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B.Chab

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Map data © OpenStreetMap contributors
About B.Chab
Distance travelled

4,766 km

Time in motion

240:47 h

Recent Activity

and went gravel riding.

November 15, 2025

Gravel deluxe Tour im Pfaffenwinkel mit grandiosem Scout und Gastgeber

04:04

74.7km

18.4km/h

1,150m

1,130m

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went gravel riding.

July 14, 2025

Der Tag begann mit einer kleinen Auffahrt und herrlichem einsamen Dahinrollen durch Lavendelfelder, bevor es nach einer Frühstückspause in den Finisherparcour ging. Schon oft war ich an der Verdonschlucht, aber hab ich sie je so schön und unmittelbar erlebt? Mit dem Rad ist es eben doch anders. Die route des cretes hat es in sich, etliche steile Rampen, aber natürlich tolle Blicke in die Schlucht. Danach war die Fahrt hinunter nach Castellane ein einziges Schwelgen, das ich mir dann auch noch mit einem ausgiebigen Mittagessen, einem Schläfchen am Fluss und einem anschließenden Bad versüßte. Was für ein Tag! Dann in der Abendsonne rauf auf den Col de Barnabas, der vielleicht allerschönste Abschnitt der ganzen Tour. Warum nur musste es genau jetzt Richtung Ziel gehen? Um ca. acht Uhr erreichte ich den Pass, wo ein kleiner Trupp Mitstreiter rastete, die sich in den Kopf gesetzt hatten, noch am Abend ins Ziel zu fahren. Warum sollte ich das nicht auch so machen? Einige kleine climbs wechselten mit rauschenden Abfahrten in fantastischer Umgebung, dann wurde es immer dichter bebaut und bald waren wir am Meer. Noch knapp 10 Kilometer, von denen ich die letzten ganz für mich allein und langsam am Boulevard d'Anglais entlangfuhr. Ich war am Ziel, nach fast 2,200 km und fast 30.000 hm, in 9 Tagen 13 Stunden und 18 Minuten.

12:16

216km

17.6km/h

3,380m

3,910m

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July 13, 2025

Nach dem Aufstehen erst mal das Rad flicken, was wiederum dazu geführt hat, dass anschließend der Alimentari öffnete, vor dem wir geschlafen hatten. Kaffee und Toilette "mitgenommen", dann aber mit frischen Schlauch nach Sestriere und von dort weiter ins Durancetal! Der Verkehr auf der Nationalstraße war heftig, aber die Alternative bedeutete viele Höhenmeter mehr. Und dann schon wieder keine Luft mehr im Hinterreifen! Nach stressiger und nerviger Reparatur am Straßenrand gings weiter, aber heute wollte es nicht richtig rollen - der Gegenwind! Es dauerte lange bis zum Lac de Serre Poncon, aber danach hatte ich endlich das Gefühl, dass jetzt der Weg zum Finisherparcours und nach Nizza offensteht und das Ziel in Reichweite rückt. Wie schön kann Radfahren in solchen Momenten sein! Den letzten kleinen Col bin ich dann in die Dunkelheit reingefahren und entdeckte in der Abfahrt eine derart schöne Schlafgelegenheit auf riesigen Strohballen, was ich das zum Anlass nahm, den Tag etwas vor dem Parcours zu beenden, auch wenn ich es dann nicht schaffen würde, im frühen Morgenlicht an der Verdonschlucht zu sein.

11:32

221km

19.1km/h

2,460m

3,350m

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July 12, 2025

Heute standen ordentlich Höhenmeter auf dem Plan, wobei mir der erste kleine Pass in der Früh so richtig taugte. Wunderschöne kleine Straße in die Almlandschaft! Das Mauriennetal war erträglich, wenn auch nicht wirklich schön wegen des Verkehrs, aber wegen der tollen Erinnerungen an eine 20 Jahre zurückliegende Tour. Große Pässe der Tour de France, wohin man auch schaut. Madeleine, Galibier, Iseran; ich musste über den Cenis, der deshalb gemein ist, weil genau in dem Moment, in dem man den Pass erreicht, eben keine Abfahrt, sondern ein Auf und Ab folgen. Das zieht sich! Und urplötzlich blies ein heftiger Wind aus dem Tal auf der italienischen Seite von Susa her und es wurde schnell klar, dass der Abend nicht so nett werden würde wie ich ich mir versprochen hatte. Keine Sterne am Colle de Finestre, vielmehr fluchtartige Bewältigung der Gravelpassage mit anschließender mitternächtlicher Passüberfahrt und Abfahrt im "Blitzlicht". Gut dass M. wieder in der Nähe war! Wir suchten uns einen Schlafplatz in einem Dorf. Inzwischen hat auch noch die Isomatte ihren Dienst quittiert, was das Schlafen nicht erholsamer machte. Na ja, eine Reifenpanne war auch noch zu verzeichnen - überall fehlte Luft. Und gerade will man sich betten, da taucht auch noch das Mediateam auf, stellt Fragen und hält einem die Kamera ins Gesicht. Nun gut, wir sind in einem Rennen und haben es genau so gewollt!

