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🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
January 11, 2026
Vitischanze Zusammen mit dem Barenturm und der hohen Brücke bildete die Vitischanze einen integralen Bestandteil der historischen Stadtbefestigung Osnabrücks. Im Hamburger Präliminarfrieden von 1641 wurden die Kongressstädte Osnabrück und Münster dazu verpflichtet, für die Sicherheit der anwesenden Gesandten Sorge zu tragen. In Osnabrück sah man hierfür ein Wehrsystem vor, in dem die Bürgerschaft selbst für die Bewachung der Stadt verantwortlich war. Dafür wurden die Einwohner der Stadt in unterschiedliche ‚Fahnen‘ (Gebiete) eingeteilt und zum Wachdienst herangezogen, der verständlicherweise bei allen Beteiligten äußerst unbeliebt war. So konnte es durchaus einmal vorkommen, dass anreisende Gesandte mehrere Stunden vor verschlossenen Stadttoren warten mussten, da die Wachen entweder überhaupt nicht erschienen oder während ihres Dienstes kurzerhand eingeschlafen waren. Vor allem die schwedische Gesandtschaft sorgte sich um die Sicherheit der Verhandlungen und beschwerte sich wiederholt bei der Stadt über die nicht funktionierenden Nachtwachen. Trotz dieser eher dürftigen Bedingungen ist es während der Westfälischen Friedensverhandlungen in Osnabrück allerdings zu keinen ernsthaften Sicherheitsproblemen gekommen. Daneben konnte sich Osnabrück auf eine umfangreiche Stadtbefestigung stützen. Die Schweden hatten die Stadt 1633 mit verhältnismäßig geringem Aufwand erobern können und sorgten daher während der Zeit der schwedischen Besatzung für widerstandsfähigere Befestigungsanlagen. Militärisch am verwundbarsten war die Stadt im Norden an den Erhebungen des Westerbergs wie des Gertrudenbergs. Daher errichteten die schwedischen Besatzer u.a. die hohe Vitischanze, um einen möglichen Angriff aus Richtung des Gertrudenbergs abwehren zu können. Zusätzlich ließ man an einigen Stadttoren neue Ravelins errichten.
00:56
4.28km
4.6km/h
90m
80m
🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
December 31, 2025
Der Ausgangspunkt dieser Wanderung liegt im Zentrum von Borkum Stadt. Von hier führt der Weg zunächst durch die ruhigen Straßen des Ortes, vorbei an typischer Inselarchitektur und kleinen Pensionen. Schon nach wenigen Minuten lässt die urbane Umgebung nach, und die offene Weite der Insel wird spürbar. Das Ziel des ersten Abschnitts ist das Restaurant Heimliche Liebe, idyllisch gelegen und ein beliebter Anlaufpunkt für eine kurze Pause. Der Weg dorthin ist gut begehbar und abwechslungsreich, mit offenen Blickachsen Richtung Dünen und Nordsee. Die Atmosphäre ist ruhig, begleitet vom stetigen Wind und dem entfernten Rauschen des Meeres. Nach der Rast beginnt der Rückweg über den Strand. Hier zeigt sich die Insel von ihrer raueren Seite: Der Gegenwind ist deutlich spürbar und verlangt Kraft und Ausdauer. Der feste, teilweise feuchte Sand erschwert das Gehen, gleichzeitig sorgt die frische Seeluft für einen klaren Kopf. Wellen laufen schräg auf den Strand, Möwen kämpfen gegen den Wind, und die Nordsee präsentiert sich ungeschönt und ehrlich. Trotz – oder gerade wegen – der anspruchsvollen Bedingungen hat dieser Abschnitt seinen eigenen Reiz. Jeder Schritt gegen den Wind verstärkt das Gefühl, draußen unterwegs zu sein, fern vom Alltag. Mit Blick auf das Meer und die langsam näher rückende Silhouette der Stadt schließt sich der Rundweg schließlich wieder in Borkum Stadt. Fazit: Eine abwechslungsreiche Küstenwanderung mit ruhigem Start, gemütlichem Zwischenziel und einem fordernden, aber eindrucksvollen Rückweg über den Strand. Besonders geeignet für alle, die Borkum nicht nur von seiner sonnigen, sondern auch von seiner ursprünglichen, windgeprägten Seite erleben möchten.
