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Danny aus SHG went for a hike.
4 days ago
2026/04/03 Niedersachsen Hannover GEO EPOCHEN Historische Führung
Hannover entstand ursprünglich als kleiner Marktort „Am Hohen Ufer“ an der Leine, einer günstigen Stelle nahe einer Furt, an der sich wichtige Handelswege kreuzten. Händler und Handwerker siedelten sich hier an, und bald entwickelte sich ein regelmäßiger Markt, der wirtschaftliche Bedeutung brachte. Zunächst lag die Kontrolle über diesen wichtigen Übergang jedoch nicht bei der Siedlung selbst, sondern bei einer frühen Burg auf dem gegenüberliegenden Ufer, die vermutlich von den Welfen betrieben wurde. Diese Burg diente dazu, den Handel zu überwachen und Zölle zu erheben, was im Mittelalter eine zentrale Einnahmequelle war und wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Herrschaft von Heinrich der Löwe stand. Mit dem Wachstum der Siedlung verlagerte sich die Macht jedoch allmählich auf die Seite des Marktes selbst. Hannover wurde befestigt, erhielt im 13. Jahrhundert Stadtrechte und entwickelte eine eigene Verwaltung. Sichtbare Zeichen dieses Aufstiegs waren unter anderem der Bau der Marktkirche Hannover im 14. Jahrhundert sowie die Stadtmauer mit Türmen wie dem Beginenturm. Damit übernahm die Stadt die Kontrolle über Handel und Sicherheit selbst, während die ursprüngliche Burg an Bedeutung verlor und verschwand. Ab dem 17. Jahrhundert prägten die Welfen Hannover dann entscheidend als Residenzstadt. Der Hof zog hierher, Verwaltung und politisches Leben konzentrierten sich in der Stadt, und Hannover gewann zunehmend an Bedeutung im Heiligen Römischen Reich. Ein entscheidender Schritt war die Erhebung zum Kurfürstentum im Jahr 1692, wodurch die hannoverschen Herrscher zu den ranghöchsten Fürsten des Reiches gehörten. Diese Entwicklung führte schließlich zu einem bemerkenswerten Ereignis. Als in England nach dem Tod von Anne im Jahr 1714 kein protestantischer Thronfolger vorhanden war, fiel die Krone an den hannoverschen Kurfürsten Georg Ludwig aus dem Haus der Welfen. Damit entstand eine Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover, in der ein Herrscher beide Länder regierte, auch wenn sie politisch getrennt blieben. So wurde aus einem kleinen Marktort an der Leine innerhalb weniger Jahrhunderte eine Residenzstadt von europäischer Bedeutung. Auch kleinere Details erzählen dabei viel über die Denkweise der Zeit. Am Turm der Marktkirche findet sich ein Pentagramm, ein Symbol, das im Mittelalter keineswegs etwas „Dunkles“ bedeutete, sondern als Schutzzeichen galt. Es stand für Ordnung, Harmonie und sollte Unheil abwehren. Solche Zeichen waren im Alltag tief verankert und zeigen, wie eng Glaube, Symbolik und Lebenswelt miteinander verbunden waren. Und schließlich führt die Geschichte auch zu einem der größten Denker Europas, Gottfried Wilhelm Leibniz kam 1676 nach Hannover, weil er in den Dienst der Welfen trat. Als Hofbibliothekar und politischer Berater fand er hier nicht nur eine sichere Stellung, sondern auch ideale Arbeitsbedingungen. In Hannover entwickelte er zentrale Ideen seiner Philosophie und Mathematik weiter. Die Stadt wurde so nicht nur politisch, sondern auch geistig zu einem bedeutenden Ort.
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Danny aus SHG went for a hike.
4 days ago
2026/04/03 Niedersachsen (Schaumburg/Hannover) Storchenkolonie Mesmerode
Wer sich Mesmerode nähert, bemerkt bald, dass die Storchenkolonie nicht auf Dächern thront, wie es vielerorts der Fall ist, sondern sich in die Höhe eines alten Eichenbestandes zurückgezogen hat. Es sind ehrwürdige Bäume, hoch aufgeschossen, mit schweren Kronen, die die Einfamilienhäuser am Rand überragen. In ihren oberen Etagen spielt sich das eigentliche Geschehen ab. Aus biologischer Sicht ist diese Wahl bemerkenswert. Störche sind anpassungsfähig, doch bevorzugen sie normalerweise exponierte, freie Standorte. Hier jedoch haben sie sich für die vertikale Struktur eines gewachsenen Eichenbestandes entschieden. Die alten Eichen bieten Stabilität, ihre kräftigen Äste tragen selbst die massiven Nester, die über Jahre hinweg immer weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig verschaffen die Höhenlagen einen Überblick über die umliegenden Wiesen und Feuchtgebiete, die als Nahrungsräume dienen. Zwischen diesen Baumriesen verteilt sich die Kolonie wie eine zweite, gefiederte Krone. Rund dreißig Nester sind es inzwischen, einige fest etabliert, andere noch im Bau. Besonders jetzt, da die Ostzieher erst vor kurzem eingetroffen sind, wirkt der obere Luftraum belebt. Man sieht die späten Heimkehrer mit Zweigen anfliegen, vorsichtig landen, das Gleichgewicht suchend auf schwankenden Konstruktionen, die noch nicht ganz entschieden haben, ob sie schon Nest oder noch Versuch sind. Die früh angekommenen Paare sitzen derweil hoch oben wie Teil des Baumes selbst. Ihre Silhouetten verschmelzen mit den knorrigen Astgabeln, und nur das gelegentliche Klappern verrät, dass hier Leben pulsiert. Einige brüten bereits, reglos, konzentriert. Ein beeindruckendes Spektakel.
