About Peter „Pejo"
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Wir fahren mit dem Auto von Steinenbrück aus hoch auf den Berg. Dort gibt es in der Regel genügend Parkplätze und wir ersparen uns etliche Höhenmeter Anstieg beim Wandern. Wir starten am Golfplatz, der auf dem alten Bergwerksgelände errichtet wurde. Der Lüderich ist die höchste Erhebung von Rösrath mit 260 Metern. 2000 Jahre Bergbaugeschichte hat der Lüderich auf dem Buckel. Schon römische Legionäre gruben auf dem Berg nach Erz. Am 27. Oktober 1978 wurde hier oben das letzte Mal Erz aus dem Berg geholt. Hoch ragt der historische Förderturm des 483,90 Meter tiefen Hauptschachts über das frühere Industrieareal, das vor mehr als 20 Jahren in ein grünes Freizeitgelände verwandelt worden ist. Im ehemaligen Maschinenhaus neben dem Förderturm befindet sich das Clubheim. So verbindet sich historische Arbeitswelt mit modernem Freizeitverhalten. Längst schwingen auf dem Berg nicht mehr allein Golfer ihre Schläger. Wanderer machen Rast an der Panoramabar, genießen auf der schönen Terrasse des Golfrestaurants in Liegestühlen bei einem kühlen Getränk die großartige Aussicht übers Sülztal. Aus dem früheren Restaurant „Im alten Maschinenhaus“ entstand nach aufwendigem Umbau das heutige Restaurant Bergwerk – ein Ort, an dem Historie, Genuss und zeitgemäßes Ambiente auf harmonische Weise zusammentreffen. Im Golfbistro findet man Gerichte wie Flammkuchen oder Currywurst. Kaum noch etwas erinnert auf der Fläche daran, dass sich hier auf dem Lüderich viele Jahre eine Erddeponie befand und der Boden, über den heute Wanderer stapfen, einst von Tausenden Lastwagen hier abgekippt wurde. Im Dezember 2019 wurden die letzten Abfälle auf der rund 16 Hektar großen Deponie abgeladen. Bis Ende Juli 2020 lieferte die Betreibergesellschaft AVEA Rekultivierungsboden für die Oberflächenabdichtung der zuletzt verfüllten Deponieabschnitte an. Darüber hinaus wurden im Eingangsbereich der Deponie bis Ende September 2021 die Betriebseinrichtungen und Asphaltflächen zurückgebaut. Heute ist dort alles grün. Direkt in der Nähe des Hauptschachtes befindet sich die pittoreske Mariengrotte, untergebracht in einem ehemaligen Weltkriegsbunker für die Bergleute. In der Mariengrotte kann man eine Kerze anzünden und innere Einkehr halten. Von der Grotte aus sind es nur noch ca. 200 m bis zum 15 m hohen Barbara-Kreuz. Es wurde 1997 auf einer Schachthalde des ehemaligen Bergwerks aus Stahl errichtet. Von den Bänken aus hat man einen phantastischen Blick über das Sülztal. Der Wanderweg ist in großen Teilen leicht zu begehen. Nur der Pfad zu Beginn über den Burgkopf mit seiner tollen Aussicht ist schwierig – gute Schuhe, Trittsicherheit und möglichst trockener Untergrund sind anzuraten.
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