01:06
4.68km
4.3km/h
20m
20m
🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
December 30, 2025
Der Rundgang durch Borkum gewinnt deutlich an Charakter, sobald der Weg in Richtung Südstrand und speziell zum Hundestrand führt. Dieser Abschnitt ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch lebendig und abwechslungsreich – geprägt von Mensch, Tier und Nordsee gleichermaßen. Der Hundestrand Borkum liegt etwas abseits der klassischen Badezonen und wirkt dadurch entspannter und weniger reglementiert. Schon beim Näherkommen ist eine besondere Atmosphäre spürbar: Hunde laufen ausgelassen über den festen Sand, spielen miteinander oder jagen den flachen Wellen hinterher, während ihre Halter entspannt am Wasserrand entlanggehen. Das Bellen vermischt sich mit dem Wind und dem Rauschen der Brandung, ohne dabei störend zu wirken – eher belebt es die Szenerie. Der Strand selbst ist weitläufig und bietet ausreichend Platz, sodass sich auch bei größerem Besucheraufkommen niemand eingeengt fühlt. Besonders angenehm ist der feste, gut begehbare Sand im Spülsaum, der ein gleichmäßiges Gehen ermöglicht. Je nach Windrichtung liegt hier oft etwas mehr Schutz als an exponierteren Strandabschnitten, was den Aufenthalt auch bei frischer Brise angenehm macht. Hinter dem Strand erstrecken sich Dünenzüge, die dem Bereich eine natürliche Kulisse verleihen. Die Übergänge zwischen Strand, Dünen und Wegen sind fließend, und immer wieder eröffnen sich freie Blicke über das Watt beziehungsweise auf die offene Nordsee. Dieser Abschnitt lädt dazu ein, bewusst langsamer zu gehen, stehen zu bleiben und das Zusammenspiel aus Bewegung, Wind und Weite auf sich wirken zu lassen. Der Rückweg vom Hundestrand Richtung Stadt verläuft ruhiger. Mit zunehmender Entfernung vom Wasser nimmt die Geräuschkulisse ab, die Wege werden fester, und der Spaziergang bekommt einen fast meditativen Charakter. Nach und nach tauchen wieder Gebäude und Promenadenbereiche auf, bis sich der Kreis der Wanderung schließt. Fazit: Der Hundestrand am Südstrand von Borkum ist ein besonderer Abschnitt dieser Wanderung. Er verbindet Offenheit, Natürlichkeit und eine ungezwungene, lebendige Stimmung. Auch ohne eigenen Hund ist dieser Bereich sehenswert – mit Hund jedoch ein echtes Highlight, das Bewegung, Erholung und Nordseegefühl ideal vereint.
01:38
6.87km
4.2km/h
30m
40m
🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
December 29, 2025
Der Rückweg beginnt an den Bauernstuben, einem bekannten und gemütlichen Treffpunkt am Rand des Flughafengeländes. Bereits hier stellt sich Inselruhe ein: wenig Verkehr, klare Luft und ein erster Blick auf die offene Landschaft Borkums. Die Bauernstuben eignen sich ideal als Startpunkt – sei es nach einer Stärkung oder einfach als gut erreichbarer Orientierungspunkt. Von dort führt der Weg in Richtung Flughafen Borkum. Das kleine Flughafengebäude wird rasch passiert, und schon wenige Meter weiter beginnt die Dünenlandschaft. Mit dem Verlassen des bebauten Bereichs ändert sich die Stimmung deutlich: Der Wind wird präsenter, das Licht weiter, und die Geräusche beschränken sich auf Möwenrufe und das Rauschen des Dünengrases. Der Dünenweg verläuft auf gut begehbaren, teils sandigen Pfaden. Strandhafer, niedrige Büsche und die charakteristischen Dünenzüge prägen das Bild. Immer wieder öffnen sich kleine Ausblicke – mal in Richtung Meer, mal ins Inselinnere. Trotz der überschaubaren Distanz vermittelt dieser Abschnitt ein Gefühl von Weite und Abgeschiedenheit. Allmählich nähern sich die ersten Ausläufer der Stadt. Die Dünen werden flacher, Wege breiter, und Radfahrer sowie Spaziergänger kreuzen den Weg. Der Übergang von Natur zur Bebauung erfolgt sanft und ohne Bruch. Schließlich erreicht man die Borkum Stadt. Die ruhige Dünenlandschaft weicht dem lebendigen Inselleben mit Cafés, kleinen Läden und der typischen Borkumer Architektur. Nach der stillen Wanderung wirkt das Stadtzentrum besonders einladend. Fazit: Die Wanderung von den Bauernstuben über den Flughafen durch die Dünen nach Borkum Stadt verbindet Genuss, Natur und Inselalltag auf harmonische Weise. Ein kurzer, abwechslungsreicher Weg, der zeigt, wie nah auf Borkum Ruhe und Lebendigkeit beieinanderliegen – ideal für einen entspannten Spaziergang zu jeder Jahreszeit.
