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5 days ago

Uckermärker Land-Prelude: von Prenzlau nach Seehausen

Nach dem Paul-Gerhardt- und dem Märkischen Landweg hat sich nun jüngst die Idee, die Uckermärker Landrunde zu laufen, in meinen Kopf geschlichen. Die Stationen: Prenzlau, Angermünde, Templin, mit Schummeln auch Lychen und dann noch Boitzenburg, lassen mein reiselustiges Herz höher schlagen. Ein Frevel des Tourismusverbands Uckermark muss allerdings gleich als erstes getilgt werden und so entscheide ich mich heute mit Nachdruck für eine Prelude oder besser: einen missing link, und laufe von Prenzlau nach Seehausen. Ohne dieses Teilstück ist die Uckermärker Landrunde nämlich keine Runde, sondern ein ambitionierter 152 Kilometer-Siebenachtelkreis mit Identitätskrise. Also los von Prenzlau Richtung Seehausen – bei herrlichstem Wetter. Sonne satt, über 10 Grad, Frühlingsgefühle Ende Februar. Der Unteruckersee will davon nichts wissen: Nö. Massiv gefroren, bis auf einen schmalen Streifen direkt am Ufer. Bisschen wie Old Fashioned Whisky mit einem whiskyglasgroßen Eiswürfel. Wildes Eis ist echt halsstarrig, bis zum letzten Kristall. Die Wege am Ufer sind stellenweise spektakulär matschig, die Luft aber klar und der Blick weit. Die Uckermark kann schon was, wenn sie will. Und heute wollte nicht nur sie, sondern auch ich. Die Option, noch bis Warnitz weiterzulaufen, lag durchaus verführerisch im Hinterkopf, wenn’s doch gerade so schön ist… Aber mein noch lädiertes Knie meldete sich mit einem sehr erwachsenen „Reicht.“ Manchmal siegt die Vernunft. Und das ist auch gut so. Fazit: Sonnige Missing-Link-Mission mit störrischem Eis, braver Selbstdisziplin und sehr viel Weite fürs Herz. War schön. Und jetzt ist die Runde wirklich eine Runde.

02:56

14.3km

4.9km/h

70m

70m

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January 25, 2026

Heute hat der Himmel beschlossen sein Ding unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchzuziehen. Was auch immer oben los war, unten war es trüb und still, in allen Grautönen des Regenbogens. Die Wege zwischen Fangschleuse und Erkner zeigen sich davon unbeeindruckt und glitzern heimtückisch. Bucklig, abschüssig, völlig vereist, alles gleichzeitig. Okay. Challenge accepted. Nach etwas innerem Ringen (und äußerem Rutschen) wählen wir streckenweise die zugefrorene Löcknitz als Alternativroute. Die ist ebener und weniger beleidigend fürs Steißbein, als der offizielle Wanderweg am Ufer. Man muss sich nur zu helfen wissen. Die Vöglein schweigen im Walde, das Eis unter den Füßen zum Glück auch. Und während der Frosch sich die Lage schöntrinkt, üben wir uns in dieser speziellen Winterwander-Gelassenheit, die irgendwo zwischen den eigenen 6 bis 7 Sinnen und dem, „was Mama sagen würde“. liegt. Dazu gibt reichlich Raum für Gedankenaustausch, leckere Snacks und das schöne Gefühl, dem Weg trotz allem ein Schnippchen geschlagen zu haben. Nach knappen zwei Stunden dann Ankunft in Erkner mit kalten Füßen, warmem Herzen und der Erkenntnis: Kann man machen. Jetzt erst recht ♡

01:55

8.04km

4.2km/h

40m

40m

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January 11, 2026

Die Sonne legt heute so wunderschönes Licht auf die vereisten Waldwege rund um den zugefrorenen Stienitzsee - da legt man sich doch gern kurz dazu und träumt von Wanderstöcken und mehr Profil an den Sohlen ;) Eine abenteuerliche Abkürzung über wildes Eis und Rotwild-Trampelpfade rettet unsere Aura und bringt uns bei schönstem Sonnenschein an die munter sprudelnden Stienitzseequellen. Im Hang scheints noch Plusgrade zu haben. An den steinharten, wasserlosen Stränden hingegen plaudern fremde, wanderlustige Menschen und Sonnenfleck-Besetzer bevor alle sich der nächsten, als Wanderweg getarnten Rutschpartie stellen. Die Sonne lacht dazu, wir auch ♡

