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Lina Fe

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Map data © OpenStreetMap contributors
About Lina Fe
Distance travelled

1,697 km

Time in motion

359:33 h

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went for a hike.

August 30, 2025

Camino del Norte Tag 30: Calle - Santiago de Compostela

Der letzte Tag bricht an und manche leiden mittlerweile sehr unter ihren Schmerzen. Beim Frühstück legen wir alles zusammen, was wir noch besitzen (und das ist nach 4-6 Wochen pilgern nicht mehr viel). Wir verschenken die letzten Reste an Medikamenten, Cremes, Tapes und verleihen Wanderstöcke und Kompressionsstrümpfe. Sogar Wanderschuhe werden getauscht und Gepäckstücke zur Gewichtsreduzierung auf die Rucksäcke der weniger Angeschlagenen verteilt. Denn das einzige Ziel ist und bleibt, gemeinsam in Santiago einzulaufen. Die Stimmung beim Wandern ist sehr merkwürdig. Jeder möchte heute für sich und doch nicht alleine sein und so gehen wir die meiste Zeit einfach nur stillschweigend neben- oder hintereinander her. In der letzten Bar vor Santiago machen wir nochmal Rast, um Kräfte für das letzte Stück zu sammeln. Und dennoch: ein paar hundert Meter vor der Kathedrale bricht die Philosophin unter ihren Schmerzen zusammen. Gemeinsam tragen wir sie und ihr Gepäck die restliche Strecke zum Ziel. Und der Moment dort anzukommen, ist unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen. Wie oft ich mir in den letzten Wochen wünschte, ich wäre endlich hier und jetzt ging es am Ende irgendwie doch ganz schnell. Ich hatte irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich frühmorgens durch irgendwelche höchstmotivierten (oder genauso verzweifelten) Pilger wach geworden bin und mich fragte, warum in aller Welt ich mir das eigentlich freiwillig antue. Genauso die Tage, an denen ich vollkommen frustriert am liebsten auf der Stelle alles hingeschmissen und abgebrochen hätte. An meinen mentalen Halbzusammenbruch irgendwo vor Santander inklusive Anruf bei der ehrenamtlichen Telefonseelsorge möchte ich gar nicht mehr denken (- danke Mama!). Oder wie oft ich mich über die spanische Siesta ärgerte und im Hunger bis spätabends ausharren musste, wo ich doch todmüde eigentlich nur noch ins Bett wollte. Wann immer ich mit jemanden über die Strapazen sprach, war die simple als auch heiter-fröhliche Antwort: „that’s the Camino!“ - oh, wie ich diesen Satz hassen lernte. Nachdem ich an einem der ersten Tage der deutsch-australischen Rentnerin in einem Anfall von kleineren Selbstzweifeln und größeren körperlichen Schmerzen sagte, dass ich mir nicht sicher sei, ob ich es bis nach Santiago schaffe, rief sie mir zum Abschied hinterher: „Always remember: Yes, you can! And yes, you will make it!“ So vielen Menschen habe ich voller Vorfreude „See you later“ zugerufen und sie dann nie mehr wieder gesehen. Vielen Menschen habe ich Lebewohl gesagt und plötzlich sind sie einige Zeit später wieder vor mir gestanden. Von den meisten hatte ich den Namen schon wieder vergessen, noch bevor ich ihn mir merken konnte. Und dennoch haben sie Erinnerungen hinterlassen, die diese Reise erst so besonders gemacht haben. Und vor allem die Gemeinschaft und den starken Zusammenhalt dieser letzten Gruppe erfahren zu dürfen, war vermutlich das wertvollste Erlebnis meiner Wanderung nach Santiago. Den Jakobsweg zu laufen war so ganz anders als ich es mir vorstellte - so viel herausfordernder, ärgerlicher und anstrengender als ich dachte. Ich bin oft an meine Grenzen gekommen, und musste trotzdem weiterlaufen. Am Anfang habe ich mich oft mit anderen Pilgern verglichen - wer schneller am Ziel ankommt, wer mehr Kilometer am Tag zurück legt… erst als ich mich davon lösen konnte und anfing, den Weg in meinem eigenen Tempo und Rhythmus zu gehen, hat es angefangen wirklich Spaß zu machen. Und es war unfassbar schön jedes noch so kleine Etappenziel mit Menschen jeglichen Alters und Nation zu feiern. Dass ich nun genau 5 Wochen nachdem ich in Irun losgelaufen bin, das geschafft habe, was ich vor noch nicht mal einem Jahr mir selbst wahrscheinlich niemals zugetraut hätte, erfüllt mich mit wahnsinnigem Stolz und Dankbarkeit. Nach 870km stehe ich tatsächlich an der Kathedrale und kann sagen: „Yes, I made it“, weil „Yes, I can!“. Wie es weiter ging: Nachdem wir uns ausgiebig gefeiert haben, besichtigen wir noch die Kathedrale und gehen gemeinsam essen. Die Lettländerin verlässt uns noch am selben Abend und steigt in ihren Bus zum Flughafen. Der Berliner und die Philosophin fallen unter ihren Schmerzen bald ins Bett, und der Spanier und ich ziehen noch um die Häuser. Am nächsten Morgen gehen wir alle noch ein letztes Mal zusammen frühstücken. Dann trennen wir uns und jeder setzt wieder seinen eigenen Weg fort. Und obwohl Santiago ein super schöner Ort ist und auf jeden Fall Potential zum Sightseeing hätte, verlasse ich auf schnellstem Wege die Stadt - ich gehe, wenn es am Schönsten ist.

