About Ronald
7,396 km
1525:43 h
Recent Activity
- RonaldAugust 14, 2025
I could have climbed Triglav today. "My" hut is close to the summit. 2.5 hours and maybe another 700 meters of elevation gain. I'm sure it's possible without, but many people here wear helmets and climbing harnesses. But whatever, that wasn't a serious thought in my head.
It's also amazing that there
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- RonaldAugust 13, 2025
It was a snoring-heavy chamber, packed tightly together. I've had more restful nights. For breakfast, I can choose something, but I can't combine it, so I opt for a fried egg. That's not enough of a base, so I mix some liquid food, which I still carry plenty of in my backpack.
Even though I get up at
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- RonaldAugust 11, 2025
There was even an egg for breakfast. Never experienced that before in a mountain hut. There are no water sources along the trail today. Theoretically, because I found a spring in my app. That doesn't necessarily mean it still exists or has water. Over the past few days, my previous water findings on
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- RonaldAugust 10, 2025
Phew! Today, or rather the descent from the La Porticona pass down to the Tamar Hut, is considered the most difficult part of the Alpine crossing. There's also a special variant from Tarvisio directly to the Tamar Hut, which skips this section.
Not so extraordinary, I thought at first. Yes, I've seen
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- RonaldAugust 9, 2025
After a meager breakfast, I set off into a sunny and hot day. My right knee was a bit uncomfortable at first, but thankfully it finally settled down.
The route took me, still in Tarvisio, into a wild, beautiful gorge carved out by the Slizza River. Tempting swimming spots. But somehow, despite the film
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- RonaldAugust 8, 2025
I don't need to look for the stars. I could almost read by the moonlight.
I could also look for bears or wolves. I'm now traveling through their territory. I decide to just sleep well up here.
A bright blue sky and the sun peeking out greet me in the morning. It takes time to sort myself out and pack everything
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- RonaldAugust 7, 2025
The contrasts on hikes like this are always stark. I like to really treat myself in the valley. I'm also not afraid of discomfort. One minute I'm in a tent or a dormitory, dealing with the idiosyncrasies of an outhouse or a travel bidet, and then I'm enjoying a delicious meal and sleeping on what is
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- RonaldAugust 6, 2025
Since my olfactory sense has even become a factor in my self-perception these past few days, the laundry needed to be cleaned again. The idea was to ask the guesthouse to use the washing machine for a load. Experience has shown that the washing machine achieves completely different results than a quick
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- RonaldAugust 6, 2025
At breakfast, a fellow sleeper in the dormitory told me that he was impressed by my ability to fall asleep so quickly. He also said that I start snoring, then stop, and then remain silent for the rest of the night. @Lisa 😇
Today, we have almost 2000 meters of ascent ahead of me.
The hut warden tells us
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Ronald went for a hike.
August 13, 2025
Ein so toller Abschlusstag. 🥰 Beim fertig machen für den Abmarsch komme ich mit einem jungen Mann etwas ins Gespräch. Erst auf Englisch und dann auf Deutsch. Tom ist zwar nativer Deutscher, lebt aber seit dem ersten Lebensjahr in Irland. Das ist insofern toll, weil er akzentfrei und gut deutsch spricht, aber doch im wieder ins englische wechselt, weil er einfach nicht den Wortschatz in deutsch hat. Er ist ähnlich lange im Trail wie ich, ist aber einer anderen Route, quer durch Slovenien gefolgt. Auch er wird heute seinen letzten Tag nach Tolmin wandern. Wir starten gemeinsam, aber er ist viel schneller als ich, also verabschieden wir uns bald. Auf und ab, das erste Drittel des Weges. Am Ende wieder oberhalb der Vegetationsgrenze im kargen Stein nahe der Gipfellinie entlang. Das ist mit mein Lieblingsterrain. Irgendwann der stürmige Pass und kurz dahinter ein kleiner Bivak-Schutzbau. Eigentlich ist bei klarer Sicht am Pass das erste Mal das Mittelmeer zu erblicken. Auch wenn es dafür heute nicht reicht habe ich einen grandiosen Blick. Kurz hinter mir der Gipfelkamm und vor mir geht es steil hinab ins Tal. Auch mein Tagesziel Tolmin ist, noch in weiter Ferne, sichtbar tief unten zu erblicken. 