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Renier Babelsberg 1️⃣9️⃣0️⃣3️⃣

Reisen, Natur, Fußball und gerne auch mal ein Bier in einer traditionellen Brauereistube
intouristbabelsberg.wordpress.com/

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Recent Activity

went for a hike.

a day ago

🇩🇪Berlin-Brandenburg🇩🇪

02:02

8.71km

4.3km/h

60m

30m

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2 days ago

Diese Tour durch meine Geburts- und Heimatstadt Potsdam diente der Vorbereitung auf den MM Leipzig. Wie überall in Potsdam lässt sich an der Havel großartig wandern und Weltkulturerbe erleben.

04:15

18.3km

4.3km/h

90m

120m

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went for a hike.

February 3, 2026

03:14

13.6km

4.2km/h

100m

150m

went on an adventure.

February 2, 2026

02:57

11.6km

3.9km/h

170m

200m

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went for a hike.

February 1, 2026

02:07

5.68km

2.7km/h

160m

190m

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January 31, 2026

Die heutige Wanderung führte mich bei echtem Winterwetter durch die traditionsreiche Kurstadt Karlovy Vary. Schnee lag auf den Wegen, den Dächern und in den Hängen über dem Tal, die Luft war kalt und klar, und die Teplá begleitete den gesamten Weg mit ihrem gleichmäßigen Rauschen. Trotz der Jahreszeit war die Stadt belebt, aber angenehm ruhig, fast entschleunigt, wie es zu einem klassischen Kurort passt. Der Weg folgte fast durchgehend dem Lauf der Teplá und erschloss damit das Herz der Stadt. Die historischen Kolonnaden mit ihren hellen Säulen und Bögen wirkten im Schnee besonders eindrucksvoll. Hier konzentriert sich das berühmte Kurleben von Karlovy Vary: zahlreiche frei zugängliche Heilquellen, die seit Jahrhunderten für Trinkkuren genutzt werden. Ich habe heute bewusst alle zugänglichen Quellen probiert – von der mächtigen Sprudelquelle über die Mühlbrunnquellen bis zu den kleineren, ruhigeren Austritten entlang des Weges. Jede Quelle unterscheidet sich leicht in Temperatur, Mineralisierung und Geschmack, doch gemeinsam prägen sie den Charakter der Stadt. Das Trinken des warmen, mineralreichen Wassers gehört hier ganz selbstverständlich zum Alltag der Kurgäste. Ein besonderer Abschnitt der Tour führte hinauf zu den Aussichtspunkten rechts der Teplá. Der Anstieg zum Hirschsprung, auch als Hirschquelle oder Hirschsprung-Aussicht bekannt, lohnte sich trotz Schnee und Kälte. Von oben öffnet sich der Blick über das verschneite Kurzentrum, die dicht stehenden Hotelbauten und die bewaldeten Hänge. Der Ort ist eng mit der Gründungslegende der Stadt verbunden: Der Sprung eines Hirsches soll Kaiser Karl IV. auf die heißen Quellen aufmerksam gemacht haben. Heute steht hier ein kleiner Pavillon, der einen der klassischsten Ausblicke auf Karlovy Vary bietet. Die gesamte Strecke, knapp zehn Kilometer lang, verbindet Natur, Stadt und Geschichte auf engem Raum. Immer wieder wechseln sich flache Abschnitte entlang des Flusses mit kurzen Anstiegen zu Aussichtspunkten ab. Die Wege sind gut ausgebaut und auch im Winter problemlos begehbar. Unterwegs wird deutlich, wie sehr Karlovy Vary auf Gäste eingestellt ist. Es gibt eine dichte Infrastruktur aus Cafés, Restaurants, Hotels und Kurhäusern, ergänzt durch Souvenirläden, Trinkbecherstände und touristische Angebote. Die Kurtradition ist allgegenwärtig, aber nicht museal, sondern lebendig. Zu den bedeutenden Kureinrichtungen zählen bis heute große Badehäuser und moderne Spa-Zentren, in denen Trinkkuren, Thermalbäder, Massagen und medizinische Anwendungen angeboten werden. Diese Einrichtungen knüpfen an eine lange Geschichte an, denn Karlovy Vary war über Jahrhunderte Treffpunkt europäischer Eliten. Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin oder Zar Peter der Große hielten sich hier auf, ebenso viele Adelige und Staatsmänner. Die Stadt lebt noch immer von diesem historischen Ruf, ohne dabei stehen geblieben zu sein. Am Ende der Wanderung bleibt der Eindruck eines Ortes, der im Winter eine besondere Ruhe ausstrahlt. Die verschneiten Ufer der Teplá, die dampfenden Quellen, die Aussichtspunkte über dem Tal und die allgegenwärtige Kurkultur verbinden sich zu einem stimmigen Gesamtbild. Karlovy Vary zeigt sich heute als klassische europäische Kurstadt, die Naturerlebnis, Bewegung, Geschichte und gesundheitliche Tradition auf engem Raum vereint.

