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kfriedrich went for a bike ride.
March 14, 2026
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1lotharhippo, Thoralf and Franc 🚲🍀🥾🌞 like this.
kfriedrich went for a hike.
March 6, 2026
Tag 10 Camino Portugues von Teo nach Santiago: Mitgenommen
Vollkommen schmerzfrei und ein bisschen aufgeregt begebe ich mich auf die letzte kurze Etappe nach Santiago de Compostela. Nach kurzem Auftakt durch die mondbeschienenen Hügel geht es überwiegend durch die Vorstadt. Der Weg zieht sich wie Gummi. Mein erstes Ziel ist der Bahnhof, um die Rückreise nach Porto zu organisieren. Die einzige Verbindung geht leider schon um 12:30 Uhr, so dass ich die Pilgermesse versäumen werde. Das deute ich als Zeichen, dass ich noch mal hierher muss, zumal der Camino del Norte noch auf meiner bucket list steht. Ich war zwar vor wenigen Tagen noch zu 100 % überzeugt, dass ich nie wieder Fernwandern werde, aber wer weiß? Der nächste Weg führt ins Pilgerbüro, um die Compostela abzuholen. Ich merke erst dort, wie sehr mich alles mitgenommen hat, und bekomme eine dicke Umarmung mit auf den Weg. Dann begebe ich mich auf die Heimreise via Porto und Köln. In drei Stunden fliegt per Bahn und Flixbus die Landschaft an mir vorbei, die ich in den letzten zehn Tagen durchquert habe. Ich bin vor allem dankbar: für wenige, aber sehr schöne Begegnungen, für die komplette Abwesenheit von Knie –, Rücken – oder Schulterschmerzen sowie Malaisen. und Verlusten aller Art. Und dass ich es trotz meiner Rumheulerei dann doch noch ans Ziel geschafft habe.
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kfriedrich went for a hike.
March 5, 2026
Tag 9 Camino Portugues von O Cruciero nach Teo
Am Morgen werde ich wach und fühle mich komplett kraftlos. Das kann nur an der seit zehn Tagen anhaltenden Mangelernährung in Verbindung mit körperlicher Überforderung liegen. 🤪 Mangels Alternative ziehe ich mir wiederwillig eine halbe Tafel Schokolade aus meinem Notvorrat rein und mache mich auf den Weg nach Santiago, das noch fast 40 km entfernt ist. Ich möchte möglichst nah an die Stadt heran und morgen um 12:00 an der Pilgermesse in der Kathedrale teilnehmen. Heute ist der kälteste Tag auf der Reise, dazu kommt der Dauerregen. Merkwürdigerweise geht es mir dennoch bestens. Die Strecke ist total abwechslungsreich: bergauf und bergab, an hässlichen belebten Landstraßen entlang, durch pittoreske kleine Dörfer, schöne Täler und die duftenden Wälder. Am Nachmittag finde ich auch noch eine ganz großartige Übernachtungsmöglichkeit. Und ganz tief drin freue ich mich schon auf den Moment, an dem ich am Sonntag meine Haustür aufschließe.
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March 5, 2026
👍👍👍Hooray!
Then you've almost made it.
I expected as much.
Lothar
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kfriedrich went for a hike.
March 4, 2026
Tag 8 Camino Portugues von Ponteverde bis O Cruciero: Es lebe Ibuprofen
Der gestrige, sehr wohltuende Cocktail aus Ibuprofen und Voltaren wirkt auch noch am Morgen nach, so dass alle Zweifel von gestern verflogen sind und ich mich mit leichtem Optimismus weiter Richtung Santiago bewege. Die menschenleere Altstadt von Ponteverde am frühen Morgen versetzt mich gleich in allerbeste Stimmung. Ich lasse es heute ruhig angehen und mache eine ausgedehnte Frühstücks – und Mittagspause. Die Strecke verläuft weitgehend flach, die Sonne scheint, und die wehen Füße gehören jetzt einfach dazu. 40 km vor Santiago finde ich am Nachmittag ein nettes Pensionszimmer. Ich bin mir ziemlich sicher: den Rest schaffe ich auch noch.
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March 4, 2026
👍👍👍 You can almost manage the last few steps on one foot! 🦵
😋
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kfriedrich went for a hike.