2 km Höhe muss ich heute nach Plan absteigen. Erst sitze ich in Unterhose, alsbald nackt in meinem einsamen Adlerhorst (auch die nasse Unterhose soll trocknen und der Po es mal warm und trocken haben) 😀 Ich genieße ausgiebig die Aussicht, die letzten Momente in der Höhe, meinen Körper, die Stille, das letzte Wasser, das ich noch habe. Aber tief unten kann ich schon die Hütte sehen, wo ich Neues bekommen sollte. Ich löse mich, der Weg ist noch weit. Eine Stunde später habe ich die Hütte erreicht und mache mal wieder eine ausgiebige Rast mit alkoholfreiem Radler und Spaghetti. Tom chillt hier auch. Wir schwatzen und starten und verabschieden uns wieder. Irgendwie hält uns aber unser Gespräch dann vom Tempo her doch zusammen. Er läuft etwas langsamer. Kein Grund zur Eile. Der letzte Tag. Jeder weiß, wo er seinen Körper abends betten kann. Und so verfliegen die Höhenmeter und Kilometer wie im Flug. Angenehmer Mensch mit tollem Mindset. In einem Bauernhof kauft er Käse direkt von der alten Bäuerin - viel zu viel, wie das so ist, wenn man hungrig ist. Aber unsere Wege werden sich auch in Tolmin morgen noch kreuzen, und er wird reichlich vom Käse abgeben, dem die 34 Grad natürlich nicht zuträglich sind. 😄 In einem kleinen Bergdorf gibt es einen schönen Freisitz, der leider geschlossen ist. Aber der Inhaber hat uns dort verschwitzt rumstehen gesehen und schließt für ein Getränk auf. 😇🙏 Es wird elderberries mit Sprudelwasser. Wer weiß es?! Yep die elderberries sind Holunder. Es folgt irgendwann Tolmin, wo sich dann unsere Wege mal wieder trennen und wir uns verabschieden. Den nächsten Tag werde ich ihn auf dem Zeltplatz wiederbegegnen. Es gibt derzeit keine Unterkünfte weil Mariä Himmelfahrt ist. Bevor ich jetzt aber irgendwohin gehe, falle ich verschwitzt in einem Stuhl im Schatten der erstbesten Bar. Bei einer Rum Cola sitze ich zufrieden und voller Frieden und beobachte das Treiben um mich. Tränen des Glücks fließen. 🥲 Ab jetzt folgt exzessiver Müßiggang ☺️
10:48
23.3km
2.2km/h
610m
1,980m
Ronald went for a hike.
August 12, 2025
Ich hätte heute auch mal noch den Triglav besteigen können. „Meine“ Hütte liegt nah am Gipfel. 2 ½ h und vielleicht 700 weitere Höhenmeter. Es geht sicher auch ohne, aber viele sind hier mit Helm und Klettergurt unterwegs. Aber egal, das war kein ernsthafter Gedanke in meinem Kopf. Auch erstaunlich, dass hier oben gar nicht wenig Bienen fliegen. 😯 Happy hiking heute wieder. Rauf auf den nächsten Sattel auf 2300 und dort oben, zu Beginn fast Höhe haltend, über ein Plateau, was aussieht wie the dark side of the moon, wie das steinerne Meer, wild und einfach großartig. Das alles bei angenehmen Wind. Der Abstieg ins Tal der Sieben Seen einfach prima. Ich überhole andauernd Leute, so bin ich im Flow. Nehme aber auch einen falschen Abzweig, und verliere irgendwann auch noch den Pfad. Musste mich wieder zurück wurschteln. Leider ist im Nationalpark das Baden in den Seen verboten 🥲 Eine Rast in einer Hütte und dann geht es in die zweite Hälfte des Weges, der durch viel Vegetation führt und dementsprechend auch wieder wärmer ist. Apropos Wärme - ich habe einen Blick in die Wetterapp geworfen. In Triest bis 38 Grad. Das glüht da unten alles. Zen bedeutet jederzeit fähig zu sein, in eine andere Richtung zu denken und die einmal gefaßte Idee wie einen Tropfen Wasser einfach fallen lassen zu können. Ich habe entschieden, nach Tolmin und der faktischen Alpenquerung, nicht noch 5 Tage bei diesen Temperaturen durch die Ebene zu stapfen. Tolmin werde ich morgen erreichen. Was dann kommt wird sich fügen. Noch etwas bleiben und nach Triest an die Küste fahren ist das Wahrscheinlichste. Ich freue mich über diese Idee, die mir gestern kam. Beschwingt bringe ich die heutige Etappe am Komna-Haus zu Ende. Ich darf noch duschen (gerne wieder Option kalt). Das wird es wohl bald nicht mehr geben, wegen Wasserknappheit gerade. Ich spüle bei der Gelegenheit meine letzte Unterhose (die andere habe ich heute Morgen wohl auf der Dolič-Hütte vergessen), Hose und T-Shirt, das man ob des ganzen aufgenommenen Schweisses auch fast platzsparend steif an die Wand hätte lehnen könnte. Es sind noch genügend Betten frei, es füllt sich dann aber zum Abend hin auf. Zwei Wahlleipzigerinnen sind auch im Zimmer.
