar grüner. Vieles blüht, die Hänge wirken lebendig und offen – ein schöner Kontrast zum eher trockenen Start des Vortags. In Santa Lucía bieten sich mehrere sehr gute Möglichkeiten zur Verpflegung, ideal für eine kurze Pause, bevor die anspruchsvolleren Abschnitte beginnen. Ab hier verlasse ich die GC-550, und genau dieser Abschnitt prägt den Tag. Richtung Risco Blanco wird es deutlich steiler, mit einzelnen Rampen, die eine saubere Krafteinteilung verlangen. Dafür führt die Route durch authentische kleine Dörfer, verläuft in unmittelbarer Nähe zur markanten Bergkette rund um den Risco Blanco und öffnet immer wieder weite Blicke über das Inselinnere. Besonders eindrucksvoll ist die Ruhe: kaum Verkehr, kaum Ablenkung – nur Straße, Landschaft und Höhe. Wer es etwas direkter und gleichmäßiger mag, kann alternativ ab Santa Lucía auf der GC-65 bleiben und direkt nach San Bartolomé de Tirajana fahren. Die gewählte Variante über den Risco Blanco ist jedoch landschaftlich deutlich intensiver und vermittelt genau dieses Gefühl von Ursprünglichkeit, das Gran Canaria abseits der Hauptstraßen so besonders macht.

03:17

36.4km

11.1km/h

1,120m

590m

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February 7, 2026

Der Start dieser Tour fühlt sich direkt besonders an: Noch mitten in Las Palmas rollen die ersten Kilometer aus der Stadt hinaus – mit einem letzten Blick zurück auf die Kathedrale, bevor der urbane Trubel langsam abfällt. Kurz darauf geht es hinein in die Barranco de Guiniguada. Die Schlucht wirkt wie ein erstes Versprechen dessen, was in den kommenden Tagen wartet: grüne Hänge, Einsamkeit, Ruhe – und dieses typische kanarische Wechselspiel aus Licht, Schatten und Tiefe. Ein perfekter Vorgeschmack auf das Inselinnere.

03:07

44.9km

14.4km/h

840m

540m

February 7, 2026

Dear Heiko, beautiful pictures, great ride!



Best regards from

perhaps your university friend Sam-Heinz from St. Gallen!



If the abbreviation P. is from Pult, then that would be a wonderful coincidence!

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