06:18

32.3km

5.1km/h

490m

560m

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August 31, 2025

Many thanks to everyone who diligently read, liked, and commented. I was incredibly pleased by every single message—whether here or privately.

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went for a hike.

August 29, 2025

Während des gemeinsamen Frühstücks planen wir erstmal die heutige Etappe, denn keiner von uns hat irgendeinen Plan von der weiteren Strecke. Und da auch jeder von uns mit irgendwelchen körperlichen Schmerzen zu kämpfen hat, wird das Frühstück sehr ausgedehnt und wir kommen recht spät los. Nach ein paar Kilometern holen wir dann aber bereits die TikTok-People ein und ab da gleicht der Weg einer einzige Völkerwanderung, was leider nicht so angenehm ist. Immer wieder seilt sich jemand von der Gruppe ab, doch bei den Pausen warten wir immer wieder aufeinander. Nachmittags fängt es dann stark zu regnen an und wir flüchten wieder in ein Café. Dort verbringen wir die meiste Zeit damit, die Nummern von den Herbergen in Santiago rauszusuchen, sodass unser spanischer Begleiter dort anrufen und nach Plätzen für uns fragen kann. Es ist sehr langwierig, denn erst bei der gefühlt 20. Herberge landet er endlich einen Treffer und kann reservieren. Der Regen lässt nicht nach, aber irgendwann müssen wir dann doch weiter und kommen schlussendlich sehr spät und völlig durchnässt in der Herberge an. Immerhin bekommen wir dort noch etwas zu essen und wir lassen den Tag gemütlich ausklingen.

05:50

30.6km

5.2km/h

420m

580m

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August 28, 2025

Um das Pilger-Zertifikat zu bekommen, muss man die letzten 100km vor Santiago zu Fuß zurücklegen. Dass ich nun diese 100km-Marke erreicht habe, merke ich an den vielen Leuten, die plötzlich in der Herberge auftauchen. Ich habe sie zuvor noch nie gesehen und außerdem ist ihre Kleidung eher stylisch anstatt praktisch. Aber vor allem stört ihr äußerst rücksichtsloses Verhalten: Sie machen spätabends aus der Herberge ein provisorisches Gym und drehen Social Media Content - der Spanier findet recht schnell eine Bezeichnung für diese Art von Pilger: TikTok-People. Ab 4 Uhr morgens snoozen dann alle paar Minuten irgendwelche Wecker in voller Lautstärke, sie schleichen wie Elefanten auf dem Boden hin und her und unterhalten sich lautstark. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Wie vereinbart „weckt“ mich der Spanier um 6 Uhr - ganz. sanft mit den Worten „I want to kill all TikTok-People“ - und beschreibt damit auch meinen Gemütszustand recht gut. Und weil so eine Nacht keinen Spaß macht, die Herbergssituation auf dem längeren Weg recht ungewiss ist und ich auf dem Abend zuvor jeden einzelnen der Gruppe, die alle den kürzeren Weg gehen wollen, ein wenig in mein Herz geschlossen habe, entscheide auch ich mich für die 3x30km nach Santiago. Wir gehen zwar wieder alle gemeinsam frühstücken, aber dann doch jeder alleine los. Ich wähle mal wieder einen vom Reiseführer empfohlenen Umweg und treffe zurück auf dem Hauptweg auf die Philosophin und setze mit ihr den Weg fort. Und im Laufe des Tages sammeln wir erst den Berliner am Wegesrand und schlussendlich auch den Spanier in einer Bar auf und kommen schließlich miteinander in Sobrado dos Monxes an. Die Herberge befindet sich in einem wunderschönen großen Kloster. Und das Beste daran: die Türen werden am nächsten Morgen erst um 6 Uhr geöffnet - somit wird es also keine Ruhestörung ab 4 Uhr geben. Wir kommen wieder mit der Lettländerin zusammen und gehen gemeinsam Abendessen. Und bei einem letzten Glas Wein beschließen wir, von nun an zusammen zu bleiben, um gemeinsam in Santiago einlaufen zu können.