March 3, 2026
Tag 7 Camino Portugues von Mos nach Ponteverde: Ungewisse Zukunft
Ich starte morgens noch in der Dunkelheit in Mos. Da es unmöglich ist, irgendeinen Weg im Wald zu erkennen, laufe ich erst mal an der Landstraße entlang Richtung Norden. Im ersten Dämmerlicht ergreife ich die Gelegenheit, den in gefühlt 50 cm Abstand an mir vorbei donnernden LKW zu entkommen und finde auch bald wieder auf den Camino. Ich will heute unbedingt bis Ponteverde kommen und mal wieder etwas Zivilisation um mich herum haben. Das habe ich auch mit Ach und Krach geschafft. Dazwischen lagen ziemlich fiese An- und Abstiege, und die letzten fünf Kilometer bin ich mehr oder weniger im Zombie-Modus vor mich hin geschlichen. Im Großen und Ganzen war es aber abgesehen von den Matschfüßen mal wieder ein sehr schöner Tag bei strahlendem Sonnenschein. Am meisten werde ich diese wunderbar duftenden Eukalyptuswälder vermissen, wenn ich wieder zu Hause bin. Im Moment kann ich mir aber kaum vorstellen, jemals wieder auch nur einen Kilometer zu Fuß zu gehen, und selbst für eine Radtour fehlt mir die Vorstellungskraft. Ich bin gespannt, wie es morgen früh aussieht. 😊🐌
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March 3, 2026
🌱🍬...I've already bought you some eucalyptus candies.
Take care ⚠️
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kfriedrich went for a hike.
March 2, 2026
Tag 6 Camino Portugues von Valenca nach Mos: Kleines Glück
Vor Sonnenaufgang verlasse ich das nette Hostel in Valenca Richtung Spanien. In der Dunkelheit schleiche ich die Stadtmauern entlang, und muss nach 500 m schon das nächste Pflaster auf die kaputten Zehen packen. In Tui verliere ich gleich den Weg und schlage mich irgendwie Richtung Norden durch. Nach 9 km dann mitten im Nirgendwo ein göttliches Café: Es gibt frisches Brot und ordentlichen Kaffee. Das ist das Schöne, wenn man so vollkommen einfach unterwegs ist: Dinge, die zu Hause vollkommen normal sind, werden auf einmal zu ganz großen Glücksfällen. Laut Wegweiser sind es noch 120 km bis Santiago. Auf einer Skala von 1-10 würde ich sagen, dass ich bei einer 6 stehe, was die Wahrscheinlichkeit betrifft, in Santiago anzukommen. Heute reicht es auch nur für 25 km, und ich finde ein leidlich akzeptables AirBnb, in dem zum Glück eine überraschend gute Flasche Rotwein steht. Der Rückflug ist in fünf Tagen für Samstag gebucht. Es bleibt spannend, wie weit mich die Füße noch tragen.
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March 3, 2026
Hang in there, dear Kerstin. You've already accomplished so much.
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kfriedrich went for a hike.
March 1, 2026
Tag 5 Camino Portugues von Caminha nach Valenca: Viel Natur und viele Schmerzen
Die heutige Etappe führt über 29 km auf der portugiesischen Seite des Flusses Minho entlang. Für mich ist das der mit Abstand schönste Tag bisher. Nicht nur, weil die Sonne scheint und die Strecke fast ausnahmslos flach ist, sondern auch weil der Fluss und seine Ufer einfach wunderschön sind. Cafés oder Restaurants gibt es nicht an der Strecke, drum muss heute wieder Schokolade mit Wasser ausreichen. In Valenca angekommen schaffe ich es nicht mehr ins nächste akzeptable Hotel und gehe ins Massenquartier. Immerhin ein neuer Eintrag in meiner Liste "Was ich in diesem Jahr das erste Mal gemacht habe" 🤪 Meinen Zehen geht es gar nicht gut. Der Rest ist ziemlich gut drauf.
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March 1, 2026
🥾Just 120 km to go and you've made it!😅👍👍👍
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kfriedrich went for a hike.