01:02
4.86km
4.7km/h
10m
20m
🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
December 29, 2025
Der Spaziergang beginnt in der Stadt von Borkum, wo sich das Inselleben langsam hinter einem schließt. Schon nach wenigen Minuten Richtung Strand wird es ruhiger; das Geräusch der Brandung tritt an die Stelle des städtischen Treibens. Der Himmel ist dicht bewölkt, die Luft salzig-frisch, und immer wieder ziehen leichte Regenschauer über die Insel. Am Strand angekommen, eröffnet sich ein weiter Blick über die Nordsee. Der feuchte Sand ist fest genug, um angenehm darauf zu gehen, und die wenigen Spaziergänger verlieren sich schnell in der Weite. Die Regenschauer sind nicht unangenehm, eher belebend: feiner Niesel, dann wieder kurze Pausen, in denen das Licht durch die Wolken bricht und das Meer silbrig schimmern lässt. Der Weg führt weiter entlang der Wasserkante, vorbei an Dünenlandschaften, die im grauen Wetter besonders ursprünglich wirken. Der Wind trägt den Duft von Meer und Gras herüber, während Möwen gegen den Wind ankämpfen. Trotz des wechselhaften Wetters liegt eine ruhige, fast meditative Stimmung über der Strecke. Nach einiger Zeit verlässt man den Strand und schlägt den Weg ins Inselinnere ein. Die Landschaft wird grüner, geschützter, und schließlich taucht das Hofcafé Bauernstuben auf – ein einladendes Ziel nach der frischen Strandwanderung. Drinnen warten Wärme, der Duft von Kaffee und Kuchen und die angenehme Gewissheit, genau den richtigen Moment für eine Pause gewählt zu haben. Diese Wanderung verbindet Stadt, Strand und ländliche Inselidylle auf besondere Weise. Gerade bei leichtem Regen entfaltet sie ihren eigenen Charme und zeigt Borkum von einer stillen, authentischen Seite.
