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Jochen
 

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About Jochen
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5,950 mi

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573:46 h

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  1. Jochen went gravel riding.

    May 28, 2021

    03:28
    39.7 mi
    11.5 mph
    575 ft
    575 ft
    Barbara, Bernd Busch and 3 others like this.
    1. Barbara

      Thanks for the beautiful pictures, the deep fresh green lets me take a deep breath! LG

      translated byView Original
      • May 29, 2021

  2. Jochen went for a bike ride.

    November 14, 2020

    02:57
    38.4 mi
    13.0 mph
    450 ft
    500 ft
    Schmieder likes this.
  3. Jochen went gravel riding.

    November 12, 2020

    03:15
    37.1 mi
    11.4 mph
    400 ft
    400 ft
    Jens, René Wollenberg and 12 others like this.
    1. Jochen

      Always nice to always find new ways in the same group. :)
      The first and the last 5 km are fixed, the short walk along the lake is a must, the rest is often surprisingly new and beautiful.

      translated byView Original
      • November 12, 2020

  4. Jochen went gravel riding.

    November 7, 2020

    11:17
    102 mi
    9.0 mph
    2,250 ft
    2,125 ft
    David, DonDeddy and 11 others like this.
    1. David

      A day full of experiences, great 😃👍

      translated byView Original
      • November 8, 2020

  5. Jochen went gravel riding.

    October 30, 2020

    06:00
    45.3 mi
    7.5 mph
    1,275 ft
    1,450 ft
    Christian H., Denis M. and 7 others like this.
    1. Jochen

