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Horst

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Map data © OpenStreetMap contributors
About Horst
Distance travelled

159 km

Time in motion

20:30 h

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September 20, 2025

Erlenbrünnle - Runde von Wollbach

Diese kleine Rundtour zum Erlenbrünnle ist gut zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad machbar!

00:35

7.44km

12.9km/h

70m

70m

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planned a hike.

September 19, 2025

02:08

5.57km

2.6km/h

20m

520m

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September 19, 2025

Ein wunderschönes Plätzchen hier oben am Berg. Parken könnt ihr am Kulturstadel oder am Sportplatz in Wörleschwang und euch dann aufmachen zu einem schönen Spaziergang. Man kann sich richtig vorstellen, wie dort am 26. April 1945 die amerikanischen Panzer standen, die Lage sondierten und sich bereit machten zum Angriff. Von hier aus hat man einen wundervollen Blick über Wörleschwang. Vielleicht entdeckt ihr auch die Störche. Ein Bänkchen lädt euch ein zu einem kleinen Päuschen. https://www.kultur-stadl-woerleschwang.de/ Seit 2015 heißt das junge, engagierte Team seine Gäste im ehemaligen Bauernhof willkommen und setzt ein kreatives Konzept um, welches mit viel Liebe und Herzblut kulturelle Veranstaltungen mit ungezwungener Gastronomie im Augsburger Land vereint. Ob im Theater bei Kabarett oder Konzert, im Restaurant mit Biergarten, oder bei privaten Familienfeiern und Hochzeiten: aus Gästen werden nicht selten Freunde, die den Kultur-Stadl zu einer festen Institution im Augsburger Land machen.

00:27

1.40km

3.1km/h

20m

0m

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September 15, 2025

Sehr schöne, mittelschwere Wanderung, unmittelbar entlang des Achensees, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert

02:31

8.38km

3.3km/h

70m

60m

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September 7, 2025

Sehr schwere, aber wunderschöne Tour. Erster Abschnitt, mit dem Allgäu-Express von Tannheim mit Bimmel-Bammel zum Vilsalpsee. Hin und Zurück pro Person 6,50 Euro. Zweiter Abschnitt, dann auf wunderschönem Weg linksrum, entlang des Sees, bis zum Materiallift. Dritter Abschnitt, hier beginnt nun ein sehr schwerer Aufstieg. von Beginn an ein sehr felsiger Weg, mit vielen Kehren und oftmals sehr steil, bis zur Traualp-Hütte. Bei der Einkehr unbedingt den Kaiserschmarrn probieren...ein Traum! Vierter Abschnitt, zur Landsberger Hütte gehts dann erstmal ganz gemächlich weiter, bis es dann nochmals in vielen Kehren steil nach oben geht. Wenn man von unten startet und bis zur Hütte rauf will, dann unbedingt auf den Zeitplan achten, vor allem, wenn man den gleichen Weg wieder runter gehen will.