03:01

9.43km

3.1km/h

100m

50m

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January 25, 2026

Ein Spaziergang durch die Altstadt von Rheda wirkt fast wie eine kleine Zeitreise. Die romantischen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern führen sanft auf das Schloss Rheda zu, das den historischen Stadtkern stimmungsvoll abschließt. Zusammen mit dem umlaufenden Wassergraben entsteht ein geschlossenes, sehr harmonisches Stadtbild. Zwischen Altstadt und Schloss liegt ein schöner Park, der den Übergang angenehm auflockert. Alte Bäume, gepflegte Wege und offene Grünflächen laden zum Verweilen ein und machen den Weg Richtung Schloss besonders reizvoll. Entlang des Wassers lässt es sich ruhig flanieren – ein Ort, der trotz seiner zentralen Lage erstaunlich entspannt wirkt. Das Schloss Rheda zählt zu den bedeutendsten Wasserburgen Westfalens. Seine Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, im Laufe der Jahrhunderte wurde es stetig erweitert. Heute zeigt sich die Anlage als spannender Mix aus mittelalterlichen Wehrbauten, Renaissance-Elementen und barocken Erweiterungen. Neben dem Hauptgebäude gehören mehrere Wirtschafts- und Nebengebäude zum Ensemble, die den herrschaftlichen Charakter der Anlage unterstreichen. Bis heute ist das Schloss im Besitz der fürstlichen Familie Bentheim-Tecklenburg. Charakteristisch ist die Lage an der Ems, die den Wassergraben speist und das Schloss in die Landschaft einbettet. Wer das Schloss vollständig umrunden möchte, sollte beachten: Dies ist nur nach Eintritt möglich, der Zugang erfolgt kontrolliert über ein Drehkreuz – ein Detail, das man vor Ort nicht unbedingt erwartet. Die Doppelstadt Rheda-Wiedenbrück entstand aus zwei ehemals eigenständigen Städten, die bis heute ihre eigenen historischen Kerne bewahrt haben. Während Rheda vom Schloss geprägt wird, ist Wiedenbrück für seine dichte Fachwerkaltstadt bekannt – verbunden werden beide Stadtteile durch großzügige Grünanlagen und die Emsauen. Weniger entspannt ist hingegen die Anreise mit dem Auto: Parken rund um Altstadt und Schloss ist eher schwierig, weshalb sich ein früher Besuch oder etwas Geduld lohnt. Insgesamt überzeugt Rheda-Wiedenbrück mit viel Atmosphäre, Geschichte und landschaftlicher Ruhe – ein Ziel, das besonders durch seine romantische Geschlossenheit und das eindrucksvolle Schlossensemble in Erinnerung bleibt.

00:05

214m

2.7km/h

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went for a bike ride.

January 24, 2026

Typisch niederländisch ging es mit Fahrrad zum Fußball. Für Twente reichte es trotzdem nur zu einem 0:0 gegen Excelsior Rotterdam.

