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Thomas Mandel went cycling.
April 2, 2026
Trans Germany, von Nürnberg nach Berlin #6
Vor dem letzten Tag kam die letzte Nacht. Und die war nicht so gemütlich, wie es das Bild mit dem Miniofen vermuten lässt. Wir hatten keine gute Nacht und Carsten beschloss um 1 Uhr nachts loszufahren. Für mich ohne Licht war das keine Option und ich dachte auch, es wäre sinnvoller sich etwas zu erholen. Früh um 5 hatte ich das Zittern nicht mehr unter Kontrolle und entschied bei -3 Grad auch aufzustehen. Ungemütlicher ist es sicher nur bei Ultra Races wie zB dem "Race Unknown". Und dennoch eine Erfahrung, die ich im Hinblick auf zukünftige Projekte nicht missen möchte. Der Spreewald war nebelverhangen und kalt, sodass sich die Feuchtigkeit auf den Klamotten zu Eis/Schnee verwandelte. Als ich die ersten Union Grafitys sah, den Abzweig nach Fürstenwalde passierte und schließlich Hollys Kuchen riechen konnte, wusste ich, gleich bist du daheim. "Home is where your heart is." 🎶 Die letzten Kilometer waren zäh, doch schlussendlich bin ich gut angekommen. Fazit: Die Reise gab wichtige Erkenntnisse zur Ausrüstung und bot neben körperlichen auch viele mentale Herausforderungen mit wichtigen Lernerfolgen. Darüber hinaus war auch diese Radtour wieder eine Analogie des Lebens. Es passieren viele unerwartete Dinge. Es geht mal rauf, mal runter. Mal ist es schön, mal schmerzhaft und mal verflucht man alles. Doch all dies gehört dazu. Das ist das Leben. Am Ende scheint die Sonne und man muss einfach raus vor die Tür, um all die Abenteuer zu erleben.
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Thomas Mandel and Carsten went cycling.
April 1, 2026
Trans Germany, von Nürnberg nach Berlin #5
Im leichten Nebel starteten wir. Der beeindruckenden Kulisse des Dresdner Kranballetts tat dies keinen Abbruch. Den DEKRA Lausitzring ließen wir nach 60km rechts liegen. Andere haben hier schon ihre Erfolgsgeschichte beim 24h Rennen geschrieben und sich ihren Namenszusatz "Velofondo" verdient. Das erfolgreiche Kapitel meiner Geschichte wird hier am 5./6. September 2026 erzählt. Später kam die Sonne raus. Endlich. Und wie schön ist bitte der Park in Altdöbern? 😍 Die gefluteten Tagebaue ließen Ostseevibes aufkommen und die Fahrt durch den Spreewald krönte diese phantastische vorletzte Tagesetappe. In Cottbus gönnten wir uns eine kulinarische Reise nach Vietnam und luden die Kalorienspeicher auf. Voll gefuttert und mit Einkäufen für den Abend ging es zum Flugplatz Jänschwalde. Doch die alten Hangar sind inzwischen von der Bundespolizei für Trainingszwecke in Betrieb genommen und so mussten wir nochmal 25km zur Hubertus Hütte. Ich sag mal so... Hat sich gelohnt. 😎
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March 31, 2026
Trans Germany, von Nürnberg nach Berlin #4
Der Wettergott meinte es diesmal gut mit uns. Erst hieß es ab 12 Uhr Regen und wir stellten den Wecker auf 6 Uhr, um wenigstens die ersten Stunden im Trockenen zu fahren. Doch dann veränderte sich die Prognose immer mehr zu unseren gunsten und wir starteten optimistisch zur Tour durchs sächsische Land unserer Väter. Der 1. Edeka sollte unser Frühstücksspot werden. Hier durften wir die bekannte sächsische Herzlichkeit von seiner schönsten Seite erleben. Ein Securitymitarbeiter wies uns freundlich aber bestimmt darauf hin, dass unsere Räder nicht im Vorraum stehen dürfen. Dazu gäbe es schließlich Fahrradständer außerhalb. Unseren Hinweis auf die spezielle Situation beantwortete er im besten heimischen Idiom mit dem Hinweis, er würde sich in unserem Falle ein Schloss kaufen. Eine Diskussion war arm an Aussicht auf Erfolg und so zogen wir weiter und beim nächsten Bäcker gab es dann was zu futtern. Es rollte wirklich gut und so erreichten wir bereits zum Mittag die nach Köpenick zweitschönste Stadt Deutschlands. Hier genießen wir jetzt den halben Ruhetag im Casa Mandelli/Förster. Beeindruckend der zu bestaunende Fuhrpark. Beste Unterkunft. 👌🏼 10/10 🌟
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Thomas Mandel and Carsten went cycling.
