Recent Activity
Christoph Lücke went for a bike ride.
October 17, 2025
Soul Cycling: Ein goldener Oktobertag auf zwei Rädern Nach langen grauen Tagen bricht die Sonne heute endlich durch – strahlend, klar, befreiend. Das Pony bereit. Der Himmel: makellos. Der Tag liegt vor mir - so hell, so blau wie lange nicht mehr. Bald sehe ich die Egge schon vor mir und freue mich auf den ersten Anstieg des Tages. Hoch zum "Knochen" und von dort aus hinab nach Bad Driburg. Das Wasser plätschert, das Licht der Sonne bricht sich langsam durch die Bäume, durch die roten, gelben, grünen, braunen Verfärbungen des Herbstes - angekommen an der Max- und Moritz-Quelle. Ein wunderschöner Ort zum Verweilen, zum Pause machen vor dem letzten Anstieg. Ich erreiche über Driburg, Herste, Riesel, Beller, Erkeln, Ottbergen und Godelheim schließlich die Weser - nur noch ein paar Kilometer bis Höxter - mein Ziel für heute. Und ja, das Wetter ist noch schöner geworden, noch wärmer. Bei circa 7 Grad gestartet empfängt mich Höxtet schließlich mit sonnigen 14 Grad und Pier 1, direkt am Wegesrand, mit einer kühlen, blonden Erfrischung. Radler, was willst du mehr? Ein Tag, so klar wie lange nicht mehr – festgehalten in Erinnerungen voller Licht, Farbe und Herbstglück. CU - draußen
05:13
61.4km
11.8km/h
390m
480m
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 18, 2025
Antworten gegeben Der Tag beginnt früh und nüchtern: kein Frühstück, nur ein schneller Kaffee am Fenster mit Blick auf die Maas. Doch schon bald versüßen Rosinenschnecken und Pfirsiche vom Aldi den Start in diese letzte Etappe. Die Fahrt folgt zunächst ruhig dem Flusslauf der Maas – mal spiegelglatt, bis Huy, dann von Industrie und Gewerbegebieten flankiert - alles weiterhin sehr entspannt, nur weniger idyllisch als der Weg bis Namur. In Lüttich beginnt die eigentliche Herausforderung: Sonne, Rampen, Schweiß. Doch mit jedem Höhenmeter steigt auch das Gefühl, wieder etwas geschafft zu haben. Der Vaalsberg, die letzte große Hürde. Hier oben erinnert ein Denkmal an den Leidensweg vergangener Generationen, der Belgier im ersten Weltkrieg – Via Dolorosa, wie passend als Sinnbild für Anstrengung und Reflexion. Nach 13 Tagen, zahllosen Eindrücken, Eselbegegnungen, Fluss- und Fernblicken ist klar: Der Weg war, eigentlich wie immer: nicht nur eine Route, geplant und optimiert, sondern eine Reise ins Wesentliche, ins Unbekannte, ins Neue. Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben (heißt es) – und diese Tour war (mal wieder) ihre schönste Antwort: 13 Etappen lang dem Horizont entgegen, nie ganz sicher, wohin der Tag führt, aber immer gewiss, dass der Weg selbst das Ziel ist – und das Leben dort beginnt, wo man bereit ist, sich von ihm überraschen zu lassen. Wir sehen uns!
07:04
117km
16.5km/h
720m
620m
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 17, 2025
Zwischen rostigen Kolossen und grünen Spiegeln Ein Sommertag wie aus zwei Welten: Am Morgen der Start im französischen Louvroil, dann fließt der Weg fast mühelos entlang der Sambre. Die Landschaft wechselt zwischen menschenleerer Idylle, sanften Kurven durch sattes Grün und der stillen Wucht verlassener Industrieanlagen. Die Einfahrt nach Charleroi ist wie ein Szenenwechsel – rostige Stahlriesen säumen das Ufer, erinnern an vergangene Kraft, an Jurassic Park in postindustrieller Variante. Der zweite Teil des Tages bringt Hitze und Gemächlichkeit, Pausen im Schatten, Wasserflasche statt Eile. Am späten Nachmittag erreiche ich Namur. Abends dann im Garten des Le Jardin du Thé Bord de la Meuse: Terrasse, Jupiler, Gebratene Nudeln mit Ribdfleisch – der Blick schweift übers Wasser. Es ist ein Ankommen – nicht nur geographisch, sondern auch innerlich. „À la mer“ war das Motto. Das Meer habe ich erreicht. Der Rückweg: kein Umweg, sondern eine neue Geschichte. Rückenwind im Herzen, Stille im Gepäck. Und der Blick geht nun nach Aachen.