      Jetzt will ich endlich den restlichen Bericht meiner Erfurt-Berlin Ende Oktober Reise aufschreiben. Wenn man relativ viel fährt vermischen sich die erlebten Tage schnell und werden unscharf, also schreib ich sie ab und an auf.
      Die Nacht in der Hütte von Dobichau war trotz prasselndem Regen, oder gerade deswegen ganz ok. Nur die Temperatur war für meinen Schlafsack grenzwertig, er ist ja auch schon fast 20 Jahre alt. Ich habe ihn diese Woche zum nachstopfen gebracht.
      Aufgewacht so gegen 6:30 bleibe ich noch eine Weile liegen bis es etwas heller wird. Beim Besuch im Klohäuschen kriecht eine Hornisse verschlafen heraus, wer denn da so ist und verkriecht sich dann wieder. Nach dem Frühstück mit Espresso und Hühnerbrühe hört der Regen gegen halb acht auf und ich bin eigentlich ganz hoffnungsfroh für den Tag. Heute will ich bis Bitterfeld. Nachdem ich alles wieder verstaut habe ist es schon neun Uhr durch - jetzt aber, die Tage sind kurz. Vor allem wenn man noch im hellen einen Schlafplatz finden muss.
      Über kleine Sträßchen und gute Feldwege geht es Richtung Braunsbedra. Ein leichter Regen hat wiedereingesetzt und über den trüben windigen Tag scheinen sich nur die kreisenden Milane zu freuen. Im Supermarkt fülle ich meinen Wasservorrat auf. Am Geiseltalsee fahre ich durch seltsam verformte Landschaft. Mir ist ja bewusst, dass wir im Anthropozän leben, aber wenn der neugepflanzte Wald immer noch eher einem Gebüsch gleicht und Retortenstädtchen am See aussehen wie aus einem schlechten Hochglanzprospekt irritiert das. Ich muss da wohl in anderen zeitlichen Maßstäben denken. An der Nordseite des Sees fahre ich hoch auf die hohe Halde. Der Wind bläst mich hier fast vom Rad, der Regen kriecht in alle Ritzen und ich habe immer noch nicht meine Regenschuhe übergezogen. Belohnt werde ich dann aber mit einem Blick auf den Weinberg und der schönen kleinen "Kapelle" die an die weggebaggerten Dörfer erinnert. Schon seltsam, dass wir im Hunger nach Energie unsere jahrhunderte alten Heimstätten zerstören.
      In Merseburg begegne ich dann wieder der Saale. Der Regen hat mal kurz aufgehört und der Blick auf den Saalekanal ist ganz idyllisch.
      Mein WTB Panaracer Hinterreifen war auf festen Wegen ganz ok, er läuft gut. Wenn es aber matschig und wie hier auf nassem Kopfsteinpflaster mit Sand und Erde schmierig wird rutscht er mir hinten mehrfach weg, einmal lande ich im Schlenker seitlich auf Gras.
      Es ist nass, kalt, windig. Es läuft alles nicht so richtig heute. Ich bin pitschnass - selber schuld - denn erst jetzt ziehe ich die Regenschuhe über und packe die leichte Regenjacke weg um endlich die Richtige überzuziehen. Hätte ich schon vor Stunden machen sollen.
      Immer wieder muss ich den Weg per Handy korrigieren. Garmin hat dauernd die Strecke verloren. Vielleicht ist er nicht mehr so ganz wasserdicht mit dem Spider vom letzten Sturz. Aber auch das Handy hüpft im Nassen hin und her und öffnet beim Versuch die Karte zu vergrößern alle möglichen Apps. Das übrige tut das flache Land, die abgeernteten Felder, Wind und Regen.
      Ich entschließe mich ein Stück auf der Straße zu bleiben um mal ein paar km zurückzulegen. LKW's und PKW's scheinen diese Straße hier mit der Autobahn zu verwechseln, donnern vorbei und eine Gischtfahne nach der anderen hüllt mich ein.
      Ich brauche eine Pause - die Laune ist am Tiefpunkt. Vielleicht hilft ein gutes Essen. Also Stop in Landsberg im Gasthof. Es ist trocken und warm. Regenhose und Regenjacke ausziehen. Jetzt sehe ich auch nicht mehr ganz so verdreckt aus, ein Bier bestellt und die Bedienung überredet mich zu einer Gänsekeule, ok morgen ist der 31te. Es ist mittlerweile 15 Uhr und draußen beginnt es, wohl wegen des trüben Tages, zu dämmern. Auf den letzten 15 km habe ich keinen Platz gesehen wo ich meine Matte oder das Tarp hätte hinhängen können. Vielleicht wäre das Zelt bei diesem Wetter doch die bessere Entscheidung gewesen. So wie ich die Karte sehe ist auch die nächsten km kein Platz in Sicht, nur flaches Land und Felder. Also Plan B, fragen ob im Gasthof noch ein Zimmer zu bekommen ist, das würde mich jetzt versöhnen.
      OH je, Sachsen-Anhalt. Die Corona Maßnahmen. Ich versuche ganz vorsichtig zu erklären, dass ich ja auf Geschäftsreise bin (gibt's eigentlich eine Beschränkung der geschäftlichen Verkehrsmittel?), schließlich war ich ja beruflich in Erfurt und bin jetzt auf dem Heimweg. Aber mein Einwand ist nicht mal einen Blick wert (kann ich ja auch irgendwie verstehen, Geschäftsreisende haben ja immer einen Anzug an und sind nie schlammverspritzt :), die Dame dreht sich um und lässt mich stehen.
      Also das nasse Zeug angezogen und ohne Plan B wieder aufs Rad. Gleich hinterm Gasthof ein Straßenschild: "Bahnhofstr.". Und ehe ich noch ernsthaft nachdenke stehe ich schon auf Gleis 2. Der nächste Zug nach Dessau geht in 8 Minuten und zwei Stunden später sitze ich am warmen Kamin daheim.
      Puh, war das jetzt gut, war das nicht gut? Bin ich jetzt ein Schönwetterfahrer oder habe ich sonst noch irgendwelche Anflüge seltsam falscher Männlichkeit oder was auch immer? Nee, ich mach hier keine challenge und irgendwie war's alles auch ok, nur ein kleines grrr bleibt.

      • November 8, 2020

  6. Jochen went gravel riding.

    October 29, 2020

    06:10
    59.6 mi
    9.7 mph
    1,375 ft
    1,500 ft
    Rio, 125cm Hecht and 16 others like this.
    1. Jochen