08:09
16.2km
2.0km/h
450m
1,170m
Ronald went for a hike.
August 11, 2025
Es war eine schnarchintensive Kammer, dicht an dicht. Ich hatte schon erholsamere Nächte. Zum Frühstück kann ich etwas wählen, aber nicht kombinieren und entscheide mich für Spiegelei. Das reicht als Grundlage nicht, weshalb ich noch etwas Flüssignahrung mische, die ich ja noch reichlich im Rucksack spazieren trage. Obwohl ich 0600 aufstehe werde ich kein Blitzstarter. Endspurt in den Alpen, die in Tolmin übermorgen offiziell als gequert betrachtet werden dürfen.. Und die hängen sich richtig rein, die Alpen. Ich muss erst wieder rauf. Dann geht es lange und auch fordernd abwärts auf dem Fuß der 1.500 Meter hohen Nordwand des Triglav zu. Da beobachte ich immer wieder einen Hubschrauber an einer Stelle oben nahe beim Triglav. Eine Rettungsmaßnahme? Aber immer wieder? Vielleicht Trainingsflüge. Beim Reinzoomen in die Fotos tippe ich nun auf eine Helikopterlbeieferung einer Hütte. Unten gibt es als Wegpunkt eine Schutzhütte, wo es Wasser geben sollte. Gibt es aber nicht, was Mist ist. Die Hälfte des Tages noch vor mir, vor allem den Großteil der Aufstiege. Bei dem Wetter trinke ich bei der Belastung 4-6 Liter am Tag. :-/ Im Tal, wurde mir berichtet, sind es 35 Grad im Schatten. Ich muss meinen Wasserkonsum heute unterwegs also stark limitieren. Es geht wieder hoch auf purem Geröll und Schotter, wo du gerne beim Schritt wieder ⅓ zurückrutschst. Dann wieder runter. Das alte hoch-runter-Spiel. Wo waren wir? Ach ja. Jetzt geht es wieder hoch. 700 Meter. Überall unglaublich schöne Gebirgs-/Felsformationen. Die erinnern mich an die Pyrenäen. Ich treffe eine junge Niederländerin und wir haben einen tollen Plausch. Und Wasser gibt sie mir auch ab. Sie ist abwärts unterwegs und benötigt daher nicht soviel. 🙏 ❤️ Überhaupt - meiner Erfahrung nach plauschen zwei einzelne Hiker, die sich auf der Strecke treffen, ganz häufig miteinander, bzw. mit mir 😀 Trifft du zwei oder mehr, bilden die schon wieder eine eigene Bubble, und ein Austausch ist nicht so häufig. Die Hütte wurde als einfach beschrieben. Ist sie auch. Toilettenhäuschen nahe der Hütte mit Loch im Boden und Wassereimern davor, um das eine oder andere etwas wegzuspülen. So what 🤷♂️ Die Dusche ist eine Gießkanne in einem großen Trog. Ich mag es hier irgendwie. 😀 Es gibt keinen Platz für mich. Die Empfehlung ist Weiterzugehen zur nächsten Hütte. Nach sportlichem, slowenischem Schild 3 ½ h. Ob da was frei ist, ist aber auch fraglich. Wenn die Kräfte dafür heute nicht mehr reichen, dann wird man eine Matte in den Gastraum geben. Es sind aber noch 4 Personen vor mir auf der „Warteliste“ Zelt darf ich ja leider nicht (vor der Tür) aufbauen. Ich bleibe, trinke, trockne, dusche und esse. Da ich alleine bin, habe ich dann plötzlich doch ein Bett in einem Mehrbettzimmer.. ✌🏻😇 Ich schwatze mit einer französischen Familie. Supernett. Eltern mit ihren drei erwachsenen Kindern (in den 20ern) und ein Teenagerkind machen zusammen was im Gebirge. Tolle Sache. 🫶🏻
06:50
9.70km
1.4km/h
930m
1,040m
Ronald went for a hike.
