About Danny & Kalle
Ralph Waldo Emerson
Ich glaube fest daran, dass die wahre Schönheit der Natur sich erst dann in ihrer ganzen Pracht offenbart, wenn man bereit ist, sie mit allen Sinnen zu erleben und mit einem Herzen, das sich für die Wunder des Augenblicks öffnet. Sobald ich frei habe, zieht es mich hinaus, dorthin, wo die Zeit langsamer fließt und der Blick in die Weite schweifen kann.
Ob auf ausgedehnten Langstreckenwanderungen, die meine Ausdauer fordern, oder auf kurzen Erkundungstouren, die mich durch verwunschene Wälder und über verborgene Pfade führen, jede Route birgt ihren eigenen Zauber. Die Natur hält unendlich viele Geschichten bereit.
Ich liebe es, das Unbekannte zu ergründen, ohne vorher zu wissen, was hinter der nächsten Biegung auf mich wartet. Es ist die Überraschung und die Freude am Entdecken, die mich immer wieder aufs Neue aufbrechen lässt. Denn für mich sind es die leisen Momente und die kleinen Wunder am Wegesrand, die eine Wanderung zu einem Erlebnis machen, das den Geist erfrischt und die Seele nährt.
Kontakt über: spurille@yahoo.de
Mit dem Link wird die grobe Übersichtskarte meiner Touren zu einer interaktiven Karte.
komoot.de/user/183141000677/embed
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16,788 km
2685:55 h
Recent Activity
- Danny & KalleNovember 13, 2025
If you'd like to join me on this hike, please let me know in the comments.
Once I actually do the tour, I warmly invite you to explore the route with me. I would be delighted to share this experience with you.
Translated by Google •
- Danny & KalleDecember 20, 2025
For my running advent calendar, I'm crossing off the 24km today 😎
Translated by Google •
- Katrin und CookyDecember 26, 2025
Dear @Danny & Kalle, I wish you a wonderful rest of Christmas with your loved ones and a happy new year of hiking! 😍
Translated by Google •
Danny & Kalle went for a hike.
7 days ago
Wer Hespe und Hiddensen verstehen will, sollte weniger auf Straßenkarten schauen als auf das, was zwischen den Linien liegt: Grün, Abstand, Atemraum. Diese Gegend ist geprägt von einer alten Siedlungsform, der Druftelsiedlung: keine eng geschlossene Ortsmitte, sondern locker gestreute Hofstellen, die in kleinen Gruppen liegen, voneinander durch Wiesen und Felder getrennt und gerade dadurch zu einem verlässlichen Geflecht verbunden. Das wirkt idyllisch ist, aber vor allem klug, Platz zum Wirtschaften, Wege für Tiere und Gerät, und Nachbarschaft, die nicht aus Enge, sondern aus Verbindlichkeit entsteht. Selbst das Verschwundene hat einen Namen: die Wüstung „Etze“, eine Art leise Leerstelle im Gedächtnis der Landschaft. Durch das Gebiet zieht außerdem die Riehe, unspektakulär, aber typisch für jene kleinen Gewässer, die über Jahrhunderte Siedlung und Flur mitgeprägt haben. Historisch leuchtet Hiddensen zuerst auf, 1223 wird es urkundlich greifbar, in älterer Form als „Hiddenhusen“. Hespe tritt später hervor und gilt als im 16. Jahrhundert entstandenes Nebendorf von Hiddensen, eine spätere Ausfaltung derselben Siedlungslogik. Die moderne Verwaltungsform bündelt schließlich, was längst zusammengehörte, 1974 entsteht die heutige Gemeinde durch Neuordnung und Zusammenschluss. Der stärkste Einschnitt kommt jedoch mit dem Mittellandkanal. Er ist weniger ein Gewässer, als eine gezogene Linie, die die Landschaft neu ordnet. 