March 30, 2026
Trans Germany, von Nürnberg nach Berlin #3
Beim Aufwachen wunderten wir uns, den versprochenen Regen nicht zu hören. Als wir die Gardinen zur Seite zogen sahen wir den Grund. Es schneite. Gefühlte Temperatur: -6Grad.🥶 Die Ursprungsroute hätte uns ab hier über das Erzgebirge und den Fichtelberg geführt. Dort liegt komplett Schnee. Dafür reicht unsere materielle und geistige Ausrüstung nicht. 😁 Deshalb verließen wir heute den ursprünglichen Track und fuhren in niedrigeren Höhenlagen Richtung Chemnitz. Oelsnitz und Auerbach verbindet ein toller Radweg. Burg Hartenstein ist beeindruckend. Viel Muse für Fotos hatte ich aber nicht. Alles ist klitschnass. Schneeregen von oben, Spritzwasser von unten. Schweiß von innen. Doch als wir den letzten Anstieg vor Chemnitz erklommen, zog es plötzlich auf. "At the end of the storm, there is a rising sky." Oder zumindest ein Regenbogen. 🌈 Jetzt Sachen trocken bekommen und nachher schön 2 Alkoholfreie und das Ländereien sehen. Hoffentlich spielt Goretzka....
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Thomas Mandel and Carsten went gravel riding.
March 29, 2026
Trans Germany, von Nürnberg nach Berlin #2
-Abenteuer bestellt, Abenteuer bekommen- Aber der Reihe nach. Zuerst ein Rückblick zur Übernachtung. Carsten hatte im Gasthof Resengörg seinen Charme spielen lassen und den Preis für uns heruntergehandelt. Das Gasthaus war.... nennen wir es urig. 😀 Der Wirt spendierte uns ein Bier und so saßen wir mit den Stammgästen an einen Tisch. Was für eine skurrile Situation. Alles Unikate am Tisch, inklusive uns. Ich musste direkt an eine Szene im Film "Muxmäuschenstill" denken. Wer ihn nicht kennt, unbedingt schauen. Ihr merkt, welche Stelle ich meine. Mit tiefen Nebelschwaden starteten wir unsere Tour. Das Fränkische ist eine absolut sehenswerte Gegend. Die Burgruinen, Täler, Felsen.... Herrlich. Nach einen kurzen Zwischenstop in Bayreuth ging es immer weiter nach oben. Ab rund 600hm hatten wir immer wieder Schneefelder auf den Wegen. Das hat richtig Bock gemacht, auch wenn man gerade bei den Abfahrten aufpassen musste. Doch mit dem "M83" fühlt man sich sehr sicher. Nach 2 Tagen kann ich übrigens sagen, dass ich mit der neuen Trinkweste sehr zufrieden bin. Rucksack beim Radfahren geht für mich eigentlich gar nicht. Aber die Weste spüre ich trotz 2-3 Kilo Beladung gar nicht. Kauftipp! Für die kommenden 2 Tage müssen wir einen Plan schmieden. Regen und Schnee bei 5 Grad und dann über den Fichtelberg. Das wird wild. Sehe ich irgendwie noch nicht. Aber wir haben einen Plan B. Und nein. Das Wort "Zug" oder "Abbruch" kommt darin nicht vor. ;)
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Thomas Mandel and Carsten went cycling.
March 28, 2026
Trans Germany, von Nürnberg nach Berlin #1
Der Wecker klingelte zeitig. Doch ein Neoh Riegel zum Frühstück gab den nötigen Schub, um pünktlich 8 Uhr am ZOB zu sein. Dann ging es mit dem Bus nach Nürnberg. Ab Erlangen waren wir dann auf dem originalen Track des TG. Und da fiel es mir wieder ein.... Ich mag Gravel gar nicht so sehr.... 😀 Zu spät. Das ziehen wir jetzt durch. Auf Grund des späten Starts und dem Regen sind wir nicht ganz so weit gefahren. Doch morgen soll es trocken bleiben und wir sind optimistisch, ein bisschen aufzuholen.
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March 15, 2026
Mallorca #4, Island Vibes
Auf dem Hinweg noch alles schön entspannt. Vom Rückweg gibt es keine Fotos, da man beide Hände am Lenker brauchte. 220Watt für 15kmh. Dazu griffen die Böen immer gut in die Aerofelgen. Zwischenzeitlich zeigte einem der Hagel auch noch den Stinkefinger. Zum Glück hatte ich einen Helm auf und die am Morgen gekauften Beinlinge an.
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Thomas Mandel went cycling.
March 14, 2026
Mallorca #3, Cap de Formentor
4:30 Uhr klingelte der Wecker. 5:30 Uhr gings los. Die Nachtigall war noch, die Lerche schon wach. In diesen Momenten kann magisches passieren. Und es passierte. 🥹
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March 13, 2026
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Thomas Mandel went cycling.
March 12, 2026
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