06:41

33.9km

5.1km/h

550m

450m

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August 31, 2025

What could be better than walking the last few kilometers to Santiago together with good friends?

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August 27, 2025

Im Film „Titanic“ steht Fabrizio, kurz nach dem Ablegen des Schiffes, mit Jack an der Reling und ruft voller freudiger Erwartung: „I can see the Statue of Liberty already! Well, it’s small of course…“. Ungefähr dieselbe Euphorie verspür ich seit einigen Tagen, nur eben nicht mit der Freiheitsstatue, sondern mit Santiago. Der Wandertag beginnt nach einem super leckeren Frühstück in der Albergue um 7 Uhr, zusammen mit meinen Zimmerkameraden: die Lettländerin und ein Spanier. Diese legen allerdings ein flottes Tempo vor, zu dem mir heute die Motivation fehlt und ich lasse sie davon ziehen. Offensichtlich fehlt es ihnen aber an Kraft, denn schon nach einigen Kilometern hole ich sie wieder ein und ab da gehen wir zusammen in meinem Tempo nach Vilalba, wo wir ein zweites und äußerst gemütliches Frühstück zu uns nehmen. Im Anschluss gehe ich wieder alleine weiter. Der Weg führt auf vielen Wald- und Feldwegen durch einsame, verlassene und halb verfallene Ortschaften - in Kombination mit dem Wolkennebel schaut es stellenweise sehr mystisch aus. Auch die Temperaturen sind hier in den höheren Lagen deutlich zurück gegangen. Im Vergleich zu der Hitze der letzten Wochen fühlt es sich fast winterlich kalt an und ich bin froh, meine lange Wanderkleidung - im Gegensatz zu einigen anderen Pilgern - nicht zwischenzeitlich aussortiert zu haben. In der Albergue in Baamonde, die dieses Mal wieder um die 100 Betten in einem einzigen Raum bietet, treffe ich im Laufe des Nachmittags wieder auf die Lettländerin, den Spanier, den Berliner (mit wunderschönen glatt rasierten Beinen) und die landshut‘rische Philosophin. Gemeinsam gehen wir später essen, was ein sehr witziger und schöner Abend wird. Für den nächsten Tag steht dann wieder eine Entscheidung an: der traditionelle ältere Weg wäre gemütlich auf 4x25km mit Ankunft am Sonntag in Santiago machbar. Mit dem etwas neueren und kürzeren Weg würde ich nach ca. 3x30km in Santiago am Samstag ankommen. Weil ich mich nicht entscheiden kann, entscheide ich mich, die Entscheidung auf den nächsten Tag zu vertagen. Und wie auch immer diese ausfallen wird: nur noch maximal 100km bis zum Ziel! „I can see the Cathedral of Santiago already! Well, it’s small of course…”.

06:39

33.9km

5.1km/h

390m

450m

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August 28, 2025

Finish sprint!!

How about 2x 50km sprints? 😉

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August 26, 2025

Heute gibt es es zwei Möglichkeiten: eine kürzere Etappe, allerdings mit sehr vielen Höhenmetern und steilen Anstiegen, oder eine etwas längere Strecke, dessen Höhenprofil laut Reiseführer „schlimmer ausschaut als es sich anfühlt“. Welche Strecke auch immer - die meisten Pilger wollen die Berge vor einer möglichen Mittagshitze hinter sich bringen und stehen extra früh auf. Und so mache auch ich mich bereits zwei Stunden vor Sonnenaufgang auf den Weg. Ungewohnterweise beginnt die Etappe durch den Wald, was bei Finsternis schon etwas gruselig ist. Ich bin recht froh, als ich das italienische Pärchen einhole, das mich am Abend zuvor zum Resteessen ihres selbstgekochten Dinners eingeladen hat, und schließe mich ihnen bis Sonnenaufgang an. Erst dann ziehe ich davon. Da die Italiener allerdings einige Abkürzungen nehmen, kommen sie fast zeitgleich mit mir in Mondonedo an und wir suchen das einzig geöffnete Café zum Frühstück auf. Anschließend geht es wieder alleine weiter. Ich entscheide mich für den längeren, aber leichteren Weg und es ist bis auf ein paar kurze Anstiege tatsächlich gut machbar. Nach einer weiteren Rast in Abadin komme ich dann nachmittags in As Paredes an, einem kleinen Ort, das eigentlich nur aus der Albergue besteht. Der Herbergsvater kocht ein leckeres Menü für seine Pilgerkinder und am späten Abend finde ich mich als Assistentin einer Lettländerin wieder, die einem Berliner mithilfe YouTube-Videos die Beine taped - und ich soll dabei für die nötige Entfernung der Beinhaare des Patienten sorgen. Romantischer wird es dann auch nicht mehr, und so findet der Tag einen etwas schrägen, aber super witziger Abschluss.

