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geowiese and others went for a hike.
March 14, 2026
Von Hotel Maruška nach Bukova, Bramberg, Slovanka und Severák (804 m)
Der Höhepunkt unserer kleinen Wanderung war der Buková, ein Berg im Isergebirge, der nicht nur landschaftlich einiges zu bieten hat, sondern auch geologisch eine gewisse Berühmtheit genießt. Hier befindet sich nämlich das zweitbedeutendste Basaltvorkommen der Region – ein Umstand, der bei uns zwar nicht zu geologischen Fachgesprächen führte, aber immerhin einen respektvollen Blick auf die Felsen rechtfertigte. Unweit des Gipfels, direkt neben Gipfelkreuz und Gipfelbuch, liegt die Felsformation „Teufelskammer“. Dabei handelt es sich um eine Halbhöhle aus übereinanderliegenden Granitblöcken. Der Legende nach soll hier der Teufel persönlich dem Schmied Andreas Kuntze die Hexerei beigebracht haben. Nachts hörte man angeblich Hammerschläge auf einen Amboss und sah höllische Feuerblitze. Nach dem Tod des Schmieds spukte dessen Geist noch eine ganze Weile durch die Gegend – vermutlich auf der Suche nach neuen Lehrlingen. Erst im Jahr 1863 fand er seine Ruhe, als eine Granitplatte auf den Holzfällersohn Augustin Sedlák stürzte. Seitdem herrscht in der Teufelskammer angeblich wieder Stille. Zumindest tagsüber – und solange keine Wandergruppe vorbeikommt. Diese Stille nutzten wir für eine ausgedehnte Wanderrast. Die ersten Getränke wurden verteilt, während die Kinder die Teufelskammer ausgiebig inspizierten. Offensichtlich wollten sie sicherstellen, dass der Teufel wirklich nicht mehr zu Hause ist. Nur wenige hundert Meter später, nachdem wir den Wald am Buková verlassen hatten, wartete an einer Schutzhütte bereits die nächste Überraschung auf uns. Dort war ein zünftiges Picknick aufgebaut worden: böhmische Brokkolisuppe, frische Brotscheiben und natürlich ausreichend kühle Getränke. Warum gerade böhmische Brokkolisuppe? Ganz einfach – wegen des reichlich enthaltenen Knoblauchs. Ein Detail, das spätestens auf dem weiteren Weg niemandem verborgen blieb. Mir persönlich hat die Suppe jedenfalls hervorragend geschmeckt. An dieser Stelle daher ein herzliches Dankeschön an die Cateringabteilung des Hotels Maruška unter der Leitung von Jan Hejlik! Während wir uns stärkten, konnten wir auch die herrliche Aussicht genießen: auf den Špičák bei Tanvald und vor allem auf das dahinterliegende Riesengebirge. Auf dem Kamm waren unter anderem die Schneegrubenbaude und die Reifträgerbaude gut zu erkennen – ein Panorama, das fast mit unserem Picknick konkurrieren konnte. Gut gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zum Bramberk. Der Bramberk ist ein 21 Meter hoher Steinturm auf dem Gipfel des Krásný (787 m). Warum wir unsere letzte gemeinsame Verpflegungspause ausgerechnet hier einlegten und nicht im direkt danebenliegenden Restaurant gleichen Namens, blieb mir allerdings ein kleines Rätsel. Vermutlich lag es daran, dass unsere Rucksäcke noch reichlich Proviant enthielten – und das Wetter viel zu schön war, um sich freiwillig in ein Gebäude zu setzen. Der Rückweg zum Hotel Maruška führte über den Severák, ein bekanntes Skigebiet im Isergebirge. Da die gleichnamige Baude geschlossen hatte, entwickelten einige von uns kurzerhand eine alternative Abstiegstechnik: Mit Rucksäcken oder Plastiktüten ging es den Abfahrtshang hinunter. Wintersport mit dem letzten Schnee der saison – auch eine interessante Variante. Den gelungenen Wandertag ließen wir schließlich gemeinsam im Hotel Maruška ausklingen. Und wer weiß: Vielleicht hat ja irgendwo in der Nähe auch der ehemalige Schmied aus der Teufelskammer wohlwollend zugeschaut – froh darüber, dass heutzutage höchstens noch Suppentöpfe und Bierflaschen zum Glühen gebracht werden. Fazit des Tages: Niemand ist vom Berg gefallen, der Proviant wurde restlos vernichtet und selbst der Teufel ließ sich nicht blicken. Für eine Wanderung also ein rundum gelungenes Ergebnis.
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Steffen planned a bike ride.
October 8, 2021
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Steffen planned a bike ride.
June 3, 2021
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April 25, 2024
On 25.05.24 I also cross the Masserberg in the direction of Schmiedefeld during the Rennsteig Marathon.
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