      October 29th
      Got my bike this morning at 7 am from the construction site on the Petersberg and first roll to Hilgenfeld on Domplatz. The weather is pretty April, in a subdued Corona mood and with the first downpour I prefer to drink my coffee inside. For today's tour I have planned to cycle as many bike paths as possible to get to the Naumburg area. I think that is still feasible in the light of day on the short October days. Instead of my tent, this time I took a tarp and my hammock with me. I'm curious how I can manage that with the weather.
      Out of Erfurt over the Krämpferbrücke, up the Leinefelder Weg towards Azmannsdorf, I notice at the height that a Velcro has loosened and one of my trainers has disappeared. So back with the rice cyclist saying "What can break breaks, what can loosen, that loosens". Yes, ashes on my head. My lost shoe is waiting for me at the construction site at Geschwister-Scholl Strasse, but it is now properly lashed and I make a second attempt.
      The Mittelland Route takes you on a beautiful bike path towards Weimar. Wildly towering clouds, brief downpours and bright sunshine alternate. The pent-up basin of the Gramme is currently only a wetland and the sign "No fishing" looks a bit out of place. I can get to Weimar quickly on partly paved bike paths, take a lap through the city, say hello to Mr. Herder and postpone the second coffee until later. The entrance to the Ilm Valley Cycle Path ends at a site fence. I try from the side and end up in the muddy construction site again. A wild curse on the construction site fitters, in whose mind cyclists simply do not exist. A truck driver on the construction site gives me the tip to try it further up in the forest. And yes, a nice little single trail saves the trouble and makes up for me.
      Through the Ilm Valley and the Tiefurt Castle Park, the Weimar Classic cycle path takes you along. With a few notes from Liszt's Dante Symphony in your ear, past Kromsdorf Castle with grazing sheep in the foreground, through small towns whose names you think you have heard or read somewhere, you head towards Apolda.
      I make a bow here and continue to Sulza. In the city park the sun breaks out again and admiring the Kunstwinkel, I learn something about artificial trenches, conveyor technology, fascinating mechanics and, of course, about Mr. Goethe's idea for the health and spa town of Bad Sulza.
      Now I can switch to the well-developed Saale cycle path and am in the middle of the wine-growing region. A short visit to the Three Wise Men at Naumburg Cathedral and of course to Uta.
      In Naumburg it's just after 2 p.m. and I can still drive for an hour or two to find a suitable place to sleep before it gets dark. On komoot I had seen a refuge near Dobichau, far enough away from the small town to have some rest. It looked nice on the satellite image. What I find then is a "luxury hut" with a fireplace, toilet, dry wood and the perfect opportunity to hang up my mat. I sit by the fire for a while with coffee and a shot of cognac. The rain pelts down on the roof all night, but I'm rocking a little in the dry, albeit a little smoky. It was a good day. Big thanks to the hunters of Dobichau.

      translated byView Original
      • October 31, 2020

  7. Jochen went gravel riding.

    October 22, 2020

    06:02
    56.4 mi
    9.4 mph
    1,025 ft
    1,000 ft
    David, Rio and 32 others like this.
    1. Jochen

      The weather, today on October 23rd, is so awesome, I can only shovel a bit free for the day in the morning and get out on my bike. I had to ski down a couple of the Ice Age rivers here in the Berlin area anyway.
      So first off on my "best" northern route, out of the city. After 5 km I already curve through the garden settlements towards Panke and Rieselfelder. Turn off at my favorite beech and over the small bridge towards Hobrechtsfelde and Gorinsee. Then through the Basdorf forest to the Liepnitzsee. Today you would think it was Sunday, so many people are out and about. Two older women got lost in the sewage fields. You insist on the interpretation on the basis of your card, but I would like to help you with my Komoot app. We discuss and after a while we agree on the current position via GPS cell phone, transfer it to the map and find the right way. The cyclists also find their way around happily with the map. At Liepnitzsee it's like a summer day. Some try their luck at swimming and screech in the icy water. Now across the forest to Lake Bogensee and down to the Pregnitz river. Along the river on a nice little trail. Shortly before the Strehlesee in a meadow, actually in the middle of the swamp, someone long ago planted trees that do not belong in this forest, but in a park. That gives the whole thing a very mystical atmosphere, very beautiful. Then again a beautiful piece of forest with up and down through the old sand deposits. The only thing that bothers you is the ugly motorway noise behind the trees. Out of the forest to Ützdorf to come back to my route around the Liepnitzsee. A short stop at the "forest encounter". How the "chainsaw" artist cut this wild boar ensemble out of the trunk fascinates me.
      We go through Basdorf to the Tegeler Fließ, past the Dammsdorf Castle - it is being renovated, whatever the reason. At the Mühlenbeck lake on a beautiful little trail in zigzag around trees that will make every MTB child's heart happy. Through the Fliesstal, past the Summter Carp Pond and to the Summter Lake, which I have bad memories of - another story. My planned branch then unfortunately comes to nothing. Once again a public path has become a private area, this time a paddock. Not only farmers are plowing paths thanks to EU subsidies. Briefly discussed with Garmin about the direction and about the Summter Weg to Schönfließ. Behind Schönfließ an absolutely great trail through a small, narrow "avenue of trees" and over the wet meadows of the Kindlfließ. Two cranes, which are not yet ready for take-off in these summer temperatures, dance and trumpet in their bassoon tone. A short, good conversation with a hiker about cranes and moving in the world. Continue to Schildow and back to the Tegeler Fließ. On beautiful gravel roads to the Arkenberg. This mountain of civilization rubbish is a bit scary to me, as is the quarry pond next to it. The change of this raped landscape with green garbage dump and motorway excavation to nature, somehow yes, but ...?
      At the Blankenfeldergraben, Buchholzergraben and Lietzengraben to the Karower ponds and I'm back on familiar paths into the city. Briefly hose down the covered bike in the car wash at the Steingraben, bought a beer in Prenzlauer and went home.
      It was muddy, it was sunny, it was good.