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3 days ago
Actually, I was on my way to the train station in Wunstorf. On foot, with a little time to spare. In the late afternoon, a "GEO EPOCHE Historical Tour" was scheduled in the old town of Hanover, a birthday present I was really looking forward to. I had deliberately chosen a different route to the station
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6 days ago
Episode 26 Landkreis Schaumburg SHG: Kirchhorsten, Klein Holtensen 2026/04/01
Zwischen sanften Höhenzügen, Feldern und Wäldern zieht sich der Bückeberg wie eine leise gedachte Linie durch die Landschaft Schaumburgs. Er trennt und verbindet zugleich. Auf der einen Seite liegt Kirchhorsten, auf der anderen Klein Holtensen. Zwei Orte, die sich kaum kennen und doch auf eigentümliche Weise miteinander verwandt sind. Denn ihre Geschichten. spiegeln einander, wie zwei Varianten desselben Themas. Kirchhorsten, dem Namen nach bereits auf einen Mittelpunkt hin angelegt, trägt die Kirche im Wort. Es ist ein Ort, der sich einst sammelte, der Anziehungspunkt war für die umliegenden Höfe. Man darf sich hier im Hochmittelalter ein kleines, offenes Gefüge vorstellen, keine geschlossene Siedlung, sondern ein Mosaik aus Höfen, verbunden durch Wege, die eher aus Gewohnheit entstanden als aus Planung. Die Kirche stand dabei nicht nur aus Stein, sondern als Idee im Zentrum, ein Ort, an dem sich das Leben bündelte, in Ritualen, in Versammlungen, im gemeinsamen Innehalten. Auf der anderen Seite des Bückebergs liegt Klein Holtensen. Der Name klingt zurückhaltender, beinahe scheu, eine Siedlung am Wald, hervorgegangen aus Rodung, aus dem vorsichtigen Vordringen in das Unbekannte. Während Kirchhorsten sich sammelte, blieb Klein Holtensen verstreut. Es war nie Zentrum, nie Knotenpunkt, sondern Teil eines größeren Gefüges, eingebunden in die Vogtei Hattendorf. Und doch beginnt die Geschichte beider Orte im selben Takt der Zeit. Im Hochmittelalter entstehen sie aus ähnlichen Bedingungen heraus: Landwirtschaft, Abhängigkeiten, ein Leben, das sich im Rhythmus der Jahreszeiten vollzieht. Die Unterschiede liegen nicht im Anfang, sondern in der Gewichtung. Hier ein Ort mit kirchlicher Strahlkraft, dort ein Dorf, das sich selbst genügt. Über Jahrhunderte hinweg geschieht etwas, das heute fast fremd wirkt, kaum Veränderung. Kirchhorsten bleibt Bauerndorf, Klein Holtensen bleibt es auch. Fachwerk prägt die Höfe, Generationen folgen einander, ohne dass der Ort sich neu erfinden müsste. Geschichte ist hier kein Bruch, sondern ein Fortspinnen. Man lebt weiter, wo andere schon gelebt haben. Die Wege bleiben, die Flächen behalten ihre Funktion, die Ordnung der Dinge verschiebt sich nur langsam. Dann, im 19. Jahrhundert, beginnt sich die Welt um sie herum zu bewegen. Der Bückeberg, der beide Orte trennt, wird plötzlich zu einem Ort der Veränderung. Steinkohle wird gewonnen, Arbeit verlagert sich, Möglichkeiten entstehen. Weder Kirchhorsten noch Klein Holtensen werden zu Industrieorten. Sie nehmen Impulse auf, ohne ihre Struktur preiszugeben. Es ist, als würde die Moderne anklopfen und beide Orte öffnen die Tür nur einen Spalt breit. Der tiefere Einschnitt kommt erst viel später, die Gebietsreform von 1974. Kirchhorsten wird Teil von Helpsen, Klein Holtensen geht in der Gemeinde Auetal auf. Politische Selbstständigkeit verschwindet, doch die Orte selbst bleiben bestehen. Vielleicht liegt gerade darin eine leise Ironie. Was über Jahrhunderte gewachsen ist, lässt sich administrativ neu ordnen, aber nicht wirklich auflösen. Was beide Orte verbindet, ist weniger das Sichtbare als das Spürbare. Es gibt keine großen Denkmäler, keine spektakulären Überreste. Die Geschichte liegt nicht in einzelnen Gebäuden, sondern in der Struktur selbst, in der Anordnung der Höfe, in der Führung der Wege, in der Einbettung in die Landschaft. Der Bückeberg steht dabei als geografische Grenze. Er hat gesehen, wie sich auf beiden Seiten Leben entwickelte, unterschiedlich und doch ähnlich genug, um als Variation desselben Themas gelesen zu werden. Und so stehen sie sich gegenüber, getrennt durch den Bückeberg und doch verbunden durch die Zeit.