06:29

32.0km

4.9km/h

950m

520m

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August 27, 2025

You experience things there...🦵

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August 25, 2025

Das Finale beginnt! Da es in den nächsten größeren Orten sehr viele Herbergen gibt, bin ich heute mal mutig, marschiere ohne Reservierung los und „schaue mal, wie weit ich komme“. Es geht heute wieder viel bergauf, aber da es vormittags sehr bewölkt ist, ich aufgrund des Ruhetags viel Energie habe und es zudem keine Einkehrmöglichkeiten gibt, komme ich dennoch schnell voran. Unterwegs holt mich eine junge Landshuterin ein - und ab da lausche ich kilometerlang ihre fast schon verzweifelten Versuche, jede noch so kleine Begegnung und Erlebnis auf und mit dem Weg, in einen sinnbildlichen Einklang mit dem Leben zu bekommen. Was als interessantes Gespräch beginnt, sorgt schon bald dafür, dass mir dermaßen der Kopf schwirrt, dass ich eine Pause als Vorwand nutze, um sie weiterziehen zu lassen. Im weiteren Verlauf komme ich an einigen sehr interessanten Straßen- und Gartendekorationen vorbei (siehe Bilder), die ebenfalls Raum für philosophische Interpretationen lassen, aber nicht mehr heute… Über die Mittagspause reißt dann die Wolkendecke auf und mit einem Schlag ist es plötzlich wieder richtig heiß. Ich bringe schnell die letzten Kilometer in die nächste Stadt hinter mich: Vilanova de Lourenza. Diese Stadt macht einen recht heruntergekommenen und ausgestorbenen Eindruck, hat aber eine riesen und wirklich beeindruckende Kirche. Als ich erfahre, dass es dort auch einen öffentlichen Pool gibt, beschließe ich die Etappe dort zu beenden, suche die Herberge auf und verbringe den Rest des Tages im Freibad.

06:01

28.9km

4.8km/h

740m

710m

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August 25, 2025

A dream to end the stage in the cool water.

But philosophizing is part of the Camino 😅😅😅

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August 23, 2025

Heute wird es wieder richtig heiß. Und der Großteil der Strecke verläuft auf irgendwelchen Straßen in der prallen Sonne. Immerhin weht der Wind recht heftig und frisch und einige Anwohner haben Erfrischungsstationen am Wegesrand aufgebaut. Leider verpasse ich irgendwo eine Abzweigung zu einem Alternativweg an der Küste und als ich es bemerke, mag ich auch nicht mehr umdrehen. Dann gibt es heute eben kilometerlange Maisfelder anstatt Strände. Zum Schluss wird noch ein Fluss auf einer riesen Autobahnbrücke überquert und ich verlasse endlich Asturien. Die Region hatte zwar einige wunderschöne Küstenabschnitte und Landschaften zu bieten, aber mein Eindruck ist aufgrund der Menschen eher negativ gefärbt. Ich (und auch einige andere Pilger) hatte oft das Gefühl, die Asturier - obwohl im Tourismus-Sektor arbeitend - weigern sich hartnäckig auch nur ein einziges Wort englisch verstehen oder sprechen zu wollen. Selbst wenn ich mich auf Spanisch bemühte und nur eine einzige Wortlücke mit einem englischen Begriff auffüllen wollte, wurde ich sofort mit erhobenen Zeigefinger und einem unfreundlichen „no entiendo“ abgewiesen und das Gespräch wurde auf der Stelle beendet. Und das selbst in so lächerlichen Situation, wie als ich in einem Lokal einen Geldschein offensichtlich und unmissverständlich entgegenstreckend nach der Rechnung fragte. Natürlich habe ich auf dem Weg auch überaus herzliche Einwohner kennen gelernt, die sich alle Mühe gaben, mir und anderen Pilgern in den verschiedensten Notlagen weiterzuhelfen - aber diese bildeten leider die Minderheit. Weiter geht es also nun in Galicien - mit hoffentlich einer anderen Mentalität. Hier in Ribadeo - mein viertes und letztes größeres Zwischenziel (obwohl die Stadt eigentlich ziemlich klein ist, aber was soll’s) - lege ich nochmal einen letzten Tag Pause ein, bevor ich die letzten 195km nach Santiago antreten werde. Im Vergleich zu den 680km inklusive 13370 Höhenmeter im Auf- und Abstieg fühlt sich das jetzt gar nicht mehr weit an.

