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Marcel K. went mountain biking.
March 7, 2026
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Marcel K. went on an adventure.
January 1, 2026
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XX. Caldes de Malavella => Malgrat del Mar
Wir müssen unsere Pläne etwas ändern. Es soll immer wieder Regen kommen die nächsten Tage. Eigentlich wollten wir drei Nächte auf dem Campingplatz Barcelona unser Zelt aufstellen, aber bei Regen haben wir uns für einen Bungalow entschieden. Allerdings müssen wir noch zwischendrin einen Stop einlegen, da wir den Bungalow erst einen Tag später bekommen. Also fahren wir bis zum Camping in Malgrat del Mar, wo wir auch einen Bungalow für eine Nacht bekommen. Wir verlassen wir die Stadt auf einer staubigen Piste. Fahren durch einige verschlafene Dörfer, es ist alles sehr ruhig. Mittags machen wir einen kleinen Stop an einer Bar, die sehr gut besucht ist. Überall steht Bier oder Wermut auf den Tischen :-) Dann geht auf die Schnellstraße, später auf eine kleine Straße, die direkt neben der großen Straße verläuft. Danach wechseln wir wieder auf sandige Pisten, Vorsicht ist angesagt ☝️ Zum Schluss geht es noch durch riesige Schilfwälder. Wir dürfen unseren Bungalow etwas früher beziehen, Gott sei Dank. Denn kaum drin, fängt es an mit Regnen. Mit Pasta und Wein verbringen wir dann den Abend im komfortablen Bungalow.
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XIX. Figueres => Caldes de Malavella
Nach einer grausigen Nacht quälen wir uns kurz nach sieben aus den Betten. Die Spanier sind sehr ausdauernd im Feiern. Die ganze Nacht gab's Lärm in der Gasse unter unserem Fenster. Wir haben kaum geschlafen. Als wir Figueres verlassen ist es auf den Straßen noch recht ruhig. Wir fahren viel auf Nebenstraßen auf dieser Etappe, auch Schnellstraße, aber mit breiten Seitenstreifen. Ein Großteil der Strecke läuft auch auf dem Via Verda, einem Rad -und Wanderweg der durchs Grüne führt. Aber teils sehr abenteuerliche Offroadpisten die grenzwertig sind für unsere bepackten Bikes sind. Auf dem Via Verda kommen wir in Girona an. An einer Stelle ist der Weg so eng zwischen Laterne und Hauswand, daß ich mit der Schulter am Briefkasten hängenbleibe und diesen "abbaue". 🙄 Da er von Inneren des Kastens verschraubt ist, kann ich nichts machen Es ist auch niemand Zuhause, also Stelle ich den Briefkasten ordentlich vor die Tür. Ina lacht sich halb kaputt.... Die Altstadt Gironas, auch bekannt als „ Stadt der vier Flüsse “, ist geprägt von mittelalterlichen Gebäuden sowie römischen, arabischen und hebräischen Einflüssen. Es ist Wochenende, und die Altstadt mit Ausflüglern und Touristen gefüllt. Wir schieben unsere Bikes durch die Gassen. Eigentlich wollten wir hier eine Nacht bleiben. Aber wir haben kein Zimmer mehr bekommen. Der nächste Campingplatz hat so schlechte Bewertungen, daß wir den besser meiden. "Drehort für einen Horrorfilm" z.B. Also fahren wir noch 25 km weiter bis Caldes de Malavella, wo wir ein Hotelzimmer gefunden haben. Meist wieder auf dem Via Verda. In einer sandigen Kurve geht mir das Vorderrad weg und mich legt's hin. Aber nix passiert, nochmal gutgegangen. Im Hotel angekommen dürfen die Räder in die Garage und nach der Dusche geht es noch zu Fuß ins Städle. Ein paar Tapas und Burger essen.
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XVIII. Argelès-Sur-Mer => Figueres
Im Sonnenaufgang haben wir das Zelt abgebaut, Kaffee und Tomatensuppe mit Nudeln nebenbei gekocht. Dann ging's wieder neben viel Weinanbau, Artischockenfeldern und Zitrusplantagen Richtung Pyrenäen. Erst noch auf Radwegen, dann Schnellstraße. Über den Berg dann Gott sei Dank auf einer alten Passtrasse. Zwischen den Ländern ist wie so oft so eine steuerbegünstigte "Einkaufsstadt", die wir schnell hinter uns lassen. Dann sind wir in Spanien. Ist schon ein erhabenes Gefühl, mit dem Fahrrad über die Grenze zu fahren. Irgendwie nochmal ganz anders als mit dem Auto.... Wir lassen es bergab rollen, und genießen die Aussicht bevor wir in die erste spanische Stadt einrollen. Hier gönnen wir uns eine Pause mit Mittagessen. Dann weiter auf der Schnellstraße, aber wenigstens gibt es einen breiten Seitenstreifen, der hebt das Sicherheitsgefühl enorm an. Vor und an den Rastplätzen stehen Damen, welche ihren minimalst bekleideten Allerwertesten , schon weithin sichtbar, über die Leitplanke strecken, um einen der vielen LKW Fahrer evtl. zu einer kleinen Pause zu verlocken 🙈 Später im Einzugsgebiet von Figueres müssen wir uns konzentrieren auf den Verkehr , viele Auf- und Abfahrten von der Schnellstraße. Aber läuft eigentlich alles problemlos. Im Zentrum angekommen suchen wir uns eine Unterkunft. Die Bikes schieben wir durchs Restaurant in ein Hinterzimmer 😀 Dann gibt's noch einen Stadtbummel durch die Altstadt von Figueres. Schön verrückt, einmal übern Berg und eine Grenze , und man ist in einer komplett anderen Welt. Hier pulsiert das Leben, so viele kleine Bars, die auch gut besucht sind. Es steht auch viel mehr Bier auf den Tischen, in Frankreich war das eher die Ausnahme. Und uns fällt auf , daß Getränke nur die Hälfte kosten als in Frankreich. Wir essen sehr sehr gut und günstig im Restaurant "50 Voltes", schlendern dann gemütlich durch die Gassen zurück Richtung Hostal.
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