      translated byView Original
      • October 22, 2020

  8. Jochen went gravel riding.

    October 19, 2020

    02:57
    39.3 mi
    13.3 mph
    525 ft
    525 ft
    David, Pit ti and 4 others like this.
  9. Jochen went gravel riding.

    October 11, 2020

    05:10
    61.7 mi
    12.0 mph
    1,050 ft
    1,200 ft
    Rio, 125cm Hecht and 6 others like this.
    1. 125cm Hecht

      Did it and fast too 👍. Respect for doing something like that with the conditions, congratulations 👏. I come from Schildow (Berlin North) and wanted to do that too, gave me courage, let's see 😉.

      translated byView Original
      • October 14, 2020

  10. Jochen went gravel riding.

    October 10, 2020

    09:01
    80.7 mi
    9.0 mph
    1,950 ft
    2,000 ft
    Christian H., Rio and 14 others like this.
    1. Jochen

      In the evening I decided to switch the rest of the route to Komoot from MTB to Gravel. He keeps the fixed points and only on the intermediate pieces do I get a little more gravel and road instead of fields and dirt roads. The weather should be sunny today, but at first I only see a narrow strip of blue on the horizon.
      Along the Weida you go to Langebogen in the Salzatal. The landscape is shaped by the old potash mining. These gigantic, previously shimmering white mountains have always fascinated me. Now nature is regaining its part. The beautiful night spot at the Salziger See creates something, but not too much sadness for that it was just too warm, dry and cozy in the inn. At Brachwitz I take the ferry across the Saale and above Halle I allow myself the detour to the monastery on the Petersberg. A building that stands high on the hilltop. Similar to the construction of the Peterskirche in Erfurt, I am excited about the monastery and church. The church is much smaller than the Petersberger in Erfurt, but the ceiling that was set on fire by the Prussians in Erfurt can still be seen in the original. For some years now, 2 monks and four nuns have been living in the monastery again, but now not in an Augustinian style, but as a Protestant in the Christ Brotherhood Selbitz. A beautiful place and from a sporty point of view not without it, especially because I can't find the right driveway directly and after a bit of back and forth I choose the gravel variant. From the top I take the mountain path, which is also a nice little pass for racing bikes (ok, very small).
      Then I can take the route again on roads with little traffic. The sun is also slowly showing up, albeit accompanied by a cold wind. So it goes to Dessau where I get fresh food in the supermarket, after all it is Saturday and everything will be closed in the upcoming towns. Unfortunately, I am missing the beautiful park route between Dessau and Wörlitz that I have already driven before. This time I leave Wörlitz to the right after a short photo stop. At Coswig's again the ferry across the Elbe and now, now I'm fed up with the road and tar. In response to Garmin's protest, I turn left into the fields in front of Griebo!
      That feels good. No cars, no noise. Just fields, trees, circling birds of prey and concentrating on the path and the bike.
      Meanwhile I have arrived in Brandenburg and the sandpit welcomes me. A gigantic conveyor belt in the middle of the forest. As I look later, the Nudersdorf quartz sand is being mined here with an apparently very exciting turning point. So I fight my way through sand and fields to Straache. It took me more than an hour for this 10 km, so I can look forward to a stretch of road again. Shortly afterwards I hit the R1 and now it's fast on gravel and later on a nicely paved bike path up to the Fläming. I am still undecided whether I will go to the campsite near Raabenstein, after all I feel good, I could easily do 100, I imagine when driving downhill. But the place is beautiful, the sun makes a wonderful evening light and it invites you to stay. All doors in the square are open, there is cooking facilities in the kitchen and the refrigerator is filled with beer. What more do you want. With the nice neighbors and their children from the mobile home next door, we heat up the fire bowl and have good conversations deep into the dark, not just about Corona, but about God and the world, children and what you do with life.

      translated byView Original
      • October 14, 2020

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