Routes

Planner

Features

Updates

App

Login or Signup

Get the App

Login or Signup

Login or Signup

Otto Heinreichsberger

Followers

0

Following

0

Follow

Recent Activity

went cycling.

March 13, 2026

Feistritz - und Pfaffensattel im März

Natürlich ist's noch früh im Jahr 2026, aber 15°C hat es in Gloggnitz, das Wetter lädt ja geradezu ein, erste zünftige Hm zu sammeln. Die Beine fühlen sich noch gut an. Am Ortsende von Gloggnitz startet der Anstieg gleich mit 14%, darauf folgen noch mehrere weniger steile Rampen bis Schlagl. Von dort kurz bergab bis Otterthal, dann stetig 5-8% sanft bergauf bis Trattenbach, dort beginnt der echte Anstieg zum Feistritzsattel - 1285m hoch, Der Wind frischt auf, die Temperatur sinkt auf 5°C, Wolken, mehrere 12% Rampen. Läßt man den kurzen Abschnitt zwischen Schlagl und Otterthal beiseite, so ist der Anstieg Gloggnitz-Feistritzsattel ein einziger 1000 Hm+ Anstieg. Das findest Du im Wienerwald so nicht. Rennradfahrer habe ich freilich keinen einzigen gesehen. Auf der Paßhöhe steige ich temperaturbedingt nicht ab sondern fahre in den saukalten Talkessel um Feistritzwald ab, es geht hier zügig durch bis Rettenegg, wo ich im GH Kroisleitner (Forellenzucht) ein Wiener Schnitzl nebst Steirerkola verdrücke. Ein Gast (E-Biker) fragt mich, wie ich weiterfahre. Pfaffensattel sage ich, ok, sagt er, der ist mir zu steil. Ich verstehe und mache mich auf den Weg Richtung Norden. Nach dem 20% + 4km Schild geht's los. 20% sind es wahrscheinlich nicht, aber eine harte Rampe folgt der nächsten, der Anstieg, etwa 500 Hm, ist unbarmherzig steil und tut weh. Ich fahre einige Male Serpentinen. Oben angekommen ist die Regenjacke schnell übergezogen und runter geht's 14% Richtung Semmering. Auf der Straße viel Split und Schmelzwasser, ich fahre gegen meine Angewohnheit vorsichtig ab. In Steinhaus folge ich dem Wegweiser "Wien", der aber Richtung Bruck/Mur führt, also falsch und wieder retour Richtung Nordosten, um der alten Reichsstraße bis zum Zauberberg zu folgen. Diese letzten und undramatischen Höhenmeter tun noch einmal echt weh. Die Zauberberg Lifte fahren unbeeindruckt und bringen wenige osteuropäische Schifahrer nach oben. Ich quere die Bundesstraße und passiere die alten Nobelhotels Panhans (fest in ukrainischer Hand) und Südbahn (ORF Ex-General Zeiler). Die Abfahrt durch die Adlitzgräben ist science-fictionhaft unreal. Sonne, Wasser, tiefster Schatten und zackige Riesenfelsen. Normalerweise fährt man die Gräben bergauf und nicht bergab - das ist nun eine einmalige Erfahrung und Belohnung für die harten Höhenmeter zuvor. Im Cafe s'Platzl im Zentrum von Gloggnitz geht noch ein Großer Brauner dazu köstliches Semmering Quellwasser. Ich bezahle mit einem schweißnassen 5 € Schein aus meiner Trikottasche. "Pecunia not olet" sagt der gebildete Kellner und damit ist die Tour beendet.

Time

6h07m

Distance

77.8km

Speed

15.9km/h

Ascent

1,830m

Descent

1,810m

planned a road ride.

October 11, 2025

Time

4h07m

Distance

70.2km

Speed

17.0km/h

Ascent

1,780m

Descent

1,780m
Map data © OpenStreetMap contributors