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Friedhof Ohlsdorf Friedhof im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf Artikel. Diskussion Sprache Beobachten Bearbeiten Der Friedhof Ohlsdorf (bis 1991 Hauptfriedhof Ohlsdorf) im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt.[1] Über das gesamte Areal verteilen sich 202.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung mehr als 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden; jährlich kommen 4500 Beisetzungen hinzu.[2] Zum Vergleich: Auf dem 1874 eröffneten Wiener Zentralfriedhof mit einer Größe von 250 Hektar und 330.000 Grabstellen liegen drei Millionen Menschen begraben.[3] Die Friedhofsverwaltung (2006) Als größter Parkfriedhof der Welt ist der Friedhof Ohlsdorf allerdings nicht der größte Friedhof der Welt. Als größter Friedhof der Welt wird der Wadi as-Salam in Nadschaf/Irak mit einer Größe von 917 Hektar geführt. Es folgt der Behescht-e Zahra in Teheran/Iran mit 424 Hektar. Platz 3 nimmt der Calverton National Cemetery auf Long Island/New York/USA mit 423 Hektar ein. Dann folgt, weltweit auf Platz 4, der Ohlsdorfer Friedhof mit seinen 389 Hektar.[4] In Nord-Süd-Richtung verlaufende Kirschenallee im Ostteil des Friedhofs Das Aussehen des Geländes ist durch den Parkcharakter der Anlage mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Wasserläufen und einer Landschaft bestimmt, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und modernen Themengrabstätten auszeichnet. Charakteristisch für die Struktur der Anlage sind schnurgerade, in exakter Ost-West- bzw. Nord-Süd-Richtung verlaufende sowie gleichmäßig sanft gebogene Straßen und Wege mit dazwischen liegenden schachbrettartig angelegten Parzellen. Das durchweg von Pflanzen gesäumte Straßensystem wird durch Kreisel aufgelockert. Neuere Anlagen sind unter anderem Schmetterlingsgräber, Kolumbarien und Paar-Anlagen. Der Friedhof wird vielfach von Touristen besucht, besonders zur Rhododendrenblüte Ende April bis Anfang Juni.
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February 4, 2026
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February 2, 2026
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January 24, 2026
Die politische Oppositionsbewegung „Orange Alternative“ hatte in den 1980er Jahren mit spontanen Aktionen (zum Beispiel Demonstrationen im Zwergenkostüm) Kritik am kommunistischen Regime in Polen geübt und einen gusseisernen Zwerg (Papa Zwerg) in der Breslauer Altstadt aufgestellt. Das Zwergenmotiv geht sicher auf das Vorbild der um 1969–1974 aktiven niederländischen Kabouterbewegung zurück, die ebenfalls spielerisch-subversiv den Mythos von den listigen und hilfreichen Zwergen aufgegriffen hatten. Im Sommer 2001 wurden die ersten Zwerge als Projekt von Studenten der Kunsthochschule in der Stadt aufgestellt. Den Anfang machte der „Papa Krasnal“ an der ul. Świdnicka, dabei handelte es sich um den ersten Zwerg.[1] Seit 2004 der Künstler Tomasz Moczek beauftragt wurde, zwölf Zwerge zu fertigen,[2] gibt es die Figuren in verschiedenen Varianten in der ganzen Stadt. Anfang 2009 gab es bereits 95 Exemplare,[3] im August 2014 wurde der 300. Zwerg in Breslau aufgestellt, im August 2018 waren es bereits über 600, im August 2023 über 800[4] und Mitte September 2025 waren es 1002 Zwerge in Breslau.[5] Mehr als 500 Exemplare wurden seit 2005 von der polnischen Künstlerin Beata Zwolańska-Hołod gefertigt, die eine Werkstatt in einer alten Breslauer Straßenbahn-Reparaturhalle betreibt.[6]
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