August 11, 2025
Zum Frühstück gab es sogar Ei. Noch nicht erlebt in einer Mountain Hut. Heute gibt es keine Wasserstellen unterwegs. Theoretisch. Denn ich habe in meiner App doch eine Quelle gefunden. Muss noch lange nicht bedeuten, dass es die noch gibt oder Wasser führt. Die letzten Tage hatten meine Funde von Wasser vorher auf der Karte auch in der Realität gepasst. Ich verlasse mich heute also auf die Quelle. Den ersten Anstieg darf ich noch im Schatten bewältigen. Später wird es sonnig. Immer mal seilversicherte Stellen. Meine Quelle gibt es glücklicherweise. Das wird meine Raststelle und ich gönne mir reichlich Wasser. Ich springe mal wieder in Unterhose rum. Der Rest trocknet. Die Füße stelle ich in eine Pfütze frisches Quellwasser. Lange kann ich sie nicht sein lassen. Die typische Temperatur liegt wohl bei 4 Grad. Ein kurzer Schwatz mit zwei Franzosen, die mir entgegen kommen. Ein paar hundert Meter weiter finde ich einen bayrischen Wanderer mit Helm im Schatten eines großen Felsens sitzen. Ziemlich durch den Wind. Er wollte weiter in meine Richtung nun, aber die Wand, in die es hinein gehen wird, sieht einschüchternd aus. Er kommt gerade von der Wand auf der anderen Seite, und die hat ihn ans Limit gebracht. Wenn ich mir den Pfad anschaue, den er mir zeigt, habe ich volles Verständnis. Krasse Sache, die er da grad hinter sich hat. Auf seiner Karte sieht die Farbe unseres kommenden Stückes aber noch gefährlicher aus. Er denkt darüber nach, seinen Tag in die Richtung zu beenden, aus der ich komme. Ich zeige ihn die Beschreibung meiner Etappe und das es nicht so krass sein kann, wie es ausschaut und was er hinter sich hat. Wir brechen gemeinsam auf. Und irgendwie findet sich immer ein Weg weiter. Es ist viel erfahrener als ich, möchte aber einfach nicht noch einmal in so ein Gelände. Ich bin ganz froh, dass er mit dabei ist. Aus seiner Perspektive ist unser Weg nun auch leichter als es ausschaute und er befürchtet hat. Für mich geht es, aber es ist schon sehr ordentlich. Kein Klettersteig, aber schon ordentliche Kraxelei. Es geht manches Mal vertikal hoch. Das ist schon mal cool. Den ganzen Tag möchte ich es nicht haben. Das Panorama, das sich mir dann oben am Pass zeigt, haut mich um. Direkt vor mir der Triglev. Tiefer unten unser Ziel, die Hütte. Ein Kessel voller Berge.. ¾ h zur Hütte sagt das Schild. Nun, die slowenischen Angaben sind sportlich. Keine weichgespülten Touristenangaben. Der Abstieg hat auch haarige Stellen. Und irgendwann sitzen wir an der Hütte und fühlen uns belohnt. Was für eine Lage! 270 Grad Bergmassive und in eine Richtung Blick bis hinunter ins Tal. Platz gibt es nur noch im Winterlager. Wieder eine anspruchsvolle und schöne Etappe. Die Anzahl der Kilometer sagen nichts.
08:13
9.41km
1.1km/h
890m
640m
Ronald went for a hike.