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6 days ago
Due to a cold, I deliberately took it easy today, and even snails would probably have had a more ambitious schedule. So instead of fighting my own condition, I just let myself move slowly from place to place and do the things that naturally present themselves: noticing the weather, breathing in the fresh
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March 30, 2026
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March 30, 2026
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March 30, 2026
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March 30, 2026
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March 27, 2026
2026/03/27 Niedersachsen (Hannover) Flughafen - Wartezeit überbrückt
Nach dem zermürbenden Stau rund um Hamburg, der sich wie eine zähe, endlose Schleife durch den Tag zog, blieb mir kaum noch Zeit, um einmal durchzuatmen. Die Stunden im Auto hatten sich in meinen Körper eingeschrieben, schwer und unruhig zugleich. Bevor ich meinen Mann am Flughafen in Langenhagen abholte, wollte ich mir wenigstens einen kleinen Moment der Bewegung schenken, ein paar Schritte nur, als müsste ich mich selbst wieder einholen. In der Nähe des Flughafens ging ich ein Stück, ließ die Gedanken langsam zur Ruhe kommen, spürte, wie sich die Anspannung des Tages ein wenig löste. Es war kein großer Spaziergang, eher ein leises Innehalten zwischen Ankommen und Weitergehen. Umso größer war die Erleichterung, als ich am Abend schließlich wieder zu Hause war. Die vertrauten Räume, die Stille, das Gefühl, nichts mehr leisten zu müssen, all das legte sich wie eine sanfte Decke über diesen langen, bewegten Tag.
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March 27, 2026
2026/03/27 Schleswig-Holstein (Dithmarschen) St. Michaelisdonn - Banktermin
Heute führte mich mein Weg nach Schleswig-Holstein, nach Dithmarschen, ein Ort, der für Außenstehende unscheinbar wirken mag, für mich jedoch mit einem leisen, gewichtigen Abschluss verbunden ist. Der Anlass war ein nüchterner, ein Banktermin zur Auflösung des Treuhandkontos. Und doch lag über diesem Tag etwas, das sich kaum in Zahlen oder Unterschriften fassen lässt. Sechs Jahre lang habe ich im Rahmen der Testamentsvollstreckung verwaltet, geordnet, entschieden. Sechs Jahre Verantwortung für ein Leben, das nach dem Tod meiner Freundin in meine Hände gelegt wurde. Mein Mündel ist nun an einem Punkt angekommen, an dem es seinen eigenen Weg gehen kann. Nach vielen Herausforderungen und Unwegsamkeiten, selbstständig, gefestigt, mit einer Entwicklung, die mich mit Stolz erfüllt. Es ist ein eigenartiges Gefühl, diese Aufgabe nun loszulassen. Da ist Wehmut, ganz unbestreitbar. Denn mit ihr endet nicht nur eine Verantwortung, sondern auch ein Abschnitt, der mich tief geprägt hat. Und gleichzeitig ist da eine leise Erleichterung. Das Wissen, dass ich diese Last nicht mehr tragen muss. Dass ich sie tragen durfte und nun abgeben kann. Nun sind es sechs Jahre seit dem Tod meiner Freundin. Sechs Jahre, die sich manchmal wie ein Augenblick anfühlen und manchmal wie ein ganzes Leben. Mit der Auflösung dieses Kontos endet mehr als nur eine formale Aufgabe. Es ist ein weiteres Loslassen, ein stilles Weitergehen. Ich blicke mit gutem Gewissen in die Zukunft, für mein Mündel, das seinen Weg gefunden hat, und auch für mich. Und ich hoffe, dass das Band, das uns in dieser besonderen Zeit verbunden hat, nicht einfach vergeht. Vielleicht wird es leiser, vielleicht verändert es sich. Aber vielleicht bleibt es, auf seine eigene, neue Weise.
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March 30, 2026
Definitely: Great and responsibly a crucial task formally completed!
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2 days ago
The GEO epoch hike took place in a small group of only five participants, which made it particularly intense and personal. Many thanks, dear Christa, for this beautiful birthday present. I was very happy about it.
The encounter with this city has sharpened my perspective in a lasting way. Much that was
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