04:09

8.71km

2.1km/h

670m

10m

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September 4, 2025

05:30

20.4km

3.7km/h

260m

260m

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September 4, 2025

Map data © OpenStreetMap contributors

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September 3, 2025

02:53

10.9km

3.8km/h

110m

110m

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September 3, 2025

"Der Lerchenberg" Auf dem ca. 40 Hektar großen Areal, versteckt mitten im Wald zwischen Rischgau, Emersacker und Hegnenbach, Zusamaltheim und Welden, wurde 1938 mit dem geheimen Bau eines Paraxolwerkes begonnen. Paraxol war der Grundstoff zur Herstellung von Raketentreibstoff-Halbfabrikaten. Es entstehen vier große und zwölf kleinere Maschinenhäuser, zwei Luftschutzbunker, mehrere Pumpenhäuser, ein Wasserturm, eine Pumpanlage an der Straße Rischgau-Hegnenbach und eine Kläranlage. Im Jahre 1943 beginnen die monatlichen Rohstofflieferungen. Die Belegschaft waren damals 136 deutsche Männer, 30 deutsche Frauen, 22 Ausländer und 20 internierte Italiener. Mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen in Hegnenbach am 26.April 1945 wird auch das Werk von den Amerikanern besetzt. 1946 übergibt die Militärregierung dem Landkreis Wertingen die Anlage zur Verwaltung, 1947 wird das Werk dann für Russland demontiert, die beiden Luftschutzbunker werden gesprengt. Gemäß Kreistagsbeschluss vom 22.Juli 1947 wird im ehemaligen Paraxolwerk ein Flüchtlingslager eingerichtet. Im Frühjahr 1948 kommen die ersten Flüchtlinge nach Hegnenbach. Bis zu 225 Menschen wohnten zeitweise in zwei Häuserblocks. Außerdem wurden für das Flü-Lager noch mehrere Holzbarracken aufgestellt. In den Backsteinhäusern entstehen in der Nachkriegszeit Handwerksbetriebe, wie Schreinerei, Färberei, Gerberei, Wollzupferei und ein Lebensmittelgeschäft. 1950 wurde das Flüchtlingslager aufgelöst. Von 1961 bis 1994 mietete sich die Bundeswehr, das Korpsdepot 260 ein. Gefährliche Munition (bis zu 400 Tonnen) wurde in 32 eigens gebauten Bunkern eingelagert. Bewacht wurde die Anlage rund um die Uhr von 33 privaten Wachmännern. 1994 wird das Depot aufgelöst und es finden nur noch Wehrübungen statt. 1997 wurde das Gelände an eine Privatperson verkauft. PS. Diese Privatperson hat die einzelnen Bunker und Gebäude wiederum vermietet, zb. an diverse Autoschrauber, und Schrotthändler (eine legale Variante, um seinen Schrott im Wald abzustellen!!!) Im web. hab ich noch folgenden Artikel gefunden: Zusamaltheim / Welden Produktionsanlage zur Herstellung von Sprengstoffvorprodukten, Paraxol GmbH, Werk Welden (Tarnname »Z-Hiag«); Bunkergelände am Lerchenberg, 13 km nördlich der Autobahnausfahrt Adelsried; Ausführung 1937-40. Betreiber war die Paraxol GmbH, Frankfurt, eine Tochtergesellschaft der Deut-schen Gold- und Silberscheideanstalt (Degussa). Auf 40 ha Waldgelände wurden 1938 bis 1940 ca. 25 Bunker errichtet. Hergestellt wurden Pentaeryhrit und Methanolsprengstoffprodukte. 1944 wurde die Produktion auf Raketentreibstoff umgestellt. Demontiert und teilweise gesprengt; verwaltet von der Industriever-waltungsgesellschaft; genutzt von der Bundeswehr als Munitions- und Betriebs-stoffdepot, Korpsdepot 260. Nerdinger, Winfried (Hrsg.) Bauen im Nationalsozialismus: Bayern 1933 – 1945 Klinkhardt und Biermann, München; 1993; ISBN: 3–7814–0360-2