00:19

4.32km

13.3km/h

0m

30m

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January 24, 2026

Der Vormittag in Almelo zeigte sich von seiner ruhigen, fast schon entschleunigten Seite. Bei kühlem, klarem Wetter bot sich ein entspannter Spaziergang durch die Altstadt an – ideal, um die vielen kleinen Details wahrzunehmen, die man in lebhafteren Städten leicht übersieht. Zentraler Anlaufpunkt ist die Große Kirche (Grote Kerk), deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen. Sie prägt das Stadtbild bis heute und erinnert daran, dass Almelo eine deutlich längere und reichere Geschichte hat, als man ihr oft zutraut. Die Altstadt entwickelte sich rund um Handel und Textilindustrie, was der Stadt im 19. Jahrhundert wirtschaftlichen Aufschwung brachte – auch wenn davon heute eher die Struktur als die Industrie selbst sichtbar ist. Überhaupt wird schnell klar: Almelo ist hübscher als sein Ruf. Die Stadt wirkt zwar etwas verschlafen, überzeugt aber mit Charme. Entlang der kleinen Grachten lässt es sich wunderbar flanieren, Brücken und Uferwege sorgen für eine fast niederländisch-klassische Atmosphäre. Dazwischen finden sich individuelle Läden, Cafés, Restaurants und Kneipen, die der Innenstadt Leben geben – besonders rund um den lebendigen Wochenmarkt, der dem Vormittag eine angenehme Dynamik verleiht. Praktisch: Parken ist unkompliziert und günstig – für 50 Cent pro 15 Minuten lässt sich der Stadtbesuch stressfrei beginnen. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: entspanntes Schlendern, kurze Pausen in kleinen Gasto-Ecken und das Gefühl, eine Stadt entdeckt zu haben, die leise, aber nachhaltig positiv überrascht. Ein Vormittag, der zeigt: Almelo muss nicht laut sein, um zu gefallen.

00:47

2.21km

2.8km/h

0m

10m

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January 3, 2026

Bei klarem, wolkenlosem Winterwetter, kühl aber ideal zum Gehen, startete die Tour an der Liverpool Street Station. Rund um den Bahnhof zeigt sich Londons moderne Seite: Glasfassaden, Hochhäuser und die neue Skyline des City of London, die sich stark vom historischen Kern abhebt. Von dort ging es Richtung Shoreditch, einem der kreativsten Viertel der Stadt. Alte Industriegebäude treffen hier auf Start-ups, Cafés und Galerien. Besonders prägend ist die anschließende Brick Lane: bunt, laut und lebendig. Die Straße ist bekannt für ihre Street Art, darunter immer wieder Werke, die Banksy zugeschrieben werden, sowie für ihre Straßenstände und Food Markets, die ein internationales Publikum anziehen. Weiter führte der Weg Richtung Monument – dem 61 Meter hohen Denkmal zum Großen Brand von London (1666). Von hier aus erreichte die Tour die Themse, die im warmen Licht des Sonnenuntergangs besonders eindrucksvoll wirkte. Entlang des Flusses öffneten sich immer wieder ikonische Blicke: auf die Tower Bridge, die Westminster Abbey, das London Eye und das Shakespeare’s Globe Theatre, eine moderne Rekonstruktion des elisabethanischen Originals. Im Bereich Temple Bar gab es einen kurzen Abstecher in die Old Bank of London, ein historisches Bankgebäude, das heute als Pub genutzt wird – typisch britisch und ideal für eine kurze Pause. Anschließend ging es weiter ins lebhafte West End, genauer gesagt nach Leicester Square, dem Zentrum des Londoner Amüsierviertels mit Theatern, Kinos und Straßenkünstlern. Den Abschluss bildete ein Spaziergang durch Chinatown, wo die Wanderung bei einem asiatischen Abendessen ausklang. Leuchtende Laternen, enge Straßen und der Duft aus den Restaurants sorgten für einen stimmungsvollen Abschluss dieser abwechslungsreichen London-Wintertour.

03:36

9.66km

2.7km/h

50m

60m

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