08:17
114km
13.8km/h
340m
420m
Between rusty colossi and green mirrors
A summer day like two worlds: In the morning, the route starts in Louvroil, France, then flows almost effortlessly along the Sambre. The landscape alternates between deserted idylls, gentle curves through lush greenery, and the silent might of abandoned industrial
Translated by Google •
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 16, 2025
Allein im Grünen: Wälder, Wege, Weite Der Tag mit einer kurzen, wenig charmanten Passage entlang der D1029 – Pflichtprogramm eben. Doch dann biegt die Route ab und führt mich zurück auf vertraute Spuren. Ich folge wieder dem EuroVelo 3, der mich schon vor vier Jahren in umgekehrter Richtung bis nach Galizien begleitete. Ein schmaler Weg, halb zugewachsen, zieht sich schnurgerade in die grüne Ferne – ein Tunnel aus Licht, Laub und Einsamkeit. Darüber ein Himmel wie gemalt – Wolkenschafe treiben über endloses Blau. Kein Laut außer dem leisen Surren meiner Reifen und dem Ticken meiner Gedanken - auf fast 130 Kilometer. Die Oise fließt irgendwo neben mir, ich fließe mit. Die Landschaft wechselt auf knapp der Hälfte der Strecke, als ich in den Naturpark L’Avesnois entlang der belgischen Grenze eintauche. Netz? Kaum. Einkehr? Fehlanzeige. Dafür Stille, sattes Grün und ein Weg durch dichten Wald, gesäumt von Farnen, so hoch wie ich selbst. Eine Passage, die fordert – und mich genau deshalb beglückt. Am frühen Abend erreiche ich Louvroil, Komoot bringt mich auf gewundenen Wegen durch den Ort zum Ziel. Ein einfaches Hotel für die Nacht – pragmatisch gewählt, denn der Tag war kostbar. Und lang. Und schön.
10:29
131km
12.5km/h
970m
900m
Alone in the countryside: forests, paths, vastness
The day began with a short, rather unenchanting stretch along the D1029 – a must-do. But then the route turns and leads me back to familiar paths. I'm following the EuroVelo 3 again, which accompanied me four years ago in the opposite direction to Galicia
Translated by Google •
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 15, 2025
Stiller Fluss, lauter Start Mit dem Trubel jugendlicher Stimmen in der Auberge de Jeunesse de Amiens beginnt der Tag, doch draußen wartet das Kontrastprogramm: Stille, Weite, Licht. Komoot lotst mich ein letztes Mal durch Amiens, vorbei an Frankreichs größtem Sakralbau und „Klein Venedig“, dann übernimmt der Somme-Kanal. Eine perfekte Kulisse: Weiden spiegeln sich im Wasser, Reiher stelzen durchs Ufergras, Hausboote ziehen gemächlich ihre Bahn. Der Weg verläuft wie ein fließender Gedanke. Fast 60 Kilometer rauschen vorbei – ohne Hektik, ohne Umwege. Nur der Wind, das Wasser, das Grün. Mal schattig, mal sonnendurchflutet. Unterbrochen nur vom rhythmischen Schleusenleben. In Saint-Quentin endet der Tag heute für mich – ein Stück urbaner, aber die Bilder des Tages hallen nach: spiegelglatte Wasserflächen, eine rostige Eisenbrücke, Bruchstein und Backstein, Wolken wie getupft. Und dazwischen ich – ganz bei mir.
07:05
111km
15.6km/h
370m
340m
Quiet River, Loud Start
The day begins with the hubbub of youthful voices at the Auberge de Jeunesse de Amiens, but outside, a contrast awaits: silence, vastness, light. Komoot guides me one last time through Amiens, past France's largest religious building and "Little Venice," then the Somme Canal takes
Translated by Google •
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 14, 2025
Abschied vom Meer Noch einmal rollen wir, mein Pony und ich,. entspannt Richtung Saint-Valery-sur-Somme, die Küstenluft im Rücken, das Watt zu unserer Rechten. Mit jedem Kilometer wächst das Gefühl: Hier endet ein Kapitel. In Saint-Valery nehme ich Abschied – vom Meer, vom Wind, von der Weite. Doch kaum habe ich den Radweg entlang der Somme eingeschlagen, breitet sich eine neue Ruhe aus. Das Licht wird milder, die Landschaft sanfter. Der Fluss schlängelt sich gemächlich durch sattes Grün. Das „Vallée de Somme“, das Somme-Tal, zeigt sich von seiner besten Seite: üppig, ruhig, fast märchenhaft – ein Spiegel für die Seele. Die Sonne gewinnt an Kraft, das Tempo verlangsamt sich. Und da ist sie wieder: die Energie, die Freude am Draußensein. Am späten Nachmittag erreiche ich Amiens und das heutige Quartier, Auberge de Jeunesse Amiens. Zwischen Waschsalon-Müdigkeit und Kathedralen-Staunen finden ich Zeit für ein kurzes Innehalten und Staunen. Die Stadt empfängt mich mit gotischer Wucht (Kathedrale) und grüner Poesie Schwimmende Gärten) – eine beeindruckende Mischung. Heute wurde nicht nur die Richtung gewechselt, sondern auch das Tempo. Der Kurs geht nun landeinwärts, heimwärts – mit Rückenwind im Herzen.