06:47

33.1km

4.9km/h

410m

400m

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August 24, 2025

Off to Galicia, keep on walking🥾🏁

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August 22, 2025

Das Hostel - das sich selbst auch noch Albergue schimpft - liegt super abgeschieden irgendwo im Nirgendwo und bietet ganz pilgerunfreundlich ein Frühstück ab 8:30 Uhr an. Viel zu spät für den frühen Vogel, und somit verzichte ich auf den Wurm und bewältige eben erst 11km bis nach Luarca bevor es etwas zu essen und trinken gibt. Ich will frisch gestärkt gerade weiterlaufen, als ein Festzug durch die Stadt zieht. Scheint wohl heute etwas zu feiern zu geben in der Stadt. Was genau, finde ich allerdings nicht heraus - aber den Festzug schaue ich mir spontan dennoch an. Anschließend geht es weiter - leider überwiegend nur noch auf kleinen Straßen von Kaff zu Kaff. Die Käffer sind allem Anschein nach aber zum Glück so kaffig, dass mir weder viele Autos noch andere Menschen begegnen - was die Wanderung an sich sehr ruhig und angenehm werden lässt. Nach einem weiteren Einkehrschwung erreiche ich dann nachmittags Navia, wo ich wieder in einer richtigen Albergue zu angemessenen Pilgerpreisen und -Konditionen unterkomme.

06:34

31.9km

4.9km/h

520m

590m

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August 22, 2025

I like it a lot😉👍

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August 21, 2025

Heute geht es viel über Waldpfade von Ort zu Ort. Aufgrund des Regens des vorangegangenen Tages und der Nacht gleichen manche Abschnitte wieder Matschrutschen, und auch kleinere Bäche gilt es immer wieder auf Steinen oder Baumstämmen zu überqueren. Diese kleinen Abenteuer werden dann wieder in den Ortschaften belohnt, in denen es meistens irgendeine Einkehrmöglichkeit gibt. Als die heutige Etappe zum Ende kommt, hole ich mir in einem Supermarkt Proviant für ein kleines Picknick und laufe nochmal abwegig der offiziellen Strecke einen Küstenabschnitt an, wo ich die Wanderung gemütlich ausklingen lasse. Alles in allem war es heute also ein eher gemütlicher Tag und eine wundervolle Etappe.

06:13

27.6km

4.5km/h

790m

720m

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August 22, 2025

Looks like a beautiful rainforest and the coastal areas are also very beautiful 🥾

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August 20, 2025

Als die Herbergsmutter mich in der Früh noch vor kräftigen Regen warnt, antworte ich locker: „lieber Regen, als Hitze“. Zwei Stunden später und völlig durchnässt seh ich das dann etwas anders. Wo ist nur diese nordspanische Hitzewelle, die in den Medien so rumgeht? Hier merke ich jedenfalls erstaunlich wenig. Immerhin lässt der Regen dann irgendwann nach. Und weil ich mal wieder supermotiviert bin, wähle ich einen kilometerlangen Umweg an der Küste entlang. Dieser ist zwar schon auch schön und sehenswert, allerdings wird die Tagesetappe dadurch dann doch etwas sehr lang, was ich vor allem in den letzten 5km deutlich spüre. Gefühlt krieche ich die letzten Meter auf allen Vieren zur Herberge. Dort angekommen gibt es dann ein großes Wiedersehen mit den unterschiedlichsten Leuten der letzten beiden Wochen - die Freude lässt die Strapazen und körperlichen Schmerzen vergessen und ich verbringe noch einen schönen Abend in guter Gesellschaft.

07:36

37.5km

4.9km/h

900m

950m

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August 21, 2025

Wow, almost 40km again... You know I never post anything on Komoot again, for example, if I let someone do a bike tour 😉

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