11:55

204km

17.1km/h

4,300m

3,320m

went gravel riding.

July 11, 2025

Das Weiterfahren in der Früh war noch ganz in Ordnung, aber dann machten sich die kalten Nächte und der dadurch verursachte Schlafmangel in den letzten drei Tagen massiv bemerkbar. Schon gegen neun Uhr war ich so müde, dass nichts mehr ging. Im Sitzen am Straßenrand eingeschlafen, obwohl ich eigentlich nur nach einer Bäckerei und Kaffee suchen wollte. Aus diesem üblen Tief holte mich ebenso zufällig wie glücklich M. raus, der mich im Vorbeifahren sah und nach mir rief. Die Augen gingen wieder auf und gemeinsam suchten wir die nächste Migros und ein Frühstück auf. Wir waren jetzt im französischen Teil, es gab feine Croissants! Richtung Lausanne sind wir dann noch mehr oder weniger zusammen unterwegs gewesen, dann bin ich vorgefahren nach Genf, während M. noch einkaufte. Möglichst zügig durch Genf, dann eine kleine Auffahrt und schließlich die Abfahrt nach Annecy auf einer recht großen Straße mit reichlich Verkehr - aber es ging zügig...bis mir kurz vor Annecy eine Speiche riss, die ich erstmal einfach abzwickte. Aber was jetzt? Ersatzspeichen hatte ich dabei, aber keine Chance, die auch selbst einzubauen. Laut Google blieb mir noch eine Stunde bis in Annecy die Radgeschäfte schlossen. Und die vermeintlichen Radgeschäfte waren dann auch nicht unbedingt welche! Buchstäblich 5 Minuten vor Ladenschluss stürmte ich meine letzte Chance, versuchte den Jungs im Laden klarzumachen, in welcher Situation ich mich befand, bis sich ein Mensch erbarmte und eine Überstunde einlegte. Bereut hat er es dann wohl nicht! Und ich war glücklich und konnte das letzte Licht des Tages auf dem Radweg am See Richtung Süden so richtig glücklich genießen.

09:02

195km

21.5km/h

1,560m

1,560m

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July 10, 2025

Aufbruch schon gegen halb vier morgens und rein in den Parcours, der wohl wunderschöne kleine Wege über dem Schluchsee für uns bereithielt, aber es war halt noch finster bis auf den Mond, der aber gerade über dem Schwarzwald unterging. Beim ersten Morgenlicht stand ich auf dem Feldberg, die Abfahrt war noch kalt (und lang!), anschließend wurde es bei der Auffahrt zum Belchen etwas wärmer. Wer dachte, am Belchen sei im Prinzip durch den Parcour durch, hat sich getäuscht. Der Veranstalter hatte noch sehr viele kleine Steigungen, Abfahrten und enge Kurven eingebaut. Es war Mittag, bis diese 100 km endlich zu Ende waren und der Einkauf beim Supermarkt am Yogi-Löw-Stadion anstand. In Lörrach noch ein Eis und dann ab in die Schweiz, durch Liestal und anschließend direkt Richtung Solothurn am Neuchateler und am Bieler See vorbei. Es war ein langer Tag, so dass ich bei Einbruch der Dunkelheit ein Plätzchen am Ackerrand ansteuerte. Alphörner spielten die Nachtmusik für mich.

13:11

235km

17.8km/h

3,730m

4,150m

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July 9, 2025

Der Tag begann früh, kalt und regnerisch. Erst im Allgäu wurde es endlich schöner. Ein Powernap kurz vor dem Bodensee war ebenso notwendig wie hilfreich, dann ging es weiter Richtung Schwarzwald und dem CP2. Nach dem Abendessen in Bonndorf fuhr ich das Bushäuschen an, das ich schon Wochen zuvor ausgekundschaftet und für sehr gut befunden hatte. Ein richtiges Haus mit Veranda! Aber jetzt war das Wetter zwar gut, allerdings mit kalter Nacht. Heute hab ich meinem nicht eingepackten Schlafsack wirklich sehr hinterhergetrauert!

11:41

239km

20.5km/h

2,590m

2,550m

went gravel riding.