1905 wird sein Bau gesetzlich verankert, danach entsteht er abschnittsweise, insgesamt im Zeitraum 1906 bis 1938. Für Hespe und Hiddensen, am Rand des Schaumburger Waldes und direkt am Kanal, bedeutet das bis heute, neue Wegeführungen, neue Grenzen zwischen „hier“ und „drüben“, neue Blickachsen. Und doch bleibt unter all dem die ältere Handschrift sichtbar, die Druftel aus Hofgruppen und Grün, die dem Ort seinen eigentlichen Charakter gibt. Heuerßen zählt zu jenen schaumburgischen Orten, die keine großen Gesten nötig haben, weil ihr Gedächtnis im Stoff der Dinge wohnt und, noch tiefer, im Boden selbst. Lange bevor Urkunden Namen festhalten, hat die Landschaft hier bereits Menschen bewahrt: Ein Urnengräberfeld (mit Funden, die bis in die frühe Eisenzeit zurückreichen) und ein später untersuchtes Hügelgrab legen davon Zeugnis ab. In der schriftlichen Überlieferung begegnet der Ort als „Euerdeshem“ bereits in einer Urkunde aus der Zeit Kaiser Heinrichs II. (1002–1024); die Kirchengemeinde nennt zudem 1224 als urkundlichen Bezugspunkt. Am klarsten verdichtet sich diese Dauer in der St.-Jürgen-Kirche: einer spätromanischen Saalkirche aus Bruchstein, am Ende des 12. Jahrhunderts errichtet, standhaft und ohne jede Eitelkeit. Spätere Jahrhunderte haben sich, wie Randbemerkungen in einem lange gelesenen Buch, eingeschrieben: 1565 am Westportal, 1608 an der Sakristei. Von hier wandert man zum Gut Remeringhausen, wo sich Landschaft, Ordnung und Repräsentation zu einem Ensemble fügen, das Weserrenaissance-Schlösschen von 1599, das barocke Herrenhaus von 1701, vom Wassergraben umfangen; selbst eine Sonnenuhr von 1556 wird genannt, als hätte man der Zeit hier einen sichtbaren Zeiger gegeben. Und doch ist das Gut kein musealer Schlusspunkt, sondern ein bewohnter, genutzter Ort, einer, der Geschichte nicht ausstellt, sondern fortschreibt, etwa im Parkfestival „Romantic Garden“.
05:09
26.1km
5.1km/h
100m
80m
Danny & Kalle planned a hike.
7 days ago
09:18
36.4km
3.9km/h
120m
120m
Danny & Kalle went for a hike.
December 20, 2025
Helpsen ist bereits 1208 als „Helpersen" belegt: In einer Urkunde wird der Zehnte von sieben Hufen an das Kloster Obernkirchen übertragen, ein kleiner Satz, der die mittelalterliche Ordnung von Land und Abgaben sichtbar macht. Später gehörte der Ort zur Herrschaft der Grafen von Holstein-Schaumburg und kam nach der Schaumburger Teilung 1647/48 zum Bereich Schaumburg-Lippe. Besonders anschaulich wird das Vergangene im Rittergut Helpsen: Seit dem 16. Jahrhundert ist es als Rittersitz belegt und zählt zu den Stammgütern der Familie von Oheimb; Besitz- und Belehnungsnachweise reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Helsinghausen ist 1230 erstmals schriftlich erwähnt und wurde am 1. März 1974 im Zuge der Gebietsreform Teil der Gemeinde Suthfeld. Die Überlieferung nennt als prägende Grundlagen Landwirtschaft und den Kohlebergbau am Deister, Arbeit, die Landschaft und Lebensläufe geformt hat. Und auch die jüngere Zeit schreibt sichtbar weiter: 1995 brachte die Dorferneuerung neue Impulse, getragen von bürgerschaftlichem Engagement, das den Ort nicht museal bewahren, sondern lebendig gestalten wollte.
05:53
30.0km
5.1km/h
160m
170m
Episode 21
Hespe - Hespe OT Hiddensen-Heuerßen
The Schaumburg Galaxy, infinite expanses. The year is 2025. New places are explored, curious people and unknown stories are discovered. Many light-years away from Wölpinghausen, the journey leads to villages, forests, and towns that have never before been
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