August 10, 2025
Phu. Der heutige Tag, beziehungsweise der Abstieg vom Pass La Porticona hinunter zum Tamar-Haus gilt als das schwierigste Stück der Alpenquerung. Es gibt auch extra eine Variante von Tarvisio direkt zum Tamar-Haus, die diesen Abschnitt ausspart. Nicht sooo außergewöhnlich, dachte ich zu Beginn. Ja, man hat schon vieles nunmehr gesehen. Aber in Summe hatte es der Abschnitt schon in sich. Warum? Steiler Abstieg vom Pass und dann kilometerweit quer an der Wand sukzessive herunter. Aber immer weglos! Also man muss im Gefälle sehr aufmerksam nach etwas Ausgetretenen und nach Steinmännchen zur Orientierung suchen. Aufpassen, dass man nicht in ausgetrockneten Bachläufen von der Route abkommt. Dann diese Latschenkiefersektionen 🙄 Man hätte eine Motorsäge benötigt, mindestens eine Machete. Die Äste angeln nach dir, verhaken sich in dir und dem Rucksack, schupsen dich Richtung Abgrund und lassen dich nicht durch. Die steilen Geröllfelder, auf denen es nur schwer ein Halten gibt. Alles in der Hitze am Hang. Alles machbar, aber in Summe war ich sehr froh, dass ich mich nach reichlich drei Stunden an der Hütte unten laben konnte. 😃 Seit dem Pass bin ich übrigens in Slowenien 🇸🇮 🍾 Nach einer längeren Rast wieder in die Gänge zu kommen… man würde doch lieber gerne noch länger verweilen. 🙃 Jetzt wieder, diesmal die Sonne im Nacken, 700 Meter rauf. Aber alles im Anblick dieser schönen, riesigen Wände 😍 Dann noch ein Stückchen prima Höhenweg zwischen zwei Pässen. Viele Tageswanderer sind in diesem Abschnitt unterwegs am Wochenende. Und schwups bin ich im Triglav Nationalpark. Camping und so wieder untersagt. Ich habe trotzdem die Augen auf für ein verstecktes Plätzchen und habe auch schon eine Idee, falls es am Ziel wieder kompliziert werden sollte. Wird es aber nicht. 😇 Gestern noch ausgebucht, habe ich heute das gesamte Matratzenlager für mich 💪🏻. Mit Bettwäsche 💪🏻. Mit Kartenzahlung 💪🏻. Mit Dusche 💪🏻. Sogar für nur 4€ warm, wenn ich wöllte. Will ich aber nicht. Ich bin noch aufgeheizt und die kalte Dusche ist wunderbar. Das junge slowenische Team spricht super englisch, ist nett und fix. Hikers Heaven. 😀
08:42
12.7km
1.5km/h
960m
1,000m
Ronald went for a hike.
August 9, 2025
Nach einem kargen Frühstück starte ich in einen sonnigen und heißen Tag. Das rechte Knie muckt zu Beginn unangenehm rum, fängt sich dann aber glücklicherweise wieder. Die Route führt mich, noch in Tarvisio, in eine wilde, schöne Schlucht, die der Fluss Slizza dort gegraben hat. Verlockende Badestellen. Aber irgendwie ist es dafür, trotz Schweißfilm, noch zu früh am Tag. Nach diesem ersten, schönen, kleinen Auf und Ab geht erst mal ein paar Kilometer auf einer Fahrradstraße entlang. Was für ein Verkehr. Die Alps-Adria Route führt hier lang. Aber auch Heerscharen Ausflügler sind unterwegs. Klar. Bestes Wetter und Wochenende, wenn ich mich nicht irre. Irgendwann biege ich steilere Gefilde ab und lasse somit die Radler hinter mir. Ich erreiche den ersten See und bin schon drin. Trotz sehr vieler Menschen, da das Gebiet das top Ausflugsziel zu sein scheint. Dann futtere ich erst mal etwas im ersten Ausflugslokal am See. Saftschorle fließt in mich hinein. Der nächste See, der nächste Badegang. Ich sehe kaum Menschen, die baden obwohl es doch so warm ist. Sicher schwitze ich mit meinem Rucksack mehr. Dennoch. Ein Pärchen will es wagen. Unter arger Schnappatmung schafft sie es ins Wasser. Bei ihm reicht es aber nur für die Füße. Verkehrte Welt @Lisa 🙃 Die nächste Bar und wieder zwei große Getränke. Viele Menschen. Heute ist was los. Dann folgen 400 Höhenmeter als finaler Aufstieg zur designierten Hütte. Schön ist es dort. Aber Platz haben sie nicht für mich. Das überrascht mich überhaupt nicht. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, noch weitere 300 Meter aufzusteigen. Da gäbe es eine Schutzhütte und eine Quelle in der Nähe. Insofern nehme ich die erste Aussage, dass ausgebucht sei, auch sofort nonchalant als gegeben und avisiere meinen Weitermarsch. Vermutlich hätte man auch dort eine Lösung kreieren können. Aber so fügt es sich zu meiner favorisierten Lösung. Auch der Anstieg vergeht überraschend schnell. Ein wirklich toller Tag heute auf der Piste! Eigentlich dachte ich, dass ich bei der Hütte mein Zelt aufschlage. Aber das Obergeschoss ist tatsächlich zugänglich. Dann baue ich mein Schlaflager eben dort. So muss ich morgens kein nasses Zelt verpacken. Und der Bär hat’s auch schwerer. 😃 Ich koche mir was, genieße die Bänke und lese und schreibe mit zunehmenden Kleidungsschichten bis in die Dunkelheit.