July 8, 2025

Es war gar nicht so einfach, dem Frühstücksbüffet adieu zu sagen und nach Innichen abzufahren, wo ich erst mal Ersatz für die (vermeintlich!) verlorenen Beinlinge besorgen musste. Das Pustertal auf dem Radweg ist hervorragend zu fahren, aber nach der Abbiegung ins Etschtal Richtung Brenner blies heftiger Wind so richtig ins Gesicht. Ich hab nicht verstanden, warum diejenigen, die mir entgegenradelten, nicht nur bergab, sondern auch mit Rückenwind (und in den allermeisten Fällen noch dazu mit elektrischer Unterstützung!) rollen durften, während ich mich gegen den Wind vorankämpfte. Aber so furchtbar steil ist es ja nicht und so war der Brenner nachmittags gegen 16.00 Uhr erreicht. Abfahrt nach Innsbruck, dort Einkauf, dann auf dem Inntalradweg weiter nach Telfs. Einkehr zum Abendessen und anschließend des nächtens über den Fernpass. Es waren immer noch etliche LKW´s unterwegs, aber immer noch besser als tagsüber. Gegen zwei in der Nacht - es war inzwischen schon wieder empfindlich kalt - habe ich ein Späti in Reutte entdeckt. Hätte ich mal besser gelassen und wäre weiter gefahren. Zu hell, zu laut, aber immerhin warm. Ein bisschen hinlegen, aber wirklich geschlafen hab ich nicht.

12:01

259km

21.5km/h

2,760m

3,530m

went gravel riding.

July 7, 2025

Also alles wieder einpacken und raus in den strömenden Regen. Die Navigation war dabei auch nicht gerade leicht, und das ausgerechnet in Tolmezzo. Dann am Weg Richtung Zonki noch ein ausgedehntes Frühstück in einer Bar, in der die Fernfahrer absteigen, bis endlich der Regen nachließ, so dass man sich in Orvieto endlich der langen Sachen und der Regenjacke entledigen konnte. Und dann aber mal rein in den Zonki. Alle hatten Respekt! Ich bin echt stolz, dass ich den mit dem Gepäck komplett raufgeradelt bin. Viele haben sich die Radschuhe ausgezogen und eine Wanderung eingelegt. Am Gipfel wartete Michael Wacker mit einem Fotografen, im Kiosk gab's nix, also Abfahrt und über die nächsten Berge bei endlich schönem Wetter. Aber die Freude darüber hielt nicht lange an. Am Kreuzpass sah man schon wieder die dunklen Wolken aus Sexten her. Abfahren? Nee, nicht wenn das Hotel noch Zimmer frei hat. Halbpension ausschlafen und erst nach ordentlichem Hotelfrühstück weiter war einfach zu verlockend...

10:09

165km

16.2km/h

3,590m

2,610m

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July 6, 2025

Heute ging es für mich darum, möglichst nahe an CP1, also den Monte Zoncolan, zu kommen. Nach dem Frühstück fuhr es sich flott durchs Murtal, M. erstmal wieder gesehen, dann am Ossiacher See vorbei, durch Villach und auf dem Alpe-Adria-Radweg Richtung Grenze. Eigentlich wäre noch super Zeit gewesen, nach Tolmezzo runter zu fahren, aber da drohten schon wieder böse Gewitter. Warum also nicht diese offene Hütte - war wohl mal eine Werkstatt - nutzen, um trocken zu bleiben. Aber weit gefehlt! In der Nacht regnete es wie aus Eimern durchs Dach, ab ca 1.30 Uhr bestand einfach keine Chance mehr zu schlafen... Also alles wieder einpacken und raus in den strömenden Regen. Die Navigation war dabei auch nicht gerade leicht, und das ausgerechnet in Tolmezzo. Dann am Weg Richtung Zonki noch ein ausgedehntes Frühstück in einer Bar, in der die Fernfahrer absteigen, bis endlich der Regen nachließ, so dass man sich in Orvieto endlich der langen Sachen und der Regenjacke entledigen konnte. Und dann aber mal rein in den Zonki. Alle hatten Respekt! Ich bin echt stolz, dass ich den mit dem Gepäck komplett raufgeradelt bin. Viele haben sich die Radschuhe ausgezogen und eine Wanderung eingelegt. Am Gipfel wartete Michael Wacker mit einem Fotografen, im Kiosk gab's nix, also Abfahrt und über die nächsten Berge bei endlich schönem Wetter. Aber die Freude darüber hielt nicht lange an. Am Kreuzpass sah man schon wieder die dunklen Wolken aus Sexten her. Abfahren? Nee, nicht wenn das Hotel noch Zimmer frei hat. Halbpension ausschlafen und erst nach ordentlichem Hotelfrühstück weiter war einfach zu verlockend...

09:21

205km

21.9km/h

1,600m

1,520m

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