02:06
5.91km
2.8km/h
10m
10m
🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
December 28, 2025
Der Spaziergang am Nordstrand Borkum begann an diesem Tag in einer ganz besonderen Stimmung. Dichter Nebel lag über der Nordsee und nahm der Landschaft ihre gewohnten Konturen. Der Horizont war nicht mehr auszumachen; Meer und Himmel schienen ineinander überzugehen. Schon nach wenigen Schritten stellte sich eine beinahe meditative Ruhe ein. Der feuchte Sand dämpfte jeden Schritt, während das monotone Rauschen der Wellen aus dem Grau auftauchte und ebenso wieder darin verschwand. Möwen waren nur schemenhaft zu erkennen, ihre Rufe klangen gedämpft und fern. Die typischen Farben des Strandes – Blau, Beige, Weiß – waren reduziert auf feine Abstufungen von Grau und Silber. Mit zunehmender Wegstrecke verstärkte sich der Eindruck von Abgeschiedenheit. Der sonst weitläufige Nordstrand wirkte kleiner, intimer, fast geschützt. Pfähle, Strandkörbe und vereinzelte Buhnen erschienen plötzlich aus dem Nebel, nur um wenige Sekunden später wieder dahinter zu verschwinden. Jeder Abschnitt des Weges wirkte neu und überraschend, obwohl man sich auf vertrautem Terrain bewegte. Der Nebel verlangsamte den Schritt und lenkte den Blick auf Details: feine Muschelreste im Sand, Spuren von Vögeln, kleine Wasserläufe, die sich ihren Weg zurück ins Meer suchten. Die Zeit schien an Bedeutung zu verlieren, der Spaziergang wurde zu einem stillen Beobachten. Am Ende blieb das Gefühl, den Nordstrand von einer ungewohnten, ruhigen Seite kennengelernt zu haben. Der Nebel nahm dem Ort seine Weite, schenkte ihm aber gleichzeitig eine besondere Tiefe und eine seltene, fast kontemplative Atmosphäre. Ein Spaziergang, der weniger durch Ausblicke, sondern vor allem durch Stimmung und Ruhe in Erinnerung bleibt.
01:39
5.19km
3.1km/h
10m
20m
🗿Kai Schröder🥾 went for a hike.
November 2, 2025
Heute war ich in Naarden unterwegs – einer Stadt, die aussieht, als hätte jemand einen perfekten Stern auf die Landkarte gezeichnet und dann gesagt: „Hier wird etwas Besonderes draus.“ Meine Tour war knapp 5,6 km lang, gemütlich in gut einer Stunde zu laufen, und führte einmal rund um die alten Festungswälle. Ich starte an der südlichen Seite der Stadt, direkt dort, wo die Wassergräben beginnen. Schon nach wenigen Schritten sieht man: Naarden ist kein normaler Ort. Die Mischung aus Wasser, Graswällen und Steinmauern macht die Runde fast zu einem Spaziergang im Freilichtmuseum – nur ohne Menschenmassen. Der Weg führt auf dem Wallweg entlang. Links immer das ruhige Wasser, rechts die Stadt mit ihren kleinen Gassen und Häusern, die alle so aussehen, als seien sie mit Liebe gepflegt. Man spürt sofort, dass hier Geschichte nicht nur erhalten, sondern bewohnt wird. Zwischendurch bleibe ich stehen, schaue über die spiegelglatte Wasserfläche… Nur Enten ziehen Linien hinein. Kein Straßenlärm. Nur Wind und ein paar Vögel über mir. Es ist eine dieser Strecken, bei denen man automatisch langsamer wird. Im Norden bietet sich ein toller Blick auf die Bastionen, die wie Zacken eines gigantischen Sterns aus dem Grün ragen. Von oben betrachtet muss das spektakulär sein – und meine Route sieht dann auch wirklich wie ein Sternumriss aus. Irgendwann führt mich der Weg hinein in die Altstadt – über Kopfsteinpflaster, vorbei an kleinen Cafés, weißen Fensterrahmen, Blumen am Straßenrand. Ich gehe zur Grote Kerk, einer stillen, beeindruckenden Kirche, die im Inneren mit ihrem hölzernen Gewölbe sofort Ruhe schenkt. Die letzte Etappe führt dann wieder hinaus auf den Wall – ein fast meditativer Abschluss. Das Wasser begleitet mich bis zum Ende zurück zum Ausgangspunkt. --- Fazit Naarden fühlt sich an wie ein Ort, der sich selbst genug ist: Still, schön, klar. Eine Stadt in Form eines Sterns, die man einmal umrundet und dabei gleichzeitig Kopf und Herz sortiert. 5,6 km – und jeder Schritt davon lohnt sich.
01:17
5.60km
4.4km/h
20m
20m
🗿Kai Schröder🥾 went for a bike ride.
October 12, 2025
Kleine Runde durchs schöne Nette Tal – Waffel essen und anschließend gemütlich zurück nach Hause. Eine total entspannte Tour mit genau der richtigen Mischung aus Bewegung und Genuss. 🌿🧇🚴♂️🚴♀️
01:07
18.0km
16.1km/h
100m
100m