08:41
17.3km
2.0km/h
980m
150m
Ronald went for a hike.
August 8, 2025
Nach Sternen brauche ich nicht zu schauen. Ich könnte fast im Mondschein lesen. Ich könnte auch noch nach Bären oder Wölfen schauen. In deren Revier bin ich nämlich nunmehr unterwegs. Allein ich entscheide mich, einfach gut hier oben zu schlafen. Strahlend blauer Himmel und die herausschauende Sonne begrüßen mich am Morgen. Bis man sich wieder sortiert und alles verstaut hat, vergeht Zeit. Ich beende den Rest der gestrigen Tour, da ich ja rotzefrech entscheiden habe, mit Zelten vom Tourplan abzuweichen. Ich überquere die Grenze nach Italien und steige zum designierten, gestrigen Ziel ab. Ich bestelle einen Tee und esse einen Apfel und eine Orange als zweites Frühstück. Nebenher wird das Zelt wieder aufgebaut und getrocknet. Nun geht es wieder aufwärts. Nächste Station Feistrizer Alm. Es ist Zeit, den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Ach, warum nicht gleich eine kleine Portion Nudeln, es ist schließlich fast Mittag. Es scheint, ich hangle mich von Alm zu Alm. Die Bedienung wechselt fließend in akzentfreies Deutsch. Die Frage, welche Sprache sie denn besser beherrsche ist gar nicht so schnell beantwortet. Sie entscheidet sich dann für Italienisch. Da kenne sie dann doch mehr Wörter. Die netten Kärtner mit am Tisch sind sehr angetan vom Essen. Jaja, die italienische Küche. 😀 Nochmal kurz aufwärts, dann Höhe haltend und später stringent abwärts. Ein wirklich schöner Tag. Dieses fette Grün, aber aber wenig Bäume. Die Weidetiere. Grossartig. Regelmäßig tunke ich meinen Kopf zur Abkühlung komplett in Wassertröge. Happy hiking. Am Ende muss ich dann aber noch kilometerweit eine Dirty Road und später auf Straßen zum Ziel. Es ist heiß. Ich prüfe. Yep. 28 Grad im Tal. Das Zimmer ist sehr einfach. Eine Empfehlung meiner jungen Wanderin, die einen Tag vor mir läuft. Das Bad, die Toilette, die Dusche - ich weiß nicht recht, was es ist. Aber alles auf 1,50 x 1,50. ich hab mal ein Foto gemacht. Man muss sich die Reihenfolge der dort zu erliegenden Dinge genau überlegen… Morgen hangel ich mich schon an Slovenien heran.
08:24
19.3km
2.3km/h
440m
1,620m
Ronald went for a hike.