06:21
108km
16.9km/h
110m
80m
Farewell to the Sea
Once again, my pony and I roll relaxedly toward Saint-Valery-sur-Somme, the coastal breeze at our backs, the mudflats to our right. With every kilometer, the feeling grows: a chapter is ending here. In Saint-Valery, I bid farewell – to the sea, to the wind, to the vastness.
But as soon
Translated by Google •
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 13, 2025
Am Rande Europas Tag 7 beginnt im feuchten Morgengrauen – Routine inzwischen: Zelt trocknen, alles verpacken. In Dunkerque empfängt mich das bunte Treiben eines Seglerfestivals, noch ist es ruhig, aber die Stadt füllt sich spürbar. Alles strömt zum Hafen. Die Etappe nach Gravelines zieht sich – durch Umleitungen noch etwas länger als gedacht. In der gut erhaltenen Festungsstadt lege ich eine kurze Pause ein. Doch nicht alles ist Postkartenidylle. Am Wegesrand: versteckte Lager, durchziehende Gruppen – stille Zeichen der Flucht. Als ich später durch kleine Wäldchen. radle begegnen mir immer wieder Gruppen junger Männer, die auf eine Chance Richtung England zu hoffen scheinen – eine stille, nachdenklich machende Kulisse. Zwischen dem dichten Laub kleiner Waldstücke sieht man sie erst auf den zweiten Blick - die Camps aus vielen kleinen Zelten, Paletten und Feuerstellen. Hinter Calais geht es wieder ins Weite. Eine kleine Picknickpause bringt nach dem verpassten Frühstück heute Morgen neuen Schub. Und dann – Glück gehabt: Beim Cap Blanc Nez ergattere ich den letzten freien Platz auf dem Campingplatz. Der Abend endet ruhig, mit Blick auf das Meer und die weißen Klippen. England scheint zum Greifen nah. Ein Tag mit Kontrasten – leise, intensiv, aber ehrlich.
04:27
75.6km
17.0km/h
160m
130m
On the Edge of Europe
Day 7 begins in the damp dawn – routine by now: drying the tent, packing everything.
In Dunkirk, I'm greeted by the hustle and bustle of a sailing festival. It's still quiet, but the city is noticeably filling up. Everyone is flocking to the harbor.
The leg to Gravelines drags on
Translated by Google •
Christoph Lücke went for a bike ride.
July 13, 2025
Zwischen Klippen und Kreuzen Nach einem späten Start mit frischem Kaffee und Croissants rollt das Rad hinaus ins Hügelland am Cap Blanc Nez – endlich wieder ein Terrain, das fordert. Stetig geht es rauf und runter, die Strecke lebendig, der Blick weit. England zeigt sich am Horizont, zum Greifen nah, während die Küste im Wechsel von Feldern, Pfaden und Fischerdorfmomenten begeistert. Die Sonne setzt sich langsam durch, die Stimmung ist klar, der Wind mild. Ein Moment der Stille wartet direkt an der Strecke auf mich: der gewaltige Militärfriedhof und Mahnmal für gefallene Soldaten. der. Alliierten des 1. Weltkrieges bei Étaples beeindruckt mich nachhaltig. Die Gedanken bleiben hängen, das Tempo wird ruhiger. Fast zu ruhig – denn am späten Nachmittag wird die Suche nach einem Schlafplatz zur Geduldsprobe. Erst der vierte Platz, Camping du Halloy, bietet ein freies Plätzchen. Ein Tag voller Kontraste – landschaftlich und innerlich.
08:55
84.9km
9.5km/h
590m
620m
Between Cliffs and Crosses
After a late start with fresh coffee and croissants, the bike rolls out into the hills at Cap Blanc Nez – finally, some challenging terrain again. The route is constantly up and down, the view is expansive. England appears on the horizon, almost within reach, while the coast
Translated by Google •
Answers given
The day begins early and sober: no breakfast, just a quick coffee by the window overlooking the Meuse. But soon, raisin snails and peaches from Aldi sweeten the start of this final leg.
The journey initially follows the Meuse River gently – sometimes as smooth as glass, as far as Huy, then
Translated by Google •
Sign up or log in to continue
Everything You Need To Get Outside
Ready-Made Inspiration
Browse personalized adventures tailored to your favorite sport
A Better Planning Tool
Build your perfect outdoor experience using the world’s best outdoor tech
More Intuitive Navigation
Turn-by-turn navigation and offline maps keep your adventure on track
A Log of Every Adventure
Save every adventure and share your experiences with your friends
Sign up or log in