February 28, 2026
Tag 4 Camino Portugues von Viana do Costelo nach Caminha: In der Not geht es auch mit Google
Die heutige Etappe führt bis zum portugiesisch – spanischen Grenzfluss Minho. Ich bin irgendwie schon erschöpft, bevor ich den ersten Schritt gemacht habe. Nutzt ja aber nix! Ich gehe zuerst über den Küstenweg direkt am Atlantik, wohl wissend, dass es den ersten Kaffee erst nach 10 km geben wird. Ab da nehme ich vorerst Abschied von den Wellen und pilgere durchs Landesinnere. Dort geht es zwar ständig auf und ab über ziemlich halsbrecherische überflutete Pisten, dafür ist aber die Landschaft sehr sehr schön - und zur Not findet man mit kleinen Umwegen noch einen Kaffee am Wegesrand. Irgendwann wird es mir zu viel, und ich gehe ziemlich un-pilgerisch den Weg des geringsten Widerstands (= Google-Route), bis ich am Atlantik wieder auf den offiziellen Camino stoße. Am Horizont sieht man schon die spanischen Berge. Nach 28 km ist Schluss in Caminha, meinem heutigen Minimalziel. Die Schmerzen haben sich von den Waden in die Füße beziehungsweise Zehen verlagert. Ich bin wahnsinnig gespannt, ob es beim Wandern wie mit dem Radfahren ist – dass man sich die Kondition unterwegs holt. In diesem Fall: die Schmerzfreiheit 🤪.
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February 28, 2026
What doesn't kill us makes us stronger!! 👍👍👍
Thanks for the lovely pictures.
Best regards, Lothar
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kfriedrich went for a hike.
February 27, 2026
Tag 3 Camino Portugues von Esposende nach Viana do Castelo: Lost in Translation
Am Morgen regnet es in Strömen. Ich warte das Schlimmste ab und begebe mich deshalb erst relativ spät auf den recht hügeligen Weg durchs Binnenland Richtung Viana do Castelo. Das soll die mit Abstand schönste Stadt auf dem Camino sein. Und auch der schönste Streckenabschnitt soll auf der heutigen Etappe liegen. Ich bin also gespannt! Erst mal wird es vier Stunden dauern, bis der Nieselregen aufhört. 10 km geht es erst mal durch Wohngebiete, und das einzig spannende sind die wie wild durch die kleinen Straßen kachelnden portugiesischen Autofahrer. Und dabei sollen die Portugiesen doch angeblich so entspannt sein. 😊 Der anschließende kurze Weg durch den Wald ist wirklich sagenhaft schön. Die Eukalyptusbäume duften ganz wunderbar, und auch der steinige und glitschige Weg wird zum Glück etwas anspruchsvoller. Irgendwann verwandelt der Weg sich in einen kleinen Bach, was auch recht kurzweilig ist. Erst um 14:00 Uhr erreiche ich ziemlich ausgehungert Viana do Castelo. Ich bin froh, dass ich jetzt die Highlights kenne – die Erwartungen für den Rest der Strecke sind also nicht besonders groß. Ansonsten vier Pilger getroffen, ein nettes Gespräch geführt und ein weiteres wegen Sprachbarriere abgebrochen. Das ist also noch steigerungsfähig. 😊
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kfriedrich went for a hike.
February 26, 2026
Tag 2 Camino Portugues von Arvore nach Esposende: Pilgern ohne Pilger
Zum Sonnenaufgang verlasse ich Arvore Richtung Norden. Die ersten 12 km sind eher unspektakulär. Am Meer angekommen rechts Hochhäuser und Autoverkehr, links, der nach wie vor wunderschöne Atlantik, der im Sonnenlicht leuchtet, und die verpilzten Strände. Bald geht es wieder über die bekannten Holzstege durch die Natur und im Landesinnere durch nette Wälder. Pilger sind allerdings Mangelware um diese Jahreszeit. Mein Tagesziel Fao erreiche ich schon um 14:00 Uhr und laufe noch ein wenig weiter. Bei Kilometer 30 mache ich hinter Esposende Schluss für heute – ich denke, meine Füße werden es mir morgen danken.
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February 26, 2026
I leave Arvore at sunrise, heading north. The first 12 km are rather uneventful. Reaching the sea, I see high-rises and traffic on the right, and on the left, the still beautiful Atlantic Ocean, shimmering in the sunlight, and the fungus-covered beaches. Soon I'm back on the familiar wooden boardwalks
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March 14, 2026
👍👍👍
Lothar
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