August 7, 2025
Die Kontraste sind bei solchen Wanderungen immer krass. Ich lasse es mir im Tal gerne mal richtig gut gehen. Ebenso scheue auch keine Unbequemlichkeit. Eben noch im Zelt oder Matratzenlager und sich mit den Eigenheiten eines Plumpsklos oder Reisebidets auseinandergesetzt und dann leckeres Essen und Schlaf auf dem wohl bequemsten Bett meines Lebens (so geschehen in meiner feschen Bleibe in Hermagor). Ich kann beide Welten uneingeschränkt annehmen und mich auf sie mit Genuss einlassen. Das mag ich. Ich schnappe mir ein ausliegendes Buch von Martin Suter, und möchte es gerne zu Ende lesen. Ich führe nun also auch ein Buch durch die Alpen. Hardcover natürlich. Ich habe mir einen Platz zum Zelten für heute Nacht ausgedacht. Ich komme nicht allzu früh los, was prinzipiell nicht so schlimm ist, wenn ich mich nicht bei irgendeiner Hütte sehen lassen muss. Aber der Weg ist mal wieder noch sehr weit. Der erste Bach führt Zuviel Wasser, um trockenen Fußes hinüber zu kommen. Mit dem ersten, langen Anstieg hadere ich. Bäh. Warum mache ich so einen Mist? Ein super netter Typ fährt den Forstweg mit dem Wagen hoch, hält und wir schwatzen. Er wollte mich ein Stück mitnehmen. Ich lehne natürlich ab. Ich stecke nun bis über beide Ohren in dem Projekt hier drin. Nach 4,5 h ist der erste Peak genommen und hier sollte es irgendwo eine Alm mit Bewirtung geben. Yep, 600 Meter Umweg. Am Ende sitze ich in Unterhose vor Kaiserschmarren und Apfelschorle. Der Rest darf in der Sonne trocknen. Großartig, dieses Belohnungen immer wieder. 😃 Reichlich 2,5 h liegen noch vor mir. Als ich das finale Plateau erklommen hab sage ich nur noch WOW 🤩 - dieser Blick auf die Formation der Julischen Alpen ist großes Kino. Da geht es alsbald hinüber. Noch ein paar Meter geklettert und ich habe einen perfekten Spot fürs Zelt. 😍 Wir scheinen nicht mehr weit vom Vollmond weg zu sein.
08:32
23.3km
2.7km/h
1,470m
360m
Ronald went for a hike.
August 4, 2025
Da ich olfaktorisch in den letzten Tagen sogar in der Selbstwahrnehmung ein Faktor bin, musste auch die Wäsche mal wieder gesäubert werden. Die Idee war, in der Pension einmal um die Nutzung der Waschmaschine für eine Füllung zu bitten. Die Waschmaschine erzielt erfahrungsgemäß ganz andere Ergebnisse, als die Textilen mal kurz im Waschbecken in lauwarmen Wasser zu schwenken. Der Inhaber musste aber bedauernd ablehnen. Seine Frau sei heute nicht da… Hier ist das Rollenbild anscheinend noch klassischer 🙃 Also schwimmen alsbald Unterwäsche, Socken, T-Shirts und Hose in einer handwarmen, braunen Brühe im Waschbecken. Kein Stück kann einen Vorteil erlangen und „frischer“ riechen als ein anderes. Dann wandern die guten Stücke zum Spülen mit mir unter die Dusche, die sowas von nötig war. Hinzu durfte auch der Rasierer mein Antlitz verjüngen. Halbzeit. Auch die Wetterapp verspricht eine zweite Hälfte der Reise. Als neuer Mensch wandere ich am Morgen bei bestem Wetter los. Die Socken baumeln zum Trocknen am Rucksack. Es warten 5 km Aufstieg zum höchsten Punkt des Tages auf heute nur knapp 1200 Meter, womit ich die Gailtaler Gebirgsgruppe pfiffig überwinde. Die Krempe des getragene Sonnenhuts hängt irgendwann rundum nur noch schlapp herunter. Immer ein Zeichen, dass der Hut komplett durchgeweicht ist, kein Schweiß mehr aufgenommen werden kann und die Statik des Hutes perdu ist. Aber nun folgt feinstes happy hiking. Ein stetes bergab Surfen auf befestigten Wegen, immer entlang am Fluss. Die Stöcke packe ich weg. Nach einer guten Stelle für ein erfrischendes Bad suche ich kilometerweit. Es sollte eine Gumpe sein (eine durch die Erosionskraft des Baches geschaffene Vertiefung). Sie muss für mich erreichbar sein, ohne mir vorher den Hals zu brechen. Sie sollte von der Sonne beschienen sein, um mich und auch die verschwitzen Sachen wieder zu trocknen. Und idealerweise ist sie auch nicht überprominent positioniert. Ich möchte ja niemanden mit Vorsatz durch den Anblick meines alten, nackten Körpers den Tag versauen. Es ist also genauso eine Wissenschaft, wie einen guten Platz fürs Zelt zu finden. Letztlich finde ich meinen Spot und genieße das herrlich kühle Wasser, dass an mir vorbeiströmt während ich mich irgendwo im schnell fluesenden Gewässer festhalte oder verkeile. Für meinen Geschmack hätte das Wasser auch noch kälter sein dürfen. 💦🤤 Der Weg ist leicht, aber lang. Nach 25 km ist happy hiking irgendwann eine Erinnerung und man ist einfach froh, da zu sein. Das Ziel ist ein sehr Schönes.