01:08

4.28km

3.8km/h

30m

30m

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September 3, 2025

Mit einer alten Fotografie begann 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs eine ungewöhnliche Spurensuche im Augsburger Land. Die etwas unscharfe Aufnahme zeigt mehr als ein Dutzend Leichen in einem Fichtenwald. Die teilweise unbekleideten und ausgemergelten Körper sind auf dem Boden nebeneinander abgelegt worden. Im Vordergrund ist deutlich ein Arm mit abgeknichter Hand zu erkennen, im Hintergrund eine Holzbaracke. Handelt es sich um ein Gebäude des geheimen Waldkwerks Kuno und damit um Zwangsarbeiter oder jüdische Häftlinge, die dort ausgebeutet wurden? Im Scheppacher Forst, zwischen Zusmarshausen und Burgau befand sich das geheime Waldwerk Kuno. Geschützt vor den feindlichen Aufklärern bot der Forst zwischen Zusmarshausen, Scheppach und Burgau mehrere Vorteile: Das Gebiet ist wegen des dichten Baumbestandes von oben kaum einsehbar. Durchschnitten wird es nur von der Autobahn. Die Betonpiste war wichtig: Über sie konnten die Flugzeug-Bauteile schnell und in großer Stückzahl angeliefert werden. Gleichzeitig diente die Reichsautobahn als Startbahn für die Me 262. Auch über den Bahnanschluss in Burgau wurden Bauteile angeliefert. Die Reaktion der Nationalsozialisten auf die alliierten Bombenangriffe ab 1944 gegen deutsche Industrieziele und Städte hatte einen Namen: Jäger-Programm. Schnell und mit allen Mitteln sollten Jagdflugzeuge in hoher Stückzahl gebaut werden, um die feindlichen Bomber vom Himmerl zu holen. Die in kurzer Zeit konstruierte Me 262 galt als "Wunderwaffe", die eine Kriegswende herbeiführen sollte. Der Name "Kuno": Die Firma Kuno fertigte für die Messerschmitt AG, die bis vor den Bombenangriffen vor allem in Augsburg und Regensburg produziert hatte. Danach wurde die Rüstungsindustrie verlagert - sie fand dann überwiegend in Waldwerken, in Tunnels oder in Stollen statt. Das Kuno-Waldwerk bei Zusmarshausen hatte auch den Tarnnamen Kiesweg II. Kiesweg I lag bei Leipheim. Ende April 1944 zerstärten US-Bomber den Fliegerhorst Leipheim - das war vermutlich der Startschuss für das zweite Kuno-Werk bei Zusmarshausen. Die Pläne Nachdem alliierte Bomber die Werke des Augsburger Flugzeugherstellers Messerschmitt zerstört hatten, wurde ab 1944 die Produktion des Düsenjägers Me 262 zunehmend ausgelagert. Als geeigneter Ort für die Endmontage der vermeintlichen Wunderwaffe erschien den Nationalsozialisten der weitläufige Scheppacher Forst. Versteckt vor neugierigen Blicken entstand dort binnen weniger Monate eine primitive Produktionsstätte. Damit die Alliierten das Waldwerk aus der Luft nicht entdecken konnten, wurden zwischen den Fichten Tarnnetze gespannt. Der Bau Ab der zweiten Jahreshälfte 1944 bauten Zwangsarbeiter das Waldwerk auf. Darauf lässt eine "Aufstellung über die im Lager Burgau untergebrachten Ostarbeiter" schließen. Aufgeführt sind 39 Namen: Überwiegend Männer im Alter zwischen 16 und 53 Jahren. Vermutlich waren es aber mehr Arbeitskräfte, die "Kuno" aus dem Boden stampfen mussten und dabei Erde bewegten, Rohre und Stromkabel verlegten und Holzbaracken aufbauten. Die Anlage Herzstück des Waldwerks war eine große Holzhalle und eine lange Montagegrube. Es gab außerdem eine Kantine, Lagerbaracken, ein Vorfeld für den Probelauf, einen Schießstand sowie eine Kompensierscheibe, mit der die Bordkompasse der Flugzeuge justiert wurden. Sehr genaue Erinnerungen hatte der Zeitzeuge Richad Käßmair aus Zusmarshausen, der als Elektriker im Waldwerk und im KZ Burgau arbeiten musste:"Das Werk war nur behelfsmäßig fertiggestellt, so dass man arbeiten konnte aber man konnte noch keine Maschinen starten, man brauchte erst eine Startbahn. So wurde die Autobahn vom Waldende in Richtung Burgau, wo es auf die Ebene hinausgeht, in der Mitte betoniert". Die Wachen Nach einer Aufstellung des KZ Dachau arbeiteten im Außenlager Burgau und damit auch im Waldwerk 31 Wachleute. Lagerleiter in Burgau war Johann Kullik. Er wurde nach dem Krieg zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Ein SS-Wächter namens Johann Batoha erhielt zwei Jahre. Häftlinge erinnerten sich auch an eine Aufseherin. Sie soll mit einem Knüppel aus Kuno-Drähten zugeschlagen haben. Die Düsenjäger Mit der Me 262 wurde ein neues Zeitalter der Luftfahrtgeschichte eingeläutet: Sie war der erste in Serie hergestellte Düsenjäger der Welt. Mit pfeilförmigen Flügeln erreichte die Maschine eine Geschwindigkeit von 870 Stundenkilometern und war damit allen anderen Flugzeugen der damaligen Zeit überlegen. Dafür verantwortlich waren zwei Stahltriebwerke. Die Me 262 war eigentlich von Ingenieur Willy Messerschmitt als Abfangjäger konstruiert worden, musste dann aber auf Adolf Hitlers Wunsch zum Schnellbomber umgerüstet werden. Damit verlor das Düsenflugzeug seine Geschwindigkeit und seine Flugeigenschaften. Die Prototypen entstanden in Augsburg, der erste strahlgetriebene Flug fand 1942 auf dem Fliegerhorst in Leipheim statt. Die Produktion Wie viele der Me 262-Maschinen im Waldwerk Kuno entstanden sind, ist nicht genau geklärt. Die Erinnerungen von Werner Krebs, der als junger Mechaniker kurzzeitig 1945 in der Anlage war, geben jedoch Hinweise auf den Umfang der Produktion. Demnach seien zunächst einige fertig gestellte Flugzeuge auf Lastwagen ins Waldwerk nach Leipheim gebracht worden weil es keinen Treibstoff mehr gegeben hatte. Krebs: "Als wir Burgau wegen der anrückenden US-Armee verlassen mussten, blieben etwa 30 bis 40 flugbereite und munitionierte Me 262 im Wald zurück". https://www.waldwerk-kuno.de/ Funde und Informationen Spannende Geschichte und viele Geschichten: Wer die Geschichte des Waldwerks Kuno vertiefen will, muss das Museum Zusmarshausen besuchen. Im ersten Stock des Gisbert-Hauses sind viele Fundstücke ausgestellt. Dazu gibt es weitere Informationen und Bilder. Wer will, kann sich auch im Literatur-Eck einlesen oder im Karteikarten-Kasten nach den Namen der Häftlinge suchen, die im KZ Burgau ums Überleben kämpften oder im Waldwerk schuften mussten. Das Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet (b​​itte dazu auch Bekanntmachungen in der Presse bzw. Infos der Gemeindeverwaltung beachten). Das Museum in der Augsburger Straße 11 zeigt auch die bewegte Geschichte Marktes.

00:57

3.13km

3.3km/h

0m

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