02:28

10.4km

4.2km/h

60m

60m

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January 4, 2026

Pulitz - ist das nicht diese Insel im kleinen Jasmunder Bodden, die Fürst Malte von Putbus 1813 nicht ganz so lieb hatte, wie die Insel Vilm, als es den napoleonischen Besatzern darum ging, ordentlich Bauholz zu schlagen und zu verkaufen? Genau! Die Geschichte habe ich jedenfalls auf jeder einzelnen meiner vier Vilm-Touren gehört und wollte mir die Pechmarie unter den Inseln nun endlich mal ansehen. Hat Pulitz auch was mit dem Pulitzer Preis zu tun? Nein. Glaub ich. Vielleicht auch doch :D Wegen der vereisten Wege wäre ich glatt mit dem Bus oder sogar dem Taxi hingefahren, aber Busse sind auf Rügen wohl hauptsächlich was für Schulkinder (und die spielen sonntags Minecraft. Drinnen.) und die Taxiunternehmen, die ich probiert habe, gingen gar nicht erst ans Telefon. Also Anreise auf den eigenen zwei Rädern. Abenteuer! Die Vorderbremse setzte sich schon in den ersten 10 min komplett mit Schnee zu, aber vorne bremsen ist eh eine Sch***idee bei Glätte, also fuck it, go! Der Neuschnee von letzter Nacht erlaubte mir unterwegs Spurenlesen vom Feinsten und so kann ich berichten, dass die Medaille für die Erstbegehung des Pulitzer Eilands heute an mich (und einen unbekannten Fuchs, der aber nicht zur Preisverleihung erschien) geht. Von dem total-Kahlschlag im Jahr 1813 hat die Insel sich wunderbar erholt. Herrlich wild, vielgestaltig und das halbe Jahr lang unberührt, liegt sie da und hat durchaus Ähnlichkeit mit ihrer Schwester, der Goldmarie. Ornithologisch ist alles vertreten, was hierzulande Rang und Namen hat: vom Zaunkönig bis zum Seeadler und auch der Eisvogel hat nicht gefehlt 🧡 Ein bisschen fotografiert hab ich auch, falls das Pulitzer-Preis-Kommittee sich doch an Zuhause erinnert fühlen möchte ;D Fazit: Riskante Anreise - zauberhafte Tour, vor allem auch jetzt im Schneekleid. Die östliche Inselhälfte hab ich mir fürs nächste Mal aufgehoben :)

03:43

32.1km

8.6km/h

240m

240m

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January 3, 2026

Perfekten Anschluss vom RE9 an den Bus 23 zum Königsstuhl erwischt. Wir wollen das frisch rehabilitierte Knie ja nicht gleich über die Klippe springen lassen. Jasmund liegt heute unter einer dicken Frau Holle Wolke aus der es immer wieder freundlich weiß rieselt und falls du dich schon mal gefragt hast, ob Kreide jetzt schneeweiß ist oder Schnee kreideweiß: weder noch. Schnee ist weißer als Kreide. QED. Die Sassnitzer Mole hab ich noch drangehängt, als ich die Wahl zwischen 'zum Bahnhof rennen' (tadelnde Blicke des Orthopäden!) und 'eine Stunde herumbummeln bis zum nächsten Zug' hatte. Sie ist so lang, dass ich nachher doch beinahe zum Bahnhof rennen musste. Hab ich natürlich vorher gewusst - aber hab ich auf mich gehört? Nein. Stattdessen hab ich fotografiert. Nur noch ein Foto™️

02:53

13.5km

4.7km/h

210m

290m

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January 2, 2026

Nur mal kurz gucken ob keiner guckt. Steilufer, Kaskadenteiche, Wasserturm und Hexenbuchen - alle noch da und in schöner Januarblässe auf gutem Weg erreichbar. Neu und fast schon strahlend immergrün: Die sogenannte „Eiszeitkiefer“. Kurze Recherche warum das windflüchtige Bäumlein, das zwar alt, aber mit Sicherheit nicht so alt wie die letzte Eiszeit ist, so genannt wird, ergab: Die Ostseezeitung hat mal wieder Schindluder getrieben. Im Jahr 2004 erscheint ein Artikel, der den Nadelbaum als „eine Reliktkiefer aus der Eiszeit und […] zur Untergruppe der Scotch-Pinie“ gehörend, beschreibt. „Wahrscheinlich ist die Kiefer die einzige ihrer Art auf Rügen.“ Das ist nur leider in mehrfacher Hinsicht falsch. Gazialrelikte sind Pflanzen (und Tiere), die sich in Biotopen halten, in die ihre Vorfahren während der Eiszeit verdrängt wurden, selbst wenn die heutigen klimatischen Bedingungen sie dort gar nicht vermuten lassen würden. So wie das verirrte arktische Blümchen auf der schattigen Nord-Wiese des Strandbads, auf die sich nie jemand verirrt. Hier in Lietzow wuchs während der Eiszeit aber nur eins: ein kilometerdicker Gletscher. Und Scotch-Pine ist nichts anderes als der englische Trivialname für Pinus sylvestris, die Standard-Forstgebiet-Kiefer. Davon gibt es ähm … ein paar mehr auf Rügen ;) Aber gut. Schön ist sie dennoch. Nur das mit der Eiszeit ist Quatsch.

00:49

3.70km

4.5km/h

60m

40m

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December 28, 2025

Deutlich eisiger als gedacht, teilweise auch glatt aber kein Problem mit breiten Reifen. Cooler Lost Place gleich bei Kilometer 5. Das Ostufer des „Scharmi“ ist ziemlich zugebaut, dafür ist die Promenade am Westufer bei Sonntagswetter so voll, dass man kaum mehr dazu kommt auf den See zu schauen. Diersdorf hat ein hübsches, ruhiges Hochufer und eine große Badewiese mit viel Platz. Storkow war wieder einmal so verschlafen wie hübsch. Der letzte Schwenk zum Inge Sielmann Pavillon (plus Ausstellung der Sielmannstiftung, leider geschlossen) wurde lang. Habe Inge zugerufen sie möge mir ein Stück entgegenkommen. Aber nein. Musste lachen als mir klar wurde, dass ich die erste Chance auf den Ausstellungsbesuch eindeutig aus eigener Selberschuld verpasst habe. Beim Saiblingessen. Auch gut.

02:14

33.4km

14.9km/h

110m

120m

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December 20, 2025

Eingehüllt in Nebelschwaden, mit guten Gedanken und schmerzendem Knie.

02:11

28.6km

13.1km/h

130m

130m

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January 2, 2026

The photos of the spider webs are really great!!!

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August 17, 2025

04:07

20.1km

4.9km/h

130m

110m

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August 3, 2025

01:55

8.43km

4.4km/h

130m

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