06:49
23.3km
3.4km/h
610m
570m
Ronald went for a hike.
August 4, 2025
Zum Frühstück erzählte mir ein Mitschläfer im Matratzenlager, dass ihm meine Eigenschaft, so schnell einzuschlafen imponiere. Ebenso, dass ich anfange zu schnarchen, dann aufhöre und dann den Rest der Nacht still bleibe.. @Lisa 😇 Heute stehen knapp 2000 Meter Anstieg bevor. Vom Hüttenwirt erfahren wir, dass an der Embacher Alm, wo unter anderem die Startfläche der Drachen- und Gleitschirmflieger ist, ein Bus nach Greifenburg abfährt. Man spart sich da endlosen Schleifen auf der Straße in den Ort auf über 1000 Höhenmetern. Das finden wir charmant und behalten es im Hinterkopf. Der Weg zur Embacher Alm sei aber nicht zu unterschätzen. Da hat er recht. Ohne Höhe zu gewinnen stellt der Weg mich immer wieder vor kleinteilige Probleme, wie die Stellen zu überwinden sind. Später verlaufe ich mich in einem Boulderfield. Sehe einfach keine Markierungen mehr und steige über die Felsen ab und wieder auf bis ich irgendwann wieder den Pfad finde. Irgendwie eine schwere Geburt heute. Ich hänge bestimmt eine Stunde hinter der Gehzeit. Ich beobachte, wie ich mit dem Tag hadere. Warum nur? Durch die Busoption habe ich doch alle Zeit der Welt. Der Weg ist doch das Ziel. Ich weiß doch, dass die Tage sich auch unterschiedlich anfühlen. Ich mache meinen Poltergeist da oben liebevoll darauf aufmerksam, dass seine Kapazität jetzt eigentlich zu keinerlei Lösungsfindung beitragen kann. Es gibt kein schlicht kein Problem. Es wird entspannter 😇 An der Alm habe ich auch wieder Anbindung ans Telefonnetz und ans World Wide Web. Ich erfahre von der jungen Wanderin, die mir natürlich wieder weit voraus ist, dass unsere gedachte Unterkunft leider strategisch gänzlich ungünstig außerhalb des Ortes liegt. Später erfahre ich, dass man dort auch erst morgen und nicht heute mit uns rechnen würde… Noch später erfahre ich, dass das die Hosts manchmal auch nur vorschieben, weil sie bessere, länger bleibende Kundschaft gefunden haben. Verständlich aber speziell als Fußgänger am Ende eines Wandertages richtig doof. Also sucht erst mal jeder wieder neu. Sie findet was für sich. Ich schwatze hier oben auf der Alm mit den Leuten, et voilà - obgleich die Bettensituation mal wieder schwierig zu sein scheint, organisiere ich mir geschwind etwas - zwar direkt am Bahnhof mit Blick auf den Bahnsteig but so what. 😀 Bis der Bus uns aufsammelt schaue ich, was an der Gleitschirmfront passiert. Hier ist nämlich ein Eldorado und Hotspot für diesen Sport, da die thermischen Bedingungen hervorragend sind. Sogar eine WM wurde hier schon ausgetragen. Mein Gesprächspartner, bei Gulaschsuppe und Apfelschorle, ist so ein Flieger. Er ist dort heute schon gestartet, geflogen und dann auch oben wieder gelandet. ☝🏻 Für einen 10er bekomme ich eine Talfahrt und spare 1000 Höhenmeter auf den Asphaltschleifen nach unten. Ich komme mir wie ein Betrüger vor. Ich werde lernen, damit umzugehen.
06:28
10.1km
1.6km/h
360m
810m
Such a great final day. 🥰
As I'm getting ready to leave, I get chatting with a young man. First in English and then in German. Tom is a native German, but has lived in Ireland since he was one year old. This is great because he speaks German well and without an accent, but he switches back to English
Translated by Google •
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